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Episodenbesprechung: Star Trek: Lower Decks – „Crisis Point“ (S01E09)

Star Trek: Lower Decks · Staffel 1 · S01E09

Episodenbesprechung: Star Trek: Lower Decks – „Crisis Point“ (S01E09)

1. Oktober 2020

Besprochen

Beschreibung

In „Crisis Point“ entblößt Ensign Beckett Mariner mal wieder ihre rebellische Seite, als sie sich im Alleingang der „Rattenherrschaft“ auf einem Planeten annimmt – sehr zur Missbilligung ihrer Mutter, Captain Carol Freeman. Die Prime Directive hat sie jedoch nicht daran hindern können, ihre „Freunde“ aus dem Grill zu befreien. Als ihre impulsiven Entscheidungen auf die Konfrontation mit Freeman und einem therapeutischen Assistenten treffen, stellt sich Mariner der Frage, ob sie wirklich „so schlecht“ ist, wie alle sagen. Aber währenddessen dreht sich ein ganz anderes Spektakel auf dem Holodeck: Mariner verwandelt Boimlers diplomatische Übungsstunde in einen actiongeladenen Streifen, in dem „Vindicta“ die Kontrolle übernimmt – und jeder weiß, dass das nichts Gutes zu heißen hat. Die schauspielerischen Fähigkeiten der Crew haben grandioses Potenzial, doch wie werden sie aus dieser chaotischen Komödie wieder herauskommen?

Shownotes

Becket Mariner tritt die Nachfolge von Nicholas Meyer an. Überzeugend? Hört unser Urteil in der Besprechung von Episode 9 von #StarTrekLowerDecks: #CrisisPoint.

Episodeninfos
Fakten
Staffel
Staffel 1
Episode
S01E09
Erstausstrahlung
1. Oktober 2020
Gastbesetzung (8)
Themen (7)
Figuren (12)
Spezies (2)

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10 Kommentare zu „Episodenbesprechung: Star Trek: Lower Decks – „Crisis Point“ (S01E09)“

  1. Mal eine kleine Frage von mir: Ist Fleisch das aus dem Replikator kommt nicht eingentlich auch als Fleischimitat und damit als vegan anzusehen? Ich meine es musste ja kein Tier leiden und kein Tier sterben. (ähnliches gilt doch auch für das Rüherei)

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    • Die angesprochenen Eier waren echte Eier, darauf war Riker besonders stolz.
      Sonst sah ich das immer so wie du: kommt es aus dem Replikatior ist es kein Fleisch.

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    • Eine replizierte Bolognese-Soße schmeckt sicherlich auch nicht viel anders als eine, die aus Veganes Mühlen Hack zubereitet wurde. Gar nicht so schlecht, ab es kommt doch noch nicht so ganz an das Original heran.

      Ich möchte damit auch Rügenwalder Mühle als Sponsor für das Discovery Panel vorschlagen. Das Motto könnte dann sein:
      „Andreas und Sebastian vom Discovery Panel. Durch die veganen Produkte von Rügenwalder Mühle sind sie schon jetzt die Vegetarier des 23. Jahrhunderts.“

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  2. Zu Boimlers Einwurf normalerweise würde jetzt die Enterprise los starten:

    Die Enterprise ist auch in den Serien quasi immer das einzige Schiff, das:
    Verfügbar ist
    In der Nähe ist
    Passend ist
    Zeit hat
    Die richtigen Leute / Ausrüstung an Board hat
    Usw

    Egal ob die Welt (Universum) zu retten gibt, oder wieder Mal ein Botengang fällig ist.

    Die Flotte hat echt ein Problem.

    Das rollende r von vindicta war übrigens (mMn) eine stimmliche Anspielung auf Khan:
    Der große Ricardo montalban spielte den exotisch indischen Bösewicht mit einem spanischen Akzent (da rrrrrrrrrrrollt ein r noch so richtig).

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    • Und wie sie „Freeman“ sagt -> „Free-man“ soll eine Anspielung auf Ferengi sein, die „Hu-man“ sagten.

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      • Ah da her! Ich hab unterbewusst gegärt, warum mich das so triggerte.
        Ja, volle Zustimmung.

        Wirklich eine tolle episode!
        Und mit dem für von Claudia Kern kann ich auch mit den übertriebenen Darstellungen des“Comic“ Leben.

        Auch für mich ist lower decks von befürchteten voll Schaß zur besten Star New Trek Serie geworden.

        U.a. Eben weil ich discovery nicht mit diesem Filter sehen kann, ist für „mein“ Star Trek Disco nicht so gut wie lower decks.

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  3. Kirks Leiche hätte man ja noch aufs Schiff beamen können. OK wäre eine Möglichkeit gewesen.
    In meinem Star Trek Kosmos hab ich mir das Begraben iwo am adw immer so erklärt, dass in dieser aufgeschlossen Gesellschaft kein Hokuspokus Totenkult (vgl Religion) mehr nötig ist. Somit ist eigentlich nur mehr der Seuchenschutz (-> zumindest ein Steinhaufen) nötig.

    Aaaaaber zu eurer Folge: auf welches Schiff hätte Freeman den die Leiche ihre Tochter beamen sollen? (Tip: nicht auf die cerretos, die ja war geschrottet im Hintergrund des Begräbnisses am Boden zu sehen) 😉

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  4. Fun fact, Mike McMahan wollte eine zusätzliche Minute für die Folge haben und musste das Budget beim Network beantrangen, da eine Minute schon seeehr teuer ist. Die haben natürlich gefragt warum er das Budget braucht und er meinte, er will unbedingt eine Minute um Cerritos fliegen. Auf dem Board waren wohl genügend Leute die The Motion Picture gesehen haben. Als sie akzeptiert haben wollte er sogar eine 2h Movie Version der Folge haben, in dem er den großteil der Show nur um die Cerritos fliegt. Das haben sie aber abgelehnt 🙁
    Aber, Crisis Point ist außer dem Finale und dem Pilot die einzige Epsiode länger als 25min ist.

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  5. Habe im Eurer Pause zum Glück noch reichlich alte Folgen nachzuholen (sowohl von diversen Star Trek Serien als auch vom Discovery Panel)

    Da ich die Filme alle nur ca 1mal gesehen habe, war ich bei dieser Folge besonders froh, dass ich mir von Euch die ganzen Anspielungen erklären lassen kann…

    Xon zum Beispiel. Das ist ja schon ziemlich meta. In universe jemanden zu erwähnen, den es in einer nie produzierten Serie über das Universum fast gegeben hätte. Ist Phase II damit jetzt Kanon?

    Mein erster Gedanke beim Anblick von Vindicta auf ihrer Brücke war übrigens Vadic auf der Shrike. Bis mir dann eingefallen ist, dass LD ja ein paar Jahre älter ist

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  6. Moin, zusammen!

    Tolle „Remmidemminiszenzen“ würden bekannte Podcaster sagen, gab es in dieser Episode. Die ewige Starship-Umrundung war schon episch. Die erwähnten Nahverkerszüge der Deutschen Bundesbahn nannte man „Silberlinge“. Braune Sitzpolster waren eklig, die Sitze waren in 4er Gegenüber-Sitzgruppen angeordnet, darüber Gepäckablage als Messinggestänge. An der Kopfseite jedes Waggons gab es einen dicken schwenkbaren Handgriff, den man um 250 Grad oder so schwenken konnte, zur Temperaturregelung. Die Heizungen waren durchgehende Sockelleisten unter den Fenstern beidseitig. Das Öffnen der Türen, besonders von innen, erforderte sehr viel Kraft. Bei den Toiletten lief es wie beschrieben, ab aufs Gleis. Lecker für jene, die an Bahnlinien wohnten. Die Fenster waren (vor der Einführung der Klimaanlage) zu öffnen, wer in hinterem Waggon reiste, aus dem Fenster guckte, der inhalierte sozusagen das was weiter vorn in die Schüssel fiel. Mjam.

    Das Ausklappklo muss aus ST5 stammen, nachdem Kirk, Pille und Spock vom Erleuchteten in den Knast gesteckt worden waren. Dann sprengte sich Scotty nach einer Warnung per Morsecode zu ihnen durch. S-T-A-N-D-B-A-C-K.
    Those were the days…

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