Episodenbesprechung: Star Trek: Starfleet Academy – „The Life of the Stars“ (S01E08)

Quadratisches Episodenbild zu „Star Trek: Starfleet Academy“. Links steht Sylvia Tilly mit lockigen roten Haaren in blauer Sternenflottenuniform auf einer Brücke; im Hintergrund leuchten unscharfe Konsolen in Rot und Pink. Rechts groß der Schriftzug „S01E08: The Life of the Stars“. Unten steht „Star Trek Starfleet Academy“ in großer goldener Schrift; rechts unten ein rundes Discovery-Panel-Logo, am Rand der Hinweis „Photo CR: Paramount“.

Achtung, das ist keine „Plot-Explosion“-Folge. Das ist die Art Episode, die dir erst
Theaterunterricht gibt – und dann heimlich
Gefühlsarbeit unterjubelt. 💅🖖

In S01E08: “The Life of the Stars” wird die Academy zur Bühne: Tilly steht plötzlich im Raum (ja, die Tilly),
die Kadett:innen lesen Our Town, und nebenbei klärt sich, warum manche Traumata nicht „weggeatmet“ werden können – egal wie
sehr man so tut, als wäre man okay. Dazu: Betazoide Neuro-Inhibitoren, Exzitotoxizität, Kressari-Tränen (im Orbit gereift – klar),
und ein Zeitdilatations-Trip nach Kasq, der in Kalendern und Herzen gleichzeitig Chaos anrichtet.

Episodenbild: S01E08 The Life of the Stars

(Klein, aber emotional groß.)

S01E08: The Life of the Stars – Theater, Trauma & 17 Jahre in zwei Wochen

Wir sprechen darüber, warum „Alltag gegen Trauma“ nicht banal, sondern ziemlich clever ist, wieso Tarima das
Wort „Therapie“ (gefühlt) schon beim Betreten des Raums riecht – und warum Sam ausgerechnet Our Town auswählt,
obwohl sie am Anfang noch gar nicht wissen kann, wie sehr sie da ins Schwarze trifft.

Außerdem machen wir den Reality-Check: Kasq wird mit Gravitation erklärt – passt so nicht zur modernen Physik – aber als Trek-Idee
funktioniert’s, weil die Folge damit nicht angeben will, sondern etwas über Zeit, Erinnerungen und „Weitergehen“ erzählt.

Und ja: Wir nehmen uns auch die kleinen Details vor – von Sternzeiten über „third years“ bis hin zu
klingonischem Musical-Theater vs. Oper. (Ich will das sehen. Sofort.)

#StarTrek #StarfleetAcademy #TheLifeOfTheStars #DiscoveryPanel #StarTrekPodcast #SylviaTilly #TheDoctor #OurTown #ThorntonWilder #Kasq

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44 Gedanken zu „Episodenbesprechung: Star Trek: Starfleet Academy – „The Life of the Stars“ (S01E08)

  1. Johannes aka Jo Antworten

    Meiner Freundin hat sie gefallen, ich fand die Folge zu langsam und zu tröge. War gar nichts für mich. Die pseudointellektuelle Westentaschenpsychologie hat mich auch dezent aufgeregt. Ein Schlag ins Gesicht für alle PTBS und einsatzgeschädigten Menschen. Die Botschaft, dass man „mal eben“ mit einem alnernen Theaterstück innerhalb von zwei, drei Wochen verarbeiten könnte, ist ein absolutes Unding.

    • Hook Antworten

      Ich bestelle dann jetzt also am Mittwoch ein iPad Air.

      The Pitt schaue ich gerne. Und später schau ich gleich mal Y Marshalls. Ich muss ja schön schauen was die Skydance Gruppe so bringt!

      • Hook Antworten

        Man wollte halt Konsolidierungbei den Streamingdiensten. Ich wette ich zahle für den Fusionierten Streamingdienst auch HB Max und Paramount+ bestimmt 25 % mehr als jetzt…

        Andererseits wenn wir ein HBO Star Trek bekommen…

  2. Easyrehkuss Antworten

    Ich habe eure Folge noch nicht zu Ende gehört, aber ich muss jetzt schon etwas loswerden, sonst vergesse ich es in 2 Std 😉
    Ich kann auch nicht verstehen, warum diese Serie so viel Hate abbekommt. Mich holen sie total ab. Wie sie die Figuren in der ersten Hälfte aufgebaut haben, sodass wir jetzt mit ihnen fühlen können, mitleiden können. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal bei einer Star Trek-Folge so geheult habe, wie bei der neusten Folge. Mich hatte diese Folge total berührt. Ich sag nur „Es ist nicht die Last, die dich bricht…“
    Ich liebe die Figur von Jay-Den – diese Härte und gleichzeitig die Unsicherheit machen ihn zu einem liebenswerten Charakter. Ich kann den Aufschrei, um seine Liebesbeziehung nicht nachvollziehen und bin mir sicher, dass dies nicht so wäre, wenn wir eine Liebesbeziehung zwischen einer klingonischen Frau und einem anderen weiblichem Individuum hätten. Mein Gott Star-Trek spielt tausend Jahre in der Zukunft, in einer post-privacy Zeit, wen juckt da noch Sexualität.
    Allerdings muss ich sagen, dass mich die Beziehung zwischen Caleb und Tarima irgendwie nicht überzeugt und ich mehr Chemie zwischen Genesis und Caleb fühle.
    Aber mal eine Frage an alle anderen: Seit drei Wochen stelle ich fest, dass Paramount+ sonntags immer Verbindungsprobleme hat und ich die Folge nicht gucken kann. Montags oder an anderen Tagen funktioniert es immer. Ist das auch bei jemandem so?
    Vllt liegen die schlechten Abrufzahlen daran;)

  3. Flodo1985 Antworten

    against hate.
    Die Folge liebe ich. Hat mir Mega gut gefallen. Endlich wieder Tilly. 🫶
    Das wollte ich loswerden. Jetzt kann ich mir eure Folge anhören

    Also bei mir zickt Paramount+ nicht rum

  4. deftone Antworten

    Nochmal zu calebs Alter: in der ersten Folge ist ganz fett eingeblendet: fifteen years later. Bei Minute 9:19. Kurz danach wird sein criminal record vorgelesen, welcher mit age 20 aufhört/unterbrochen wird.
    Wenn er am Anfang 6 war (was ich nicht nochmal verifiziert habe), dann sollte er also 21 sein.

    Soweit ich mich erinnere erfahren wir nur von Sam, dass sie 17 sein soll. Und nach dieser Folge ja auch irgendwie ist 🙂

  5. Hook Antworten

    Wart ihr auch verwirrt wegen der Uniform von Tamira. So ne Mischung aus der Uniform von 2340 und von Diana Troi am Start von TNG.

  6. Andi N. Antworten

    Einer der häufigsten Kritikpunkte, den ich an dieser Folge lese ist der, dass sie eine Folge früher besser gewesen wäre. Andreas fand das ja auch ärgerlich. Dazu habe ich mir ebenfalls Gedanken gemacht und sehe das komplett anders.

    Ocam sagt in Bezug darauf einen wichtigen Satz, der diesen Sachverhalt für mich gut einordnet, aber leicht untergehen kann. Sinngemäß sagt er zu Tarima: „Ich kann einfach nicht mehr so tun, als wäre alles in Ordnung/als wäre nichts passiert.“
    Damit spricht er aus, was die Kadetten alle zunächst gemacht haben: sie haben versucht, die Erlebnisse zu verdrängen und weiterzumachen, wie bisher. Das finde ich absolut passend. Nicht nur für Teenager, aber gerade für Teenager.
    Caleb ist ohnehin ein verschlossener Mensch, der Angst davor hat, dass er bereit ist, sich Tarima nicht nur sexuell zu öffnen, sondern auch emotional und der erst am Ende von Folge 7 bereit ist, das zu akzeptieren. Genesis versucht ihre Ängste und Selbstzweifel in ihrem Inneren zu verbergen. SAM verbirgt ihren Zustand, vermutlich damit sich ihre Freunde nicht sorgen müssen. Ocam hatte seine Sorgen um die im Koma liegende Tarima und sich vermutlich vorrangig erstmal um ihre Genesung gekümmert und sich selbst dabei zurückgesteckt. Ähnlich dabei Jay’den, der für Kyle stark sein wollte. Das Resultat des Verdrängens sieht man während der katastrophalen Simulation mit Reno. Die Kadetten sind an dem Punkt angekommen, an dem das Verdrängen einfach nicht mehr funktioniert.
    Aber so wie ich das sehe, brauchte es erst die Ereignisse aus Folge 7, damit sie als Katalysator für die innere Entwicklung dienen, um die Kadetten an den Punkt zu bringen, sich einander und auch Tilly gegenüber öffnen zu können, damit der Genesungsprozess auf fruchtbaren Boden trifft. Darem zum Beispiel braucht die Erlebnisse seiner eigenen Hochzeit, um das Stück später auf sich beziehen zu können und damit eine Verbindung aufzubauen. Vielleicht hätte er seine ablehnende Haltung dann deutlich stärker beibehalten.
    Für mich ist diese Folge damit an der genau richtigen Stelle.

  7. bisserwesserin Antworten

    Erstmal das Positive:
    – Die SAM-Story fand ich sehr gut und auch konsequent. Ich bin sehr gespannt, welche Veränderungen man an SAM merken wird.
    – Den Dreh mit dem Doctor als Stage-Manager fand ich originell, da da die beiden Stränge ineinandergreifen.
    – Die schauspielerischen Leistungen waren wirklich gut.
    – Ich mag es, dass wir mehr von Ocam sehen.
    – Ich mag Tilly.

    Dennoch hat mich die Folge mit einem etwas schalen Gefühl zurückgelassen. Zum einen, da teile ich Sebastians Bedenken, wegen der Benotung von Traumatherapie. Tilly soll das machen, ohne dass sie es merken, aber natürlich merken sie es und „heimliche“ Traumatherapie hat für mich was sehr Unprofessionelles.
    Wichtiger: Ich kenne „Unsere kleine Stadt“. Ich habe es gelesen und auch schon 2x von Schultheatergruppen gesehen. Das hat mir aber nicht geholfen. Ganz im Gegenteil: Ich fand sofort alle Parallelen offensichtlich (inklusive Ghost-Girl). Klar, es wurde nicht zu schlimm, wenigstens mussten Caleb und Tarima kein Liebespaar spielen, aber dennoch habe mich vom Drehbuch sehr manipuliert gefühlt. Alle Szenen, in denen über das Theaterstück gesprochen worden ist, und sogar die Szene, in der sie das Stück dann gelesen haben, sind dadurch an mir abgeprallt. Für mich war es zu sehr „on the nose“, aber evtl. bin ich da beruflich vorbelastet. Nein, ich möchte dezidiert nicht, dass Jugendliche im Unterricht in ihren persönlichen Erfahrungen getriggert werden (einbeziehen, ja). Und, nein, „versteckte“ Traumatherapie von nicht ausgebildeten Personen kann ich nicht gutheißen. Und deswegen habe ich auch nicht geweint, sondern mich eher geärgert. Zugegeben, ich habe mich gleichzeitig ein bisschen darüber geärgert, dass ich da so wenig emotional mitgehen konnte.
    Aber schon indem ich diese Kritik aufschreibe, merke ich, wie gut ich Starfleet-Academy insgesamt finde. Ich lege einfach inzwischen sehr hohe Maßstäbe an.

  8. MelianDieMaia Antworten

    Tarima vom War College zu nehmen und an die Academy zu schicken wirkt wie die Entscheidung besorgter Eltern, die zusehen mussten wie ihr Kind verletzt wurde und die es am Liebsten garnicht mehr aus den Augen lassen würden, die aber zähneknirschend einsehen müssen dass dieses Kind groß wird und in die Welt hinaus strebt. Dann aber wenigstens in der Variante, die die Eltern für weniger gefährlich halten!!!
    Von Seiten War College und Academy wird man diesem Wunsch wohl einfach entsprochen haben, immerhin ist Tarimas Vater der Präsident von Betazed. 🤷‍♀️

    Das ist Tarima gegenüber natürlich nicht fair, könnte aber der (faule) Kompromiss sein den sie eingehen musste um überhaupt zurück kommen zu können.

  9. Axel Antworten

    Eins vorneweg: Es macht echt Spaß Euch zuzuhören 🙂 Danke dafür!!!

    Bin bei der Folge wirklich hin und her gerissen. Habe mich bei der ersten Szene total gefreut, daß wir eine Doktor-Folge bekommen 🙂 Leider wurde es dann nur eine halbe (oder noch weniger).

    Die Doctor/SAM-Storyline fand ich super spannend und die Auflösung am Ende wirklich gut, aber davon hätte ich gerne soviel mehr gehabt; viel mehr Dialog Nahla/Doctor oder Rückschau, was der Doctor in den letzten 800 Jahren an Verlust erleiden musste. Es gab nur einen starken Satz von ihm dazu: „Unendlichkeit läßt sich nur ertragen, wenn man nicht lieben muß.“ (sinngemäß)

    Der Bezug zur VOY-Episode „Real Life“ kam überraschend und passte gut, aber noch stärker wäre es gewesen, wenn der Doctor sich (auch) auf die vielen anderen Freunde/Kameraden bezogen hätte, die er überdauert hat (VOY-Crew, Prodigy und und und…) Bitte mehr über den Doctor in Season 2 🙂 Bin auch gespannt, wie sich die Doctor/SAM-Beziehung jetzt weiter entwickelt 😉

    Auf jeden Fall hätte diese Folge direkt nach „Come, Let’s Away“ kommen müssen und wir hätten uns lieber „Ko’Zeine“ gespart.

    Genauso hätte ich im übrigen auf die ganze Tarima-Reunion/Theater-Studie verzichten können (v.a. in dieser Ausführlichkeit), hat mich so überhaupt nicht gekriegt/überzeugt.

    Und Tillys Einsatz als Zusatz-Lehrkraft war sehr generisch und irgendwie „wasted“. Aber war trotzdem schön, sie wiederzusehen 🙂

  10. Axel Antworten

    Und Stichwort Voraussetzungen, um die Episode zu gucken…

    Sagen wir nicht immer, die Folgen müssen auch funktionieren, wenn man nicht die 900 Star Trek Episoden vorher geschaut hat? Dann muß die Episode folgerichtig auch funktionieren, wenn man nicht das Drama XY kennt, oder?

  11. Suse Antworten

    Ich denke übrigens, dass Jay-Den niesen muss, weil er doch auf dem Hochzeitsmond das nasse Gewand getragen hat. Was natürlich Blödsinn ist, denn keine Erkältung ohne Virusbeteiligung, aber da es „Erkältung“ heißt, wird wahrscheinlich noch Ewigkeiten von vielen angenommen, dass man durch Kälte, Schnupfen oder Husten bekommt. Ich habe mich übrigens in der Ko‘Zeine Folge gefragt, ob Kyle sich nicht gewundert hat, wo Jay-Den denn plötzlich hin ist? Schließlich wollten sie doch gemeinsam in den Urlaub und dann liegt plötzlich nur das Hawaii Hemd im Gang?

    Ich freue mich immer sooo sehr über euren Podcast, da leider niemand in meinem Umfeld für Star Trek zu begeistern ist und ich dann zumindest gefühlt, jemanden habe, mit dem man darüber „sprechen“ kann. Von den ganzen Hintergrundinfos mal ganz abgesehen, die ich interessant finde, aber nicht selber recherchieren möchte.

  12. Frank W. Antworten

    Sam ist in dem Alter, in dem wir sie am Anfang kennenlernen, geschaffen worden. Mittlerweile hat sie mehrere Monate Erfahrungen gesammelt – und ’stürzt ab‘. Jetzt wächst sie vom Kleinkind wieder bis zu diesem Alter auf. Da frage ich mich: Hatte sie als Kleinkind alle ihre Erfahrungen als Teenager an der Akademie? Ist sie überhaupt noch die Person, die alle kennen? Eigentlich müsste sie doch jetzt ein anderer ‚Mensch‘ mit einem ganz anderen Background sein.

    • Hook Antworten

      Ganz anders nicht, nach meinem Verständnis bekommt sie ja das Backup nach der Kindheit eingespielt. Ich frage mich nur warum der Doktor ohne Kindheit nicht abstürzt. Luis Zimmermann hätte es wohl geschafft…

  13. Frank W. Antworten

    Eigentlich hatte ich mich schon gewundert, dass Tilly noch nicht aufgetaucht war. Sie ist doch schon während Discovery zur Akademie gegangen, die es zu dem Zeitpunkt laut dieser Serie zu dieser Zeit aber gar nicht gab. Logik, komm raus!

    • Hook Antworten

      Ich verstehe nicht was Du ausdrücken möchtest. Tilly geht doch erst in Staffel 4 von Discovery zur da grad neu gegründeten Akademie. Da ist doch die Discovery in der Zeit.

        • Hook Antworten

          Nein, nach dem Ende von Discovery ohne den Epilog. Tilly ist meiner Ansicht nach im dritten Jahr.

          • Frank W.

            Das meinte ich doch. Tilly ist schon seit Jahren an der Akademie – die es aber erst seit knapp 1 Jahr wieder gibt.

        • Hook Antworten

          Nein, die Akademie gibt es seit drei Jahren wieder wird in Discovery S4E1 zusammen mit dem Archerraumdock wieder eröffnet. Da die Vereinte Erde da aber noch kein Mitglied der Föderation war steht San Francisco nicht zu Verfügung, daher ist er da noch wo anders. Mit SFA zieht man nur wieder dahin und die Athena ist fertig dauert bestimmt auch etwas bis so ein Schiff fertig ist ;).

  14. deftone Antworten

    jetzt habe ich eure besprechung zu ende gehoert und noch ein paar gedanken dazu:

    1) muss man our town kennen um diese Folge zu verstehen? nein. ich war mir beim 1. Gucken nicht mal sicher, ob das nicht ein fiktives Drama ist. diese Folge hat mich sooooo beruehrt und es hat alles so gut funktioniert, auch wenn ich dieses Stueck gar nicht kannte.

  15. deftone Antworten

    2) discovery ist die emotionalste serie? hm. vielleicht was die charaktere angeht. aber ich habe bei KEINER Folge DSC geweint. in KEINER! und ich habe DSC gerne geguckt, nicht gehatewatched. Bei SFA sind mir schon bei 3 Folgen innerhalb einer Staffel die Traenen aus den Augen geflossen. Und was ich so lese und hoere, da geht es nicht nur mir so. ich wuerde sagen, SFA ist die emotionalste Serie 🙂 aber auf eine gute Weise 🙂

  16. deftone Antworten

    3) sind „unsere“ Kadetten jetzt im 2. Jahr? ich habe das so verstanden, dass sie immer noch im ersten jahr sind. aber im sommersemster. Ein Schuljahr startet ja auch im Sommer und geht ueber 2 Kalenderjahre. Wenn die Serie auf 4 Jahre ausgelegt ist (phantastisch!!!), dann wuerde es voll Sinn machen, dass jede Staffel ein Kadettenjahr ist, oder?

    • Hook Antworten

      Auch da stimme, ich so. Sie sind jetzt im zweiten Semester, nicht im zweiten Jahr.

  17. deftone Antworten

    4) man muss auch im 32. jahrhundert noch zaehne putzen? really?? ich habe mir in den 90ern bei TNG das schon so vorgestellt, dass man abends schnell den Dreck aus dem mund gebeamed bekommt und das laestige zaehneputzen entfaellt 😉

    • Hook Antworten

      Vielleicht nur auf der Akademie zur Charakterbildung, da muss man ja auch das Bett machen und zur Strafe den Turbolift wischen…

  18. deftone Antworten

    5) ich habe tatsaechlich einen Kritikpunkt an dieser Folge, der ist aehnlich wie der von Sebastian, aber anders: die Resilienz von Sam aufbauen. Ich haette vermutet, dass ein Baby/Kleinkind/Kindergartenkind/Schulkind Resilienz aufbaut in dem es auch staendig Konflikte mit anderen Personen hat. Streit mit anderen Kleinkindern. Aerger in der Schule. Etc etc. Aber das alles kann doch der Holodoc alleine gar nicht leisten. Da bin ich drueber gestolpert, ob 17 Jahre aufwachsen – NUR mit dem Holodoc als Begleitperson – nicht ausreichend sind um diese Resilienz zu erreichen.

  19. deftone Antworten

    6) dank Andys Erlaeuterungen zum Theater spielen habe ich Tillys Klasse viiiiel besser verstanden. Ich hatte mich naemlich schon gefragt, welchen Sinn das hat (ausser Traumacounceling). Danke Andy!

  20. deftone Antworten

    7) ich fand diese FOlge ganz ganz toll! sie hat mich so beruehrt! ich kann es nicht gut in Worte fassen, aber sie war einfach wunderbar 🙂

  21. Soulski Antworten

    Omg, was für eine Folge. Ja, ich gehe mit Euch mit, dass ist einer der besten Folgen von New Trek wenn nicht sogar Trek insgesamt. Das wird man in paar Jahren sehen wie sie sich gesetzt hat, ich bin aber rundum vom Writing angetan, weil mehrere Stränge weitergeführt und sinnvoll aufgelöst wurden und auch weil einfach alle krass gespielt haben.

    Zoe Steiner war einfach krass. Als jemand der gerade da steht wo sie, und eine krasse gesundheitliche Erfahrung verarbeiten muss und tut, habe ich einfach nur gebebt als sie irgendwann sagt, sie will einfach die Tarima von davor sein. Omg, das hat richtig getroffen, war richtig schlimm, und ich habe michauch noch nicht getraut die Folge nocheinmal zu schauen, weil zu viel Tränen schon beim ersten Mal geflossen sind.

    Die Story mit Sam und dem Doctor war doppelt gut, erstens wird Sam immer komplexer und wir lernen, dass sie nicht einfach als Character nervig sein soll, sondern das ja auch Gründe hat, sie ist halt infantil, ihre Rolle ist halt Zuende gedacht, wir mit unserem menschlichen 2026 Blick verstehen das nicht immer. Und der Doctor, well, als er ihr die Hand nicht geben wollte war das furchtbar, schrecklich, aber ich finde es toll wie, und dass es in dieser Folge augelöst wurde. Endlich.

    Mir fehlen die Worte, das war einfach eine sehr gute Folge.

    Noch etwas zu den Hatern: Lass sie haten, Fernsehen wo es nur 4 Sender gibt und 176 Folgen TNG in dauerwiederholung wöchentlich kommen 20 Jahre lang, das wird es nicht geben. Man kann das gucken und sich daran freuen, aber diese Zeit ist vorbei, und dass will ein Teil des Fandoms nicht verstehen. Sie leben im gestern, und das ist ja auch in Ordnung, aber sie sollen die, die sich weiter entwickeln und das Neue auch mögen nicht dauernd beleidigen nur weil sie Angst haben vor dem Lauf des Lebens. Und ja, Academy ist die Quintessenz aus allem was gut war in DIS, PIC, LD, PRO und SNW.

    Peace out, Soulski

  22. Judith aka Badgey_S Antworten

    Hab mich auch gefreut, Tilly wieder zu sehen. Und mir gefiel, dass sie jetzt wirklich ihre Unsicherheiten überwunden hat. Da sie ja schon 2-3 Jahre bei der Akademie ist, hatte ich zuerst gedacht, dass dass ja dann auch das War-College sein müsste, wo sie unterrichtet, aber dann erinnerte ich mich an die bunten Uniformen (gelb,rot,blau) ihrer Kadetten in der DSC-Folge (weiß nicht mehr, welche das war). Also ist die Eröffnung der Akademie in San Francisco quasi nur eine Rückkehr zum „alten“ Standort mit neuer Kanzlerin und neuem Trainingsschiff.

  23. Judith aka Badgey_S Antworten

    Den Arc mit SAM und dem Doc fand ich auch sehr berührend und war froh, dass das Problem des Doctors auch aufgelöst wurde…Ich fand es auch überhaupt nicht seltsam, dass diese Folge erst jetzt kam, denn ich finde, dass solche Traumen auch nach etwas Zeit dazwischen gut weiter bearbeitet werden können. JayDens Schnupfen als Mitbringsel von der Hochzeit, die bisher unzureichende Behandlung von SAM und das jetzt amberaumte Theaterseminar mit Tilly (nachem gesehen wurde, dass es den Kids insgesamt noch nicht besser geht) passten doch gut in in den Flow der Staffel.

    • Hook Antworten

      Ich finde es schade das man beim Doctor etwas hergezogen hat was wir schon kennen. Wir kennen ca. 700 Jahre vom MHN nicht, wieso nimmt man da keine Gelegenheit auf etwas mehr zu erzählen.

      Überhaupt hat jemand nach Picard bis die Discover in die Zukunft gesprungen ist in der Föderation irgendjemand irgendwas geleistet, was irgendwie Erwähnenswert wäre? Außer Gideon S. Turner?

      • Judith aka Badgey_S Antworten

        Da haben wir wirklich noch ein erhebliches „Storyvakuum“ und das stört mich irgendwie auch immer mal wieder… Aber beim Doc fand ich diesen Rückbezug auf seine Holo- Familie doch sehr schlüssig aufgegriffen, er hatte sich eben seitdem nie mehr so tief auf Beziehungen einlassen wollen – auch während der letzten 800 Jahre und danach in PROD nicht.

        • Hook Antworten

          Das klingt logisch. Aber ja, die Lücke wird hoffentlich geschlossen. WIr müssen doch von wissen was Turner gemacht hat :D.

          • Hook

            Und passend als hätte es Paramount fast getimed ist bei TAD heute Real Life dran ;).

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