Star Trek: Discovery · 1 · S01E01
Episodenbesprechung: Star Trek Discovery – „The Vulcan Hello“ (S01/E01)
24. September 2017
BesprochenBeschreibung
Shownotes
Vulkanische Abenteuer und galaktische Giggles: Der Beginn einer neuen Ära!
Willkommen zu einer neuen Dimension der Sternenfahrten! „The Vulcan Hello“ leitet eine Revolution im Star Trek Universum ein. Die scharfsinnige Analyse der Discovery Panel Crew verspricht sowohl philosophische Tiefe als auch humorvolle Höhenflüge, während wir in die Untiefen von Klingon-Kultur und Föderationsphilosophie eintauchen.
Tauchen Sie ein in die visuelle Virtuosität, akustische Abenteuerlichkeit und narrative Noir dieser galaktischen Gala. Sind Sie bereit für klingonische Konversationen und Captain Couch Curriculum? Bereiten Sie sich auf interstellare Eskapaden und spritzige Dialoge vor, die sowohl die Gelehrten als auch die Genießer:innen in Staunen versetzen werden!
Episodeninfos
Fakten
- Serie
- Star Trek: Discovery
- Staffel
- 1
- Episode
- S01E01
- Erstausstrahlung
- 24. September 2017

Ich stimme Nele zu was Voyager Charaktere angeht 😉 Habe allerdings festgestellt, dass die Vorlieben und Einschätzungen bei den Trekinnen (Trekösen?) sich häufig unterscheiden. Z.B. „Der Aufstand“ kam bei Mädels klar besser an.
Muss sagen, dass mich die untertitelten Klingonen echt nerven. Der Duktus ist schwer auszuhalten. Die Optik ist mir relativ egal. Da kann ich mich drauf einstellen. Ich war aber eh nie Klingonen-Fan und hoffe, dass man die möglichst selten ertragen muss…..
Die Sequenz zu Beginn habe ich auch direkt mit Star Wars assoziiert – was ich nicht mochte.
Bis auf den hosenschisser Wissenschaftler fand ich die Charaktere ganz okay. Das macht mich froh, weil anderenfalls wäre der Spaß-Faktor echt mies. (Brückenwitze ließen mich direkt an „The Orville“ denken, meine aktuelle Serienempfehlung)
Episodenlänge bitte gerne weiterhin lange. Mehr von gut ist wünschenswert.
Und jetzt direkt weiter zur nächsten Folge!
Claudia
Bis jetzt (Stand Folge 3) schaffen wir es ja eher nicht, uns kurz zu fassen.
Llap,
Andreas
Ich muss gestehen, dass ich durch das viele Geunke und pessimistische Befürchten im langen, langen Vorfeld der Serie seitens so vieler Fans mit ziemlich mauen Erwartungen an die Serie heran gegangen bin. Oder anders ausgedrückt, ich bin mit einer „Das kann doch gar nix mehr werden“-Einstellung ran gegangen, die man nicht mal mehr mit „Niedrige Erwartungen, die nur besser werden können“ gleich setzen konnte. Demenstprechend zurückhaltend war meine erste Reaktion auf die Serie: nicht begeistert, aber auch nicht total enttäuscht, eher ein „Meh.“
Nachdem ich Eure Besprechung zur 1. Folge gehört habe, hat sich in mir ein ganz, ganz trauriges Gefühl breit gemacht: ich hab Euch so beneidet um die Begeisterung darüber, eine neue Star Trek Serie zu erleben, dass ich mir dachte, das will ich auch haben! 😉
(Dazu kommt, dass Ihr nicht einfach alles über den Klee lobt, sondern tatsächlich fundiert und kritisch seid, was ich wirklich sehr loben muss.)
Also habe ich mir gedacht: Jetzt will ich das auch mal mit dem alten Glanz in den Augen „Endlich wieder eine Star Trek Serie!“ probieren, und siehe da: ich habe mir die 1. Folge noch mal angeschaut, und zusätzlich versehen mit Eurer Besprechung dazu hat sie mir doch gleich sehr viel mehr gefallen. Danke dafür! Gut möglich, dass sich die alte Begeisterung jetzt auch bei mir wieder einstellt (zumal mir die Serie ab der 3. Episode ja ohnehin schon sehr viel besser gefallen hat.)
Das hoffe ich sehr. Ich beginne zu glauben, dass die Serie wirklich funktioniert und extrem schönes Futter für Serienjunkies sein kann! 😉
TOS ist eine 60er Jahre Serie gewesen und nicht 70er Jahre
Stimmt!
Grüße aus dem Jahr 2023.
Es ist viel pass
Grüße aus dem Jahr 2023.
Es ist viel passiert und interessant in eine Zeit rein zu hören, als (in Deutschland)
Pandemien nicht viel mehr als Stoff fürs spannende Geschichten waren , größere Kriege in Europa sich unwahrscheinlicher angefühlt haben und die Klimakatastrophe noch leichter verdrängt werden konnte.
Aber es gibt auch jede Menge Stoff für wohltuenden Eskapismus. Keine 7. Staffel Discovery, aber dafür eine Serie „Picard“, „LowerDecks“, „Prodigy“ und „StrangeNewWorlds“ (und ergänzend dazu selbstverständlich auch euch, also Discovery Panel). Discovery hat es immerhin schon auf 4 Staffeln gebracht.
Ich frage mich, wie 2017er Andreas und Sebastian reagieren würden, diese Botschaft aus der Zukunft zu hören. Ja, Welt-Lage gerade etwas kritisch, aber Hey, Star Trek.
Ich habe mich übrigens hier hin verirrt, weil ich für Strange New Worlds einen Discovery Rewatch machen wollte und irgendwas zum verarbeiten brauche um nicht komplett zu verzweifeln.
Da hab ich erstmal verstanden, dass ihr mehr als nur Discovery besprecht.
Eure Strange New World Besprechungen und der 2022er Adventskalender haben mir schon sehr viel Freude gemacht und ich bin froh, dass ihr offensichtlich auch nach fast 7 Jahren weiter macht.
Als Sicherheitsoffizier in den Beta-Schicht (Zwei-Schicht System … also Nachts) habe ich jede Menge Gelegenheit bei euch reinzuhören. Ich hoffe verspätete Kommentare zu alten Folgen sind Willkommen.
Viele Liebe Grüße, Qapla‘ und Lebet Lang und Prosperieret!
Euer, Christian S.
Moin zusammen,
als Star-Trek-Fan der ersten Stunde mit Trekburtstag am 27.05.1972 zur allerersten „Raumschiff-Enterprise“-Folge im ZDF, verbunden mit allsamstäglichen Papa-Sportschau-Kämpfen, bin und war ich immer ein Fan von Classic Star Trek – TOS bis ENT. Aber wen das Starfleet-Virus mal erwischt hat, der will natürlich mehr und widmet sich natürlich auch dem New Trek, auch wenn es gelegentlich mit schwerem Leiden verbunden ist. Bei mir war es die Pandemie, welche mich zur intensiven Beschäftigung mit Star Trek zurück brachte. Wenn alles Vertraute um einen herum wegbröckelt, was eignet sich besser als Star Trek um die Hoffnung auf Besserung am Leben zu halten?
Nun habe ich heute natürlich alle vier Staffeln geschaut… mit allen Konzert-Flammen-Effekten und dauersprühenden Funken, Dauer-CGI und Dilithiumbrand. Schwierig so zu tun als kenne man all das nicht. Aber – ich werde mich bemühen…
Klingonen: mein erster Gedanke war „Och nee, oder?“ Musste man meinen Lieblings-Worf und -Gowron so verunstalten, dass nur noch Fullface-Maske übrig ist und dann diese schwere Zunge? Stocksteif stehen diese Superkämpfer in ihren Obstkörben herum und können sich vor lauter Klamotten-Starrheit kaum bewegen. Ach, Menno! Diese endlosen Trantütenmonologe haben mich genervt und gelangweilt.
Gefährliche Strahlung: bis 19:59 Minuten harmlos, ab 20:01 Minuten tödlich? Muss man die Physik wieder so dehnen bis über die Schmerzgrenze hinaus. Ionisierende Strahlung wirkt bei geringer Dosis wenig, bei hoher Dosis mehr und da gibts auch kein „tödlich ab“. Und – wie immer – überschreitet man die Höchstdosis, aber, Hokuspokus, unsere zukünftige Supertechnik sichert des Überleben des Opfers, und – tilgt auch noch alle Spuren. Naja.
Meuterei: „Mein Käptn ist anderer Meinung, schwupps, schalte ich sie aus und übernehme das Kommando.“ Also ehrlich… jedes Mal wenn es schwierig wird, gehen Disziplin und die Beachtung der Kommandostruktur den Bach runter. Frau Käptn hielt es auch nicht für nötig, angesichts einer unbekannten Bedrohung ein paar Meinungen einzuholen Über Jahrzehnte erarbeitete Starfleet-Ideale gehen für schnelle Effekte kollektiv den Bach runter.
So hielt sich denn meine Begeisterung für das New Trek in Grenzen, noch dazu dass mich die ständigen Lens Flare Effekte störten, die mich schon in den neuen Filmen genervt haben. Setzt man solche Dinge inflationär ein, wird’s öde. Ja, man ist nicht mehr an aufwändiges Modelle-Filmen in Controlled Motion angewiesen und kann per CGI alles erschaffen, was ein aufwändiger Kulissenbau finanziell unmöglich machen würde. Guckt man Bluray-Bonusmaterial, sieht man die Darsteller fast nur noch vor grünen Wänden stehen und fliegen. Die Show selbst wird zum „Holodeck“ und die Akteure verlieren den Bezug zur Umgebung. Die Explosionen werden spektakulärer, die Schiffe gigantischer, die Monster böser – und alle wissen, es ist „made by Microchip“.
Schnelle Schnitte, sogar in ruhigen Dialogszenen, die ewige Kamerafahrt selbst bei diesen Szenen, all das muss wohl sein, um auch den letzten Zuschauer mit Aufmerksamkeitsdefizit bei der Stange zu halten. So richtig hat mich DSC nicht abgeholt, aber das kann ja vielleicht durch ein zweites „Betreutes Gucken“ mit Eurer Hilfe noch gelingen. Mal sehen. Die abschließnde Alexander-Courage-Fanfare störte mich nicht, weil ich denke, dass es ein Jahrzehnte umspannendes Markenzeichen ist und einfach dazu gehört.
Wollte man den Vulkaniergruß korrekt übersetzen, lieber Christian, käme wohl ein gedrechseltes „Lebe lang und gedeihlich“ heraus. Nicht filmtauglich, fürchte ich. Auf zur nächsten Folge *lg*…