Lieblingsfolgen – Ep. 3 – VOY: “Blink of an Eye”

Zeit ist ein rares Gut – sowohl für Podcaster als auch für die Bewohner des Planeten, über dem die Voyager in einem Tachyon-Feld festhängt und den Planeten auf vielfältige Art und Weise aufrüttelt.

Wir hangeln uns durch philosophische Theorien und mathematische Irrwege, um am Ende in kruden Zeittheorien zu verharren und die Folge zu bewundern.

Wir freuen uns natürlich sehr über Feedback (und Fixsterne bei Itunes!).

8 Gedanken zu „Lieblingsfolgen – Ep. 3 – VOY: “Blink of an Eye”

  1. Hallo ihr Lieben,
    ich höre euch unfassbar gerne, finde den Cast großartig, das noch einmal vorweg. 😉
    Die Theorie, dass sich vernunftbegabtes Leben nur bei menschenähnlichen körperlichen Vorraussetzungen entwickeln kann, ist für mich derart elitär und rückschrittlich engstirnig, dass ich mich gerade mitten im Hören melden muss. Genau deswegen geht es unseren irdischen „Tardigraden“, nicht besser als wir es uns auf der Discovery vorstellen. Sieht man nicht den Spiegel?

  2. Nur noch so viel … könnte es sich nicht auch um den Ziehsohn den Doktors handeln? Eine Patchwork-Familie oder Adoptivkonstellation, die sich nicht als solche versteht und oder nennt, wäre für mich der erste Gedanke gewesen. Wobei eure Überlegungen durchaus amüsant waren. 😉

  3. Ich dachte auch an einen Ziehsohn. Obwohl mir der Gedanke gefällt, der Doktor könnte Sperma repliziert und damit einen #Holosohn repli… ich meine gezeugt haben.

    Übrigens, geiselt Euch doch nicht ständig wegen Euren Abschweifungen. Die machen den Podcaste erst rund, sind das Salz in derUrsuppe, der Desertlöffel hinter dem Podcast-Teller, der Bart in Rikers Gesicht……. Nein, das letzte nehme ich zurück. Nicht, dass Ohr jetzt denkt, nur Euer schlafentzugsbedingtes Abschweifen würde Eurem Podcast den Hauch von Charakter geben, den Riker mittles Gesichtsbehaarung zu erlangen versucht hätte! (Auch, damit Ihr nicht meint, ich verwechsle Euch mit einem anderen StarTrek-Podcast.)
    Schweift also bitte, bitte weiter! Zum einen höre ich Euch generell gerne reden, egal worüber, zum anderen hatte ich eigentlich bei keiner Abschweifung das Gefühl, dass Ihr Euch damit vom eigentlichen Thema entfernt hättet. Im Gegenteil: Ihr habt durch Eure Klassenfahr… Entschuldigung, Exkursionen das eigentliche Thema bereichert und ausgefüllt, was nicht so umfassend gelungen wäre, wenn Ihr Euch wirklich nur sklavisch von Szene zu Szene gehangelt hättet. Was Ihr ja ohnehin bislang noch nie gemacht habt, wieso also jetzt plötzlich damit anfangen wollen? 😉

  4. Ihr seid zwei Quatschköpfe und ich liebe es. Ich höre Euch immer im Zug und lache mir eins. Möchte nicht wissen, was die Leute immer denken wenn ich mit Kopfhörern da sitze und vor Kachen den Kopf in den Nacken schmeiß. Macht weiter so, best Podcast forever! Ich mag die Mischung aus Ernsthaftigkeit aber auch Witz und quatschen.

  5. Hallo Andreas, hallo Sebastian, hallo Mitkommentatoren,

    vorab: meine VorrednerInnen haben vollkommen Recht: Das ist ein Podcast! Ihr dürft reden, ihr dürft abschweifen, es gibt kein Korsett. Bitte behaltet das genau so bei, wenn ich euch in einem festen Zeitrahmen hören wollen würde, würde ich entweder Sebastian im Radio lauschen oder Andreas in einer Schulstunde belästigen. Podcastas kann man anhalten, später weiterhören oder notfalls gar vorspulen. Und das ist gut so.
    Inhaltlich: Xindi sind nicht nur Insekten, sondern ein Speziesverbund, der sich gemeinsam auf einem Planeten entwickelt hat. Da gibt es eben die “Insektoiden”, aber auch “Aquarianer”, “Reptilianer”, “Primaten”, “Arboreale”, und die (irgendwann ausgestorbenen) “Avianer”. Das fand ich als Konzept noch viel spannender als exotische, computergenerierte Spezies an sich (die es ja mit Spezies 8472 auch bei VOY schon gab). Am Ende bin ich aber ganz bei Sebastian: Ich will mich auch identifizieren können. Da taugt ein menschlicher Schauspieler mit lustigen Hubbeln auf der Nase doch besser als eine noch so toll animierte blaue Kugel.
    Was die auf dem Planeten im Vergleich zur Voyager verlaufenden Zeit in Sekunden, Jahren, Minuten oder Stunden betrifft, habt ihr wunderbar gerechnet, aber einfach vergessen, dass es sich um einen Planeten handelt, der zufällig nicht die Erde ist. Jahreszeiten, Umdrehungen um einen Stern, Umdrehungen um sich selbst, Planetenmasse – all das kann im Verhältnis zur Erde ganz anders aussehen. Gut, ein anderes Thema wäre, dass offenbar nur der Planet aus der Zeit gefallen ist, aber nichts darum (Sonne, Nachbarplaneten usw.). Dazu findet sich aber sicher auch eine Fußnote im Drehbuch 🙂
    Schöne Folge, die ihr da rausgesucht habt. Spannend, dass Sebastian direkt ein “Star-Trek-Gefühl” hatte bei einer Folge, in der sich kein Charakter komplex fortentwickelt hat, kein Handlunsbogen brilliant gesponnen wurde und kein Twist irgendwem den Atem raubte. Mal schauen, welche Discovery-Folge uns in 10 Jahren beim gemütlichen Grillen noch beschäftigen wird…

    Danke für die differenzierte & ausführliche Betrachtung & Gruß,

    chrysomeles

  6. Mal wieder mega mega schöner Cast. Echt eine tolle Idee mit den Lieblingsfolgen & die Auswahl war bisher göttlich, ( nur bei TOS muss ich leider aussetzten )
    Es ist auch eine der besten Einzel Folgen von Voyager.
    Ich war überrascht, dass Ihr sagt Chakoty sei schlimmer als Wesley! Also bitte der arme Chakoty.. ja ja ich fand die Folgen wenn er mit seinen ollen Tieren Äh ja was eigentlich macht.. schlimm…
    Aber Wesley ist der blanke Horror. Die blödeste Figur inn VOY ist für mich Belana.
    Naomi ist übrigens einer der ganz wenigen gar nicht nervigen Kinder in Serien Ihre Beziehung zu Seven fand ich toll. Seven hat aber nicht Ihre Mutter umgebracht.
    Weiter so Jungs!
    Danke

  7. Hi,
    zum Thema Religion, Wissenschaft und Voyager.
    Mein Eltern sind beide Molekularbiologen und gläubige Christen.
    Ihre Lieblingsserie ist Star Trek Voyager.
    Mein Vater fand Discovery wegen des Sporenantribes überigenz nicht gut.

  8. Das finde ich sehr interessant, dass man sich an diese Folge am meisten von ‘Voyager’ erinnert. Ich hatte sie jahrelang nicht auf dem Schirm, neulich das erste Mal (seit langem?) gesehen und für die vielleicht beste Voyager-Folge überhaupt befunden.

    ‘Star Trek: Enterprise’ lief übrigens von 2001 bis 2005. Das könnt ihr euch mit 9/11 leicht merken: Sofort nach dem Start der Serie wurde kritisiert, dass die Suliban so ähnlich klingen wie die afghanischen Taliban. Doch Berman hatte sich den Namen natürlich schon viel früher als am 11. September 2001 ausgedacht:

    http://memory-alpha.wikia.com/wiki/Suliban#Depicting_the_species

    ‘Enterprise’ startete dann am 26. September 2001.

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