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Quarantäne Qast #4: Star Trek-Autor und- Experte Christian Humberg

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3 Kommentare zu „Quarantäne Qast #4: Star Trek-Autor und- Experte Christian Humberg“

  1. Liebes Dicovery Panel und Christian Humbert,
    Vielen Dank für euren Einsatz, als Aufmuterer der Treknation.
    Eure Podcats sind immer das Highlight meines Tages
    LG Miral
    P.S Kann mir bitte noch mal jemand erklären , wie das mit dieser Telefonnummer funktioniert?

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  2. Erstmal vielen Dank für euren unermüdlichen Einsatz gegen die Langeweile Ich bin Hörer seit der ersten Folge und freue mich immer noch auf jede einzelne Folge.

    Die Episode mit Christian fand ich sehr spannend, denn sie hat einige interessante Diskussionspunkte aufgeworfen. Leider fand ich, vor allem die Diskussion über den „Advanced-Human“ ein bisschen kurz und etwas einseitig beleuchtet. Hier würde ich mir gerne eine, etwas ergebnisoffenere Diskussion zu dieser Gesamten Vision wünschen.

    Deshalb hier ein paar Gedanken die ich mir selbst immer wieder mache, wenn der Advanced Human angesprochen wird:

    Ich bin, anders wie die meisten, nicht der Auffassung das der Advanced Human zu Star Trek gehört oder, wie Christian sagt, sogar die Essenz von Star Trek ausmacht. Ich finde außerhalb der Enterprise(-D) (und vllt der Voyager) gab es das in der Sternenflotte nie. Über den Rest der Menschlichen Gesellschaft wird in Star Trek zu wenig erzählt um sich hier ein konsistentes Bild machen zu können, deshalb müssen wir uns hier denke ich auf die Angehörigen der Sternenflotte beschränken.
    Am besten denke ich kann man dies an Hand der Badmirals veranschaulichen: Wenn man akzeptiert, dass die Badmirals zum Kanon und zu Roddenberrys Vision gehören, kann es den Advanced Human als generelle Gesellschaftsform eigentlich nicht gegeben haben. Wir sprechen hier ja nicht nur von ein paar „Bad Apples“ sondern von den Leuten die die höchsten Ränge in der Sternenflotte innehaben. Ich halte es für absolut unrealistisch dass Personen so innerhalb einer Organisation aufsteigen können wenn sie komplett gegenteilige Ideale vertreten. Da ist es doch deutlich wahrscheinlicher dass die Organisation, vllt nicht im öffentlichen Auftreten, aber zumindest intern doch eher die selben Auffassungen vertritt wie die Badmirals, und eben nicht dem Bild des Advanced Human entspricht.

    (Das wäre ja so als wäre ja fast so als wäre ein rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker Chef des Verfassungsschutzes ohne das es jemand mitbekommt )

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    • Michael Chabon versteht den Advanced Human als eine Form von Imagination, einer Projektion, die als Attraktor aus der Zukunft zurück wirkt und den Menschen zu sich hinziehen kann. Aber mit jedem Schritt, den der Mensch aktiv darauf zu geht, schriebt er auch den Attraktor vor sich her. Somit kann die Fiktion die Realität und den Menschen bewegen, auch wenn das Ziel nie erreichbar ist. Bewegung ist aber trotzdem möglich, gerade wegen dieser Paradoxie der Unerreichbarkeit.
      … Herr Humberg hat Chabon also grundsätzlich missverstanden, wenn er dessen Aussage zum Advanced Human als ketzerisch gegenüber Roddenberrys Konzeption interpretiert. Ich finde das sogar äußerst peinlich für einen Journalisten, der sich als Star Trek Experte ausweist.

      Der Attraktor ist etwas, das wir als Menschen im Hier und Jetzt erschaffen müssen – als Projektion, als Vorstellung, als Schöpfung. Realität kann er daher niemals sein, sondern nur der Horizont, auf den wir mutig und mit guten Werten hinschreiten können.
      Und eines bedenkt Chabon natürlich ebenso: auch unsere Geschichte und unsere Erfahrungen halten uns fest und wirken wie die Masseträgkeit bei der Beschleunigung.
      Dieser Widerstand ist da. Ihn zu leugnen, wäre kurzsichtig.
      Der Advanced Human muss aber die Geschichte mit bewegen, weil wir uns nur im Spannungsfeld zwischen Geschichte und Fiktion wirklich weiterentwickeln können.

      LG

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