Episodenbesprechung: Star Trek: Strange New Worlds – „Shuttle to Kenfori” (S03E03)

Porträt von Dr. Joseph M'Benga (gespielt von Babs Olusanmokun) in dunkler Umgebung mit ernster Miene. Im Vordergrund der Episodentitel „3.03: Shuttle to Kenfori“ in leuchtender Schrift sowie das Discovery-Panel-Logo. Das Bild kündigt eine Podcastfolge zur dritten Episode von Strange New Worlds Staffel 3 an.

Shuttle to Kenfori – Zombies, Schuldgefühle & eine peitschenschwingende Klingonin

Was ist Strange New Worlds eigentlich für eine Serie? Sci-Fi-Märchen? Romcom im Weltall? Kriegsdrama mit moralischem Tiefgang? Die Antwort ist: ja.

Folge 3 ist der bisher krasseste Beweis für den komplett enthemmten Tonalitätswechsel dieses Formats. Und diesmal wird’s richtig düster: Zombies (okay, nicht so nennen!), klingonische Blutfede, PTSD, Medizinethik und ein Sternenflotten-Captain, der zwischen Protokoll und Gefühl taumelt. Wer dachte, Star Trek könne keine Gewalt, hat noch nie gesehen, wie man mit einem Ritualband um den Arm in ein Duell zieht – gegen eine Klingonin mit Kettenpeitsche und Vendetta im Herzen.

In unserer Besprechung erfahrt ihr, warum M’Benga kein Monster ist (oder vielleicht doch?), wieso Ortegas sich fast ins Abseits fliegt, wie man mit Warp durch die Thermosphäre brennt – und was es mit den Oliven der R’ongovianer auf sich hat.

#StrangeNewWorlds #StarTrek #ShuttleToKenfori #M’Benga #Bytha #Klingoninnen #ZombiesImAll #DiscoveryPanel #StarTrekPodcast

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69 Gedanken zu „Episodenbesprechung: Star Trek: Strange New Worlds – „Shuttle to Kenfori” (S03E03)

    • Ramrod Antworten

      Schon Panik im Cold Open! Ihr könnt doch nichts anders machen, das ist Star Trek. Wenn da was ungewohnt ist drehen alle durch!!!

  1. Ramrod Antworten

    Ja, es ist die Hälfte. 23/46 aber ich denke die anderen Folgen gehen länger!

    • Ramrod Antworten

      Man kann schon langsam das Live Event für das Ende planen!

      Keine Montiarisierung bei YouTube? Soll ich euch ne gute Agentur empfehlen? :p Nach dem Urlaub auch mal wieder mit Bild zum Staffelende!

      Ich man auch so wohlfühl Folgen mehr 🥰.

      • ChrSchl Antworten

        Eure Timeline ist kaputt.
        Andreas sagte, offensichtlich existieren die Vedala NOCH, wenn man mit ihnen feiern kann.
        Dabei existieren sie SCHON, weil die erste uns bekannte Begegnung bei TAS stattfindet, also nach ENT, DSC, SNW… und vor TOS, TAS usw. Also am Ende der Ära die ich gerne als ENTAS Ära etablieren würde (also von ENT bis TAS) und vor der TNGPIC Ära.

        Aber wahrscheinlich meinte Andreas sein NOCH im Sinne von, sie sind sogar NOCH „in NuTrek“ dabei , also NOCH Teil der Produktion bei Star Trek. Wobei dann der Bezug zu den Parties, die die Vedalaner NOCH feiern, ohne Metalepse schwer aufzulösen ist.
        Also Andi, wenn die nächste Vedalaner Party steigt sag bitte Bescheid, meine Zigarren gehen mir langsam aus.
        Liebe Grüße ChrSchl,
        P.S.: Darf man eigentliche gemeinsame Fotos mit euch auf Social Media veröffentlichen? Frag für einen Freund, ein Klingone Namens QIStIq, dessen Lieblingsfoto der diesjährigeb FedCon eins mit euch ist.

  2. Ramrod Antworten

    Ja, Canonbrüche wird es geben. In TOS heißt es ja auch Pike und Kirk sind etwas gleich alt, das bekommen die egal was se machen nicht hin. Auch wenn Spock am Ende bestimmt ne Weile ein Vulkanisches Ritual anziehen wird das dann nochmal ne Menge hindeichseln wird…

  3. Ramrod Antworten

    Das ist unglaublich mit der Zerissen werden, was man wegen 48 Sekunden meckern kann und bei Academy erst… Mich amüsiert es halt wenn die Leute sich halt wegen den paar Sekunden den Spaß rauben. Ich schreibe nur hier mit mehr Zeit hab ich ja gar nicht, überlegt mal ich spamme wo anders auch noch so 😱. War halt im Techblog heute morgen…

    Schlafen in TNG nicht nur die Männer in Uniform? Und wer weiß vielleicht sind die Dinger so bequem…

    Ich wäre schon bereit für Lebkuchen.

    Das einzige was ich hatte, bei der Hochzeitsfolge war das ich dachte noch nen Haufen Zeit wo es Grad aufgelöst wurde.

    Mit den USA wenn ich sehe was noch im Academy Trailer veröffentlicht wurde, hab ich Hoffnung! Und South Park hat man sich auch gesichert und Zack ist der POTUS auch beleidigt.

    Ich behalte meinen Optimismus, gerne auch etwas naiv!

    • ChrSchl Antworten

      Ich stelle mir immer gerne vor wie sehr diese Leute damals den Wechsel von TOS auf TNG kommentiert hätten (ein Glatzkopf als Captain?! Und was macht der Klingone mit dem Knetgummi auf der Stirn auf der Brücke? Was kommt als nächstes? Ne Frau als Captain? Eine Raumstation? Das ist nicht mehr mein Star Trek!).

      Und zu „Schlafen in Uniform“ fällt mir nur Rikers Morgenmantel ein. Also das schlafen in Uniform ist wohl optional.

  4. Ramrod Antworten

    Uh, Stichtag für die Kommentare war dann aber früh, holt ihr das nochmal nach, vor allem das mit dem von der Comic Con?

  5. Ramrod Antworten

    Am Ende bekommen wir dann Bartel noch die TOS Gorn, auch wenn ich die noch nicht kenne, aber die aus der Spielepisode von ENT.

  6. Rieke Antworten

    I knew it. Ich hab damals bei der Folge schon in die Kommis geschrieben, das mir das nicht nach Selbstverteidigung aussah und mich hat immer gestört, dass das nicht weiter behandelt wurde. Finds gut, dass die das nochmal vorgeholt haben. Wenn ich auch die Handhabung von Pike nen bisschen moralisch fragwürdig fand. Was mich auch gewundert hat, die fliegen in eine verbotene Mission in ein verbotenes Gebiet was im schlimmsten Fall ne interwelten Krise auslösen kann und Pike sagt noch er will die Verantwortung übernehmen und dann wird nicht mal die Crew gefragt, ob sie mitmachen will?! Klar das waren die Wildwestzeiten der Sternenflotte, aber irgendwie fand ich das merkwürdig, dass wie selbstverständlich alle mittmachen und keiner den moralischen Aspekt hinterfragt.

    • Ramrod Antworten

      Wie hat es ein Fähnrich gesagt, sie erfahren doch gar nichts und dann sind es halt die paar mit Marie befreundeten Crewmitglieder.

  7. Ramrod Antworten

    Wieso ist man beim Scan auf Erikas wissen angewiesen? Sowas sollte in einer Wissensdaten stehen und im Standardscan implementiert werden.

    Prototyp!

  8. Ramrod Antworten

    In Konsperancy war es Lt. Cmdr. Dexter Remmick wo so böse explodiert ist, das war aber im ZDF so nicht zu sehen erst später.

    • Ramrod Antworten

      Wenn der Doctor halt nicht da ist wird halt die Vorsicht liegen gelassen. So macht man das wenn Cheffe Ned da ist 😋.

  9. deftone Antworten

    Lieber Sebastian, fuehl dich nicht schlecht, wenn du zombies nicht magst und du die Anspielungen dieses Folgentitels nicht erkannt hast. Mir geht es genauso! Ich mag auch viel lieber feel good movies (das Leben ist hart genug) und zombies gucke ich mir maximal in Star Trek Folgen an. (Und die Folge Impulse aus Archerprise hat mir auch nicht gefallen, Vulkanierzombies sind vielleicht kreativ, aber nicht mein Geschmack, genau wie die Zombies in dieser Folge.)
    Jeder Geschmack ist anders und man ist kein Weichei, wenn man Zombiefilme/serien nicht mag.

  10. Wesley Crushers hässlicher Pullover Antworten

    Hey Leute, ich habe da noch eine vierte Möglichkeit, warum der Doktor den Begriff Zombie meiden möchte. Er trägt einen afrikanischen Nachnamen und hat möglicherweise noch Kontakt zu einer der afrikanischen Kulturen. Der Voodoo-Glaube stammt ursprünglich aus Westafrika und ist der Ursprung der Zombies. Vielleicht möchte er einfach nicht, dass hier Dinge mit einer (real existierenden) Religion vermischt werden, die gar nichts damit zu tun haben. Denn bei den Zombiefilmen der letzten 50 Jahre wird ja sehr gerne eine Krankheit, eine Infektion oder ähnliches als Grund für die Zombies geliefert. Voodoo ist es aber in den seltensten Fällen. Vielleicht ist dem Doktor diese Unterscheidung auch wichtig, weil er eine rationale Begründung sucht und keine religiöse.

  11. deftone Antworten

    Noch ein Kommentar zum Thema Frisuren: ich hatte mich schon in der ersten Folge gefragt, ob Uhura nicht eine Peruecke anhatte. Und ich habe mir auch die planet trek fm Besprechungen zu SNW Staffel 3 angehoert und sie haben es bestaetigt: Hegemony II wurde nach der Pause gedreht und sie haben auch gesagt, dass man es bei Uhrura sieht, wenn man genau hinguckt. (Also, dass sie ihre laengeren Haare unter einer Peruecke versteckt.)
    Ich finde es auch viel realistischer, wenn die Leute nicht in jeder Episode die genau gleiche Frisur haben, insbesondere bei den Charakteren mit laengeren Haaren. Eine Sache, die SNW besonders in dieser Staffel bisher sehr gut macht!

    • Ramrod Antworten

      Uh, Frisuren ist seit Voyager ein heißes Thema. Mir ist es ehrlich gesagt bis zu dem YouTube Video gar nicht aufgefallen…

  12. Frank W. Antworten

    Ich bin gerade an der Stelle, wo es um das fehlende tierische Leben geht. Die Forschungsstation war doch ursprünglich von der Föderation. Und da hat die Enterprise, die sonst alles Mögliche in ihren Datenbanken hat, keine Daten über diese Welt?

    • Ramrod Antworten

      Netzwerke und Backups scheinen ein Thema zu sein. Das wäre auch mal ne Diskussion wert.

  13. chrysomeles Antworten

    Also, wenn Klein-Sebastian damals „Conspiracy“ im deutschen Fernsehen gesehen hat, dann in einer geschnittenen Version, die den Bodyhorror ausgespart hat. Das war uns nämlich zu der Zeit noch nicht zuzumuten.
    Darum kann er sich vermutlich nicht erinnern 😉

    Und Zombies in „Killing Game“? Also, da sind Nazis und Klingonen und viel wildes Zeug, aber Zombies? Hä? 😂

  14. Gifty Antworten

    Ich mag ja diese diese Spock-Comedyfolgen aus Staffel 1 und 2 nicht wirklich. Und auf Q-Folgen kann ich auch verzichten. Was ich aber überhaupt nicht leiden kann, sind Zombie-Filme.
    Ich werde daher mit dieser Staffel bisher nicht so recht warm.
    In der letzten Staffel hatten wir immerhin noch das großartige „Ad Astra per Aspera“ bevor es erstmal bergab ging. Diesmal hat man die Comedyfolge früher gebracht, ich hoffe daher, es wird ab jetzt besser.

    Ich habe mich zwar gefreut, dass Una diesmal mehr machen durfte als Blut zu spenden, aber diese merkwürdige Frisur hat mich so abgelenkt, dass ich kaum mitbekommen habe, was sie eigentlich gemacht hat. Das sah furchtbar aus und ich hoffe, es war ein einmaliges Experiment…

  15. Ramrod Antworten

    Wenn Pike so deformiert wird wie es ausgemalt wird, müsste man April mit absetzen, der weiß das und setzt niemand anderen ein bisher, am Ende befördert man Pike noch, was auch immer das ist, die Fördationsführung ist dabei. Das man das wegen Liebe mach nehme ich noch ab, aber dieses Decken des Doctors, offiziell weiß man nichts gab es öfter…

  16. Dansk_StarTrekFan Antworten

    Es war für mich sehr wichtig, dass sie die Mbenga-Geschichte noch mal hervor geholt und behandelt haben. Aber damit haben wir jetzt die Situation, dass Mbenga aus meiner Sicht einen Akt der Selbstjustiz begangen hat und Pike, ebenfalls in einem Akt der Selbstjustiz, davon weiß und es für sich behält. Darüber muss ich viel nachdenken, ich habe für mich noch kein abschließendes Urteil dazu. Ich weiß auch nicht, ob das Gerichtsfolgen wie „Ad astra per aspera“ abwertet, wenn hier statt dem Rechtssystem zu vertrauen, Selbstjustiz begangen wird. Ich hab auch noch keine wirkliche Meinung dazu, welche Konsequenz das für Mbenga haben sollte.

    Ich mochte, dass es eine sehr ernste, dunkle Folge war. Auch den Teil um Batel. Das bedient das dunkle, skandinavische Gemüt. (Wann wird es nur endlich wieder Winter und um 14:00 Uhr dunkel…). Was ich nicht mochte und mag, sind Zombies.

    Aus meiner Sicht zeigt die Folge mir wieder, dass Batel und Pike keine gesunde Beziehung hatten, wenn man aus Angst vor Pikes Reaktion ihm die Entscheidung verheimlicht bzw nicht mitteilt.

    (Und ich akzeptiere natürlich auch jede andere Haltung im Meinungsspektrum)

    • Dansk_StarTrekFan Antworten

      Mittlerweile habe ich ein wirkliches Problem mit Pikes Nepotimus. Ihr sprecht ja kurz Benjamin Sisko an, der seine moralischen Werte extrem gedehnt hat, und damit leben kann oder können muss. Aber er tat das in Kriegszeiten, um den Alpha-Quadranten zu retten. In Anbetracht größter Bedrohung. Und Sisko hat mehr als einmal seine Freundin Dax als Vorgesetzter komplett zurecht gewiesen.

      Es ist nicht ganz vergleichbar, aber in Pegasus hat Picard Riker auf sehr deutlich seine Grenzen aufgezeigt.

      Ich hab mittlerweile es auch sehr schwer Mbenga unter diesen Bedingungen weiter auf der Enterprise, gerade als Arzt, zu ertragen. Ich habe ein großes Mitgefühl für Mbenga Situation um sein Kriegstrauma und sein privates Trauma um seine Tochter. Aber dann ist er als Arzt in der Sternenflotte nicht auf dem richtigen Posten. Einige mögen sagen, dass „sich in die Arbeit stürzen“ eine Bewältigungsstrategie für ein Trauma sein kann, ich halte das aber für eine recht deutsche Einstellung. Und seltenst für hilfreich. Ich glaube, dass das Thema nie wieder aufgegriffen wird. Hoffe aber, dass noch eine Konsequenz folgt. Aber Mbenga ist ja noch während TOS auf der Enterprise. (Wobei wir aber auch nicht zu 100% wissen, dass es derselbe Mbenga ist, vielleicht ist es sein Bruder oder irgendein Namensvetter. Von TOS Mbenga kannten wir auch nie den Vornamen)

      • Ramrod Antworten

        Was seine Trauer in Arbeit zu stecken ist keine Lösung? Mist…

        Ich glaube nicht das was kommt, bei Pike auch nicht.

        • Dansk_StarTrekFan Antworten

          Ich gönn dir die Serie, aber ich bräuchte die wirklich nicht und auch 7of9 muss ich nicht noch mal in Star Trek sehen. Wahrscheinlich verhindert der Ombudsmann eh ihre Beschäftigung, weil sei ja zum einen sehr outspoken gegen Trump ist und zum anderen kausal für Obamas Präsidentschaft verantwortlich war…

          Meine Meinung ist: Oft wenn es Proteste und Vorbehalte gegen neues Star Trek gab, wie bei TNG, DS9 am Anfang, war Star Trek mit am Besten, wenn man versucht hat, die vermeintlichen Wünsche der Fans zu bedienen wie in Picard Staffel 3 am schlechtesten. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung.

  17. bisserwesserin Antworten

    Ich habe bei eurer Beprechung bemerkt, dass ich im Mittelteil der Folge anscheinend ein kurzes Nickerchen gemacht habe, denn das Opfer der Klingonin ist mir entgangen…
    Man sieht, das war nicht ganz meine Folge, eventuell aber auch, da mein Leben gerade in bisschen so ist, dass ich enfach mehr seichte RomCom brauche :-). Eigentlich mag ich genau das Star Trek ,das Andreas am Ende beschworen hat (Ja, in the Pale Moonlight ist auch eine meiner absoluten Lieblingsfolgen), aber das in Verbindung mit Zombies und Klingonen… *gähn*
    Ich habe mich in Sebastians Kritik gut wiedergefunden und teilte nach dem Ansehen der Folge seine Angst, dass sie Pike im positiven Sinne so darstellen wollten. Aber Andreas hat mir diese Angst ein wenig genommen. Das direkte Aufeinanderfolgen der beiden „Captainsszenen“ mit Una und Pike sollte Pike wohl wirklich runterwerten. Insofern: Eure Besprechung hat mir gezeigt, dass da mehr drin war, als mein vernebeltes Hirn gerade wahrnehmen wollte. Dennoch brauche ich einfach keine Klingonenfolgen (und, ja, in DS9 gab es ein paar coole Klingonen mit Martok und Gowron, aber auch da haben mich die reinen Klingonenfolgen eher gelangweilt. Ich mag Klingonen als Element von Star Trek, nicht als Handlungsträger:innen).
    Sehr reizvoll finde ich Ramrods Idee, dass durch Patel die TOS-Gorn entstehen :-))))

  18. deftone Antworten

    was mich an dieser Folge ein bisschen gestoert hat: ortegas aktion war ueberfluessig, weil pike und mbenga ja eh gerade zum shuttle gingen und das beamen „in letzter sekunde“ nicht notwendig war. was una ihr ja auch vorwirft.

    im ernst, wie viele star trek folgen gibt es, wo ortegas aktion genau richtig gewesen waere?
    und auch hier: das drehbuch haette ja auch so sein koennen, dass ein paar der zombies nicht zu der klingonin rennen (die sich ehrenhaft opfert), sondern zu den anderen beiden. oder das kraftfeld stuerzt zusammen, ohne dass es eine rettung gab – das rausbeamen in letzter sekunde haette ortegas dann zu einer heldin gemacht.

    una und ihr habt ja recht, es war unas entscheidung aber ortegas hat scheinbar mehr star trek episoden gesehen als una und wollte daher handeln.

    da chatGpt die Folgen besser im kopf hat, hier eine unvollstaendige liste an Folgen, die ortegas gesehen haben muss:

    TOS: „Friday’s Child“ (2×11)
    McCoy, Kirk und Spock werden in letzter Sekunde vom Planeten weggebeamt, während sie unter Beschuss stehen.

    TNG: „The Most Toys“ (3×22)
    Data wird kurz bevor sein Entführer ihn töten kann, in letzter Sekunde zurück auf die Enterprise gebeamt.

    DS9: „The Jem’Hadar“ (2×26)
    Sisko, Quark und Jake werden vom Planeten durch den Defiant in letzter Sekunde vor den Jem’Hadar gerettet.

    VOY: „Scorpion, Part II“ (4×01)
    Seven of Nine wird auf die Voyager gebeamt, kurz bevor ihr Borg-Kubus zerstört wird.

    ENT: „The Andorian Incident“ (1×07)
    Archer und Tucker werden kurz vor einer Schießerei aus einem Kloster herausgebeamt.

    DIS: „Context Is for Kings“ (1×03)
    Burnham wird aus einem gefährlichen biologischen Labor gerade noch rechtzeitig hochgebeamt, bevor ein Angriff startet.

    PIC: „Nepenthe“ (1×07)
    Evakuierung per Nottransport aus einem feindlichen Schiff – klassisches Last-Second-Beaming.

    – ich hoffe chatCPT hat Recht. ich erinner mich nicht mehr an alle im detail… chatGPT hat auch noch mehr aufgelistet und vermutlich auch nicht alle gefunden, denn das raus-beamen-in-letzter–sekunde ist m.E. ein star trek trope.

    mir tat ortegas jedenfalls leid. ich bin gespannt, wie es mit ihrem Charakter weitergeht!

    • Ramrod Antworten

      Ja, aber es ist halt wie bei Pike. Der Zweck heiligt die Mittel nicht.

      Und gab es auch nicht eine Episode oder Film wo er auch ein paar Sekunden zu Früh hochgebeamt wurde? War das nicht in Star Trek 6?

    • Benjamin Antworten

      Wahrscheinlich muss ich TNGs „The most Toys“ nochmal schauen, aber ich hatte es da eher so in Erinnerung, dass Data da gerade rechtzeitig rausgebeamt wird, bevor ER den Entführer töten kann.

  19. Melanie Antworten

    Aus Zeitgründen konnte ich bislang in dieser Staffel nicht kommentieren. Die erste Folge war ok, aber für mich haben am Ende alle Puzzleteile zu gut zusammengepasst. Das mit dem Winterschlaf war ja relativ ins Blaue geschossen. Ich hatte mich innerlich auch schon von Ortegas verabschiedet, was für die Staffel die Dramatik erhöht hätte. Ich glaube nämlich, dass das mit La’an ein bisschen zu viel Gorn-PTSD wird. Aber vielleicht habt Ihr ja recht und da kommt noch was andres dazu.
    Die Hochzeitsfolge hat mir überhaupt nicht gefallen, aber ich mag ja auch keine Q-Folgen. Immer wieder diese Comedy mit Spock – das passt meiner Meinung nach nicht. Und da ich TOS nicht so gut kenne zu Folge 3: wieso ist Chapel eigentlich noch auf dem Schiff, müsste sie nicht wieder mit Corby verschwinden, deshalb ist der neue Pfleger doch da, oder?
    Nun zur aktuellen Folge: ich fand sie gut, mag aber auch Zombies. Schade nur, dass die ganze Mission so geheim ist, dass es davon keine Aufzeichnungen mehr geben wird (Warnung, Möglichkeit der Forschung etc.). Da mir in Folge 2 die Heilung von Batel zu schnell ging, bin ich gespannt, was da noch kommt. Die Beziehung zwischen ihr und Pike ist ja nicht ganz so vertrauensvoll, wie Pike gerne hätte. Zu den beiden wichtigen Captains-Szenen. Pike ist definitiv angezählt. Wer sagt eigentlich, dass er ehrenvoll aus dem Dienst ausscheidet? Vielleicht wird am Ende sein mögliches Fehlverhalten so vertuscht, dass er zumindest noch als Ausbilder tätig sein kann. Una war großartig in dieser Folge, eindeutig der bessere Captain und nicht wie zuvor nur als Blutspenderin notwendig.
    Ich habe neulich gelesen, dass evtl. eine Serie mit Paul Wesley als Kirk über das erste Jahr der 5-Jahres-Mission geplant ist. Was haltet Ihr davon? Ich bin nicht für solch einen Reboot, genauso wenig wie für eine Legacy-Serie.

    • Dansk_StarTrekFan Antworten

      Ich brauche auch nicht noch eine Serie mit bekannten Charakteren. Bitte entweder eine Post-Voyager-Serie im 25 Jh. oder von mir aus auch eine Serie in der lost era zwischen TOS und TNG. Auch wenn ich Section 31 überhaupt nicht mochte, könnte ich mir ne Enterprise Serie auf der C mit Cpt Rachel Garret vorstellen, die dann vielleicht in Yesterdays Enterprise endet.

    • Ramrod Antworten

      Der Kanon sagt es, Pike wird Flottenkapitän. Chapoel hat auch noch Zeit das sind ja noch ein paar Jahre bis zum alten Traum.

      Ich möchte auch keine TOS Fortsetzung, mir reicht es wen SNW mit der ersten Mission von Kirk auf der Enterprise zu Ende geht solange Pike die Hauptfigur der Episode bleibt.

      Für neue Leute haben wir Academy. Man soll Endlich Mattelas Legycy machen lassen.

      • Dansk_StarTrekFan Antworten

        Ich mochte Picard, gerade Staffel 3, überhaupt nicht, ich mag auch die Art von Matalas nicht gerne. Deswegen bin ich kein Fan von Legacy. Academy ist mir im 31. Jh zu weit weg. Ich hätte gerne roundabout 25. Jh.

        • Ramrod Antworten

          Wenn was in der Zeit kommt und sie nicht 7of9 auf der G zeigen gibt es glaube ich Proteste, selbst ich würde da sauer…

  20. deftone Antworten

    Ich muss noch einen Kommentar (oder auch rant) zur Freundschaft von Pike und Mbenga bzw. zur deutschen Synchro loswerden.

    Wegen meiner Kinder gucke ich jede SNW Folge ja auch einmal in deutsch. Und was mich da u.a. so stoert ist, dass sich alle sehr oft siezen. Das ist in SNW schon besser als zB in der TNG Synchro, wo sich maximal Will und Deanna in manchen privaten Szenen ab und zu mal duzen, aber sich sonst alle immer immer immer siezen. Hier, in SNW duzen sich zumindest Ortegas und Uhura und Chapel, wenn sie einen trinken gehen (wenn ich mich richtig erinnere). Aber Pike und Mbemnga siezen sich DIE GANZE ZEIT in dieser Folge. Auch wenn Pike als „Freund“ und nicht als „captain“ redet. Ich verstehe das einfach nicht. Was ist denn das fuer eine Freundschaft? Auch bei allen anderen.

    Wenn ich die Folgen in englisch gucke, dann duzen sich in meinem Kopf immer alle, was irgendwie viel besser passt. Wer hat denn Kollegen, mit denen er sich siezt? Oder ist das im Militaer so? Aber wir hatten das doch auch neulich (bei einer der Walfolgen Anfang des Jahres?), dass Star Fleet nicht 100% Militaer ist, sonder ja auch Forschung. In der Forschung habe ich ein paar Jahre verbracht, da siezt sich niemand, ausser die Doktoranden den Prof (in Deutschland, nicht in Schweden). Aber nicht die wissenschaftlichen Mitarbeitenden untereinander. Sogar in Deutschland nicht.

    • Dansk_StarTrekFan Antworten

      Ihr Deutschen und euer Siezen, das ist für Ausländer wirklich eine Qual. Ganz schlimm ist das mit Vornamen ansprechen und Siezen.

      Wir hatten das früher mal und in den Siebziger Jahren gesellschaftlich darauf geeinigt, dass abzuschaffen und nur noch die königliche Familie zu siezen. Alles andere läuft auch Vornamens- und Du-Basis, auf der Arbeit, bei der Behörde, beim Arzt und auch beim Militär.

      • deftone Antworten

        Das weiss ich aus meinem Auslandssemester in Schweden, die du Reform 🙂 wusste gar nicht, dass das in Dänemark auch so war. Toll!

      • Julien Antworten

        Ich lese gerade einen der TNG-Romane, die im Anschluss an Nemesis spielen. Es ist interessant, dass Jean-Luc und Beverly zusammen sind und dass sie sich, je nach Situation, duzen und siezen. Es ist der Unterschied zwischen privat und dienstlich.

        Ich kann nur sagen, als Lehrer würde ich es sehr befremdlich empfinden, wenn die Schüler anfingen, mich zu duzen.

      • Tim Antworten

        Mit Vorname anreden und Siezen macht in Deutschland niemand.
        Entweder Nachname und Sie oder Vorname und Du.

        Wenn in Synchros Vorname und Sie verwendet wird, dann kommt das nicht aus dem Deutschen, sondern daher, dass im Englischen semi formalen Situationen (Arbeitsbeziehungen) Personen gerne mit dem Vornamen angesprochen werden. Dies wird dann übernommen, aber um den formalen Charakter zu betonen „Sie“ gesagt. Das ist Kino- oder TV-Sprache.
        Habe ich in echter Deutscher Sprache noch nie erlebt.

        • Julien Antworten

          Gesiezt mit Vorname haben damals die Lehrer in der Oberstufe, so 12. Klasse, als ich nach Deutschland kam. Fand ich aus frankophone Sicht auch befremdlich.

  21. Julien Antworten

    Eine interessante Frage: Gilt die Enterprise als Rechtsstaat? Die Föderation – ja, zweifellos. Aber wie steht es um ein einzelnes Raumschiff? Welchen rechtlichen Status hat so ein Schiff eigentlich? Ist es ein Dorf im All? Und ist Captain Pike dann der Bürgermeister?

    Zugegeben, Pike darf Paare trauen und ist für das reibungslose Zusammenleben an Bord verantwortlich. Doch egal, welches Raumschiff wir in der Vergangenheit kennenlernen durften – familiäre und persönliche Bindungen standen meist über den Regeln.

    Als Data etwa Sarjenka rettete, handelte er moralisch richtig, verletzte dabei jedoch die oberste Direktive. Konsequenzen? Kaum der Rede wert. Im „Pegasus-Projekt“ kam ans Licht, dass Riker an der Vertuschung eines Unfalls mit einer Tarnvorrichtung beteiligt war. Zwar gab es eine Anhörung – off-screen –, doch Picard ließ es dabei bewenden.

    Auch Sisko sah großzügig über Bashirs genetische Manipulation hinweg. Und als Garak sogar eine romulanische Delegation in die Luft jagte, blieb das ebenfalls weitgehend folgenlos. Zugegeben, Garak war nie Teil von Starfleet.

    In den 90ern hätte sich wohl niemand wie M’Benga verhalten – außer vielleicht Garak. Die Crewmitglieder hielten stets zueinander, weil sie Freunde waren. Was Pike betrifft: Er konnte M’Benga schlecht anzeigen, ohne dabei seine eigene, nicht autorisierte Mission offenzulegen.

    Trotzdem denke ich, dass M’Benga auf lange Sicht Konsequenzen tragen muss. Wahrscheinlich wird er degradiert – aber an Bord der Enterprise unter McCoy weiterdienen.

    • Tim Antworten

      Ich hab mich auch schon gewundert, warum die offensichtlichsten Star Trek Zombies in der Auflistung gar nicht vorkamen. ^^

      Wenn ich „Star Trek“ und „Zombies“ kombinieren soll, ist das erste, was ich sage: Borg.

      • Ramrod Antworten

        Da würde ich nie drauf kommt, ja die Borg sind gruselig gewesen aber alles andere als Zombies.

        Hochintelligent und alles andere als Tod.

        • Julien Antworten

          De facto waren sie immer eine bedrohliche, unpersönliche Masse. Wenn man von einem gebissen wird, wird man selbst zu einem von ihnen. Außer in Ausnahmefällen kann man nicht geheilt werden – also doch tot. Es gibt schon Parallelen zum klassischen Zombie.

          • Tim

            Ja, es treffen nicht alle Merkmale zu, aber sehr viele, du hast ja schon welche aufgezählt:

            – Body-Horror (ihr aussehen, blasse fahle Haut)
            – Braindead (keine Individualität, keine Emotion, schon klar, dass da eine Intelligenz hinter steht – siehe unten, wirkt aber erst mal nicht so)
            – Infizieren (und die Horrorvorstellung infiziert zu werden = „Der Tod ist besser“)
            – Laufen immer weiter ohne Schmerzempfinden, fast unaufhaltsam
            – Und dann das Horror-Setting (Dunkle Gänge, aus denen sie kommen)

            Sie mögen ursprünglich als Insektoide konzipiert worden sein (daher dann auch der Unterschied eines Hive Mind, statt chaotischem Verhalten von Zombies), wurden dann aber klar in die Richtung Horror als Tech- oder Space-Zombies angelegt und auch hinter den Kulissen öfter als solche bezeichnet.

            Daher ist das erste was mir einfällt, wenn ich Star Trek und Zombie höre: Borg

  22. Julien Antworten

    Was mich in dieser Folge leider stören, ist dass die Zombies völlig unnötig und irrelevant für die Geschichte sind. Die Geschichte ließ sich genauso erzählen ohne sie. Pike und M’Benga suchen eine Pflanze, um Marie zu helfen. Leider werden sie verfolgt von einer rachsüchtigen Klingonin, die sie auf dem Planeten jagd. Am Ende muss m’benga sein Geheimnis preisgeben. Diese Geschichte braucht überhaupt keine Zombies, darum wirken sie hier fehl am Platz, einfach nur Dekoration. Zu keinem Zeitpunkt wirken sie wirklich bedrohlich und sie lenken von der eigentlichen Story ab.

  23. Mister Incredible Antworten

    Moin zusammen,
    Spekulatius und Lebkuchen dürfen wir in der dritten Augustwoche erwarten. Von der letzten Saison habe ich noch sehr edle Bio-Elisenlebkuchen, nur aus Ölsaaten im Teig, kein Mehl, extrem köstlich, auch aus dem Kühlschrank, und das geht auch gut mit einer Kugel Vanilleeis.

    Ist mir rätselhaft wieso die deutschen Synchronstudius nicht im Hier und Heute ankommen. Kirk duzte Pille, wenn ich mich recht erinnere. Auch Tom Paris und Harry Kim retteten sich gegenseitig das Leben über sieben Jahre und siezten sich ständig. Absurd. Ich kann nur allen grundsätzlich die Originalversion empfehlen, dafür gibt es die Untertitel. Am Ende hilft es den Englischkenntnissen und wenn man sich erst einmal in Star Treks Nomenklatur eingehört hat von „position a buoy“ bis „with all due respect“, dann ist man drin. Ich finde die Stimmen der Darsteller individueller und ausdrucksvoller und M’Benga muss halt nuscheln. Die deutschen Sprecher klingen so oft wie Waschmittelwerbung.

    Wie leider so oft sind auch hier ruck-zuck alle Regeln und Dienstvorschriften in der Tonne, wenn es darum geht einen Rettungsversuch für ein Crewmitglied eine Rettungsaktion zu starten, Pikes Auslegung dessen hattet Ihr thematisiert. Den popkulturellen Hype um Zombies habe ich nie verstanden. Mein einziger Film hieß „Zombie“ (Dawn of the Dead) von 1978 : rein beißen, Blut spritzend, jo. War nicht meines, und danach war ich durch. Nicht wenige Jugendliche scheinen inzwischen eine „Zombie-Apocalypse“ für möglich zu halten. Nur um zu zeigen dass Zombies nicht „leben“ hätte man dieses bei „keine Humanoiden“ belassen können statt ein kraftiges „gar kein Leben“ aus dem Ärmel zu zaubern. Unas Frisur erinnerte mich an die „Kunst“ des Dritten Reichs, wenn es um Abbildungen der arischen Familie ging. Komplett daneben. Unas Figur wirkte steif und unnahbar: so geschrieben oder eine Perückenwirkung? Ich musste mehrfach hingucken weil ich es nicht glauben konnte. Ballernde Klingonentruppe, ein Opfertod mit Ekeleffekt mit finalen „Parfum“-Vibes haben mich nicht abgeholt. Leider nicht mein Geschmack.

  24. K'heylar Antworten

    Ich will nicht spoilern, aber in „Talos IV“ entscheidet sich Pike ja gegen die Freundschaft zu Spock und für die Dienstvorschriften (und Kirk übrigens auch), als er in der fingierten Gerichtsverhandlung Spock schuldig und damit die Todesstrafe (aus-)spricht. Er scheint in den sieben oder acht Jahren moralisch dazu gelernt zu haben …

  25. Tim Antworten

    Danke für eure interessante Besprechung. Erst dadurch ist mir klar geworden, wie das Gespräch zwischen Doktor und Captain und zwischen No1 und Erika praktisch gespiegelt wird.
    Ich hielt die Konsequenzen (2 Wochen „grounded“) schon für viel zu locker für den Stunt, den Erika durchgezogen hat. Dass die Situation Doktor/Captain das nochmal toppt, hatte ich zuerst gar nicht realisiert. Hier geht es schließlich um Mord. Und das war keine Situation in irgend einem Krieg, sondern vor ein paar Monaten auf der Enterprise.

    Da kann ich Sebastian nur zustimmen. Picard (und ich denke Kirk ebenso) hätten den Doktor vielleicht nicht verpfiffen, von ihm aber erwartet, dass er sich selbst stellt und ihm ein Ultimatum gestellt. Ich hoffe daher auch, dass sich daraus noch etwas entwickelt.

  26. Tim Antworten

    Ich glaube ihr wolltet lieber kleinere Beiträge mit einzelnen Themen.
    Daher ein zweiter Thread zum Thema: Protagonisten in Horrorfilmen waren es und werden es immer sein: Idioten

    Bei der ganzen Planeten Story zu der „McGuffin“ Blossom fiel mir mal wieder auf, wie mich solche Horror-Szenarien doch immer wieder so sehr aus der Immersion holen, dass ich in den Fernseher rufen möchte: Leute rafft ihr es nicht?

    Wie in jedem „schlechten“ Horror-Film ignorieren die Figuren jeden noch so deutlichen Hinweis auf die Gefahr, weil diese Hinweise natürlich für die Zuschauer geschrieben sind, um Suspense zu schaffen.

    1. Die Boje sagt: „Geh weg oder stirb.“ – Hmm interessant. Wurde manchmal bei Strahlungsverseuchung hinterlassen. Ach egal. Als Zuschauer denkt man sofort: Ein Bio-Labor? Der Grund hier wird vermutlich nicht Strahlung sein. Aber man hätte ja auch in die Meldung schreiben können: „Geh weg oder stirb durch Snu Snu, äh durch Bio Hazard“.
    2. Keine Fauna. Das in Kombination mit der Warnboje und jedem Zuschauer war sofort klar: Dann wirds hier wohl Flora geben, die die Fauna kaputt macht. Aber Spitzendoktor und Adventure-Captain raffen nix. 😀

    Man könnte das echt besser machen, indem die Figuren die offensichtlichen Hinweise erst gar nicht zu Gesicht bekommen, sondern nur die Zuschauer. Es hätte ja gereicht, wenn man die Boje nur dem Zuschauer zeigt, während sie dran vorbei fliegen mit Untertitel zum Klingonischen. Fertig. Aber das sonst so clevere Figuren sich plötzlich wie hirnlose Zombies verhalten… Das holt mich schon immer raus.

  27. Doris Antworten

    Eine tolle Besprechung – besonders gefreut hat mich der Hinweis auf die Olive, die mir nicht aufgefallen ist, aber elegant die Frage löst, wie ausgerechnet die Klingonin auf MBenga trifft (dieser vermeintliche Zufall störte mich nämlich etwas) Raffiniert eingefädelt von den Autoren, schön serviert von den Podcastern 😀

    Könnte es sein dass Ortegas von einem Gorn „besessen“ ist oder unbewusst unter dem Einfluss der Gorn steht? PTBS wäre zwar die naheliegendere Lösung, wäre aber vielleicht auch zu einfach. Zumal es ja schon durch die Klingonenkriege ausführlich in der Serie besprochen wurde.

    Den Plot um Batel kann ich ganz gut nachvollziehen, manchmal fühlen sich schwer erkrankte Menschen schon so von ihrer Krankheit (und den Entscheidungen, die da dran hängen) überfordert, dass sehr emotionale Angehörige eher als eine zusätzliche Belastung erscheinen. Das ist für alle Beteiligten nicht schön, aber da muss man auch mal den besorgten Kapitän auf Abstand halten. Ob Pike dies so schlecht verarbeitet, dass er später auf Talos eine ganz andere Flamme hat?

    Es bahnt sich ja anscheinend eine Hybridgeschichte an, die den Exit von Marie erklären könnte. Hoffentlich endet das nicht im Gummigorn. Ansonsten würde ich mich nach diesen drei wilden Folgen mal wieder auf eine etwas Klassischere Folge freuen 😀

    • Ramrod Antworten

      Immerhin wäre mit dem Gummigorn dann der Kanon wieder ein Stück gerettet. Ja, das Erika was hat von den Gorn sehe ich auch so.

      Wer weiß was man Pike auf Talos alles für Flammen sehen lässt, kann ja mal das mal das sein 🤤.

  28. Benjamin Antworten

    Ich bin noch lange nicht mit eurer Folge durch, das nur vorab.

    Es kam am Anfang die Frage auf, ob und wenn ja wie oft in Star Trek Raumschiffnamen ohne den vorangestellten Artikel verwendet werden. Das kommt in der Tat (nach meiner Erinnerung) sehr selten vor. Zum einen natürlich in Deep Space 9, aber da ist es auch eine Station und kein Schiff.

    Zum anderen gibt es zumindest im Pilotfilm von Voyager eine Szene relativ am Anfang, als Janeway Paris rekrutieren will. Da geht es um den Auftrag und Paris sagt sinngemäß, dass kein Sternenflottenschiff in den Badlands navigieren kann, worauf Janeway antwortet: „Sie kennen Voyager nicht.“ Auch später wird das Schiff in der Folge häufiger ohne Artikel genannt. Wie es dann später ist, kann ich nicht sagen, aber Stichproben der Transkripte bei Chakoteya.net haben ergeben, dass auch später gern mal der Schiffsname ohne vorangestellten Artikel genannt wird.

    Noch etwas anderes, was weniger mit der Folge, sondern mehr mit der Serie an sich zu tun hat. Mir ist vor kurzem aufgegangen, dass Scotty und auch James Kirk in der Serie eigentlich falsch gecastet sind. Das hat nichts mit den schauspielerischen Qualitäten von Martin Quinn und Paul Wesley zu tun, sondern mit ihrem Alter.
    Sebastian hat in der Folge gesagt, dass Scotty in TOS ja schon etwas gesetzter ist, im Gegensatz zu hier. Ja, das liegt halt auch daran, dass Scotty in zu TOS-Zeiten bereits Mitte 40 ist (James Doohan war neben DeForest Kelley der älteste Darsteller im Hauptcast, Jahrgang 1920). Martin Quinn hingegen ist gerade mal 31. Nehmen wir an, dass der SNW-Scotty genauso alt ist wie Quinn, dann wäre er zu TOS-Zeiten Mitte/Ende 30, also knapp zehn Jahre zu jung.
    James Kirk hingegen ist zu TOS-Zeiten Mitte 30, was auch dem Alter von William Shatner entspricht (Jahrgang 1931). Hier bei SNW wird er von Paul Wesley gespielt, welcher bereits 43 ist. Sein Kirk wäre bei TOS-Zeiten somit fast schon Ende 40.
    Durch das Casting der Figuren bei SNW hat sich das Altersverhältnis zwischen Kirk und Scotty also umgekehrt. Ich hoffe nicht, dass die Autoren uns weißmachen wollen, dass die Figuren trotzdem das in TOS etablierte Alter haben. Sowas hat schon in der dritten Staffel PIC mit Jack Crusher nicht funktioniert…

    • Ramrod Antworten

      Also zumindest in Der Führsorger wird in der Szene definitiv Sie Voyager gesagt, auch im Untertitel, aber du hast Recht der Artikel ist etwas undeutlich.

      Ja, das Alter ist ein Thema, auch das Pike und Kirk etwas gleich alt sein sollten passt halt gar nicht.

  29. Judith aka Badgey_S Antworten

    Bin jetzt ja schon spät dran…Also für mich ist die Figur Pike jetzt auch leicht angeschlagen, finde er hätte M’Benga raten sollen, sich doch noch zu stellen. Ich hoffe, dass es das noch nicht war in der Angelegenheit. Und ich denke auch weiterhin, dass deshalb M’Benga in TOS nicht mehr leitender Offizier ist. Ansonsten ist das Zombie-Genre auch überhaupt nicht meins, die Folge an sich fand ich aber schon spannend. Ferner hoffe ich auch, dass Ortega’s Problematik weiter thematisiert wird. Und bezügl. Batel: Ich hatte auch Recht 🙂

  30. Rene PRACHT Antworten

    Hallo zusammen,

    die Hybridisierung von Mensch und Gorn erklärt dann also den Gummigorn Captain aus Arena … Dankt mir später 🙂

    Grüße an alle

  31. K-Fence (aka Karsten) Antworten

    The Walking Trek, ich bin begeistert.
    Vor allen Dingen war es eine schöne Überraschung, weil nicht schon seit Woche darüber gesprochen wurde. So wie: „Oh, es kommt eine Musical Folge“.
    Warum die meisten die Zombies nicht Zombies nennen? Ich würde sagen: Drehbuch und eine Verneigung vor Serien wie Walking Dead und Last of us.
    Ich vermisse die Zeiten, wo es noch Walking Dead gab und es noch gut gewesen ist.
    Bin gespannt, ob es weitere Genre Cross Over Folgen geben wird. Vielleicht eine Desperate Housewifes Folge. 🙂

  32. derherrgott Antworten

    Also zum einen war das wenigstens mal wieder ernsteres Strar Trek und nicht so eine seichte Soap-Sache, wie Folge 2, das war schwer erträglich und für mich komplett überflüssig. Was allerdings das Hopping zwischen den Genres angeht, das hat STN doch schon immer so gemacht. Da gibt`s mal für den was, mal für die. Ist halt so, ist für mich zugleich eine Stärke, aber auch eine Schwäche von STN. Kommt halt auch mit diesem altbackenen episodischen Erzählen nicht ansatzweise an Discovery ran. Ich mag es aber trotzdem.

    Was ich eigentlich schreiben wollte ist, dass ich Euer Unbehagen gegenüber dem ach so pflichtvergessenen Verhalten von Pike nicht wirklich verstehen kann. Ihr vergleicht das ja sogar mit dem unethischen Verhalten von Trump, was komplett hinkt. Der eine, Pike, handelt aus Liebe und Menschlichkeit, dem anderen scheinen diese Gefühle komplett fremd. Und dann ist Pike eben kein Supersoldat, aber ein toller Mensch.

    • Ramrod Antworten

      Kirk hat auch schon die Enterprise entführt, ein anderes Schiff sabotieren lassen, Leute in Schränke Sparren lassen und am Ende kam er wohl mit einer pseudo Strafe davon und bekam ein neues Schiff, aber soweit ist die Besprechung noch nicht. Da sollten ähnliche Maßstäbe angesetzt werden.

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