Episodenbesprechung: Star Trek: Strange New Worlds – „The Sehlat Who Ate Its Tail” (S03E06)

Captain Kirk (rechts) arbeitet konzentriert an einem mehrstöckigen 3D-Schach-ähnlichen Gerät; warmes, gedämpftes Licht, technische Elemente im Vordergrund – Stimmung zwischen Anspannung und Rätsel.

3.06 – The Sehlat Who Ate Its Tail: Weltraum-Schrottkrake, verschluckte Enterprise & 7.000 Geister im All!

Was, wenn dein Rettungsseil eine Nabelschnur ins Maul eines Raubtiers ist? In Strange New Worlds 3×06 serviert uns die Galaxis einen Albtraum auf Tentakeln:
ein gigantischer Aasfresser verschlingt die USS Enterprise – und Captain Pike muss sein Schiff aus einem Verdauungssystem fliegen, das nach Schrott und Hoffnung riecht.
Währenddessen stolpert Kirk auf der Farragut in seinen ersten echten Kommandotest: Lockvogel spielen, Warpgondeln abwerfen (ja, wirklich)
und dabei feststellen, dass im Bauch des Monsters Menschen leben… oder das, was aus ihnen geworden ist.

Wir sezieren die Folge: klaustrophobische Gänge, maskierte Eindringlinge mit waffensaugenden Anzügen, improvisierte Telefonkabel-Kommunikation (Pelia, du Legende!) und ein moralischer Schlag in den Magen:
7.000 menschliche Lebenszeichen – und eine Flagge auf der Hülle, die alles verändert. Das hier ist Star Trek als Raumhorror:
Schweiß auf der Stirn, Kupferkabel in der Hand, und draußen lauert eine Mythe namens „Astrovore“.

Kommt mit uns in die Dunkelheit zwischen den Decks:
Wir sprechen über Kirk’s „Dog-caught-the-car“-Moment, Pikes Verantwortungstränen, La’Ans Flaschen-Molotow,
Uhura am Steuer (ja!), Spocks Punktlandung mit Photonentorpedos – und warum diese Episode wie ein Echo von
The Doomsday Machine durch die Eingeweide eines Ungeheuers hallt.

#StrangeNewWorlds #TheSehlatWhoAteItsTail #StarTrek #DiscoveryPanel #Podcast #HorrorInSpace

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105 Gedanken zu „Episodenbesprechung: Star Trek: Strange New Worlds – „The Sehlat Who Ate Its Tail” (S03E06)

  1. Ramrod Antworten

    Ja, endlich die Telefone! Ich fand die Episode Spitze auch wenn es in der Story nicht weiter ging – aber hab ja schon gesagt ist auch toll weil da kann man besser Mal ne Episode einfach so schauen. Man muss sich halt merken welche, aber so für abends 22:45 Uhr und ich will jetzt noch eine Episode schauen – top!

    Man sieht wie unaufmerksam ich schaue, ich hab es nicht gemerkt das auf der Ferragut ja nur Personen die noch in TOS dabei sein werden sind. Funktionierte auch so und auch als origin Story für Kirks Crew!

    Man kann jetzt auch wieder bemängeln und ja es war verwirrend das beide Schiffe gleich aussah Len und damit die Szene des Trailers mit Kirks Komandoübernahme der Enterprise hinfällig wurde, aber es ist halt real so, das man Etablierte Designs öfter nutzt vor allem bei Brücke und Besprechungsraum. Immerhin hat man den Tisch um 90 Grad gedreht 🤣.

    Zum Fremden Schiff, war da ne Talis aus Dr. Who? Den Twist das es Menschen sind hätte ich nicht gerechnet, ich dachte mehr an die Paklets… Was waren das für Komische Tesla Anzüge und hätte die US Flagge nicht 52 Sterne haben müssen laut The Royal? Interessant auch zu sehen, das es das greifbarer macht aber unabhängig von der Spezies sollte es verwerflich sein was sie da gemacht haben, so ist es ja fast etwas Rassistisch…

    https://www.startrek.com/en-un/news/recap-306-sehlat-ate-tail-strange-new-worlds

    Gruß ans MiniUSB Kabel!

    • Dansk_StarTrekFan Antworten

      Unabhängig von den Sternen auf der Flagge, wenn es wirklich die Elite der Menschheit war, die da ins All geflogen ist, hätte es natürlich eine Dänemark-Flagge sein müssen, nicht umsonst ist sie die älteste noch aktive Staatsflagge der Welt und wahrscheinlich des Universums.

  2. Ramrod Antworten

    Geiles Intro, ich hab es gleich am Anfang gesagt es ist im Sommer zuviel. Er soll es auch gleich noch Tim Cook sagen, die Strahlen gleichzeitig noch Foundation Staffel 3 aus, während der Freibadsaison! Als ob es keinen Oktober gäbe…

  3. Dansk_StarTrekFan Antworten

    Schon mal ein kurzes Fazit von mir, bevor ich eure Folge später am Abend höre.

    Für mich war das die beste Folge seit langer Zeit und eine der besten SNW-Folgen überhaupt.
    Die Stimmung passte, die Spannung passte, die Charaktere waren an den richtigen Stellen, das war schon sehr gut. Ich hätte auf den Strang um Pelia und die Telefone verzichten können, aber so sehr hat es mich diesmal auch nicht gestört.

    Mein genereller Kritikpunkt ist die Reihenfolge der Folgen innerhalb der Serie. Mir werden einige Themen wie Batel, Ortegas PTSD, Mbengas Mord und deren Konsequenzen zu sehr gestreckt und dann durch Einzelfolgen wie dieser oder Space Adventure gefühlt künstlich in die Länge gezogen. Dadurch, dass man die Themen links liegen lässt, verlieren sie für mich an Relevanz.

    Für mich sticht diese Folge zusammen mit Memento Mori aus ganz SNW positiv heraus. Dazu gefallen mir persönlich Ad astra per aspera und tomorrrow, tomorrow, tomorrow sehr gut, aber ich glaube eher aus persönlichen, subjektiven Gründen.

    • Ramrod Antworten

      Auf die Telefone verzichten, was warum? Das war doch großes Kino!

      Man Merkt die Urlaubszeit diese ganzen Social Media Plattformen hinken etwas. Ich hab mich aber inzwischen dran gewöhnt auf YT statt YT Music zu hören…

    • Tim Antworten

      Hab sie gerade erst gesehen und ich kann dir bei allem nur zustimmen. Es hat sich für mich lange wie Staffelfinale oder Doppelfolge angefühlt. Für mich bisher die beste Folge der Staffel.

      P.S.: Ja auch ich hätte hier auch auf die Telefone gerne verzichten können. Fands nicht schlimm, aber habe genau das gleiche gedacht.

    • Hinrich Sudhop Antworten

      Kurze Anmerkung das getroffene Teil im fremden Schiff war der Rest des Klingonenkreuzers

  4. deftone Antworten

    🥹 ach Aachen und Vaals… so viele gute Erinnerungen 🙂
    ich habe ja viele Jahre in Aachen gewohnt und das letzte Jahr haben wir so westlich gewohnt, dass ich schneller in Vaals als in der Aachener Innenstadt war… good times 🙂
    wie oft bin ich mit meiner Tochter (damals im Kinderwagen) aufs Dreilaendereck spaziert 🙂 ich kann euch nur zustimmen, das ist ein schoener Ort 🙂
    auf der deutschen Seite gab es damals Baumhaeuser und eine BMX Abfahrtstrecke im Wald, aber nicht ganz oben, sondern ein paar Meter Richtung Aachen.
    sorry, nichts zu Star Trek, aber diesen Kommentar konnte ich mir nicht verkneifen 🙂
    Danke, dass ihr trotz Urlaub SNW besprecht 🙂 ❤️

  5. deftone Antworten

    Familien Serie: young Sheldon
    Das ist die einzige Serie, die wir alle gemeinsam gesehen haben.. (neben Star Trek 😉)

  6. Ramrod Antworten

    Bei Nebeln immer die Sonde, aber ich sage als Stubenhocker bei Planeten immer rauf da. Warum auch will LaForge im Der Aufstand nen Sonnenuntergang mit richtigen Augen sehen statt mit seinen Künstlichen. Vielleicht ist auf dem Planet ja auch nen Super ausblenden oder nen toller See zum Schwimmen, oder einfach Mal frische Luft atmen.

  7. Dansk_StarTrekFan Antworten

    Zum Thema familienfreundliche Medienprodukte eignet sich glaube ich Fantasy als Genre recht gut. Harry Potter oder LOTR, meine Frau ist großer Freund von Cornelia Funke bis heute, dass möchte sie sehr gerne weiter geben. Im nicht fiktionalen Bereich halte ich (Tier)Dokumentationen für super.

  8. Ramrod Antworten

    Hat die Ferragut glück das es die Cayuga nicht mehr gibt, früher hat die Enterprise nämlich die gestalkt, da hätte sie die jetzt nicht gerettet.

    Meint ihr BioShock als Spiel?

    Ja, ich hab auch noch ein Backlog mit Filmen. Im Frühjahr dann auch HBO max geht dann etwas.

  9. Ramrod Antworten

    Aber die Coms gingen doch wieder seit das Schiff weg ist! Von daher macht es keinen Sinn das Scotty zur Brücke ging außer das er noch etwas meckern wollte, der Ton geht eigentlich gar nicht den Scotty da die ganze Zeit drauf hatte…

  10. Dansk_StarTrekFan Antworten

    Wenn man Wesley und Shatner vergleicht, kann man ja auch Peck und Nimoy vergleichen. Peck ist jetzt auch schon 4 Jahre älter als Nimoy zu Beginn von Star Trek. (Ich hab Nimoy früher immer für deutlich älter als Shatner gehalten, dabei ist er exakt 4 Tage jünger).

    Für mich passt das mit den beiden Schauspielern gut. Und ich halte die beiden auch für zwei der besten in SNW (Der mit Abstand Beste ist für mich aber Babs Olusanmokun). Ich hab da eher Probleme mit Scott (jetzt wirkt er jünger als Kirk und Spock, später älter) und Chapel. Uhura finde ich super, Celia Rose Gooding sollte man generell nicht kritisieren dürfen.

    • Tim Antworten

      Ich finde Scotty an sich super. Aber ja stimmt schon. Der ist auch schon in TOS der alte Haudegen, den Kirk in der Tribble Folge bei Seite nimmt, damit er all die Jungspunde beim Landurlaub mit den Klingonen unter Kontrolle hält. Und wir wissen alle, wie DAS ausging. 😀

  11. Ramrod Antworten

    Das ganze macht schon Sinn dran zu denken Kirks abzusetzen, eben weil er überfordert sein kann und manchmal ist es halt doch zuviel wenn man dann erstmal die Verantwortung hat auch wenn man ein Wunderkind ist, Wesley hatte bei seinem ersten Kommando auch Probleme.

    Kabel können schon gestört werden, das ist ja das Problem von DSL… Spannend das sie nicht nur die Telefone hatte sondern auch ne Anlage oder sie haben ein Fräulein vom Amt dabei gehabt die dann durchstellt!

    Ich verstehe auch nicht welche Risiken weil er auf den Planeten wollte? Wer hätte denn damit rechnen können?

    Ist das mit den Warpgondeln nicht eher ein running Gag vielleicht oder so nen Scherz von Pike, weil was ist die Alternative?

    Joystick Steuerung macht Riker in der Aufstand und Paris im Delta Flyer!

    • Ramrod Antworten

      Riker hat das nicht befohlen. Data hat das gemacht weil er wegen den vielen dreien die Auftauchten auf seinen Vorschlag als Referenz richtige Lösung kommt. Bei TNG war es ja auch die Kombi zusammen mit dem Traktorstrahl.

      Und sie waren ja auch sichtlich überrascht das sie das ganze Schiff in die Luft jagen. Für mich sah es so aus als wollten sie es nur länger bewegungsunfähig machen. Ich sehe auch keine Möglichkeit anders zu handeln. Schuld? Die anderen sehen ja definitiv auch es ist menschlich da kann man ja auch Kontakt aufnehmen, Subraumkommunikation geht in beide Richtungen! Aber ich denke da kommt noch was nach.

      Keine Reaktion das in der eigentlichen Story nix vorrangig?

  12. Julien Antworten

    #familienserien fehlen mir schrecklich. Irgendwie ist es mir wichtig, gemeinsame Familienzeit vor dem Fernsehen zu verbringen, aber es wird zunehmend schwierig, irgendwas zu finden, das für alle passt. Darum schauen wir gemeinsam fast nur Filmen aus den 80er oder 90er. Heute morgen sagte mir meine 12-jährige Tochter, Star Trek IV sei ihr lieblings-Star-Trek-Film. Serienmäßig kam bei uns auch modern Family immer ganz gut an. Girlmore Girls ist auch ein Familienliebling. Aber heutzutage wird es schwierig. Wednesday Staffel 1 ging ganz gut, aber bei Staffel 2 haben sie den Gruselfaktor richtig hochgedreht.

    • Ramrod Antworten

      Uh Gilmore Girls ging gar nicht für andere. Aber „Neue Geschichten vom Pumuckl“ das war toll!

  13. Dansk_StarTrekFan Antworten

    Ich bin großer Fan von The Who, hab aber noch nie eine Folge von Dr Who gesehen. Ich wollte das schon zigmal anfangen, weiß aber einfach nicht, wo und wann ich da einsteigen soll. Kann ich mit Christopher Eccleston einsteigen? Ich liebe Christopher Eccleston!

    • Tim Antworten

      Es hat zwar nichts mit Dr Who zu tun, aber dann solltest du mal „The Leftovers“ schauen. Und nicht nur deshalb. ^^

    • Gifty Antworten

      Ja, mit Eccleston einsteigen! Der war bei mir damals der Grund, warum ich mit Doctor Who angefangen habe. Die erste Staffel startet etwas holprig, aber dranbleiben lohnt sich und spätestens mit The Empty Child/The Doctor Dances ist man überzeugt.

  14. Picard47AlphaTango Antworten

    Moin moin oder Jolan Tru!
    Vielen Dank wie immer für die großartige akustische Unterhaltung – es ist jedes Mal ein Genuss euch beiden zuzuhören.

    Zur neuen Episode: Ich fand sie richtig stark! Der Opener hatte sofort Vibes vom Pakled-Schiff aus Lower Decks Staffel 1, das der Cerritos ordentlich zugesetzt hat. Dazu die beeindruckenden CGI-Effekte – ich war von Anfang bis Ende begeistert. So darf es gerne weitergehen!

    Eine kleine Beobachtung noch: Bevor die Farragut angegriffen wird, bleibt die Kamera länger auf einem Bildschirm, der seltsam flackert – ganz ähnlich wie in der letzten Szene der vorherigen Folge. Zufall? Oder ein Hinweis darauf, dass die Entität vielleicht in der Lage ist, sich über das Föderationsnetz weiterzuverbreiten?

    • Ramrod Antworten

      Uh, nicht aufgefallen. Hast du da Mal den Zeitcode?

      Sorry, doppelt. Aber das gehört hier hin. Ich hab’s Grad nochmal angesehen und mir ist nichts aufgefallen.

  15. Julien Antworten

    Ich finde, ein guter Einstieg in Doctor Who ist immer die Anfangsepisode jeder Inkarnation des Doktors: Rose, Die Weihnachtsinvasion oder The Eleventh Hour (Präferenz fürs Letztere). In Blink (Staffel 3) wird sehr viel über den Doktor erzählt, aber aus einer anderen Perspektive, was für den Einstieg nicht schlecht ist.

    • Gifty Antworten

      Blink war auch mein erster Gedanke. Mit der Folge liegt man auf jeden Fall immer richtig.

  16. Julien Antworten

    #science-fiction-Grundwerke :

    Alien
    Blade Runner
    Terminator 1 und 2
    Contact
    Das schwarze Loch
    Solaris (Tarkovski 1972)
    2001 Odyssee im Weltraum
    Star Trek The Motion Picture
    Spaceballs
    Per Anhalter durch die Galaxis

    Von Luc Bessons fällt mir nur das 5. Element ein. Rest ist nicht unbedingt sehenswert. Rausch der Tiefe und Leon sind ja keine Science-fiction.

    • Dansk_StarTrekFan Antworten

      Für mich würde Dune von David Lynch noch zu gehören, aber ich glaube die Meinung hab ich ziemlich exklusiv. Und Starship Troopers von Paul Verhoeven.

      • Julien Antworten

        Dune von David Lynch steht auch noch auf meiner Liste. Bis jetzt habe ich nur den ersten Teil der Villeneuve-Saga gesehen.

  17. Dansk_StarTrekFan Antworten

    Gleichwertige Empathie für alle halte ich für wahnsinnig schwierig. Als soziales Wesen hat man immer Sympathien und Vorlieben, die dem im Weg stehen.

    Außerdem muss man hier Pike entgegen halten, dass er zu Robert April über die Gorn sagte: „Sometimes a monster is just a monster!“.

  18. Julien Antworten

    Erstaunlicherweise habe ich eine andere Interpretation als ihr.

    Ich finde diese Folge extrem wichtig und „Star Trek“-artig, auch wenn sich keine der Figuren „trekkig“ verhält. Gerade im Hinblick auf die Entwicklung des Ukrainekriegs und den Aufstieg des Rechtsextremismus ist sie heute relevanter denn je.

    Was ist die teure Botschaft hinter dieser Folge? Ohne Kommunikation gibt es keinen Frieden. Solange unsere Crew ihren Gegner nicht sieht, betrachten sie ihn als Monster. Sie lassen sich von Angst und Vorurteilen leiten. Pike sagt irgendetwas Einleuchtendes:

    „Wer weiß, aus welcher dunklen Ecke des Kosmos sie gekommen sind.
    La’an: Sie wurden noch nie gesehen, aber selbst von den Gorn wurden sie als Monster angesehen.
    Pike: Dann Phaser aufs Töten.“

    Pike ist bereit, diese Wesen zu töten, nur aufgrund der Legende, die sie umgibt. Und letztendlich macht es Kirk genauso. Die ganze Folge lang sehen sich die Gegner nicht. Keine Kommunikation, kein Sichtkontakt. Bei jeder Interaktion tragen sie Masken. Und solange sie sich nicht sehen können, halten sie sich gegenseitig für Monster. Der Erste, der Empathie zeigt, ist der Scavenger, als er die Gelegenheit bekommt, Pike in die Augen zu schauen.

    Als Pike am Ende sagt: „Empathie muss man immer haben“, ist das nicht das Ergebnis langjähriger Erfahrungen. Er hat genauso wie Kirk aus seinen Fehlern in dieser Folge gelernt.

    Während dieser ganzen Folge haben sich unsere liebgewonnene Helden wie die Scavenger verhalten. Ich denke, als die Mission im 21. Jahrhundert losging, haben sie schlechte Erfahrungen gemacht und grundsätzlich beschlossen, sich zu nehmen, was sie brauchen, und festgestellt, dass es einfacher ist, wenn man den Gegner nicht in die Augen schaut, wenn man ihn als unpersönliche Masse betrachtet, als Monster.

    Ich finde die thematische Entwicklung in dieser Staffel bemerkenswert. Die ganze Staffel ordnet sich dem Thema Monster unter. Zunächst die Gorn. Erst als die Enterprise sich mit ihnen auseinandergesetzt hat, also gelernt hat, sie zu kennen, konnten sie sie besiegen. La’an sagt sogar, dass es ihr die Angst vor ihnen genommen hat. Letzte Woche hatten wir auch Monster aus einer fremden Dimension, also Monsters aus dem Unbekannten.

    Diese Woche gehen sie die ganze Zeit davon aus, dass der Feind böse ist, weil er fremd ist. Aber am Ende stellt sich heraus, dass der Feind aus dem Inneren kommt. Schlimmer noch, sie merken, dass sie selber auf dem Weg sind, genauso zu werden.

    Ich glaube nicht, dass es eine Schuldzuweisung gibt. Die Folge ist ein Appell an uns, empathisch zu sein. Wir als Menschen sollen immer die Kommunikation bevorzugen. Ohne Kommunikation gibt es keine Empathie. Die B-Handlung mit den Telefonen ist hier sehr symbolisch. Es ist unerlässlich, den Fremden/den Anderen kennenzulernen, um ihn zu demystifizieren, damit wir aufhören, Angst vor ihm zu haben. In einer Zeit, wo Xenophobie wächst und wächst, ist eine solche Botschaft herzlich willkommen.

    Ich weiß nicht, ob ihr mir folgen könnt. Ich bekomme dieser Gedankengang, den ich habe nicht kürzer. Ich empfinde diese Folge als so vielschichtig, dass mein Gehirn in jeder Richtung schießt, und ich habe das Gefühl, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben.

    • Dansk_StarTrekFan Antworten

      Danke für diesen Gedankengang. Ich finde das sehr spannend und muss das mal auf mich wirken lassen. Es liest sich auf jeden Fall sehr schlüssig. Gefällt mir.

    • Ramrod Antworten

      Naja die Scavenger wussten ja das es Menschen sind, so erkennbar sind die Farragut und Enterprise dann schon, was sollen sie denn machen bei der Sternenflotte wenn du erstmal angegriffen wirst und dann direkt die Kommunikation aktiv von den anderen Blockiert wird? Ich halte es für völlig unangebracht unsere Helden hier weiter zu deformieren als es bisher in der Staffel passiert ist, hier war es ausschließlich Verteidigung mit der einzigen Unzulänglichkeit das die erkannte Schachstelle zu empfindlich ist und gleichzeitig wie beim Todesstern alles in die Luft geht. Aber völlig alternativlos es müsste mit jetzigen Wissen wieder genauso gehandelt werden. Freispruch für alle.

      • Julien Antworten

        Woher sollten die Scavenger wissen, dass es Menschen sind, wenn sie sich kaum für ihre Opfer interessieren. Sie kommen aus einer Zeit, wo es noch keine Sternenflotte gegeben hat. Woher sollen sie wissen, wie ein Erdenschiff im 23. Jh aussieht?

        Außerdem, bin ich völlig deiner Meinung, dass es Selbstverteidigung war. Sie hatten keine Wahl, aufgrund der Mangel an Kommunikation.

        Das ändert nichts daran, dass sie zu keinen Zeitpunkt empathisch sind. Sie versuchen nie Kontakt aufzunehmen. Sie gehen vom schlimmsten aus, nur aufgrund der Gerüchte um den Vernichter der Welt. Das ist aber der Situation geschuldet, und darum kann man Pike&Kirk am Ende wenig verwerfen. Ein bittere Geschmack hat das Ende dennoch.

        • Ramrod Antworten

          Uh, das ist jetzt Doppelt. Aber wie gesagt – das Design hat sich jetzt nicht völlig unerkennbar verändert das man da schonmal stutzig werden kann.

          • Julien

            Ja, ich verstehe dein Punkt. Allerdings setzt es voraus, dass sie sich aktiv dafür interessieren, wen sie abschlachten. Wir wissen nichts über sie. Haben sie überhaupt Bildschirm? Oder leuchtet nur ein Punkt, wenn sie auf jemanden treffen? Wenn Sie die Kommunikationen blockieren, haben sie wohl kein Interesse daran zu reden, bzw. den anderen kennenzulernen.

          • Ramrod

            Ja, eben wenn sie das halt bewusst alles nicht wollen dürfen sie sich halt auch nicht beschweren wenn sie dann halt vernichtet werden ob es Menschen, Klingonen oder sonnst was sind. Selbst Schuld und Kirk macht sich dann noch vorwürfe…

          • Julien

            Natürlich macht er sich Vorwürfe. Jeder, der 7000 Personnen umbringt muss damit leben, egal ob im Recht oder nicht. Und es ist auch egal, ob das Menschen sind oder nicht.

            Dass die Toten letztendlich auch Menschen sind, dient nur einem Zweck : ihnen den Spiegel vorzuhalten. Damit sie das monströse Verhalten nicht auf die Herkunft schieben können. Die Lektion, die Pike und Kirk gelernt haben, ist : Diese Leute waren die Besten der Besten, wie wir. Was ihnen passiert ist, wie sie zu diesen Monster geworden sind, das kann uns auch passieren, wenn wir nicht darauf achten, jederzeit empathisch zu sein.

            Und aus der Zukunft wissen wir, dass sie diese Lektion gelernt haben. Womöglich hat Kirk daran gedacht, als er in Arena den Gorn verschont hat.

        • Rieke Antworten

          Naja nicht nur aufgrund der Gerüchte. Sie erleben ja im Prinzip live mit, wie die Scavenger einen ganzen Planeten zerstören nur wegen der Ressourcen. Da hätte ich dann auch keine Empathie mehr. Und die sind ja dann auf dem Weg zum nächsten Planeten mit Millionen von Leben.

    • Tim Antworten

      Ja, sehr schöner Gedankengang.
      Ich hatte mir bei Pikes „Empathie muss man immer haben“ auch zuerst gedacht, ich bin mir nicht so sicher, ob das Kirk jetzt so wirklich hilft. 🙂
      Man merkt aber sehr deutlich, dass Pike da selbst drauf rumdenkt. Er leitet seine Weisheiten auch ein mit „All I can say“.

      Pike war ja auch geradezu verblüfft und hat auch verwundert ausgesprochen, dass er nicht versteht, warum der Gegener ihn nicht erledigt hatte, als Pike am Boden lag und keine Luft bekam. Da der Gegner erst in dieser Szene zum ersten Mal ein menschliches Gesicht gesehen hat, hat er Empathie gezeigt und von Pike abgelassen, als automatischen Reflex darauf, dass da jemand unerwartet genau so aussieht, wie er selbst.

  19. Julien Antworten

    Eins ist sicher: Beim Schauen der Folge das erste Mal, dachte ich, dass ich so was von gerne eine TOS-Serie „Year One“ sehen würde.

      • Ramrod Antworten

        Viel lieber was neues als noch ein Prequel wo dann jeder wieder über den Kanon meckert, da hat man im 25. Jahrhundert mehr Möglichkeiten. Wir hatten wenn SNW zu Ende ist 7 Staffeln mit 75 Episoden. Ist gut jetzt.

  20. Julien Antworten

    Woher sollten die Scavenger wissen, dass es Menschen sind, wenn sie sich kaum für ihre Opfer interessieren. Sie kommen aus einer Zeit, wo es noch keine Sternenflotte gegeben hat. Woher sollen sie wissen, wie ein Erdenschiff im 23. Jh aussieht?

    Außerdem, bin ich völlig deiner Meinung, dass es Selbstverteidigung war. Sie hatten keine Wahl, aufgrund der Mangel an Kommunikation.

    Das ändert nichts daran, dass sie zu keinen Zeitpunkt empathisch sind. Sie versuchen nie Kontakt aufzunehmen. Sie gehen vom schlimmsten aus, nur aufgrund der Gerüchte um den Vernichter der Welt. Das ist aber der Situation geschuldet, und darum kann man Pike&Kirk am Ende wenig verwerfen. Ein bittere Geschmack hat das Ende dennoch.

    • Ramrod Antworten

      Wie im Podcast auch schon besprochen, es gibt ja noch Design Elemente auf den Sternenflotten Schiffen die auch schon das gestartete Schifft hatte Delta, ect. da sie so weit entwickelt sind könnte man da auch drauf kommen.

  21. bisserwesserin Antworten

    Wow, da war viel drin. Haken wir mal das Oberflächliche ab: Ich finde schon, dass es weiterhin Familienserien gibt. Natürlich viel Comedy, aber auch sowas wie Merlin – die neuen Abenteuer oder meinetwegen mit jüngeren Kindern auch sowas wie Pfefferkörner. Wir als Familie sitzen bei den Marvelserien alle zusammen :-). Ich habe als Kind keinerlei Serien mit meinen Eltern geschaut, schaue heute aber sehr gerne welche mit meinen Kindern.
    Science Fiction Grundkanon? Da müsste ich mehr nachdenken, aber natürlich Das 5. Element, unbedigt auch Twelve Monkeys, Inception, Matrix (zumindest Teil 1), Men in Black, Tron (den alten von 1982), Westworld, Gattaca, Galaxy Quest, Terminator, Starship Troopers und natürlich die üblichen Franchises wie Marvel, Starwars und Star Trek.Weggelassen hab ich ein paar Dinge, die ich selbst nicht mag, z.B. Blade Runner und Aliens, aber evtl. braucht man das auch, um umfassend informiert zu sein.

  22. bisserwesserin Antworten

    Zwei Sachen noch:
    – Ich persönlich (!) fand das Ende zu didaktisch. Ich mochte die Mentor-Szene hier nicht, gerade weil Pike eben auch Tränen in den Augen hatte. Mir wäre ein Logbuch-Eintrag oder gar ein Kirk kuckt aus dem Fenster und lernt was für sich-Moment lieber gewesen. Als Kritik am Handeln empfand ich die Szene dann nicht, es war eher so eine Bonhoeffer-Argumentation: Jemand muss dem Rad in die Speichen fallen. Dieser Jemand hat dann nicht weniger Schuld, sondern trägt die Schuld, aber das Handeln war dennoch notwendig in dieser Situation. Das lernt Kirk hier.
    – Höhepunkt der Folge war das Kirk-Spock-Gespräch, bei dem mir mal wieder aufgegangen ist, warum ich den ersten Film der Kelvin-Timeline so leidenschaftlich verabscheue. Ich wollte all das sehen, was der Film uns zeigt: Die ersten Begegnungen „meiner“ Crew etc., aber es war dann eben durch den Tod von Kriks Vater nicht meine Crew, sondern ein paralleles Universum, und, nein, das wollte ich nicht sehen (und ich finde es erstaunlich, wie viele Menschen nicht verstehen, warum mir das so wichtig ist :-)). Was ich sehen wollte, bringt mir jetzt Strange New Worlds, und allein dafür liebe ich es!

  23. Equinox1 Antworten

    Hi ihr zwei großes Lob an euch und euren Podcast aber ihr solltet bitte nicht den legendären Riker Moment in Star Trek 8 – Der Aufstand vergessen, als eben gesagter im Jugendlichen Übermut den Joystick zückte um das Metreonengas aus den Warpgondeln im sogenannten Riker Manöver den Sona in den Hals zu stopfen🤣🤣🤣

    • Ramrod Antworten

      9, aber ja Legendär. Aber man muss halt was aus dem Hut zaubern wenn einen die Warpkerne ausgegangen sind 🤣.

  24. Gifty Antworten

    Was man im Urlaub sehr gut machen kann: Discovery Panel hören. Grüße aus dem Liegestuhl auf der Strandterasse.

        • Gifty Antworten

          Meine Kinder sitzen zwar relativ viel vorm Fernseher, aber da sind quasi gar keine Serien dabei. Eigentlich nur Bluey, was aber tatsächlich was ist, was man mit der ganzen Familie ansehen kann.
          Fernsehen mit der Familie ist bei uns echt schwierig, weil für das kleine Kind mit inzwischen 6 bisher noch jeder Disney-Film außer Frozen zu „gruselig“ ist. Da sind dann für Fernsehabende eher Familien-Samstagabendshows an der Reihe.
          Und zumindest im Vergleich zwischen mir und meinen Kindern kann ich sagen, dass wir als Kinder früher deutlich abgestumpfter waren, was Gewalt und Action anging: früher war im Grundschulalter einfach alles dran, was im TV frei verfügbar war, z.B. die ganzen amerikanischen Vorabendserien, die meinem neunjährigen Kind heute viel zu spannend wären. Im Gegensatz dazu bedienen sich meine Kinder jetzt komplett aus der Kika-Mediathek oder Kinderprofilen von Streamingdiensten.

          • Equinox1

            Bluey wird bei uns auch oft geschaut, die Serie ist aber auch wirklich sehenswert!

  25. Gifty Antworten

    Nachdem ich in der letzten Folge drauf gewartet habe, dass der Doctor irgendwo aus seiner TARDIS steigt, taucht sie in dieser Folge plötzlich auf. Zufall?
    Welche Doctor Who Folge sich Sebastian ansehen sollte? „Blink“ wäre da eine tolle Wahl. (Oder halt einfach alle ab 2005)

  26. Gifty Antworten

    Cineastische Science Fiction Grundwerke? Ich mag da ja die 70er: The Black Hole (den ich mit 9 vielleicht ein paar Jahre zu früh gesehen habe, aber sehr beeindruckt war), Dark Star, Silent Running…

    • Gifty Antworten

      Fazit zur Folge, wie auch schon von anderen hier geschrieben:
      Folge an sich wirklich gut. Platzierung in der Staffel merkwürdig (in der letzten Folge dachte man, es geht mit Batel weiter, jetzt wird sie nicht mal erwähnt), die Pelia-Telefon-Sache fand ich recht konstruiert und ich kann mit dem Charakter weiterhin nichts anfangen.
      Sie versuchen in der Staffel ja anscheinend eine durchgehende Geschichte um Batel im Hintergrund zu erzählen, was irgendwie überhaupt nicht funktioniert, wenn man immer wieder Folgen dazwischenwirft, in denen sie gar nicht auftaucht. Irgendwie stimmt da für mich die Balance nicht. Mal geht es um nichts. In Shuttle to Kenfori geht es um nichts anderes jnd Pike riskiert alles für sie, in der Holodeck-Folge kann ich mich überhaupt nicht an Batel erinnern. In der letzten Folge fand ich es super gelöst, wie sie beides verbunden haben, jetzt wird sie wieder gar nicht erwähnt.

      • Ramrod Antworten

        Ja, schwierig, man hätte ggf. erst diesen Storybogen beenden können und dann die Einzelnen Folgen 🤔.

      • Julien Antworten

        Sie wollten zurück zu Monster-of-the-week-Folge. Und früher hat man es so gemacht. Die Story um Seska und den Verräter auf der Voyager war auch nicht jede Woche relevant. Es wurde am Anfang, in der Mitte und am Ende der Staffel aufgegriffen. So machen sie es hier auch und es stört mich nicht. Sie haben ja mehrfach bewiesen, dass lange Handlungsstränge über eine Staffel hinweg nicht so ihre Stärke ist.

  27. Gifty Antworten

    Seska war aber auch nicht die ganze Zeit auf dem Schiff. (Ob es Sinn macht, dass die Voyager, die ja eigentlich schnell wie möglich auf dem direkten Weg nach Hause fliegen will, ihr ständig über den Weg läuft, ist natürlich eine ganz andere Frage)

    Und ja, dass das mit den langen Handlungssträngen über eine Staffel nicht immer so richtig funktioniert, haben wir ja bei Discovery gesehen.

    So wie in der letzten Staffel, wo die Gorn am Anfang angeteasert wurden, dann als Bedrohung im Hintergrund gelauert haben und dann der Endgegner der Staffel waren, hat das für mich besser gepasst.
    Dass nach Shuttle to Kenfori, wo Pike absolut alles für Batel riskiert, dann die Holodeck-Episode kommt, wo sie, soweit ich nicht erinnere, nicht mal erwähnt wird, war schon merkwürdig.

    • Ramrod Antworten

      Ja, da gebe ich dir recht, es fühlt sich nicht richtig an. Wobei ich auch glaube es ist jetzt wirklich nur temporär während der Ausstrahlung ein Thema wenn dann die ganze Staffel verfügbar ist dürfe das nicht mehr relevant sein. Vermutlich war es damals bei VOY ähnlich ärgerlich für die die den Seska Bogen gerne geschaut haben, heute ist man halt andere Erzählstrukturen gewohnt.

    • Gifty Antworten

      O je, meine Kommentare sind ein wenig durcheinandergeraten, ich hoffe, jemand findet sich zurecht…

  28. Judith aka Badgey_S Antworten

    Hier bahnt sich ja allmählich ein neuer Kommentarrekord an 😊. Vieles was ich so an Gedanken hatte, wurde auch schon geschrieben.
    Zur Folge: Ich fand sie insgesamt gut gelungen und super spannend. Auch das Spiel von P.Wesley ist klasse. Vielleicht würde er TOS-Kirk noch ähnlicher sein bzw. jüngerer wirken, wenn ihm die Haare noch ein wenig heller gemacht hätten? Früher mussten die Frauen in der Hinsicht alles Mögliche veranstalten, jetzt sind auch die Männer dran (Pike macht’s vor :-)). Pelia hat mir in dieser Folge wieder besser gefallen, in der vorigen Folge fand ich sie tw. furchtbar (kindisch und unempatisch). Ich würde gern sehen, was sie noch so in ihrem Quartier gesammelt hat…Und vor allem würde mich sehr interessieren, wie zu dieser Entwicklung der Menschen auf dem Scavenger-Schiff kam, insbesondere zu dieser unstillbaren Gier. Auf jeden Fall bin ich froh, dass nicht wieder die Borg bemüht wurden (hatte da so meine Befürchtungen).
    Filmtipp noch von mir: Soylent Green (selbst auch ewig nicht mehr gesehen).

  29. Judith aka Badgey_S Antworten

    An dieser Stelle auch von mir herzlichen Dank, dass ihr trotz Urlaubszeit und Hitze so punktgenau eure Besprechungen abliefert! Es ist einerseits schon erstaunlich, dass die neue Staffel ausgerechnet jetzt herauskam, andererseits ist ja auf der Südhalbkugel jetzt Winter 🙂.
    Die Folge „Terra Nova“ aus der 1. Staffel ENT handelt übrigens auch von Menschen, die nach dem 3. WK ins All aufgebrochen waren (allerdings kurz nach dem First Contact, wenn ich nicht irre) und sich auf ihrer Kolonie dann stark veränderten. Die ENT-Crew kann ihnen jedoch noch iwie helfen, genau weiß ich es auch nicht mehr…

  30. Judith aka Badgey_S Antworten

    Zum Thema mögliche Serie „Year One“ nach dem Ende von SNW: Erst fand ich die Idee eher so mittel, inzwischen fänd ich’s super 😀. Dann hätten wir die 5 Jahres- Mission vollständig:
    1.Jahr: Kirk nicht hat frisch übernommen. Ich möchte natürlich auch nicht, dass Una, La’an, Erica, und Lt Mitchell von der Navi sterben, wenngleich dies die Dramatik erhöhen würde. Ansonsten bspw. Überleitung zu eigenem Kommando für Una, La’an Ihre Nummer One u. Erica fliegt dann dieses Schiff…
    2.Jahr: 1.Staffel TOS
    3.Jahr: 2.Staffel TOS
    4.Jahr: 3.Staffel TOS
    5.Jahr: TAS
    Fehlt dann nur noch ne schöne Abschlussfolge (2-Teiler).
    Wäre ne schöne Klammer für die dann > 60 Jahre Star Trek und man könnte nochmal schicke BluRay- Boxen auflegen

    • Ramrod Antworten

      Der zweiteiler als Schlussklammer klingt toll. Vielleicht wären das zwei Paramount+ Filme statt am Anfang ne ganze Staffel. Aber scheint nicht so interessant zu sein für P+. Aber wer weiß wie weit man das mit SNW schon umsetzt.

      Morgen ist dann Kochshow, wir brauchen ne bessere Diskussionsplattform…

        • Ramrod Antworten

          Ja, die sollen lieber den zweiten Film neben Star Trek 4 lassen… Aber auf mich hört ja keiner und mir fehlt das nötige Kleingeld :(.

  31. ChrSchl Antworten

    Mir war die Folge irgendwie unangenehm.
    Farragut schön und gut, aber dann alles dafür hinzubiegen eine erste TOS-artige Enterprise Situation zu konstruieren fand ich doof. Hätte gerne Kirk als acting Captain von mir total fremden Offizieren gesehen. Wenn man jetzt TOS Staffel 1 sieht muss man sich wundern wie fremd sich die Hauptcharaktere sind.

    Die Zerstörung der Destroyer of Worlds fand ich Doppelt-bitter.

    1. Dafür, dass selbst Klingonen und Timelords sich nicht befreien konnten, ging die Befreiung der Enterprise und die Zerstörung des sagenumwobenen Monsterschiffes viel zu leicht.

    2. 7000 Tote sind besonders bedauernswert, wenn das „unsere“ Leute sind? Das ist nicht Roddenberry Utopie sondern gegenwärtige Dystopie. Zumal es sich ja noch steigert. Deren Tod ist nicht nur bedauernswerten, weil es Menschen statt andere Humanoide oder gar blob-artige Schleimwesen sind. Nein es ist sogar die Elite der Menschheit unter amerikanische Flagge. Dabei sollte die Utopie sein, dass auch 7000 zerstörte kristaline Lebensformen wie die Horta uns besonders betroffen macht.

    Was genau „die besten von uns“ laut Peelia ausmacht ist unklar, aber wenn ich mir die vermeintlichen Genies und Superreichen unserer Zeit anschaue würde ich mich nicht wundern wenn die den Grundstein für ein unersättlichen „Destroyer of Worlds“ legen.

    Dennoch eine tolle Besprechung der Folge, trotz anderer Meinung im Fazit.

    Viele liebe Grüße
    ChrSchl

    P.S. Alle Angaben ohne Rever. Ich glaube ihr habt mein Rever-Foto auf Insta nicht gesehen (hab euch darauf verlinkt).

    • Ramrod Antworten

      Zu deiner Theorie mit dem Milliardären, möchte ich nochmals das Design der Anzüge und besonders des Logos in Spiel bringen ich denke da bist du auf der richtigen Spur!

  32. Judith aka Badgey_S Antworten

    Finde ich auch nen interessanten Punkt (das mit den reichen Leuten) v.a. so kurz nach dem Krieg. Und Pelias Spruch mit den „Besten von uns“ auch etwas seltsam- zumal die ich mich frage, ob sie jahrzehntelang (jahrhundertelang?) durchweg auf der Erde gelebt hatte – auch während des 3. WK? Sieht sie sich selbst vllt. als Mensch?

    • Ramrod Antworten

      Von 1960 kann man ausgehen, das reicht wohl um sich mit der Gesellschaft zu identifizieren.

  33. derherrgott Antworten

    Geil! Endlich mal 2 richtig gute Folgen hintereinander! Jetzt bin ich richtig drin und endlich hyped, nach diesen Interruptus-Folgen mit (Alp-)Traumhochzeit und Holodeck. Schade, dass es jetzt nur noch so wenige Episoden sind, um das Feeling auszubauen.

    Voll unangenehm war allerdings das mit der Amerikaflagge auf dem Raumschiff und dem Elite-Gequatsche. Das mutete schon so an wie das, was wir von der Paramount-Übernahme für zukünftige Produktionen. befürchten müssen. Etwas weniger Cheauvinismus und auch weniger Spezizismus hätten die Folge für mich extrem gut gemacht.

      • derherrgott Antworten

        Ich verstehe das ja auch eh aus der Perspektive der Amerikaner, die sind ja nun einmal immer schon so. Aber zusammen mit dem Bedauern über den Tod von 7000 Lebewesen, der als besonders Schlimm empfunden wird, weil es eben Menschen waren … ich finde, da kommen in diesen Szenen ein paar viele Dinge zusammen, die ich so von Star Trek eher nicht kenne.

        • Ramrod Antworten

          Das ja, das es schlimmer sein soll das es Menschen waren verstehe ich auch nicht. Aber mit dem Rest hab ich jetzt keine Probleme gehabt.

          • Julien

            Ich glaube, für die Erzählung war es wichtig, dass es Menschen sind.
            Ich glaube, es war gemeint, wie Andy und Sebastian es im Podcast dargestellt haben: Euphorie, dann Schock aufgrund der Toten. Schließlich persönliche Betroffenheit, weil sie aus der Heimat kommen.
            Letzteres war sehr ungeschickt. Besser wäre gewesen, Spock sagt gar nicht, dass es sich um Menschen handelt. Sie sehen die Leichen im Weltraum, Betroffenheit, Pike macht die Maske ab, Schnitt, Zeitsprung und Erklärung. Das wäre viel geschickter gewesen.

          • ChrSchl

            Ich bin bei der Kritik ganz der Meinung von DerHerrGott.
            Wobei Ramrod mich dazu gebracht hat das Eliten-Gelaber möglicherweise als kritischen Seitenhieb auf unsere heutige „Elite“, vor allem die mit viel Geld und Weltraum-Ambitionen, zu verstehen. Wobei dann Peelia unnötig naiv aussieht, da sie es ja nicht gerade ironisch gesagt hat.

          • Ramrod

            Oder sie hat es halt schon so oft erlebt das man es nur noch so erträgt. Weil ich glaube die Anzüge sind ja auch kein Zufall.

  34. Tim Antworten

    Was mich an dieser Folge störte war, dass ich die ganze Zeit das Gefühl einer Doppelfolge hatte und es dann auf einmal extrem Schnell zu Ende ging. Und die Telefone, naja die hätte ich nicht gebraucht. Alles sonst war cool.

    Interessant, dass man den Clue der Auflösung in den Folgentitel packen kann und es trotzdem noch überraschend ist (also … für … mich :P).

  35. Benjamin Antworten

    Mal wieder viel zu spät zur Party, aber noch ein paar Anmerkungen:

    Ich hatte es an anderer Stelle, glaube ich, schon mal erwähnt, aber hier nochmal: Gerade in der Folge ist mir so richtig aufgefallen, dass Scotty und Kirk eigentlich falsch besetzt sind – und damit ist explizit nicht die schauspielerische Leistung von Martin Quinn und Paul Wesley gemeint.

    Es wurde an einer Stelle von Andreas zumindest angeschnitten: Paul Wesley ist eigentlich zu alt. Ganz genau. Wir sind hier im Jahr 2260/2261, also gut fünf Jahre vor der ersten Staffel TOS. Kirk ist da etwa Mitte 30 (William Shatner war 1966 35 Jahre alt). Paul Wesley ist jetzt jedoch bereits 43 (bzw. war er beim Dreh 41/42), sein Kirk müsste jedoch gerade mal Anfang 30 sein, womit Paul Wesley hier 10 Jahre zu alt ist. Wobei man ihm durchaus zugute erhalten kann, dass man Paul Wesley die Anfang 40 nicht unbedingt ansieht, aber wie Anfang 30 sieht er nun auch nicht mehr aus.

    Bei Scotty und Martin Quinn ist es genau umgekehrt. Scotty war in der ersten Staffel TOS bereits Mitte 40 (James Doohan war 1966 46 Jahre alt), müsste hier also ca. Ende 30 und auch entsprechend erfahren sein. Martin Quinn jedoch ist hier gerade mal 29/30 (je nachdem, wann die Folge gedreht wurde). Er ist somit zehn Jahre zu jung. Das ist ein Altersunterschied insbesondere zwischen beiden Figuren, der die Dynamik krass verändert.

    Das Ganze ist zwar nicht ganz so heftig wie in der dritten Staffel Picard mit Jack Crusher, wo Ed Speleers auch einfach mal zehn/fünfzehn Jahre zu alt war (und es dadurch leicht creepy wirkte, wenn sein Jack Crusher mit der in universe wahrscheinlich gleich altrigen LaForge-Tochter geflirtet hat), aber es ist schon bemerkenswert.

    Zu Doctor Who: Eigentlich müsste man mit der ersten Folge der neuen Serie einsteigen, also „Rose“ von 2005. Die ist aber mMn. etwas holprig (und die schlechten Spezialeffekte der ersten Staffel sind nicht unbedingt hilfreich). Im Doppelpack mit der zweiten Folge „The End of the World“ funktioniert es besser.
    „Blink“ aus der dritten Staffel wird oft genannt und die ist nicht nur eine der besten Folgen der Serie insgesamt, man kann sie auch gut schauen, ohne ansonsten was von der Serie zu kennen. Nachteil: Die Hauptfigur, der Doctor, kommt in der Folge nur am Rande vor.
    Was auch gut als Ersteindruck funktioniert, ist „The 11th Hour“, die erste Folge der 5. Staffel. Hier kommt mehreres zusammen, was die Folge einsteigerfreundlich macht: Neuer Showrunner, neuer Look (wirkt ab da deutlich filmartiger als vorher), neuer Doctor, neue Companions, was dazu führt, dass auch in universe einmal erklärt wird, wer der Doctor eigentlich ist und was er macht. Dazu ist es auch einfach eine sehr gute Folge.

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