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Episodenbesprechung: Star Trek: Discovery – „Battle at the Binary Stars“ (S01E02)

Star Trek: Discovery · Staffel 1 · S01E02

Episodenbesprechung: Star Trek: Discovery – „Battle at the Binary Stars“ (S01E02)

24. September 2017

Besprochen

Beschreibung

In dieser hitzigen Episode „Battle at the Binary Stars“ erleben wir, wie Michael Burnham mehr Probleme verursacht als ein absoluter Träumer auf dem ersten Sternenflotten-Boot. Während sich eine Armada klingonischer Schiffe unter dem charismatischen T'Kuvma versammelt, um ein federedernreiches Befreiungsangebot auszusprechen, findet sich Burnham im Brig – unfreiwillig und unter einem Kraftfeld gefangen. Captain Georgiou versucht vergeblich, die Klingonen mit diplomatischem Geschick zu besänftigen, das jedoch in einem Feuerschutzwehrgürtel enden wird, während Burnham eine wagemutige Flucht plant. Nach einem schockierenden Verrat und einem verzweifelten Plan, der Leichnam eines Klingonen zur geheimen Waffe zu machen, versuchen beide Konfliktparteien zu überleben – mit explosiven Folgen. Spoiler: Am Ende hat niemand das versucht, was dieser Tag hätte retten können!

Shownotes

Discover Star Trek

Episodeninfos
Fakten
Staffel
Staffel 1
Episode
S01E02
Erstausstrahlung
24. September 2017
Gastbesetzung (8)
Themen (8)
Figuren (17)
Spezies (4)

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2 Kommentare zu „Episodenbesprechung: Star Trek: Discovery – „Battle at the Binary Stars“ (S01E02)“

  1. Hallo, Grüße aus dem Jahr 2022!

    Ganz kurz, was mich hier hauptsächlich an diesen beiden ersten Episoden stört ist, dass wir hier eine „verkehrte Welt“ haben. Die Vulkanier befürworten, zuerst anzugreifen? Was ist aus der vulkanischen Philosophie Suraks geworden? Der Klingone will Frieden zwischen den klingonischen „Häusern“? Ich dachte immer, die klingonische Gesellschaft ist auf Streit aufgebaut, wer der Stärkste, Größte, Beste ist. Und T’Kuvma ist plötzlich der Größte, weil er eine verlustreiche Schlacht angefangen hat?

    Burnham will T’Kuvma entführen und weiß nichts Besseres, als ihn zu erschießen? Wobei sein Tod doch eigentlich neuen Streit bei den Klingonen über die Nachfolge auslösen müsste. Das macht alles keinen Sinn!

    Übrigens, auch Redshirts hatten früher Namen und ab und zu auch Dialog. Und „Shenzhou“ ist chinesisch, nicht japanisch.

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  2. Moin zusammen,

    Das mit dem gemeinsamen Runter- und Rüberbeamen mehrerer hochrangiger Offiziere war immer schon schräg und wenig nachvollziehbar. Schon bei Kirk, Spock und McCoy. Bei TNG hatte man den Eindruck, dass es zumindest eine Idee davon gab, wie man die Leitungsfunktion im Krisenfall sicher stellen könne. Aber dennoch… gern lässt man das Shuttle / Runabout allein im Orbit zurück, beamt sich auf fremde Planeten herunter, um sogleich von überraschend aus dem Gebüsch des Bronson Canyon tretenden Einheimischen entwaffnen zu lassen. Auch bei DS9. Gähn.

    Bei Michael’s Vakuumflug stellte ich eine gewisse Unlogik fest. Sie erfragt vom Computer, ob der Raum hinter der gegenüber liegenden Tür „pressurized“ sei, also atembare Luft enthalte, was bejaht wurde. Der Computer sagt, die Tür ist von außen nicht zu öffnen. Dann soll er aber in die Zellenblase in 1 m großes Loch basteln, die entweichende Luft solle Michael hinaus treiben in Richtung der Tür, sodann werde dort eine neue Öffnung, in Kraftfeld PLUS Tür (!!!) geschaffen und die dort ebenfalls entweichende Luft würde Michael also nicht daran hindern hinein zu fliegen? Das widerspricht jeder Physik, Trägheit, Mechanik. Entweichende Luft „Zelle“ (wenig) steht entweichender Luft „Restraumschiff “ (viel) gegenüber, so dass die kinetische Energie Michaels beim Versuch ins Schiff zu gelangen überkompensiert hätte werden müssen. Hineinfliegen also, nö. Hineinzerren durch Assistenz, vielleicht.

    Dasselbe Mechanikproblem bei der „Spaltung“ der Europa. Der große Klingonenkutter nähert sich langsam, der mechanische Schaden an der Europa hätte gering bleiben müssen, da diese ja von nichts an der Stelle gehalten wird. Der Impakt des aufprallenden großen Schiffs muss zur Rückwärtsbewegung der Europa durch Impulsübertragung erfolgen, nicht deren Spaltung und somit viel geringerem Schaden.

    Hier wird leider wieder einmal die Physik dem Effekt geopfert. Anders als bei der klingonischen Leichensammlung, wo die Zugbewegung des Traktorstrahls in der Bewegung durch Trägheit des Leichnams deutlich wird. Dass Strahlung niemals anziehend wirken kann, weiß jeder Hobbyphysiker natürlich.

    Es wirkte auf mich reichlich konstruiert und die Logik blieb zugunsten von Effekten auf der Strecke. Man muss schon öfter das Hirn außer Betrieb nehmen.

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