Episodenbesprechung: Star Trek: Discovery – „Rubicon“ (S04E09)
17. Februar 2022
Besprochen
Beschreibung
Auf einem verlassenen Planeten bereitet sich Booker darauf vor, eine verheerende Waffe zu aktivieren, die das geheimnisvolle DMA kontrollieren kann. Dabei hat der emotionale Überrest seiner Beziehung zu Burnham die Mission und ihre ethischen Grenzen verwischt. Während Burnham, Saru und die Crew der Discovery versuchen, seinen Plan zu durchkreuzen, wird klar, dass ein wenig isolynium zu extremen Maßnahmen führen kann – und dass man in Verhandlungen niemals zu emotional sein sollte. Commander Nhan, als Unterstützung mit an Bord, kann da nur ein wachsames Auge auf Burnham werfen. Ein kleines Missgeschick könnte die gesamte Mission gefährden, während die Uhr tickt und das Schicksal vieler auf dem Spiel steht. Unbemerkt warnt Tarka in seinem eigenen Stil vor unvorhergesehenen Konsequenzen – und die besten Pläne sind oft die, die am schnellsten schiefgehen.
Shownotes
Wir überschreiten den Rubikon der Staffel mit der neuesten Episode von #StarTrekDiscovery. Hat euch die Entwicklung rund um Tarka, Book und Michael gefallen?
9 Kommentare zu „Episodenbesprechung: Star Trek: Discovery – „Rubicon“ (S04E09)“
Irgendwie finde ich komisch, dass so viele eine Folge als schlecht empfinden, weil Burnham Befehle missachtet. Seien wir mal ehrlich, keine(r) will eine Serie sehen, wo Befehle blind gefolgt werden. Alle Captains sind stets ihren Instinkt gefolgt, meistens gegen den Anweisungen der Admiralität. Kirk in Star Trek III, Picard in Insurrection, Sisko in in a pale moonlight, plus alle unzählige Male, wo ein Offizier sein Com-Abzeichen abgelegt hat. Burnham macht halt nichts anderes.
Das Problem ist, dass sie es mittlerweile so oft gemacht hat, dass es unrealistisch wirkt, dass sie überhaupt auf dem Captain Chair sitzt.
Ihr redet über Terrorismus als ob das objektiv definierbar wäre, aber das ist ja immer auch ein politisches Framing. Aus der Sicht der Terroristen ist es Widerstandskampf, aus der Sicht des Ziels Terrorismus.
Folgendes hat mich beim Sehen der Folge schon geärgert: Die Idee des erwarteten Nutzens stammt nicht aus der Spieltheorie, sondern aus der Entscheidungstheorie. Die Entscheidungstheorie beschäftigt sich mit Entscheidungen unter Unsicherheit. Also genau dem Problem von Tarka. Die Entscheidungstheorie wird bspw. in der Ökonomie zur Beurteilung von Investitionen eingesetzt.
In der Spieltheorie geht es dagegen immer um Konfliktsituationen zwischen mindestens zwei (rational handelnden) Beteilgten. Die Spieltheorie trifft Voraussagen über den Ausgang dieser Situationen.
Im Fernsehen und anderen Medien wird immer gern die Spieltheorie erwähnt, weil die als besonders sexy gilt.
Der erwatete Nutzen ist darüber hinaus eigentlich ein ziemlich simples Kozept, das die meisten Menschen mit Grundkenntnissen in Wahrscheinlichkeitsrechnung intuitiv anwenden. Die großspurige Erwähnung durch den größten Wissenschaftler des 32. Jahrhunderts wirkte auf mich daher wenig überzeugend.
Außerdem passt meiner Meinung nach der Begriff Terrorismus im Zusammenhang mit Book und Tarka nicht. Zum Terrorismus gehört schließlich auch Terror, also die Verbreitung von „Furcht und Schrecken“, auch gegenüber unbeteiligten Personen wie Zivilisten zur Durchsetzung der eigenen (politischen) Ziele. Das kann man über Book und Tarka ja nicht gerade behaupten. Sie haben ein klar definiertes Ziel, nämlich die Zerstörung der DMA, handeln aber gegen die Befehle ihrer Vorgesetzten. Ich würde sie eher als Abtrünnige bezeichnen.
Und wie im anderen Kommentar schon beschrieben, liegt die Bezeichnung Terrorist natürlich immer im Auge des Betrachters. Was für die einen ein Terrorist, ist für die anderen ein Freiheitskämpfer. Siehe Kira Nerys oder der Maquis.
Was will Tarka? Einfach: Zurück in den Nexus.
Oder wenn wir in der nächsten Folge eine unauffällig platzierte Flasche mit Augentropfen sehen, wissen wir auch, was los ist.
Wir sind also kurz davor eine hoch entwickelte mysteriöse Spezies kennenzulernen. Sehr spannend. Ich befürchte, es wird die letzte Folge werden und wir setzen uns erst so richtig in der nächsten Staffel mit ihr auseinander. Mich hat aber etwas beruhigt, was Andreas gesagt hat, dass es ja nicht um die Spezies geht, sondern darum wie sich Menschen, in Situationen apokalyptischer Gefahr verhalten. Die Antworten dazu, die wir in 10 Staffeln 24 gelernt haben, sind ja von Vorgestern.
Ich frage mich, ob sie eine bekannte Trope für die neue Spezies verwenden werden:
a) Borg, böse, böse, böse
b) Moralisch irgendwie drüber, so dass es schon wieder unmoralisch ist (war das nicht in TNG immer so)
c) oder irgendwie entrückt und nicht greifbar (Star Trek Filme I, IV, V)
P.S.: Wenn ich oben Menschen schreibe meine ich natürlich Föderationspersonen jeglicher Herkunft bei Star Trek und nur auf uns übertragen Menschen 😉
P.P.S.: Oder es sind die Klingonen, die da heftig die Galaxie leersaugen. Die müssten ja schon nochmal auf der Bildfläche erscheinen.
Andere haben’s schon gesagt, ich tu’s auch – eine allgemein gültige Definition von Terrorismus gibt es nicht. Es ist noch nicht mal so, dass sich Terrorismus gegen staatliche Strukturen richten muss, sondern auch zwischen privaten „Zielen“ ist das möglich oder von Staaten gegen andere Staaten oder private Ziele.
Nimmt man jetzt mal den Rahmenbeschluss des EU-Rats zur Terrorismusbekämpfung dann kann man das Handeln von Tarka und Book auf jeden Fall als Terror definieren:
„schwer wiegende Zerstörungen an einer Regierungseinrichtung oder einer Infrastruktur … oder einem Privateigentum … die … zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen können“
Sympathie mit den beiden? Hm, jein. Mit der Intention ja, dem Vorgehen nein. Es gibt diverse Formen von Terrorismus mit denen ich sympathisiere, allen gemeinsam ist, dass sie Gefahren für Leib und Leben komplett ausschließen. Das tun Tarka und Book nicht, es fehlt ihnen auch vollständig an Wissen zu möglichen Konsequenzen ihres Tuns. Sie sehen das durch die zahlreichen Opfer der DMA gerechtfertigt. Irritierend, dass so viel Starfleet-Personal damit sympathisiert.
Wegen des Findens des Mittelwegs- oder Graubereichs zwischen Schwarz und Weiß musste ich erneut über „But to Connect“ nachdenken. Wäre es nicht damals schon möglich gewesen über das Abstimmungsergebnis zur Lösung zu kommen: Wir bemühen uns um raschen friedlichen Erstkontakt und diplomatische Lösung und ihr bereitet für das Scheitern dieses Wegs die isolytische Waffe (oder wie das Ding auf deutsch heißt) und weitere Alternativen vor?
Jetzt kommt die Ansage „wenn unser Weg scheitert, dann dürft ihr bomben“ ziemlich zwischen Tür und Angel daher.
Die Folge hatte wieder richtig gute Schauwerte, musste mir die Umgebung um den DMA-Controller wiederholt begeistert anschauen. Das Kammerspiel zwischen Book und Burnham nervt mich, geht vielen anders wie auf Reddit zu lesen ist, ich sehe da primär viel verpassten Spielraum für SciFi.
Ich habe mich gefragt, warum Michael nicht Book mit Grudge erpresst. Er hat doch alles verloren , außer Grudge (und Michael) und hängt sehr an ihr. Ich würde alles machen, wenn jemand meine Katze bedroht! Aber vielleicht ist Michael zu weichherzig dazu (ich wärs) oder sie weiß, dass Book ihr nicht glauben wird.
Eine ganz andere Frage: Wer hat denn jetzt eigentlich den Tal-Symbionten? Das habe ich irgendwie überhaupt nicht mitbekommen. Es kann doch keiner ohne leben, der mal einen hatte? Also ist er wohl eher nicht bei Gray, denn der ist ja eigentlich tot? Aber sah es nicht so aus, als hätte er ihn bekommen? Fragen über Fragen!
l
Hallo zusammen,
die Origin-Story der Borg in den erwähnten Buchen ist wirklich gut und spannend geschrieben, sie wiederspricht nur leider dem Kanon. In zwei oder drei Episoden von u. a. TNG wird erwähnt, das die Borg sehr alt sind, mindestens mehrere Hunderte von Jahren wenn ich mich richtig entsinne.
In den Büchern dort wird die Entstehungsgeschichte aber in Captain Archers Zeit gesetzt.
Ist jetzt natürlich die Frage, ob den MacherInnen das bewusst ist, falls sie sich an die Bücher angelehnt haben.
Wenn es keine Borg gewesen wären, wäre die Story noch besser gewesen :D. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass sie einen Writersroom beschäftigen um am Ende einem Buchautor Tantiemen zu zahlen. Man müsste mal zählen, wieviel Prozent der Vorhersagen in Blogs und Fanmedien seit 2017 eigentlich zugetroffen haben. Das erinnert mich manchmal an die Adelsberichterstattung in den bunten Blättern Um meinen Hut in den Ring zu werfen: Es sind Menschen. Irgendeinen Wow-Effekt wollen sie doch bestimmt bieten 🙂
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Irgendwie finde ich komisch, dass so viele eine Folge als schlecht empfinden, weil Burnham Befehle missachtet. Seien wir mal ehrlich, keine(r) will eine Serie sehen, wo Befehle blind gefolgt werden. Alle Captains sind stets ihren Instinkt gefolgt, meistens gegen den Anweisungen der Admiralität. Kirk in Star Trek III, Picard in Insurrection, Sisko in in a pale moonlight, plus alle unzählige Male, wo ein Offizier sein Com-Abzeichen abgelegt hat. Burnham macht halt nichts anderes.
Das Problem ist, dass sie es mittlerweile so oft gemacht hat, dass es unrealistisch wirkt, dass sie überhaupt auf dem Captain Chair sitzt.
Ihr redet über Terrorismus als ob das objektiv definierbar wäre, aber das ist ja immer auch ein politisches Framing. Aus der Sicht der Terroristen ist es Widerstandskampf, aus der Sicht des Ziels Terrorismus.
Zwei Dinge möchte ich gerne anmerken;
Folgendes hat mich beim Sehen der Folge schon geärgert: Die Idee des erwarteten Nutzens stammt nicht aus der Spieltheorie, sondern aus der Entscheidungstheorie. Die Entscheidungstheorie beschäftigt sich mit Entscheidungen unter Unsicherheit. Also genau dem Problem von Tarka. Die Entscheidungstheorie wird bspw. in der Ökonomie zur Beurteilung von Investitionen eingesetzt.
In der Spieltheorie geht es dagegen immer um Konfliktsituationen zwischen mindestens zwei (rational handelnden) Beteilgten. Die Spieltheorie trifft Voraussagen über den Ausgang dieser Situationen.
Im Fernsehen und anderen Medien wird immer gern die Spieltheorie erwähnt, weil die als besonders sexy gilt.
Der erwatete Nutzen ist darüber hinaus eigentlich ein ziemlich simples Kozept, das die meisten Menschen mit Grundkenntnissen in Wahrscheinlichkeitsrechnung intuitiv anwenden. Die großspurige Erwähnung durch den größten Wissenschaftler des 32. Jahrhunderts wirkte auf mich daher wenig überzeugend.
Außerdem passt meiner Meinung nach der Begriff Terrorismus im Zusammenhang mit Book und Tarka nicht. Zum Terrorismus gehört schließlich auch Terror, also die Verbreitung von „Furcht und Schrecken“, auch gegenüber unbeteiligten Personen wie Zivilisten zur Durchsetzung der eigenen (politischen) Ziele. Das kann man über Book und Tarka ja nicht gerade behaupten. Sie haben ein klar definiertes Ziel, nämlich die Zerstörung der DMA, handeln aber gegen die Befehle ihrer Vorgesetzten. Ich würde sie eher als Abtrünnige bezeichnen.
Und wie im anderen Kommentar schon beschrieben, liegt die Bezeichnung Terrorist natürlich immer im Auge des Betrachters. Was für die einen ein Terrorist, ist für die anderen ein Freiheitskämpfer. Siehe Kira Nerys oder der Maquis.
Was will Tarka? Einfach: Zurück in den Nexus.
Oder wenn wir in der nächsten Folge eine unauffällig platzierte Flasche mit Augentropfen sehen, wissen wir auch, was los ist.
Wir sind also kurz davor eine hoch entwickelte mysteriöse Spezies kennenzulernen. Sehr spannend. Ich befürchte, es wird die letzte Folge werden und wir setzen uns erst so richtig in der nächsten Staffel mit ihr auseinander. Mich hat aber etwas beruhigt, was Andreas gesagt hat, dass es ja nicht um die Spezies geht, sondern darum wie sich Menschen, in Situationen apokalyptischer Gefahr verhalten. Die Antworten dazu, die wir in 10 Staffeln 24 gelernt haben, sind ja von Vorgestern.
Ich frage mich, ob sie eine bekannte Trope für die neue Spezies verwenden werden:
a) Borg, böse, böse, böse
b) Moralisch irgendwie drüber, so dass es schon wieder unmoralisch ist (war das nicht in TNG immer so)
c) oder irgendwie entrückt und nicht greifbar (Star Trek Filme I, IV, V)
P.S.: Wenn ich oben Menschen schreibe meine ich natürlich Föderationspersonen jeglicher Herkunft bei Star Trek und nur auf uns übertragen Menschen 😉
P.P.S.: Oder es sind die Klingonen, die da heftig die Galaxie leersaugen. Die müssten ja schon nochmal auf der Bildfläche erscheinen.
Andere haben’s schon gesagt, ich tu’s auch – eine allgemein gültige Definition von Terrorismus gibt es nicht. Es ist noch nicht mal so, dass sich Terrorismus gegen staatliche Strukturen richten muss, sondern auch zwischen privaten „Zielen“ ist das möglich oder von Staaten gegen andere Staaten oder private Ziele.
Nimmt man jetzt mal den Rahmenbeschluss des EU-Rats zur Terrorismusbekämpfung dann kann man das Handeln von Tarka und Book auf jeden Fall als Terror definieren:
„schwer wiegende Zerstörungen an einer Regierungseinrichtung oder einer Infrastruktur … oder einem Privateigentum … die … zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen können“
Sympathie mit den beiden? Hm, jein. Mit der Intention ja, dem Vorgehen nein. Es gibt diverse Formen von Terrorismus mit denen ich sympathisiere, allen gemeinsam ist, dass sie Gefahren für Leib und Leben komplett ausschließen. Das tun Tarka und Book nicht, es fehlt ihnen auch vollständig an Wissen zu möglichen Konsequenzen ihres Tuns. Sie sehen das durch die zahlreichen Opfer der DMA gerechtfertigt. Irritierend, dass so viel Starfleet-Personal damit sympathisiert.
Wegen des Findens des Mittelwegs- oder Graubereichs zwischen Schwarz und Weiß musste ich erneut über „But to Connect“ nachdenken. Wäre es nicht damals schon möglich gewesen über das Abstimmungsergebnis zur Lösung zu kommen: Wir bemühen uns um raschen friedlichen Erstkontakt und diplomatische Lösung und ihr bereitet für das Scheitern dieses Wegs die isolytische Waffe (oder wie das Ding auf deutsch heißt) und weitere Alternativen vor?
Jetzt kommt die Ansage „wenn unser Weg scheitert, dann dürft ihr bomben“ ziemlich zwischen Tür und Angel daher.
Die Folge hatte wieder richtig gute Schauwerte, musste mir die Umgebung um den DMA-Controller wiederholt begeistert anschauen. Das Kammerspiel zwischen Book und Burnham nervt mich, geht vielen anders wie auf Reddit zu lesen ist, ich sehe da primär viel verpassten Spielraum für SciFi.
Ich habe mich gefragt, warum Michael nicht Book mit Grudge erpresst. Er hat doch alles verloren , außer Grudge (und Michael) und hängt sehr an ihr. Ich würde alles machen, wenn jemand meine Katze bedroht! Aber vielleicht ist Michael zu weichherzig dazu (ich wärs) oder sie weiß, dass Book ihr nicht glauben wird.
Eine ganz andere Frage: Wer hat denn jetzt eigentlich den Tal-Symbionten? Das habe ich irgendwie überhaupt nicht mitbekommen. Es kann doch keiner ohne leben, der mal einen hatte? Also ist er wohl eher nicht bei Gray, denn der ist ja eigentlich tot? Aber sah es nicht so aus, als hätte er ihn bekommen? Fragen über Fragen!
l
Hallo zusammen,
die Origin-Story der Borg in den erwähnten Buchen ist wirklich gut und spannend geschrieben, sie wiederspricht nur leider dem Kanon. In zwei oder drei Episoden von u. a. TNG wird erwähnt, das die Borg sehr alt sind, mindestens mehrere Hunderte von Jahren wenn ich mich richtig entsinne.
In den Büchern dort wird die Entstehungsgeschichte aber in Captain Archers Zeit gesetzt.
Ist jetzt natürlich die Frage, ob den MacherInnen das bewusst ist, falls sie sich an die Bücher angelehnt haben.
Wenn es keine Borg gewesen wären, wäre die Story noch besser gewesen :D. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass sie einen Writersroom beschäftigen um am Ende einem Buchautor Tantiemen zu zahlen. Man müsste mal zählen, wieviel Prozent der Vorhersagen in Blogs und Fanmedien seit 2017 eigentlich zugetroffen haben. Das erinnert mich manchmal an die Adelsberichterstattung in den bunten Blättern Um meinen Hut in den Ring zu werfen: Es sind Menschen. Irgendeinen Wow-Effekt wollen sie doch bestimmt bieten 🙂