Star Trek: Deep Space Nine – „The Visitor“ (S04E03)
7. Oktober 1995
Besprochen
Beschreibung
In „The Visitor“ wird Jake Sisko zum emotionalen Ruin, als er in einer schicksalshaften Begegnung mit dem Bajoranischen Wurmloch seinen Vater Benjamin verliert. Während das Wurmloch eine seltene Inversion durchlebt, ist Jake mehr mit dem Schreiben als mit dem Leben beschäftigt und verpasst das Abenteuer seiner Kindheit – eine Entscheidung, die ihn für den Rest seines Lebens verfolgen wird. Jahre später wird der alte Jake von Erinnerungen geplagt, sieht seinen Vater in kurzen, schockierenden Momenten wieder und entdeckt die zerbrechliche Natur der Zeit. Mit einer Mischung aus Trauer, Hoffnung und der manischen Suche nach Lösungen verwischt sich die Grenze zwischen Realität und Sehnsucht – und während Jake sich der Frage stellt, ob seine Erfolge wirklich zählen, wenn die wichtigste Person in seinem Leben ihm immer wieder entgleitet, bleibt der Zuschauer mit der schmerzhaften Einsicht zurück, dass einige Verbindungen nie richtig enden. Am Ende stellt sich die Frage: Was wäre, wenn man die Zeit zurückdrehen könnte?
Shownotes
Es ist eine regnerische Nacht in Louisiana, als ein berühmter Autor unerwarteten Besuch von einer jungen Frau bekommt.
Wir besprechen heute die zweite Folge der vierten Staffel von #StarTrekDS9: „The Visitor“ (Der Besuch).
Den Youtube-Kanal von Gerald findet ihr hier: https://www.youtube.com/channel/UC9POErK5Ry-yWbHZhjfePKg
4 Kommentare zu „Star Trek: Deep Space Nine – „The Visitor“ (S04E03)“
Hallo liebes Discoverypanel-Team,
vielen Dank für die Besprechung meines Episodenwunsches! Das hat mich sehr gefreut, auch das Andi die Besprechung überlebt hat 😉
Es ist tatsächlich einer meiner Lieblingsfolgen von DS9. Trotzdem kann ich eure Kritikpunkte absolut nachvollziehen. Wie in meiner schon aufgezeichneten Nachricht angedeutet, haben mich diese Punkte eben kaum bis gar nicht gestört. Die Stärken sind für mich, wie ihr es auch schon gesagt habt, die etablierten und wie ich finde sehr schönen zwischenmenschlichen Beziehungen.
Danke für die Besprechung der tollen Folge. Sie war im Laufe der Jahre wirklich in Vergessenheit geraten und nach dem hören des Podcasts wurde sofort alles stehen und liegen gelassen um sie nochmal zu schauen 🙂
Vielen Dank für eure Besprechung einer meiner Lieblingsfolgen.
Ja, damit hab ich mein Fazit schon vorweg genommen. Als ich die Folge damals zum ersten Mal gesehen hab, war ich 12 Jahre alt. Und sie hat mich umgehauen. Das hatte zwar am Tag davor schon der Staffelauftakt geschafft, da aber noch auf eine andere Art und Weise.
Diese Folge hier hat mich emotional fertig gemacht, weil ich mich da total in Jake hineinversetzt habe. Ich glaube, ich hatte vorher noch nie so reagiert auf etwas im Fernsehen, sei es ein Film oder eine Serienfolge. Und auch wenn es beim späteren Schauen nicht mehr so extrem war, so hat die Folge auch weiterhin einen wichtigen Platz bei mir. Ich sehe eure Kritikpunkte und kann sie auch nachvollziehen, es ändert aber bei mir nichts daran, wie ich die Folge finde.
Noch zwei Anmerkungen zu Dingen, die ihr während der Besprechung angemerkt habt:
Weil ihr über die Uniform von Worf gestolpert seid, verbunden mit der Frage, wer nach Benjamin Siskos Tod die Station leitet: Worf trägt ab dem Ende von „Der Weg des Kriegers“ die rote Kommandouniform (auch dann, wenn er für die Filme kurzzeitig auf der Enterprise ist). Als Lieutenant Commander dürfte er auch der ranghöchste Sternenflottenoffizier sein. Dax hat zwar den gleichen Rang (wobei ich mir nicht sicher bin, wann sie eigentlich dazu befördert wird), aber sie ist halt „nur“ Wissenschaftsoffizierin. Darüber hinaus, wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Rang von Kira – Major – dem Lieutenant Commander der Sternenflotte gleich gestellt.* Insofern käme da auch kein Konflikt auf, dass da jemand das Kommando hat, der gar nicht allgemein der ranghöchste Offizier ist.
*Danach gehend, dass sie in Staffel 7 ja zum Colonel befördert wird und bei der Mithilfe der cardassianischen Rebellion vorübergehend von der Sternenflotte zum Commander ernannt wird.
Zu eurer Theorie mit Mudd und der Discovery: Mag sein, dass dann Control gar nicht erst in die Nähe der Sphärendaten gekommen wäre. Aber: Mudd wollte die Discovery den Klingonen übergeben. Hätte er das geschafft, hätten diese den Sporenantrieb und damit definitiv den Krieg gewonnen, zumal die Auflösung des Konflikts und das Ende des Krieges dann nicht mehr hätte stattfinden können. Es ist sehr fraglich, ob damit weniger Menschen gestorben wären als so, wie es dann tatsächlich passiert ist. 😉
Also ich skippe diese Folge meistens. Sie ist gut gespielt, aber hat leider auch ihre Längen.
Übrigens… Hat der liebe Andreas, seines Zeichens Vorreiter im Bereich Diversitykompetenz, ein Problem damit, dass sich ein älterer Schwarzer Mann einer jüngeren Weißen Frau nähert?
Tief drinnen sind wir doch alle ein bisschen rassistisch, aber manche sind etwas ehrlicher zu sich selbst.
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5 ◈ Panelium,
wenn wir ihn übernehmen.
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welche Star Trek Folgen als Nächstes besprochen werden.
Hallo liebes Discoverypanel-Team,
vielen Dank für die Besprechung meines Episodenwunsches! Das hat mich sehr gefreut, auch das Andi die Besprechung überlebt hat 😉
Es ist tatsächlich einer meiner Lieblingsfolgen von DS9. Trotzdem kann ich eure Kritikpunkte absolut nachvollziehen. Wie in meiner schon aufgezeichneten Nachricht angedeutet, haben mich diese Punkte eben kaum bis gar nicht gestört. Die Stärken sind für mich, wie ihr es auch schon gesagt habt, die etablierten und wie ich finde sehr schönen zwischenmenschlichen Beziehungen.
Zu den Four-Chord Songs fiel mir noch dieses Video ein:
https://www.youtube.com/watch?v=5pidokakU4I
Herzliche Grüße
Christian
Danke für die Besprechung der tollen Folge. Sie war im Laufe der Jahre wirklich in Vergessenheit geraten und nach dem hören des Podcasts wurde sofort alles stehen und liegen gelassen um sie nochmal zu schauen 🙂
Vielen Dank für eure Besprechung einer meiner Lieblingsfolgen.
Ja, damit hab ich mein Fazit schon vorweg genommen. Als ich die Folge damals zum ersten Mal gesehen hab, war ich 12 Jahre alt. Und sie hat mich umgehauen. Das hatte zwar am Tag davor schon der Staffelauftakt geschafft, da aber noch auf eine andere Art und Weise.
Diese Folge hier hat mich emotional fertig gemacht, weil ich mich da total in Jake hineinversetzt habe. Ich glaube, ich hatte vorher noch nie so reagiert auf etwas im Fernsehen, sei es ein Film oder eine Serienfolge. Und auch wenn es beim späteren Schauen nicht mehr so extrem war, so hat die Folge auch weiterhin einen wichtigen Platz bei mir. Ich sehe eure Kritikpunkte und kann sie auch nachvollziehen, es ändert aber bei mir nichts daran, wie ich die Folge finde.
Noch zwei Anmerkungen zu Dingen, die ihr während der Besprechung angemerkt habt:
Weil ihr über die Uniform von Worf gestolpert seid, verbunden mit der Frage, wer nach Benjamin Siskos Tod die Station leitet: Worf trägt ab dem Ende von „Der Weg des Kriegers“ die rote Kommandouniform (auch dann, wenn er für die Filme kurzzeitig auf der Enterprise ist). Als Lieutenant Commander dürfte er auch der ranghöchste Sternenflottenoffizier sein. Dax hat zwar den gleichen Rang (wobei ich mir nicht sicher bin, wann sie eigentlich dazu befördert wird), aber sie ist halt „nur“ Wissenschaftsoffizierin. Darüber hinaus, wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Rang von Kira – Major – dem Lieutenant Commander der Sternenflotte gleich gestellt.* Insofern käme da auch kein Konflikt auf, dass da jemand das Kommando hat, der gar nicht allgemein der ranghöchste Offizier ist.
*Danach gehend, dass sie in Staffel 7 ja zum Colonel befördert wird und bei der Mithilfe der cardassianischen Rebellion vorübergehend von der Sternenflotte zum Commander ernannt wird.
Zu eurer Theorie mit Mudd und der Discovery: Mag sein, dass dann Control gar nicht erst in die Nähe der Sphärendaten gekommen wäre. Aber: Mudd wollte die Discovery den Klingonen übergeben. Hätte er das geschafft, hätten diese den Sporenantrieb und damit definitiv den Krieg gewonnen, zumal die Auflösung des Konflikts und das Ende des Krieges dann nicht mehr hätte stattfinden können. Es ist sehr fraglich, ob damit weniger Menschen gestorben wären als so, wie es dann tatsächlich passiert ist. 😉
Also ich skippe diese Folge meistens. Sie ist gut gespielt, aber hat leider auch ihre Längen.
Übrigens… Hat der liebe Andreas, seines Zeichens Vorreiter im Bereich Diversitykompetenz, ein Problem damit, dass sich ein älterer Schwarzer Mann einer jüngeren Weißen Frau nähert?
Tief drinnen sind wir doch alle ein bisschen rassistisch, aber manche sind etwas ehrlicher zu sich selbst.