In dieser Galaxie testet Starfleet Academy nicht nur die Nerven ihrer Kadett:innen. Willkommen bei einer Podcast-Folge, die den Warp-Antrieb auf „PRANK“ stellt und voller Überraschungen steckt. 🚀

Episodenbesprechung: Starfleet Academy – „Vitus Reflux“ (S01E03)
Was passiert, wenn der Leistungsdruck nicht nur deine Warp-Kerne, sondern auch deine Emotionen zum Überschäumen bringt? Wir stürzen uns in die Tiefen von „Vitus Reflux“ und finden neben sportlichen Metaphern auch die philosophischen Fragen hinter der Kamera. Das klingt wild? Ist es auch!
Diese Woche stehen die Klassiker der Akademie auf dem Prüfstand: Motivation, Lehrer:innen und ihre Differenzen, verpackt in galaktischem Humor. Hörer:innen-Feedback bringt nicht nur neue Perspektiven, sondern auch die Lacher auf den Punkt.
Egal ob du nun gegen woke Windmühlen anrennst oder dich in den zukünftigen Prank-Kriegen wiedererkennst – diese Folge liefert Stoff zum Grübeln und zum Lachen. Und wenn du dich fragst, wo das technische Verständnis aufhört und der Spaß beginnt – wir haben die Antworten, die keine:r brauchte.
**#StarfleetAcademy #VitusReflux #PodcastLachen #TrekTechnologien #Hörerlachen**
Was, die Folge ist schon da? Bei mir ist da nur ein Lasertagspiel^^
Die 3. Folge wird Sodbrennen verursachen in den Bäuchlein vieler unsportlicher Trekkies 😅 Konnten wir denn nicht in unserer Jugend v. A. bei Tng sehen, dass man auch und vor allem mit Köpfchen erfolgreich bei der Sternenflotte sein kann? Und das Sport ein angenehmes Hintergrundrauschen ist? Und dann zeigen sie uns jetzt sowas 😀
Wieso, es ist immernoch eine Militärische Institution und da sollte man schon etwas Fit sein. Ganz ungefährlich ist das ja alles nicht und zum Wettbewerb muss ja nicht jeder.
Kennt ihr nicht Ausgangssperre als Curfew? Fand das fast etwas umständlich die Erklärung. War der Annahme Ausgangssperre bzw curfew ist ein gängiger Begriff. Interessant manchmal.
Ja, sehe ich auch so persönlich 😅 aber es sind ja nur 8, 9 Leute auf der Seite der Academy dabei, mit dem Test vorher vielleicht 20.
Das ist auf einer Ebene passend, um die Geschichte mit ein paar Hauptfiguren darstellen zu können – die Trainer:innen sind ja auch nicht irgendwelche neuen Leute (keine Spoiler von mir hier 😋). Es passt auch dazu, dass das eigentlich nur ein Sport unter vielen sein wird, und es werden auch ganz andre Clubs und Teams erwähnt.
Nebenbei sind die neuen Scouts Folgen auch komplett anders…
Und ob die heutige Folge zufällig die vier war? Ich glaube nicht!
Ohhh, neue Scouts-Folgen mit neuem Thema! Da freue ich mich schon auf die Besprechungen – nach SFA u. den Walen 😉. Star Trek Scouts 🎶☺️
Die Wale enden nie 😂.
Schreibt ihr so gegen 2: Uhr nen Stand zu Episode ob sich wachbleiben lohnt um sie ggf. noch vor dem zu bett gehen zu hören? Die Kollegen haben auch noch nicht veröffentlicht und dann wirds wieder stressig…
Ich habe immer noch nicht das Gefühl, dass die Akademie und das Kriegscollege sind grundsätzlich unterscheiden. Jenseits des Namens wirkt es immer wie zwei konkurrierende amerikanische High schools.
Stimmt, auch wenn ich auf die Orte schaue: Sie teilen sich einen Campus. Das könnten heute Colleges oder in Deutschland Fakultäten innerhalb einer Uni sein.
Interessant, wenn man das so sieht und darauf guckt, dass die Akademie wortwörtlich ein Turm ist, der von oben implantiert wurde, ein neuer Fachbereich mit legendärer Chefin, internationalen Professor’innen, massig Ressourcen und so weiter. Fancy Studiengänge, Master of Ship Steering statt dem alten Diplom-Navigator. Das Kriegscollege haust in Gebäuden aus den (31)60ern…
Feedback zum heutigen Feedback, betrifft Star Trek Anspielungen.
Ich finde sie machen das extrem gut hier und da Dinge zu erwähnen ohne dass diese Voraussetzung zum Verständnis sind. Der burn wurde in Folge 1 sehr kurz zusammengefasst und seit dem hier und da erwähnt. Aber immer so, dass die Story auch funktionieren würde wenn es Discovery gar nicht gäbe sondern der burn einfach eine überzahlte historische Begebenheit wäre (wie der klingonische Krieg bevor disco ihn erzählt hat).
Die Serie kann ich als Mensch ohne Star Trek Erfahrung gucken und werde gut und leicht unterhalten. Währenddessen lerne ich ganz einfache Lebenslektionen. Folge 1 „wer Scheisse baut kann das auch wieder gut machen“, Folge 2 „Wer Gemeinsamkeit will muss dem anderen entgegenkommen“, Folge 3 „Geduld und Empathie führen zu dauerhaften Erfolg“.
Ist sie Serie Star Trek, ja, sie heißt ja Star Trek … Ist sie vergleichbar mit den anderen Serien? Nein und das ist gut so. Ich finde es super dass wir endlich mal was neues sehen dass nicht „Schiff auf 5 Jahres Mission“ ist. Ich bin auch für Star Trek Headquarters, Star Trek The President, Star Trek Daily life (jede Staffel auf einem anderen Planeten).
Noch eine Sache die mir einfach gefällt: ich habe in 3 folgen mehr Bindung zu den Charakteren aufbauen können als in disco nach 3 Staffeln. Und ich habe disco geliebt und gefeiert. Hier liefert Academy einfach gut ab.
Mir fallen momentan erheblich mehr gute Sachen an der Serie auf als schlechte. Und ich mag sie Leichtigkeit. Die Welt ist gerade schwer genug ❤️
unerzählte
#nacktheit: ich würde nicht sagen, dass Nacktheit im 31.Jh kein Problem ist. Caleb sagte in der letzten Folge, es sei peinlich für alle Beteiligten, dass die Betazoiden nackt heiraten.
Das stimmt. Und vor allem scheinen sie ein Problem mit nackten Frauen zu haben. Die tragen nämlich BH und Unterwäsche, während die Männer nackt sind.
Liegt wahrscheinlich am Production Code, ist aber trotzdem peinlich und frauenfeindlich. Mit den richtigen Kameraeinstellungen hätte man alle gleichermaßen nackt und gleichberechtigt zeigen können.
True… Mit diesem Aspekt der amerikanischen Kultur werde ich auch nie so richtig warm…
Uh ja, ich hab den Podcast vermisst und auch bei den Kollegen – beides gleichzeitig nicht geliefert zu bekommen war wirklich schlimm :D. Aber jetzt kann ich das ja hören… Und dann schau ich Shrinking :D.
Ich kann auch nur Klarstellen das es eine ganz Schlechte Idee wäre keine Softwareupdates zu machen!
Caleb hat vermutlich in den 15 Jahren auf der Flucht ja vermutlich auch sehr Fit sein müssen, das hat wohl mit den bisherigen Lebensumständen auch zu tun.
Leistungsfähigkeit – schaut euch doch die NFL Spieler an.
Danke für die Erklärung zur Veröffentlichung!
#lasertag
Mir hat die Folge mega gut gefallen 😊 da ich vor ein paar Jahren in meiner und eurer alten Heimat Aachen öfters mal Lasertag gespielt habe fand ich die Folge auch nicht langweilig sondern konnte connecten 🙂
Lasertag hat für mich nichts mit Krieg zu tun sondern eher mit Spiel und Sport und wenn dann noch gute Musik läuft (nu Metal), dann macht das einfach nur Spaß 😊
Dort wo ich gespielt habe war man auch nicht raus, sondern nur inaktiv für ein paar Sekunden – wenn man zu oft getroffen wurde. und dann konnte man weiter spielen. Inaktiv heißt, du kannst nicht mehr schießen, aber konntest auch nicht getroffen werden.
Und das andere heißt Paintball. Painball wäre auch passend, denn das tut wohl ganz schön weh, wenn man getroffen wir. Lasertag tut gar nicht weh.
Geht mir genau so. Ich bin so was von friedliebend, aber Lasertag, Paintball und Co. machen einfach nur Spaß. Wie Sebastian schon sagte, man kann auch Shooter spielen, ohne im real life Gewalt gutzuheißen.
Und ja … dazu können seeeehhhr gerne die Deftones laufen 😉
# Humor
Mir gefällt der Humor in dieser Serie soooooo gut! Als Beispiel möchte ich die Szene mit dem Warp Kern Schlafanzug nennen, die ich einfach – wie so viele andere Szenen – großartig fand.
Vor allem weil ich schon so oft in TNG und co darüber gestolpert bin, dass Hauptfiguren mitten in der Nacht ihre Uniformen anziehen (oder vielleicht aus dem Grund in diesen schlafen?).
Die wurden halt noch nicht im Notfall in die Uniform gebeamt 🤭
#charaktere
Schon in der dritten Folge so viel Charakter Entwicklung! Ist das nicht phantastisch?!?! Die Szenen mit Kyle (heißt er so?) sind mir auch positiv aufgefallen. Ich hoffe auf etwas mehr jay-den in den nächsten Folgen. Und freue mich wahnsinnig, dass schon 3 Schauspielende zur fedcon kommen 😊😊😊
Was eure Frage zur Forschung oder Aufklärung in Friedenszeiten angeht, gibt es da zwei interessante Beispiele aus der Royal Navy.
Im 18. Jahrhundert hat Captain James Cook von der Royal Navy den pazifischen Ozean kartografiert und zwar so akkurat, dass seine Karten noch bis ins 20. Jahrhundert Verwendung fanden.
Bis 2023 gab es in der Royal Navy ein Multifunktions-Forschungsschiff für ozeanographische und hydrographische Aufgaben. Dieses Schiff hieß HMS Enterprise.
Diesen ganzen Trainings-scheiß am Anfang fand ich abstoßend. In der Zeit wird wohl niemand mehr Muskeln brauchen. Als es dann um die Streiche ging, gefiel mir die Folge dann erheblich besser.
Aber was redet ihr ständig über Pflanzen? Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendwelche Pflanzen in der Handlung ein Roll gespielt hätten. Pilze sind nämlich keine Pflanzen. 😉 Hatte nicht einer von euch sogar Bio studiert?
Bestimmt kommen noch irgendwann auch wieder Aktionszenen wo wo alles wieder nicht funktioniert dann braucht man das schon.
Ich werde mit der Serie leider überhaupt nicht warm.
Die 3. Folge war für mich jetzt nochmal ein weiterer Tiefpunkt. Warum müssen sich die Kadetten wie Kinder oder Teenager streiche spielen? Zu meiner Unizeit gab es so etwas jedenfalls nicht. Die meisten von denen mussten sich sicher auch strengen Auswahlprüfungen unterziehen, um überhaupt aufgenommen zu werden. Da muss es doch Tausende oder noch mehr Bewerber gegeben haben, die schon reifer in ihrer Denkweise sind.
In der ersten Folge hatte ich noch viel Potential in den meisten Kadetten gesehen und den „Erwachsenen“-Cast finde ich auch großartig. Aber ich komme mit dem Verhalten der „Kinder“ so gar nicht klar.
Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass ich in den 40 Jahren, die ich jetzt schon Serien schaue, nie wirklich College-/Highschool-Serien geschaut habe. Wenn ich im Internet nach den Top 100 Highschool-Serien suche, dann habe ich von 95 % noch nie was gehört und gesehen habe ich da lediglich Buffy und Wednesday.
Die Serie ist einfach nichts für mich. Das ist ja auch ok und ich freue mich für alle, die die Serie gut finden.
Ich würde mich aber noch mehr freuen, wenn die Serie nicht so gut ankommt. Sonst müssen wir nachher noch mehr als die 2 Staffeln schauen. *zwinker*
Vielen Dank für euren wieder sehr interessanten Cast! Auch bei mir hat die 3. Folge nicht so gezündet, es war für mich etwas zuviel Teeny-Probleme-wälz-hin und her. Ich hoffe, dass es nun wieder spannender wird (für mich) und vor allem, dass es kein „Tief“ im Mittelteil gibt, wie es nach meinem Empfinden bei DSC und PIC immer mal vorkam
#Schlafanzug mit Warpkernen drauf? — will ich auch !
#Humor? — ja, war gut vorhanden, mir haben auch die Maskottchen (besonders der Mugato) super gefallen
#Reno und Thok ein Paar? — auf den ersten Blick ungewöhnlich, aber passt super, fand auch gut, dass Reno gesagt hatt, dass sie wegen Thok die Disco verlassen hat – bringt mehr Tiefe in die Figur, zumal wir ja schon wissen, dass sie ihre vorhergehende Partnerin im Krieg verloren hatte.
Erste Folge hat mir gefallen, zweite habe ich gefeiert, die dritte war okay. Ich konnte mir dem Quidditch, äh, nein, das hieß anders, wenig anfangen. Es nahm mir zu viel Raum ein. Aber mir gefällt die Charakterentwicklung und die Dialoge sind weiterhin einfach richtig gut geschrieben. Alles fühlt sich ein wenig nach Hogwarts an, gleichzeitig muss das ja nichts Schlechtes sein. Ich bin gespannt auf die sich anbahnenden Beziehungen und hoffe, dass sie uns nicht zu viel Teenieliebesdrama liefern.
Aber ein bisschen Liebesdrama muss schon sein 🥺?!
Einen wunderschönen guten Abend. Mir wäre vor Schreck fast das Nutellaglas in die Badewanne gefallen, Johannes nennt mich nicht mal meine Mutter. Jo reicht völlig. Erst mal Danke für den umsichtigen und differenzierten Umgang mit der Thematik. Vorweg: Bei allem was mit Militär im Allgemeinen und Bundeswehr im Speziellen zu tun hat ist eines wichtig: immer eine differenzierte Betrachtungsweise zugrunde legen. In nahezu allen Medien die ich kenne stelle ich fest, dass pauschalisiert und verallgemeinert wird. Das wird den Themen nicht gerecht. Diskussionen werden nahezu immer viel zu unterkomplex geführt, die Wehrpflicht ist das beste Beispiel. Das war der Grund warum ich es bisher vermieden habe hier etwas zu posten. Also, alles was ich hier schreibe speziell zum Thema Befehl und Gehorsam ist nur die Spitze des Eisbergs. Nicht umsonst hat die BW in jedem Auslandseinsatz zivile Rechtsberater dabei, die Kommandeuren bzw. Disziplinarvorgesetzten zur Seite stehen wenn es um Wehrrecht, Wehrdisziplinarordnung, Völkerrecht, Rules of Engagement oder Status of Forces Agreements geht. Es besteht außerdem immer auch ein gewisser Ermessensspielraum oder sogar (gewollte) Auslegungsmöglichkeiten einzelner Umstände oder Vorschriften.
Ich möchte zuerst auf Andreas‘ Frage bezüglich Gwaltverweigerung mit einem ganz klaren Jein antworten. Es kommt drauf an. Wer Zeit und Lust hat kann im Soldatengesetz under Paragraph 11 nachschlagen. Grundsätzlich sind Befehle immer zu befolgen, es seidenn sie sind rechtswidrig bzw. verstoßen in schweren Fällen gegen das humanitäre Völkerrecht. Dann MUSS ich sie sogar aktiv verweigern, weil ich mich sonst strafbar mache. Das ist übrigens ein Umstand den Deutschland bzw. die BW anderen westlichen Staaten weit voraus hat und meines Wissens auch einzigartig ist. Da Deutschland das Glück hatte den zweiten Weltkrieg zu verlieren konnte die Rechtssprechung komplett noveliert werden. Zumindest was das anbelangt hat sich die BW hier seht gut resetten können. Anders als bei SS und Wehrmacht, gab es mit der BW keinen Staat im Staate mit eigener Rechtssprechung mehr, Soldaten sind seither „Staatsbürger in Uniform“. Richter die Wehrrecht anwenden sind Zivilisten/Beamte der Judikative. Die Gewaltenteilung ist hier also klar abgebildet, anders als zB in den USA wo Richter Militärangehörige (Exekutive) sind.
Wer generell ein Problem mit Gewaltanwendung hat, muss sich vorher überlegen ob die BW dann das richtige ist, weil es aus naheliegenden Gründen nunmal in der Natur der Sache liegt Gewalt anzuwendem. Artikel 4 Abs.3 des GG bietet die Möglichkeit den Kriegsdienst zu verweigern. Das wäre dann auch die einzige Möglichkeit sich einer Gewaltanwendung zu entziehen. Wer aktiv Soldat ist und einen Befehl der Gewalt beinhaltet verweigert, wenn er den Bedingungen in Paragraph 11 des Soldatengesetzes entspricht, macht sich tatsächlich strafbar. Das was es zu beachten gilt ist, dass ein Soldat sich mit dem Ablegen seines Eides während der Grundausbildung quasi dem Soldatengesetz und all seinen Pflichten (dazu zählt auch Paragraph 11 SG) formaljuristisch unterwirft. Dieser Eid ist nicht nur ein Floskel, auch das steht im Soldatengesetz (Paragraphen 7 und 9). Nach der Vereidigung unterschreibt man ein Formblatt, in dem man bestätigt den Eid geleistet zu haben. Dies ist rechtlich bindend. Ab diesem Zeitpunkt gilt das Soldatengesetz mit allen Pflichten vollumfänglich. Wer dieses Formblatt nicht unterschreibt ist de facto Kriegsdienstverweigerer und verlässt die Bundeswehr wieder.
Sodele, das wars erstmal für heute bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Grüße, Jo
Habs gestern leider nicht mehr geschafft, das Badewasser war kalt und ich war müde (den ganzen Tag bei Eiseskälte auf der Schießbahn gewesen dies das). Hier nochmal die (rechtlich bindenden) Definitionen von Befehl und Gehorsam bei der Bundeswehr. Was den Befehl von einer (An)Weisung oder einem Ratschlag untetscheidet ist die rechtliche Einstufung. Vereinfacht gesagt, ein Befehl kann nur durch einen militärischen Vorgesetzten erteilt werden und nicht etwa z.B. durch einen zivilen Truppenfachlehrer. Diese dürfen nur Weisungen geben. Ignoriere ich als Soldat einen Befehl ist das eine Straftat die sogar Gefängnis nach sich ziehen kann. Ignoriere ich eine Weisung zieht das „nur“ eine Disziplinarbuße oder weniger nach sich.
§2 Abs.2 Wehrstrafgesetz „Befehl“
Ein Befehl ist eine Anweisung zu einem bestimmten Verhalten, die ein militärischer Vorgesetzter (§ 1 Abs. 3 des Soldatengesetzes) einem Untergebenen schriftlich, mündlich oder in anderer Weise, allgemein oder für den Einzelfall und mit dem Anspruch auf Gehorsam erteilt.
§ 11 Soldatengesetz „Gehorsam“
(1) Der Soldat muss seinen Vorgesetzten gehorchen. Er hat ihre Befehle nach besten Kräften vollständig, gewissenhaft und unverzüglich auszuführen. Ungehorsam liegt nicht vor, wenn ein Befehl nicht befolgt wird, der die Menschenwürde verletzt oder der nicht zu dienstlichen Zwecken erteilt worden ist; die irrige Annahme, es handele sich um einen solchen Befehl, befreit den Soldaten nur dann von der Verantwortung, wenn er den Irrtum nicht vermeiden konnte und ihm nach den ihm bekannten Umständen nicht zuzumuten war, sich mit Rechtsbehelfen gegen den Befehl zu wehren.
(2) Ein Befehl darf nicht befolgt werden, wenn dadurch eine Straftat begangen würde. Befolgt der Untergebene den Befehl trotzdem, so trifft ihn eine Schuld nur, wenn er erkennt oder wenn es nach den ihm bekannten Umständen offensichtlich ist, dass dadurch eine Straftat begangen wird.
Feedback Feedback:
Wie kann „man“ denn schon nach zwei drei Folgen gleich wieder eine ganze Serie zerreißen.
Ich glaube viele verstehen nicht so ganz wann und wo die Serie spielt, dass die Captain kein Mensch ist usw. Academy ist schon von der Ausgangslage her so unterschiedlich zu gewohnten Star Trek wie es DS9 und VOY zueinander und zu TNG waren.
Und Nichts ist so sehr Star Trek wie eine neue Serie die von Anfang an das Fandom spaltet.
Gab es irgendeine Star Trek Serie wo von Anfang sich alle einig waren?
Und an die ganzen Heritage Trek Verklärer, die mit ihrer falschen Nostalgie Brille an „altes Star Trek“ denken. Guckt noch mal TAS, schaut nochmal TOS Staffel 3, erinnert euch an Wesley (ich bin Fan von Will Wheaton, aber der hat ja auch nicht die Figur Wesley Crusher geschrieben), wie fanden wir eigentlich den Anfang von Enterprise (und dieses Intros).
Entschuldigt, dass war jetzt mehr ein Rant auf die allgemeine, gefühlte, öffentlichen Meinung zu Academy und musste mal raus.
Das ist nur viel und Laut aber wenn man sich dann die Abrufzahlen anschaut.
Die erste Episode war ja kurzfristig bei YouTube verfügbar und hatte knapp ne halbe Million Views und das war eine Deutsche Synchro. Die Hate Videos haben wenn es gut geht 10 % davon obwohl sie Englisch sind außer dieser eine Kanal.
Deutsche Kritiken auch so zwischen 10.000 und 40.000 Views, das spielt sich in einer lauten Blase ab wie so vieles im Internet und die meisten schauen die Serie bei Paramount+, zahlen ihr Abonnement und haben dann bessere Sachen zu tun als sich im Internet darüber aufzuregen.
Ich habe Spaß daran, ich fand die Lösungen in Episode 2 toll, das man auf die Angst auf Betazeth eingeht und den Hauptsitz dahin verlagert und sagt so wenn es euch betrifft betrifft es uns alle!
Auch jetzt in Folge 4 das war sehr Star Trek mit der Lösung, auch wenn ich hier in der Folge das erste Mal ne Pause machen musste.
Im Grunde ist doch die Lösung wie immer, die Hater einfach nicht zu beachten. Ich hatte in zwei andere Podcasts reingehört, aber alleine wie die schon über alles geredet haben, mit dem klaren Ziel, das nicht gut finden zu wollen, hat mich das ausmachen lassen. Kritisch sein ist voll okay, aber einfach nur alles doof finden wollen … da bin ich dann nicht mer dabei.
Ich mag Star Trek und zwar echt alles, manches ist besser, manches schlechter, aber alles gibt mir was, weil die Grundidee einfach saugut und unsterblich ist.
hi,
da mein letzter Kommentar hinsichtlich der Optik der Schauspieler etwas missverstanden wurde.
Mir ging es darum, dass die Hauptdarsteller normschöne, überdurchschnittlich optimierte Menschen sind. Es ist das genaue Gegenteil von einer Zukunft, in der die Optik egal ist.
Die „Quoten-Dicke“ Sam ist ja überhaupt nicht dick. Man schaue sich mal Fotos von der Schauspielerin an, sie ist halt ein kräftiger Typ. Sie wirkt dicker, weil sie neben lauter dünnen zarten Wesen steht, dazu ist die Frisur und auch das Outfit meiner Meinung nach so gewählt, dass auch das runde Konturen verstärkt. Allein sie „dick“ zu nennen ist halt falsch.
Letztlich folgt man mit der Schauspieler-Auswahl dem derzeitigen Trend, Frauen klein, weiblich und unsichtbar, das trifft auch auf Holly Hunter zu – ätherisch ist sie. Männer alpha-male style. Das sind Fascho-Standards, falls das unklar ist. Dass diese körperlichen Zustände für Normal-Sterbliche quasi nicht erreichbar sind, und von Schauspielenden sehr viel abverlangt wird, um das zu erreichen, kommt on top.
Die Drill-Sergeant wiederum ist bewusst männlich, obwohl Frau. Wenn ich jetzt ganz böse sein will, dann könnte ich sagen, das wurde gemacht als Karikatur. Frauen, die kräftiger sind, wie z.B. Ilona Maher oder Imane Khelif, denen wird in social media das Frau sein abgesprochen. Das ist ein Riesenproblem in real life.
Ich weiß nicht, wie Andreas auf die Idee kommt, dass in dieser Serie die Vielfalt gezeigt wird, ich sehe jedenfalls das genaue Gegenteil.
Also ich kann das so nicht nachvollziehen mir ist jetzt außer Calib niemand aufgefallen der Extrem in diese Richtung heraus sticht und da ist es mit dem Lebenswandel definitiv zu erklären den er hatte.
Auch in die andere Richtung, ja wenn jemand wie ein Klingone neben Ake steht wirkt es so aber ob man deshalb Holly Hinter wollte? Auch Bella Shepard ist jetzt nicht die größte aber als Zierlich würde ich das jetzt wirklich nicht gleichsetzen.
Ich betrachte das eher aus einer anderen Perspektive. Holly Hunter ist klein, wirklich klein. Das sieht man in Folge vier nochmal sehr deutlich. Sie wirkt aber nicht klein. Sie schafft es Autorität darzustellen ohne körperliche Dominanz und rumschreien. Ich meine, sie scheißt die Kadetten zusammen, während sie auf eine Chaiselounge liegt! Und Genesis ist deutlich kleiner als Darem und schmaler und ist ihm trotzdem überlegen und er ordnet sich ihr am Ende unter. Ich glaube nicht, dass man hier zierliche Frauen gewählt hat, damit sie unsichtbar sind, sondern weil man vielleicht genau dieses Klischee aufbrechen wollte. Ich finde Lura Thok auch manchmal etwas drüber, aber dass ihr Auftreten als männlich konnotiert betrachtet wird, weil sie laut und aggressiv ist, sagt ja mehr über die Zuschauer aus und welches Verständnis von Geschlechterrollen offenbar noch vorherrscht.
Moin,
wir sind an einer militärisch organisierten Einrichtung. Körperliche Fitness wird dort nicht aus Selbstzweck betrieben sondern aus Notwendigkeit heraus. Gründe hierfür liegen auf der Hand. Dass sich als Nebeneffekt daraus ergibt, dass man eher dem nicht unumstrittenen aber gängigen Schönheitsideal entspricht, kann man kacke finden, taugt aber mMn nicht als Argument für eine Diskussion. Ebensowenig daraus einen Alpha-male Style oder faschistoide Tendenzen abzuleiten. Ich gestehe jedem zu Militär kacke zu finden, aber in dem Moment wo man Militär oder eine militärsch organisierte Einrichtung braucht kann es niemals anders funktionieren als so wie man es stereotyp erwartet.
Eine weibliche Ausbilderin bzw. Vorgesetzte deren Hauptauftrag „Kampf“ ist, wird immer Attribute haben die klassischerweise Männern zugeschrieben werden, weil es in der Natur der Sache liegt Muskeln, eine laute Stimme oder einen breiten Körperbau zu haben. Ich brauche Muskeln und einen breiten Körperbau um auf dem Gefechtsfeld einen Vorteil zu haben, ich brauche eine laute Stimme um mich durch Gefechtslärm hindurch verständlich machen zu können etc. pp. Ich brauche auch eine BadAss Attitude die paraverbal Vertrauen kommuniziert alles erdenkliche bewältigen und vor allem Überleben zu können, auch wenn ich durch (Todes)Angst gelähmt bin. Nur so schafft man es, dass einem Leute auf dem Gefechtsfeld folgen, in einer Situation die maximal widernatürlich und in den Moment absurd ist. Auch das kann man berechtigterweise kacke finden, die Realität ist aber leider so. Wir sind hier an der Starfleet Academy, nicht auf eine Föderationswelt die durch Starfleet verteidigt wird und wo uU ganz andere Körperstandarts gelten.
Danke, meine Gedanken aber ich konnte es nicht so gut ausdrücken.
Danke Hook und DerHerrGott.
Das sag ich mir dann auch immer, wenn ich wieder Puls hab, weil ich schon wieder auf Star Trek Ragebait geklickt habe.
Also klar darf man mal was nicht mögen, ich verstehe auch die Herausforderung, vielleicht sogar Provokation, wenn man mit der TNG Brille Discovery und jetzt Academy guckt. Wir sind hier zwar tief in Star Trek, aber auf ein ganz anderen Niveau. Nicht unbedingt besser oder schlechter, sondern „anders“. Vielleicht ja so anders wie damals TNG (und Co.) für TOS Fans.
Ich frage mich ja manchmal ob es Leute gibt, die nur Star Trek ab Discovery kennen und denen es echt schwer fällt das „alte“ Star Trek zu genießen (wobei ich das Gefühl hab, dass die heutige Jugend viel zu klug und anständig ist einen plumpen Zeriss auf TNG, VOY und DS9 in die Welt zu Posaunen).
Also ich kann sagen – ich habe TOS erst spät gesehen. Nach TNG / DS9 / VOY / ENT und Nu Trek – ich hab es kaum ertragen…
Ich hab eine Person im Bekanntenkreis die hat PIC geschaut ohne den Rest – die hat sich jede Woche über die neue Folge gefreut :).
Mal wieder eine tolle Folgenbesprechung und ihr habt einen guten Geschmack, nämlich meinen.
Ist für mich auch die schwächste Folge, aber dennoch gut. Dieser, welche-Schule-ist-besser, Streit ist nicht so spannend für mich. Aber so eine Folge gehört auch dazu und hätte schlimmer gelöst werden können.
Angenehm, dass es (bis jetzt) keine Flug-Shows oder Shuttle Rennen gab.
Doch in Folge 1 als die Athena gelandet ist gabs Flug-Shows mit Shuttles, als sie das Delta und Feuerwerk gezündet haben ;).
Ihr habt ja bereits in der letzten Folge über die Sprechweise von Holly Hunter gesprochen. Ich habe dazu noch ein paar interessante Hintergründe gefunden:
Die Lanthaniten werden im aktuellen Star-Trek-Kanon primär über ihre markante Akustik charakterisiert, um ihre jahrhundertelange Lebensspanne zu verdeutlichen.
Den Anfang machte Carol Kane (Pelia) mit einem künstlichen, zeitlosen Akzent, der sich keiner modernen Region zuordnen lässt.
Holly Hunter adaptiert dieses Konzept für Starfleet Academy: Sie nutzt ihre natürlich raue Stimmfarbe für eine sehr bewusste Sprechweise. In Berichten wird deutlich, dass dies die „Patience of Ages“ (Geduld der Zeitalter) widerspiegeln soll.
Während normale Sternenflotten-Charaktere meist präzise und effizient kommunizieren, ist Hunters Stil eher extrem gelassen und direkt.
Der Fokus liegt hier weniger auf militärischem Protokoll als auf einer beiläufigen Autorität, die durch die enorme Lebenserfahrung der Spezies begründet wird.
Hier die Quellen dazu, falls ihr mal reinschauen wollt:
Variety Artikel zum Akzent: https://variety.com/2023/tv/news/star-trek-strange-new-worlds-carol-kane-accent-pelia-lanthanite-1235644952/
Memory Alpha Eintrag zu den Lanthaniten: https://memory-alpha.fandom.com/wiki/Lanthanite
Die dritte Folge fand ich etwas anstrengend. Ein bisschen zuviel Rumgeballere, aber die Pflanzen sind fantastisch und ich will sofort eine davon haben (was macht die Merchandising Abteilung bei Paramount eigentlich beruflich?).
Was mich bei der bisher wirklich gelungenen Serie hart nervt, ist die Motivationsstimme auf dem Campus. Das erinnert mich extrem an die Propagandastimme aus „Starship Troopers“ und es fällt mir sehr schwer, mich davon zu befreien.
Ja,da könnte man viel rausholen mit merch, aber vielleicht tut es ja auch Nintendo 🌸
https://store.nintendo.de/de/plauderblume-000000000010017069?gclsrc=aw.ds&gad_source=1&gad_campaignid=21465626355&gbraid=0AAAAAo5X46BwsXciylMLjNWjWNrJGc0VL&gclid=EAIaIQobChMIwc-F2py5kgMVDpqDBx2IXjFrEAAYASAAEgIAI_D_BwE