Lieblingsfolgen – Ep. 9 – TNG: “Q Who”

Wer noch mal? Ah, ja! Q! Der gottgleiche Klabautermann hat einmal mehr die Enterprise besucht, um Picard auf die Palme zu bringen. Weil sich aber Picard nicht so leicht reizen lässt, bringt Q die Enterprise an den Rand der bekannten Galaxie und in eine extrem schwierige Lage.

Hört eure Podcaster, wie sie über Q schwafeln, die schauspielerischen Künste von Lycia Naff begutachten und sich in “My Little Pony” verrennen.

Wir freuen uns natürlich sehr über Feedback (und Fixsterne bei Itunes!).

11 Gedanken zu „Lieblingsfolgen – Ep. 9 – TNG: “Q Who”

  1. *hust*
    “My little Pony – Freundschaft ist Magie” ist eine Serie über Freundschaft. Im Zentrum stehen sechs Ponys, unter ihnen Twilight Sparkle, die etwas über Freunschaft lernen muss. Es geht eher um Alltagsprobleme und Freundschaft, das aber in einem Setting, welches Fantasy-artig angehaucht ist. Denn die Freundschaft der sechs Ponys spiegelt auch die sechs magischen Aspekte der “Magie der Freundschaft” wieder. So gibt es gelegentlich auch Fantasy-Folgen!
    Discord ist ein Drache, der wie Q die Realität beeinflusst und sehr chaotisch ist. Er muss von den sechs Ponys bezwungen werden (in späteren Staffeln) und wird später sogar ein Freund des schüchternen Ponys Fluttershy, nur sie kann ihn bändigen und er respektiert sie. Würde Hans-Werner Bussinger noch leben, hätter er ihn bestimmt gesprochen. Der jetzige Synchrondarsteller macht seine Sache aber auch gut und man erkennt DeLancie wieder.
    *reusper*
    My little Pony ist nicht so mädchenhaft wie man denken mag, es sind halt nur die Hauptakteure und die anderen zentralen Figuren (bis auf Discord) weiblich. Popkulturelle Anspielungen, habe Doctor Who entdeckt, den Dude … mehr fallen mir gerade nicht ein. Ich habe sechs Staffeln MLP mit meiner Tochter nicht bereut. Einige Folgen sind sogar richtig gut, andere haben aber auch ihre Schwächen. Das Thema Freundschaft steht hier aber so gut wie immer im Mittelpunkt.

    Habe das mal wieder mit dem Handy getippt und hoffe, dass es fehlerfrei ist. Ich bin kein Brony (wohl ein Haufen Jungs die MLP heftig feiern), aber schämen tu ich mich auch nicht. Diese Serie hat durchaus ihr Potential.

    Ist es verwerflich, dass ich mich hier irgendwie nur für andere Serien ausspreche? Ich liebe die Borg-Folgen und bin stolz auf meine Borg-Box. Da sind die einzigen Voyager-Folgen drauf, die mir gerne mal wieder ansehe.

    Gruß
    Volker

  2. My Little Pony ist eine dieser Zeichentrick-Produktionen, die mir (als professionellem Trickfilmer, der durchaus animatorische Leistungen in dieser Serie zu erkennen und würdigen weiß) optisch und akustisch einen nicht enden wollenden Brechreiz erregen.
    Auf der anderen Seite habe ich mich zwar nur wenig, aber doch genug mit MLP beschäftigt, um bestätigen zu können, dass die Serie INHALTLICH sehr viel auf dem Kasten hat, was man ihr rein von den Äußerlichkeiten ausgehend nicht zutrauen würde. Mein persönlicher Widerwillen gegen das Äußere von MLP ist zwar zu groß, um darüber hinweg schauen zu können (oder wollen), aber einen Versuch sollte diese Serie wert sein, so weit ich das sehe. Vielleicht seid Ihr der Optik und Akustik (diese schrecklichen quäkigen Pony-Stimmen!!) gegenüber resistenter als ich.

    Ich weiß ja nicht, welchen sehr guten Podcast zu My Little Pony Ihr meint, aber vielleicht kann ich Euch eine Folge der Serienrepublik (meinen alten Podcast) empfehlen: https://serienrepublik.de/17×09-my-little-pony/
    Meine Kollegen zumindest würden Euch My Little Pony wohl auf jeden Fall empfehlen.

  3. Das Prinzip der Q gefällt mir erstmal garnicht. Star Trek ist ja eher wissenschaftlich geprägt und nimmt sich selbst ernst, bzw. ist (meistens) in sich selbst schlüssig. Eine Allmächtige Person, einen Gott, das passt erstmal nicht so da rein, ist mein Gefühl. Alles in allem gefällt mir Q aber. Habt ihr euch aber schonmal über die weiteren Implikationen Gedanken gemacht? Star Trek (bis DS9 zumind.) handelt selten von Religion und ist hauptsächlich durch Wissenschaftliches Denken geprägt, aber kommt einem nachdem man Q trifft nicht vielleicht auch der Gedanke ob der ganze Bibel kram wirklich passiert ist? Ich meine wenn du einen Gott (Q) triffst, wer weiß…?.

    Q in Discovery wäre natürlich cool und zu erwarten, aber er kennt zu dem Zeitpunkt die Menschen ja noch nicht. Oder argumentieren wir jetzt das Q wegen Zeitlos sein sie doch schon kennt, da merkt man wieder wie dieses Q Konzept keinen Sinn macht/nicht ganz zu Star Trek passt.

    1. Hallo GanglienGulasch – und guten Appetit 😉

      Kleine Anmerkung: Eigentlich sind allmächtige Wesen in Star Trek ein “alter Hut”: In TOS bspw. Trelane aus “Tödliche Spiele auf Gothos” oder auch Apoll aus “Der Tempel des Apoll”. Hinzu kommen diverse Energiewesen, die auch in der Lage sind, die Realität zu manipulieren. Da reiht sich Q eigentlich ganz gut ein, finde ich?

      Viele Grüße,
      chrysomeles

  4. Hallo Bernd, hallo Andreas, hallo Sebastian,

    mehr Guinan-Folgen schauen? Kann man machen, sind ja nicht die schlechtesten. Wenn ihr die Hoffnung habt, dort wesentlich mehr zu erfahren, werdet ihr aber sicher enttäuscht. Viel über Guinans Hintergrund wird nicht preisgegeben – und letztlich macht das Geheimnisvolle den Charakter ja auch aus. Aber wenn, dann nehmt euch doch den Zweiteiler “Gefahr aus dem 19. Jahrhundert / Time’s Arrow” vor. Eine der Folgen, die ich immer wieder gern sehe, auch wenn sie eigentlich nichts Besonderes ist – aber sehr unterhaltsam.

    Sollte (ein*e) Q in Discovery auftreten? Ich wüsste nicht, was das bringen soll. Ich fände es sowieso eher bemüht, würden Figuren aus TNG/DS9/VOY Richtung Discovery transportiert. Um den Canon zu wahren, dürfte dann auch nicht enthüllt werden, dass diese*r Q ein*e Q ist, schließlich ist im 24. Jhd. Q bis zur ersten Begegnung unbekannt. In einer Picard-Serie kann ich mir das schon eher vorstellen. Mein Traum: In einer Rahmenhandlung sitzen Picard und Q in Schaukelstühlen mit Whiskey auf einer Veranda und blicken zurück 🙂

    Bei der Charakterisierung Qs habe ich übrigens immer einen ganz konkreten Gott als Vorbild im Kopf: Loki. Aber der Klabautermann aus eurem Einführungstext zur Folge trifft es auch ganz gut.

    Viele Grüße & Friendship is magic!
    chrysomeles

  5. Hi toller Podcast!
    Soweit mir bekannt, is das Borgschiff aus der Acherprise Episode, das Überbleibsel der Zeitreisesphäre aus First Contact.
    Zu Q’s Interesse an den Menschen hatte ich vor einigen Jahren in einem der Bücher gelesen, das Q zur Strafe vor vielen Jahrhunderten dazu verurteilt wurde auf die Menschheit aufzupassen. Damals war er so dort beschrieben, noch ein junger Q.
    Womit die Q ja zu altern scheinen. Auch bei Voyager wir ja später ein Q geboren.
    (Angeblich allerdings zum ersten mal)
    Ich vermute mal das im Kontinuum die Zeit nicht vergeht dafür sehr wohl in unsere Realität was die Q betrifft. Wenn Q mit der TNG-crew in den Sherwood Forrest reist erschafft er diese Realität temporär.
    Dazu kommt das Q in TNG etwas in der Art sagt das die Q einmal den Menschen recht ähnlich waren. Was ja wiederum vermuten lässt das die Menschen vlt einmal wie die Q werden könnten.
    Also möglicherweise auch so ein wenig Anthropologisches Interesse.
    So viel zu meinen Gedanken.
    Vielen dank für den Klasse Podcast und weiter so!

  6. Es gibt tatsächlich einige nicht-menschliche Borg in der Star Trek-Historie zu sehen. Ich hatte mich vor allem aus FIRST CONTACT (dem Film) an einen klingonischen Borg erinnert, beim Rechercieren bin ich aber auch auf einen bolianischen Borg (auch aus First Contact) gestoßen, und noch ein paar aus anderen Spezies assimilierte, zB. Romulaner und Cardassianer. Bei Voyager sieht man auch öfter mal Borg mit diversen Alien-Standard-Kopfwülsten, wenn ich mich nicht irre.

    http://memory-alpha.wikia.com/wiki/File:Borg_klingon.jpg
    http://memory-alpha.wikia.com/wiki/File:Bolian_Borg.jpg
    http://memory-alpha.wikia.com/wiki/File:Klingon_Borg_first_Contact_DVD_special.jpg
    http://memory-alpha.wikia.com/wiki/File:Axum_drone.jpg
    http://memory-alpha.wikia.com/wiki/File:First.jpg
    …um nur ein paar zu zeigen.
    Hier habe ich sogar eine ganze Liste an assimilierten Spezies gefunden: http://memory-alpha.wikia.com/wiki/Borg_species
    Es sind deutlich mehr, als ich dachte. Ich hatte mich nur an den Klingonen erinnert.

    Allerdings: ob auch nicht-humanoide Borg darunter sind, das ist eine andere Frage… Insekten-Xindi-Borg oder Delphin-Xindi-Borg beispielsweise, das wäre interessant.

  7. Jo, Stammhirn, so war das auch. Q-Episoden sind für mich, wie in Babylon 5 die mit Bester, Glanzstücke, die einfach Spaß machen, weil der Charakter nicht so oft auftaucht.Zu oft wäre Q zu viel des Guten, aber in einer Folge pro Staffel passt es. Die Borg mochte ich bis Voyager auch, da ich allgemein solche Kollektivbewusstseine mag, die aber auch leicht kaputt gemacht werden können – wie eben die Borg in Voyager oder die Geißel aus Warcraft in WoW. Solche kollektiven Gefahren sind für mich wie ein heftiges Unwetter, die immer am Horizont drohen, aber auch sparsam eingesetzt und nicht zu viel erklärt werden dürfen. Eine unlogische Sache übrigens noch, die nie aufgeklärt wurden: Wieso sollten die Borg feindliche Siedlungen oder Städte quasi in den Staub bomben? Wir haben zwar nie gesehen, wie Borg eine Welt überfallen, aber ich würde sagen, dass sie mit einem Großaufgebot an Drohnen einfach von den den zentralen Städten aus die Lebewesen assimilieren und am Ende die Welt dieser Lebewese tot und unbewohnt verfallen würde.

  8. Q in Discovery würde nicht passen. Ich habe gerade noch einmal in den TNG-Pilotfilm reingeguckt und bei seinem ersten Auftritt auf der Enterprise tritt Q als Kapitän aus dem 16. Jahrhundert auf. Daraus interpretiere ich, dass er die Menschen seit etwa 800 Jahren (vom TNG-Standpunkt aus gesehen) nicht mehr persönlich gesehen hat. Wenn also in Discovery ein Q auftauchen würde, wäre es nicht der John de Lancie-Q.

    Aber ich finde, dass es bereits einen Kandidaten für eine Q-ähnliche Rolle bei Discovery gibt: Harry Mudd. Dies gilt allerdings nicht in Punkto “gottähnliches Wesen”, sondern vielmehr in Bezug auf die Möglichkeit so der Crew und dem Föderationswertekanon den Spiegel vorzuhalten und die Crew durch unvorhersehbares Verhalten zu kreativen Denken zu zwingen. Um Andis Rollenspielgesinnungseinteilung aufzugreifen: Wenn Q “chaotisch-böse” ist (was ich unterschreibe), dann würde ich Mudd als “chaotisch-neutral” charakterisieren. Dies beschreibt einen Individualisten, der Regeln und Traditionen ignoriert und seinen eigenen Vorstellungen folgt. Dabei kommt für ihn die persönliche Freiheit an erster Stelle. Um diese zu erreichen, sind ihm gutes und böses Verhalten recht. Ich fände es toll, wenn Mudd in ein bis zwei Folgen pro Staffel einen Auftritt hätte. Genug Potential hätte die Figur meiner Ansicht nach dafür.

    Die Zerstörung von Außenposten entlang der romulanischen neutralen Zone, die Worf erwähnt, ereignen sich in der finalen Folge der ersten TNG-Staffel. Q erwähnt, dass die Borg primär an Technologie interessiert seien und nicht an Lebewesen, insofern kann ich es einsehen, dass die Außenposten komplett zerstört werden und nicht bloß die Einwohner assimiliert werden. In der Destiny-Buchreihe greifen die Borg auf ein ähnliches Verhalten zurück, das sie im Verlauf der Serien nicht verfolgt hatten. Was die im Nachhinein fehlerhafte Kontinuität hinsichtlich der Kenntnis der Borg von der Föderation angeht, ist noch gar nicht erwähnt worden, dass Annika Hansen (Seven of Nine) und Ihre Eltern in den 2350ern von den Borg assimiert wurden. “Q Who” spielt laut Memory Alpha im Jahr 2365, so dass die Borg also zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Jahre von der Föderation wissen müssten.

    Das Design der Borg umfasste offensichtlich andere Spezies erst als mit “First Contact” dank eines Kinofilmbudgets neue Kostüme entwickelt werden konnten. Diese wurden dann in Voyager weiterverwendet. In Folgen wie “Unimatrix Zero” oder “Unity” sieht man daher auch (ehemalige) Borg, die einmal Romulaner oder Klingonen waren.

    Falls ich noch einen Vorschlag für eine Lieblingsfolge machen darf: Ich persönlich bin ein Riesenfan von “The Drumhead”/”Das Standgericht” (Staffel 4, Folge 21) und mich würde eine Besprechung der Episode sehr freuen 🙂

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