3. Folge: Context is for Kings

6 Gedanken zu „3. Folge: Context is for Kings

  1. Harte Kritik an euch, zieht euch warm an!!! ^^

    Moin Jungs,
    gefällt mir gut, was ihr da macht. Ihr seid ein stimmiges Duo und sprecht viele Kleinigkeiten in den Szenen an und diskutiert diese durch wenn ihr was zu sagen habt. So mag ich das Besprechen von einzelnen Folgen. Ich bin da nur mit eurer Abschlusskritik nicht einer Meinung.

    Was ich als (Auch-)Star Wars Fan schon lernen musste, dass jeder Fan für die gleiche Sache ganz andere Anforderungen stellt und so können gleiche Meinungen unterschiedliche Wege gehen. Ach Mensch, Star Trek hat das mit den Filmen doch auch, einige Trekkies sind zufrieden mit den drei neuen Filmen, andere hassen sie.

    Mit dieser Serie wird ein ganz anderer Ton getroffen, der von der Handlung her nicht mehr mit dem klassischen Star Trek vereinbar ist. Ihr beiden scheint aber immer noch danach zu suchen; nach einer Folge die ein Monster of the Week hat und eine abgeschlossene Folge mit einem Teil eines roten Fadens. Discovery fing aber schon ganz anders an, es gab einen Zwei-Folgen-Prolog und mit der dritten Folge so etwas wie einen Piloten. Bis jetzt gibt es keine klassische Crew in den Hauptrollen, noch keinen festen Handlungsstrang, wie wir es aus alten Folgen kennen und einen Haufen unbeantworteter Fragen.

    Für euch scheint es eine Schwäche in der Erzählung zu sein und in der ersten regulären Folge erhofft ihr eine Aufklärung, damit die Serie rund aussieht. Bei mir kommt die Serie bis jetzt anders an. Es ist durchaus möglich, dass die Handlung von Folge zu Folge weitergetragen wird und es keine wirklich in sich abgeschlossenen Folgen gibt (wie auch andere Netflix-Serien, warum sollte sich CBS nicht ein Beispiel daran nehmen), vielleicht nicht einmal einen festen Status Quo. Die jetzigen offenen Fragen könnten die ganze Staffel noch offen bleiben und sogar der Aufhänger für sie. Mich hat die dritte Folge so aufgewühlt und neugierig gemacht, dass ich der nächsten Folge voll entgegenfiebere. Eine klassische Erzählweise für Serien zu nutzen kann jeder (naja, von den Filmemachern halt), aber hier wagt man etwas und Discovery wird herausstechen. Ich hoffe nur, auf eine positive Weise, am Ende der Staffel.

    Ich bin halt völlig von eurer Meinung geschockt und ich hoffe, dass ihr noch ein anderes Bild von der Serie bekommt und wir alle am Ende der Staffel uns gemeinsam über die Serie freuen können. Auch aus meiner Sichtweise, wo ich jetzt voll geflasht bin, kann das noch in Hose gehen.

    Dann auf in die Folge 4, ich freue mich schon auf die volle Ladung Discovery auf Netflix und dann mit euch!
    Lieben Gruß
    Volker

    1. Hey Volker,
      Danke für deinen Kommentar und die “harte Kritik”.

      Wir werden am Dienstag in der Episodenbesprechung von “The butchers knife” noch mal darauf eingehen. Nur schon mal so viel: Wir sehen die Serie beide noch sehr positiv, ich habe für meinen Teil nur manchmal Angst, dass man sich mit bspw. mit Charakteren, die zu hart unversöhnlich sind, Chancen im Storytelling nimmt. Das wäre gefährlich.
      Und keine Angst: Keiner von uns sucht ein TNG-mäßiges Procedural. Wir sind beide bspw. auch große Fans vom Remake von Battlestar Galactica und könnten damit leben, wenn eine Star-Trek-Serie so aufgebaut ist. Ich bin mir nur nicht sicher, ob der “Schabenbär” Teil eines größeren Storystrangs oder nur “Freak of the Week” war – und wir sind uns beide nicht im klaren darüber, wie man das “Mirror-Universe” in einem Serial-Format unterbringen kann.

      Es bleibt spannend.

      Llap und bleib uns gewogen,
      Andreas

  2. Wieder geile Folge

    So wie ich es verstanden habe ist ja Discovery nicht Captain-basiert, sondern folgt Michaels Weg. Das ist eine interessante Abwechslung.

    Der Captain der Discovery ist für mich bis jetzt auch klar eine wenig positive Figur und ziemlich “shady” und unsympathisch.

    Das Verhältnis der wissenschaftlichen Kollegen, wovon der eine der Forschung zum Opfer fiel, habe ich offen gesagt als romantische Beziehung wahrgenommen. Und daher vor allem der Unmut über die Trennung.

    Insgesamt bin ich nach dieser 3. Folge ungehalten. Hat mir echt wenig Spaß gemacht. Wenn es mit STD so weitergeht, dann werde ich bald nicht mehr am Ball bleiben. Naja, mal sehen.

    Dank euren Kommentaren und Überlegungen geht’s noch – so hab ich zumindest im Anschluss noch gute Unterhaltung
    Claudia

  3. Komisch, dass Euch Beiden bei Stamets nicht der Gedanke gekommen ist, dass er der homosexuelle Charakter auf der Discovery sein muss. Sämtliche Leute, mit denen ich bisher über die Serie diskutiert habe, hatten bei dem Gespräch, dass er mit seinem “alten Freund” führte, sofort den gleichen Eindruck. Nicht, dass das soooo wichtig wäre, aber ich fand es schon erstaunlich, dass es Euch offensichtlich nicht aufgefallen ist. Zumindest in der deutschen Synchro klang das schon sehr klischeehaft.

    Das mit dem fehlenden Storytelling kann ich so gar nicht bestätigen. Als ich Euch reden hörte, kam mir ständig der Gedanke “Hey, ich will jetzt auch noch gar kein intensives Storytelling. Ich will fürs Erste an die Charaktere herangeführt werden und sonst nichts.” Letzteres haben sie mEn auch geschafft, soweit man es in der faktisch ersten Episode leisten kann.

    Ansonsten:
    Hatten grad schon auf FB Kontakt. Toller Podcast. 5 von 5 Sternen! Weiter so. Ich bleib dabei :)))

    1. Das war anders: Wir hatten nicht den Gedanken, dass er es sein muss – wir wussten es beide vorher. War uns aber keine Erwähnung wert… Klischeehaft fand ich das aber nicht, weder in der englischen Originalstimme von Anthony Rapp, noch in der deutschen Synchro von Norman Matt (den ich im Übrigen extrem gerne mal auf dem Discovery Panel hätte).

      Vielleicht waren wir wirklich zu kritisch. Werden wir am Dienstag mal besprechen! 😉
      Danke für das Feedback und Llap,
      Andreas

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