Episodenbesprechung: Star Trek: Lower Decks – „The Least Dangerous Game“ (S03E02)
1. September 2022
Besprochen
Beschreibung
Eins ist sicher: In dieser Episode von „Star Trek: Lower Decks“ hat Boimler seine „Ja“-Phase, und das könnte ihn teuer zu stehen kommen. Auf dem Weg von der Cerritos zum Planeten Dulaine заблокирует ihn K'ranch, ein alienhaft entschlossenes Lebewesen mit einer Vorliebe für die Jagd, und ganz im Sinne von „I live to hunt“ verpasst Boimler die Warnsignale. Während Commander Ransom seinen Schützlingen ein wenig mehr Vertrauen entgegenbringen könnte, ist Mariner damit beschäftigt, sich durch ein bummliges Reparaturprojekt zu wühlen und wird erneut als zweite Wahl degradiert. Das Warten auf die Verbindung ist dabei das kleinste Problem, denn die Dulainianer haben ihre ganz eigenen kulturellen Ansichten zu „Bauchfrei“. Ein Mix aus Jagd-Horror und ingenieurtechnischem Kulturclash – willkommen in einer Episode, in der niemand wirklich weiß, wo der nächste Schuss kommt!
Shownotes
Boimler lässt sich auf ein Spiel ein, dass er nicht gewinnen kann, während Mariner unter der Willkür ihres Vorgesetzten leiden muss. Wir besprechen „The Least Dangerous Game“.
#StarTrek #Podcast #StarTrekPodcast #LowerDecks
Der Artikel von „Women at Warp“ zum Vergleich der jüdischen und bajoranischen Kultur ist hier zu finden: https://www.womenatwarp.com/the-occupation-of-bajor-jewish-diaspora/
10 Kommentare zu „Episodenbesprechung: Star Trek: Lower Decks – „The Least Dangerous Game“ (S03E02)“
Hallo,
Mir haben die 2 ersten Folge der RDM gefallen. Solltet ihr die Serie in einer sonderfolge besprechen, würde ich es auf jeden Fall hören.
Coldopen, die nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun haben, haben eine große Tradition in Star Trek (Poker, Rührei schlagen, …)
Diese Sache mit dem Risikeneingehen hat mich sehr an Tapestry erinnert. Boimler war bis jetzt der vorsichtige Picard, der sein Herz nie verloren hat, und beschließt, zum Kommando Picard zu werden.
Klar gibt es um den Mond keine Satelliten gibt, aber sowohl die Erde als auch der Mond überqueren regelmäßig einen Asteroidengürtel. Auf dem Mond verglühen die Brocken auch nicht in der Atmosphäre. Außerdem müsste man das ganze Material hochtransportiert. Ein teures Unterfangen für einen Fahrstuhl, dessen Sinn ich mir immer noch nicht erschließen kann.
Hallo, ich habe gerade eure Folge gehoert. Danke fuer die interessante Besprechung. Zum Thema Weltraumlift moechte ich anmerken, dass das Interessante an dem Konzept ein sich selbst spannendes Seil ist. Der Lift muesste sich synchron mit der Erde drehen, sonst wuerde das Seil aufgewickelt werden. Die Gravitationskraft, die auf das Seil wirkt, nimmt mit zunehmendem Abstand zur Erde ab. Die Zentrifugalkraft, welche auf das Seil wirkt, nimmt jedoch (quadratisch) mit dem Abstand zur Erde zu. Ab einem gewissen Abstand ist die Zentrifugalkraft demnach groesser als die Gravitationskraft. Wenn sich der Schwerpunkt des Seils nun jenseits dieses Punktes befindet, dann spannt die Zentrifugalkraft das Seil. Aus diesem Grund muss das Seil so lang sein, denn der Schwerpunkt muss sich weit von der Erde entfernt befinden. Viele Grueße, N
wie immer vielen Dank für die tolle Besprechung! Ich bin eher bei Sebastian und mochte die Folge. Sie war nicht so herausragend wie die meisten Folgen in Staffel 2 aber immer noch sehr gut.
Seit längerem habe ich aber ein anderes, grundsätzliches Problem. Obwohl sie schon sehr viel zur Lösung von irgendwelchen Probelem beigetragen haben und ab und zu mit den Führungsoffizieren interagieren, wird uns an manchmal erzählt, dass sie immer noch die unbekannte „Lower Decker“ sind und sich freuen, wenn irgendein Führungsoffizier ihren Name so ungefähr kennt. Also irgendwie entwickeln sie sich weiter, vor allem charakterlich, aber irgendwie treten sie auch auf der Stelle. Das klappt bei den Simpsons, hier aber für mich leider nicht wirklich. In der 2. Staffel fiel mir das weniger (negativ) auf, weil die Folgen so unglaublich gut waren.
Vielleicht war der Speer in Boimlers Schulter eine Anspielung auf Frodo und seine Verletzung durch die Morgul-Klinge. Zumindest war es die gleiche Stelle und Langzeitfolgen hat er auch.
Zu den Vibes zwischen Ransom und Mariner, die zumindest Sebastian hier zu bemerken glaubt: die hatten wir ja schon in der ersten Staffel in Temporal Edict, als die beiden bei den Crystaaaaals-Typen im Knast sitzen (Mariner findet Ransoms Kampf ziemlich heiß und er trägt sie hinterher auf den Händen raus). Vielleicht geht da noch was… wobei Mariner wahrscheinlich jeden töten würde, der davon erfährt.
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Hallo,
Mir haben die 2 ersten Folge der RDM gefallen. Solltet ihr die Serie in einer sonderfolge besprechen, würde ich es auf jeden Fall hören.
Coldopen, die nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun haben, haben eine große Tradition in Star Trek (Poker, Rührei schlagen, …)
Diese Sache mit dem Risikeneingehen hat mich sehr an Tapestry erinnert. Boimler war bis jetzt der vorsichtige Picard, der sein Herz nie verloren hat, und beschließt, zum Kommando Picard zu werden.
Klar gibt es um den Mond keine Satelliten gibt, aber sowohl die Erde als auch der Mond überqueren regelmäßig einen Asteroidengürtel. Auf dem Mond verglühen die Brocken auch nicht in der Atmosphäre. Außerdem müsste man das ganze Material hochtransportiert. Ein teures Unterfangen für einen Fahrstuhl, dessen Sinn ich mir immer noch nicht erschließen kann.
Zum Thema Weltraumaufzug kann ich folgenden Podcast empfehlen
https://raumzeit-podcast.de/2013/07/05/rz054-space-elevator/
Anstatt über HdR oder fliegende Dinosaurier würde Ich würde lieber was von den Bene Gesserit, Shai Hulud oder Butler’s Djihad hören.
Von Dune habe ich gar keine Ahnung, da bin ich raus.
Da könnte man allerdings auch wunderbar abschweifen
Hallo, ich habe gerade eure Folge gehoert. Danke fuer die interessante Besprechung. Zum Thema Weltraumlift moechte ich anmerken, dass das Interessante an dem Konzept ein sich selbst spannendes Seil ist. Der Lift muesste sich synchron mit der Erde drehen, sonst wuerde das Seil aufgewickelt werden. Die Gravitationskraft, die auf das Seil wirkt, nimmt mit zunehmendem Abstand zur Erde ab. Die Zentrifugalkraft, welche auf das Seil wirkt, nimmt jedoch (quadratisch) mit dem Abstand zur Erde zu. Ab einem gewissen Abstand ist die Zentrifugalkraft demnach groesser als die Gravitationskraft. Wenn sich der Schwerpunkt des Seils nun jenseits dieses Punktes befindet, dann spannt die Zentrifugalkraft das Seil. Aus diesem Grund muss das Seil so lang sein, denn der Schwerpunkt muss sich weit von der Erde entfernt befinden. Viele Grueße, N
Moin,
wie immer vielen Dank für die tolle Besprechung! Ich bin eher bei Sebastian und mochte die Folge. Sie war nicht so herausragend wie die meisten Folgen in Staffel 2 aber immer noch sehr gut.
Seit längerem habe ich aber ein anderes, grundsätzliches Problem. Obwohl sie schon sehr viel zur Lösung von irgendwelchen Probelem beigetragen haben und ab und zu mit den Führungsoffizieren interagieren, wird uns an manchmal erzählt, dass sie immer noch die unbekannte „Lower Decker“ sind und sich freuen, wenn irgendein Führungsoffizier ihren Name so ungefähr kennt. Also irgendwie entwickeln sie sich weiter, vor allem charakterlich, aber irgendwie treten sie auch auf der Stelle. Das klappt bei den Simpsons, hier aber für mich leider nicht wirklich. In der 2. Staffel fiel mir das weniger (negativ) auf, weil die Folgen so unglaublich gut waren.
Vielleicht war der Speer in Boimlers Schulter eine Anspielung auf Frodo und seine Verletzung durch die Morgul-Klinge. Zumindest war es die gleiche Stelle und Langzeitfolgen hat er auch.
Kurz und knapp: in JJ Trek war das ein Bohrer, kein Lift: https://memory-alpha.fandom.com/de/wiki/Star_Trek_(Film)
Zu den Vibes zwischen Ransom und Mariner, die zumindest Sebastian hier zu bemerken glaubt: die hatten wir ja schon in der ersten Staffel in Temporal Edict, als die beiden bei den Crystaaaaals-Typen im Knast sitzen (Mariner findet Ransoms Kampf ziemlich heiß und er trägt sie hinterher auf den Händen raus). Vielleicht geht da noch was… wobei Mariner wahrscheinlich jeden töten würde, der davon erfährt.