9. Folge: Into The Forest I Go

Halbstaffelfinale. Die Ereignisse von “Si Vis Pacem, Para Bellum” werfen ihre Schatten voraus. Im Orbit von Pahvo spitzt sich die Lage weiter zu. Die Sarkophagus und die Discovery stehen sich gegenüber. Aber am Ende von “Into The Forest I Go” haben wir ganz andere Probleme. Was sollen wir von dem Halbstaffelfinale halten? Sebastian Sonntag (@dersonntag) und Andreas Dohm (@grischaromen) erörtern diese Fragen und finden im Orbit von Pahvo wieder zur Harmonie.

Artikel über weiße Hirnmasse:
http://www.spektrum.de/magazin/die-unterschaetzte-weisse-hirnmasse/965705

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02:38:08.000 Fazit

17 Gedanken zu „9. Folge: Into The Forest I Go

  1. erstmal vielen Dank für die epische Besprechung!
    hatte heute morgen frei, und habs (hausputzenderweise) am Stück durchgehört.

    Mir hat die Folge echt ganz gut gefallen. Ich frage mich allerdings, ob ich noch den ungetrübten Spaß der späten 80er und frühen 90er habe. Früher, jaja früher, *mitdemkrückstockwedelt*, als es noch kein Internet gab, und in meinem Umfeld es quasi NULL Startrek-Gucker gab, da gab es keine Theorien und Erwägungen und Erläuterungen zu was-auch-immer.
    Einerseits genieße ich es, dass man da soviel in sowenig (und sind wir mal ehrlich, es ist trotzdem nur ne Fernsehserie, und deshalb ist es einfach “wenig”) reininterpretieren kann, andererseits war meine frühere Ahnunglosigkeit auch ganz schön.
    Ich ertappe mich dabei, dass ich gucke und denke “was wohl die Leute vom Podcast xy dazu sagen werden”…

    Ich hoffe, das kommt jetzt nicht falsch rüber, es macht ja wirklich Spaß, die vielen Theorien und Kritiken zu hören und zu lesen, aber manchmal ist es auch wieder fast zu viel.
    Naja, vielleicht denke ich das jetzt nur, weil Ihr mir quasi 2,5 Stunden Gehirnwäsche verpasst habt…. 😉

    Nevertheless: ich freu mich auf Euer Halbzeit-Feedback. 🙂

    1. Ich kann dich gut verstehen, Stef. Man guckt Serien schon anders, wenn man einen Podcast hört. Manchmal rettet ein Podcast auch eine wirklich ins Schlechte abdriftende Serie, wie bspw. der “Serienjunkies”-Podcast zu “The Walking Dead”.

      Ich hab allerdings immer das Gefühl, dass ich durch Podcasts eine innigere Beziehung zu Serien aufbaue. Zu Game of Thrones höre ich den Podcast der Serienjunkies, den Podcast von Maria Lorenz (Radio Citadel) und gerne auch noch den “Sexy Cripples”-Podcast. Das heißt erst mal: So ziemlich ALLE Infos, die du zur Serie bekommen kannst… Auf der anderen Seite: Kein ungetrübtes Schauen mehr. Aber dafür ist es intensiver, weil die Fallhöhe höher wird.

      Kurzum: Es ist kompliziert! 😉

  2. Hallo Ihr Zwei,

    hat wie immer Spaß gemacht, Eure Folge.

    Hier noch mein Feedback, bzw. Gedanken die mir im Anschluß dazu noch gekommen sind:

    1.) Tyler / Michael
    Wenn Tyler wirklich Voq ist, wovon ich immer noch ausgehe – hat er Georgiou gegessen!
    Selbst wenn er ein Schläfer ist, wird das echt harte Kost für Michael!
    Da wir uns aber im ST Universum befinden glaube ich dass nach einem Schock hier trotzdem die Chance der Vergebung besteht v.a. da er als Tyler ja nicht der Täter war.

    Zu Eurem Einwand bezüglich der Szene am Schluß zwischen den beiden. Zum einen bin ich selbst ehemaliger Trauma Klient (Missbrauch/Vergewaltigung) und mittlerweile Therapeutin. Ich kann nur dazu sagen, Ihr seht die Szene echt zu schwarz. Es ist nicht nur alles scheiße in dieser Beziehung. Ja, sie ist belastet, keine Frage aber gerade in der Verbindung von den beiden besteht auch eine ganz große Chance das Erlebte mit gemeinsamer Unterstützung zu verarbeiten, Heil zu werden und eine gute beständige Beziehung zu leben. Natürlich muss hier die Bereitschaft von beiden vorhanden sein und es ist/wird nicht einfach.
    Aber eben auch möglich!

    2.) Zum Thema unorthodoxe Methoden und Medaillen -> siehe Kirk in ST 3 (ich denke hier gibt es auch dazu genügend Beispiele)

    3.) Stamets / Culber
    Ich verstehe nach wie vor nicht, warum Stamets den letzten Sprung macht?! Der muss doch so was von die Nase voll haben, auch wenn er die Crew retten will.
    Hätte ich verstanden, wenn tatsächlich akute Gefahr vor der Tür stand – aber zu diesem Zeitpunkt war das nicht so. Außerdem wären sie ja bei SB 46 in 3 Stunden mit Warp gewesen, also zumindest schon mal wieder im Förderationsgebiet.

    Die Szene vor dem letzten Sprung mit Culber, nunja ich glaube Stamets wollte Culber einfach damit beruhigen und damit verstärken, dass es wirklich sein letzter Sprung sein wird.

    4.) L´Rell / Tyler

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich Tyler in der Sexszene als Mensch gesehen hat, weil er ja nicht weiß, dass er Voq ist.
    Die tatsächliche Situation/Erinnerung aber aus der Zeit kommt, als er tatsächlich noch Voq war.
    Dann ergibt für mich das auch Sinn, dass er das träumt und scheinbar auch Gefallen daran hatte.

    5.) Schlußszene

    Bin sonst auch eher ein Spekulant, aber diesesmal wirklich gespannt wo sie sich befinden. MU sehr wahrscheinlich, aber ich bin mir da nicht so sicher und offen für andere Überaschungen.

    6.) Lorca / Michael

    Für mich nach wie vor ein Rätsel was da los ist. Warum schützt Lorca Michael so? Bleibt spannend.

    1. Zu 2.:
      Mir kommt es schin so vor, dass Lorca gelockt werden soll um ihn abzusägen. Wer weiß was Admiral Cornwell noch alles der Sternenflotte erzählen konnte. Sie ist ja sicher auf Sternenbasis 88 angekommen.

      Mir geht da gerade auf, noch ein Grund für Lorca so weit weg wie möglich zu springen.

    2. zu 1.: Wenn dein Freund deine geistige Mentorin und “beste Freundin” gegessen hat, dann kann man mir nicht erklären, dass das mit einem netten Gespräch über Identitäten wieder bereinigt ist. Sehr, sehr großes Konfliktpotential. Aber wie ich meinte: Zwischen Burnham und Tyler ist gar nichts toll. Die haben eine Agenda abzuarbeiten, die biblische Ausmaße hat. Aber du hast mich (mit Sebastian) überzeugt, dass der Zusammenhalt nun auch eine Chance ist, gemeinsam daran zu arbeiten. Aber das soll mir bitte auch gezeigt werden. Wenn die in zwei Folgen freudig über Wiesen springen und eine Katze adoptieren, wäre ich enttäuscht.

      zu 2.: Aber das ist doch trotzdem nicht cool?! 😉 Ich stimme da eher Volker zu: Terral will Lorca auf die Sternenbasis holen, um ihm das Kommando zu entziehen. Meinetwegen mit Medaille.

      zu 3: Ist auch ein wenig unklar. Aber es hatte halt wirklich diesen “One Last Job”-Impetus…

      zu 4: Ja… Verwirrend ohne Ende, wenn du dich selbst im einvernehmlichen Sex mit dem Feind siehst… Deutet für mich auch alles darauf hin.

      zu 5.: Mirror, Mirror… Maybe… Aber mir gefällt die Zeitverschiebung auch immer mehr…. Nur: Bekommt man das als Autor gehandled, wenn man ständig die Zeitebenen überspringt?

      zu 6.: Vielleicht hat das auch mit dem MU zu tun?!

  3. So will ich „Star Trek Discovery“ sehen. Genau so, und nicht wie in den letzten beiden Folgen. Wobei „Si Vis Pacem, Para Bellum“ in kombination mit „Into the Forest I go“ etwas gewinnt, sich tonal aber immer noch sehr vom Finale der Halbstaffel unterscheidet. Merkwürdig.

    Lorca kann für mich gar nicht bad ass genug sein, die Szene mit den Augentropfen und der Explosion war mein persönlicher emotionaler Payoff der ganzen Halbstaffel. Diesen Moment hat er, und die ganze Crew, verdient.

    „Into the forest I go“ ist, gerade durch diesen Payoff, die beide Episode bis jetzt und alles andere habt ihr in eurer Episode eigentlich schon gesagt.

    Jetzt zu meiner allumfassenden Theorie über die weiteren Ereignisse:

    Lorca ist Bernhams biologischer Vater, daher auch seine Sorge um sie, außerdem haben Lorca und Stamets, entweder unabhängig von einander, oder gemeinsam, den letzten Sprung manipuliert. Lorca weil er weiß das die Belobigung eine Falle ist und er die Discovery nicht abgeben will, Stamets weil er, entweder „nach Hause“ möchte oder ihn irgendetwas in die andere Dimension zieht/ruft.

    Tyler ist definitiv Voq. Ich habe mir die Hellraiser-artigen Folter Sequenzen noch einmal Frame-by-Frame angeschaut, und es wirkt, auf mich, viel mehr als eine sehr grobe Art der plastischen Chirugie als reine Folter.

    Die, überraschend harte, Sexzene zwischen L’rell und Voq schien auch eher einvernehmlich zu sein, aber das ist wirklich reine Spekulation. Die Szene in der Zelle dagegen ist da relativ eindeutig. Wäre Tyler nur ein Mensch, dem sie das Gehirn gewaschen hat, wäre L’rell emotional nicht so involviert. Es wird der Moment kommen in dem Tyler eine Ausgabe von „Catcher in the Rye“ ließt und dann erkennt wer er ist und was sein Auftrag ist.

    Jetzt stellt sich nur noch die Frage, in welchem Universum befinden wir uns? In einem völlig neuen und unbekannten, das sich von allem unterscheidet das wir bis jetzt kennen. Das wäre zumindest meine Hoffnung.

    So, das sind meine 2 Cent zum Finale. Bis Januar dann!

  4. Ich weis was Michael auf der Brücke gesehen hat als sie sich umdreht.
    Sie sieht dass Tyler nicht mehr da ist. Er stand zuerst hinter ihr, ist aber dann gegangen, noch während die Sarkophagus explodiert ist. Und das ist ihr aufgefallen. Dann hat sie sich gedacht: “Ich muss jetzt mal nach ihm sehen” 🙂

  5. Hallo Ihr beide,
    erst einmal vielen dank für die tollen Sendungen, der beste Discoverypodcast den ich kenne! Und macht euch keinen Druck. Redet ruhig solange Ihr wollt darüber 🙂

    Ansonsten habe ich ein paar Anmerkungen zum aktuellen Podcast.
    Ihr solltet euch mal zumindest das letzte drittel der 9. Folge nochmal ansehen. Ich glaube das Lorca Stamets quasi seine Worte in den Mund gelegt hat. Er befahl ihm nicht direkt das springen, aber lies durscheinen, das er es besser fände. Und kurz bevor sie sprangen, tippte er etwas mit “override…” in den Navigationscomputer. Das lässt darauf schließen, das er alles wollte, nur nicht zur Basis zurück, wo man ihn vermutlich dank Cornwell zuerst gratulieren und ehren, und danach abdanken ließe.
    Bleibt damit die Frage was er meinte mit “Es geht nach Hause…” die Sternenbasis meinte er damit wohl nicht.

    So, Thema Voq/Tyler:
    Irgendwie will mir die Plausibilität der Theorie nicht gefallen. Wieso sollten die sich so viel Mühe machen Voq in einen Menschen zu verwandeln, wenn es doch so viel leichter wäre, einen menschlichen Offizier “umzudrehen”, ihn durch Folter/Hypnose o.ä. gefügig zu machen und als Schläfer einzusetzen? Er wirkt in meinen Augen auch zuuu menschlich, als das ein Klingone das spielen könne. Mitmenschlichkeit, Liebe, aber auch die PTBS lassen eher auf letzteres schließen.
    Das der Schauspieler hinter Voq kaum genannt wird o.ä. kann auch bedeuten, das Shazad Latif eine Doppelrolle hat? Vielleicht weil Voq so selten vorkommt, wurde er eben dafür genutzt ihn zu spielen. Spart weitere Darsteller die Geld kosten. Vielleicht hat es schlicht praktische Gründe, keine dramaturgische?
    Na ich weiß nicht, ich persönlich würde mich schon sehr wundern, wenn sich die Theorie bewahrheitet und dahinter wirklich Voq steckt. Ich weiß auch nicht, ob mir diese Auflösung gefallen würde, da es auf mich einfach zu sehr an den Haaren herbeigezogen wirken würde. Der unweigerliche tiefe Fall von Michael würde mir ebenso wenig gefallen.
    Ich habe mir die Folterszenen auch mal genau angesehen. Ich habe keine Hinweise entdeckt, die irgendwie darauf hindeuteten das er operativ verändert worden wäre. Es waren ausnahmslos Folterszenen. Sowohl mit Schnittwunden als auch mit Folien um ihn fast zu ersticken (wohl fast genauso perfide wie Waterboarding). Dann war da ja noch die Vergewaltigungsszene. Gut sie war sehr kurz, und man konnte jetzt kaum erkennen ob es einvernehmlich war oder nicht. Aber selbst wenn: Tyler sagte ja, das er um zu überleben sich ihr anbiederte.

    Bleibt nur noch zu sagen: Weiter so! Qapla’!

    1. das find ich mal plausibel hinsichtlich Tyler/Voq, dass man den Schauspieler einfach 2 x eingesetzt hat.
      Würde mir ehrlich gesagt besser gefallen, als diese Schönheits-OP-Gehirnwäsche-Geschichte.

    2. Was Stamets und Lorca angeht, hatte ich ds Gefühl, dass selbst Lorca sich gewundert hat, dass Stamets noch einmal springen will und er ihn nicht einmal groß beeinflussen muss. Lorca hatte in dem Moment auf jeden Fall nicht viel Arbeit mit Stamets.

  6. Toller Cast, prima Idee dass ihr die Reaktionen auf die Pause verschiebt und euch dafür gründlich mit Ep. 9 beschäftigt. Ich frage mich die ganze Zeit, worauf sich der Titel mit dem vollständigen Zitat bezieht. Into the forest I go, to lose my mind and find my soul. Ist damit generell die Discovery oder die ganze Sternenflotte gemeint, das Erkunden der unendlichen Weiten? Oder bezieht es sich auf einen Charakter? Lorca, der sich nach Hause ins Spiegeluniversum “overrided”? Stamets, der durch die Sprünge des Algorithmus seine Gesundheit “verliert” aber in neue Dimensionen vordringt? Tyler/Voq, dessen genaues Schicksal wir zwar erahnen, aber dessen Geschichte immer noch mysteriös erscheint? Davon ab finde ich als Schottland-Fan das Zitat des geborenen Schotten John Muir total klasse, es gibt übrigens einen John Muir Way von der West- zur Ostküste in Schottland über Glasgow und Edinburgh.

    Zu Tyler/Voq/Qapla: Sehr spannender Cliffhanger am Schluß, und die Beziehung zu Burnham macht es für mich gerade zum wichtigsten Erzählstrang in (Halb-)Staffel 1. Bin gespannt wie sich Tyler in Staffel 2 retten kann 🙂 Dagegen ist der Konflikt zwischen Klingonen und Sternenflotte ja fast unerheblich, vielleicht spielt der ja auch im Spiegeluniversum (wenn wir denn jetzt dort sind) gar keine Rolle mehr?

    Abschließend hätte ich mir noch einen emotionsloseren vulkanischen Admiral gewünscht. Weniger Aufregung, mehr Spock, dann wäre es richtig cool geworden.

    Ich freue mich auf eure Casts während der Pause, mich dürstet es jetzt schon!

  7. Moin,
    auch ich möchte wieder verschwörungstheoretisch dabei sein.

    +++ Spoiler +++ vielleicht +++

    Larca: Es muss nicht sein, dass er aus einem Spiegeluniversum stammt, er könnte auch taktisches Interesse am Antrieb haben. Da der Verlauf der Gespräche, und auch Lorcas Verhalten in der Retrospektive so stark auf den Antrieb und seine Möglichkeiten gerichtet ist, muss da was sein.

    Lorca und Berham: “Ich erkenne hier keine Logik, außer es geht um mich!” ist schon eine starke Aussage. Lorcas Mimik zeigt dazu auch, dass er mehr von ihr möchte. Und jedes andere Besatzungsmitglied wäre so heftig gemaßregelt worden… Who’s your Daddy?

    Tyler/Voq: Seine Lebenszeichen scheinen menschlich zu sein. Dann müssen sie seinen kompletten Körper verändert haben (Klingonen haben doch auch andere Organe und so), Gentherapie reicht nicht aus. Ein Tripple würde auf ihn nicht anschlagen, denke ich.
    Sein Trauma könnte aber diese Umwandlung (wie oben erwähnt) zeigen, dazu noch eine Lobotomie und einen Trigger (bei den Szenen mit L’Rell wird es “Zimtschnecke” sein), so könnte Tyler später T’Kuvmas Werk vollenden.

    Tyler und Bernham: Die beiden sind echt gut zusammen. Michael ist sehr verständnisvoll.

    SPRUNGTHEORIE: Klar konnte der Sprung nicht gutgehen, es wirkte auf mich nur sehr konstruiert, dass Stamets ausgerechnet jetzt Probleme hat.
    Dann kam die Bemerkung (oben glaube ich), dass Lorca etwas spezielles als Ziel für den Sprung angibt. Und er sagt im OV ja auch nicht: ‘Lasst uns nach Hause fliegen!’ sondern eher ‘Aus nach Hause!’ was sich nur auf ihn beziehen könnte. Mit den 133 Sprüngen könnte er einen Zielort in einem Paralleluniversum angepeilt haben, was Stamets völlig überfordert, und sie könnten ganz wo anders erschienen sein, Loca weiß wo sie sind und tut Ahnungslos, oder Lorca erkennt sein zu Hause nicht wieder, da alles zerstört wurde, was er kennt.

    Gute Folge übrigens, fand es nur albern, dass die Klingonen die Besucher nicht entdeckt hat, bzw., dass Bernham auf der klingonischen Brücke nicht entdeckt wurde. Es gab noch mehr, ist mir beim zweiten Durchlauf nur nicht mehr aufgefallen.

    Dann schnell einen Zeitspeung in den Januar. Bis dahin bin ich froh, dass ihr uns noch weiter bespaßen wollt!

    Gruß
    Volker

  8. Hallo ihr beiden zwei!

    Bisher war euer Podcast sehr gelungen, und es war eine wahre Freude darauf eine Woche zu warten. Weiter so! Doch um eine Sache würde ich euch bitten wollen. Wenn andere Podcasts in eurem Podcast erwähnt werden, postet in der Folgenbeschreibung doch bitte einen dazugehörigen Link, wie z.B. bei MacSnider. Das war auch schon mein Kritikpunkt 🙂

    Über die einzelne Folge möchte ich jetzt eigentlich gar nicht groß was schreiben, das haben andere hier schon zu Genüge und gut getan. Vielmehr möchte ich die Halbstaffel bewerten.

    Fangen wir mit dem Setting der Serie an. Es ist für mich immer noch unverständlich, warum die Serie ausgerechnet im 23.Jahrhundert angesiedelt sein muss. Dadurch produziert man schon fast zwangsläufig Probleme mit bisher existierenden Serien. Es gibt da wohl ein Interview mit dem Produzenten Aaron Harberts, in dem er zu gibt sich dieser Problematik mit dem Kanon bewusst zu sein, und sie sich Gedanken darüber machen den Sporenantrieb etc. mit dem Kanon in Einklang zu bringen. Diesen ganzen Stress hätte man sich locker ersparen können, hätte man die Serie Post-Voyager angesiedelt. Er begründet die Entscheidung, die Serie 10 Jahre vor TOS anzusetzen ja damit, dass die “Rahmenbedingungen” ja schon gesetzt sind, und man sich im Gegensatz zu einem Setting nach Voyager keine Gedanken über die Entwicklung eines Universums zu machen braucht. Das ist doch schlicht Faulheit. Sie hätten eine Card blanche in den Händen gehabt, um tun zu können was immer sie wollten, aber nein, man muss den Kanon zerlegen, und sich den Unmut einiger Fans zuziehen. Hierbei muss man ja auch immer bedenken. Die Fans die sich angepisst fühlen sind die Hardcore Fans, die normalerweise ordentlich Geld in die Hand nehmen, um sich mit Merchandise-Produkten einzudecken. Dadurch profitiert ja auch CBS durch Lizenzgebühren. Die Leute denen es egal ist, in wieweit der Kanon eingehalten wird, schauen die Serie meist einmal, und gut ist. Da ist der Anteil an der Wiederverwertung nicht so hoch. Naja, ich halte das immer noch für einen Epic-Fail.

    Kommen wir zu den Klingonen. Warum wurde da dermaßen an der Maske und dem generellen Design rumgepfuscht? Konnte man die Maske aus DS9 nicht so sehr modernisieren, dass sie heutigen Sehgewohnheiten entspricht? Jetzt sind sie kahl und sehen aus wie eine Mischung aus “Enemy mine” und “Uruk Hai”. In einem anderen großen Franchise sieht seit den 1970/80er ein Wookie aus wie ein Wookie, und ein Hutt wie ein Hutt. Da kämme niemand auf die Idee Chewbacca zu rasieren und eine Hackfresse zu verpassen. Ich finde das traurig.

    Wie die Fähigkeit der Spezies, der Saru angehört, genau funktioniert, habe ich bisher noch nicht ganz verstanden. In Folge 3 reagieren die Ganglien beim Anblick des Shuttles mit den Sträflingen. In Folge 7 reagieren sie bei dem Anblick des Weltraumwaals nicht, obwohl dort Mudds Schiff versteckt ist, und das der Beginn von sehr viel Ärger ist. Scheinbar hat man sich beim Autorenteam diesbezüglich auch keine großen Gedanken gemacht.

    Na ja, klingt wahrscheinlich alles negativer, als ich es meine. Ich freue mich jedenfalls auf die zweite Hälfte 🙂

    Gruß
    Ronny

    1. Was Links zu anderen Podcasts angeht, stimme ich zu. Erwähnte Podcasts gehören in die Show Notes! ^^
      Und wow, dass Sarus Spinnensinn bei dem abfliegenden Shuttle anschlägt liegt daran, dass Bernham nicht an Bord ist. Aber, dass er nicht anspringt, wo doch Mudd in der Nähe ist, ist ein Fehler!!! Sehr gut aufgepasst, habe ich nicht gemerkt. 😉

      1. Vielleicht sind es aber auch Michael-Ganglien, speziell auf sie geeicht Und was Saru darüber erzählt hat ist schlicht Quark. Möglicherweise schämt er sich ja auch nur, wenn ihm in Zusammenhang mit Michael ständig etwas “ausfährt”. Oder mit einem Zitat aus “A Serious Man”: ‘Akzeptiere Mysterium’.

          1. Schauen wir mal, wie er sich noch entwickelt. Bisher ist Saru für mich der Jar Jar Binks von Star Trek. Ich kann dem Charakter nicht viel abgewinnen.

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