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Episodenbesprechung: Star Trek: Deep Space Nine – „Doctor Bashir, I Presume“ (S05E16)

Star Trek: Deep Space Nine · Staffel 5 · S05E16

Episodenbesprechung: Star Trek: Deep Space Nine – „Doctor Bashir, I Presume“ (S05E16)

24. Februar 1997

Besprochen

Beschreibung

In „Doctor Bashir, I Presume“ durchlebt Julian Bashir nicht nur einen Chaos-Dreikampf mit seinem persönlichen Leben, sondern auch mit dem Drang, seinen „Holo-Selbst“ zur Perfektion zu bringen. Während Bashir in der Dabo-Bar über das Für und Wider falsch verstandener elterlicher Erwartungen sinniert, kämpft sein Bruder Rom um den Mut, Leeta endlich um ein Date zu bitten – mit wenig Erfolg. Und als Dr. Zimmerman auftaucht, um Bashir als Vorlage für den nächsten medizinischen Hologramm-Genius auszuwählen, verwandelt sich die Situation in eine seltsam amüsante Forschungsreise durch Bashirs Vergangenheit, gefüllt mit skurrilen Interviews und dem großen Geheimnis der genetischen Verbesserung. Es ärgert Bashir, dass seine Eltern nach Jahren der Funkstille plötzlich in sein Leben drängen. Aber sind die Holo-Tricks wirklich seine größte Sorge? Der wahre Showdown findet zwischen Rom und seinen Gefühlen statt, während Bashirs Vergangenheit ihn bald einholen könnte. Wer hätte gedacht, dass tiefere Geheimnisse sogar den jemals so selbstsicheren Doktor Bashir aus der Fassung bringen können?

Shownotes

Ethische Diskussionsfelder, Transhumanismus, Gründe der Liebe – die #DS9-Episode „Doctor Bashir, I Presume“ führt uns in riesige Diskussionen, in Star-Trek-Kritik sowie in große Lobeshymne. Wie gefällt euch die Episode?

Episodeninfos
Fakten
Staffel
Staffel 5
Episode
S05E16
Erstausstrahlung
24. Februar 1997
Gastbesetzung (18)
Themen (8)
Figuren (27)
Spezies (3)

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1 Kommentar zu „Episodenbesprechung: Star Trek: Deep Space Nine – „Doctor Bashir, I Presume“ (S05E16)“

  1. Hallo Jungs,

    vielen Dank für diese interessante Rezension.
    Ich muss euch an einem Punkt allerdings widersprechen: Ich finde nicht, dass „Star Trek“ die Diskussion um genetischen Transhumanismus hier nicht offen führen will. Der von euch ausführlich diskutierte Dialog zwischen Julian und seiner Mutter IST doch definitiv die gewünschte Pro-Contra-Diskussion als Klimax des Familiendramas. Es ist doch vielmehr die Föderation, die diesbezüglich keine Diskussion führen möchte. Die Gesetzeslage ist hier eben eindeutig.

    Klar, eine Verhandlung wie in „The Measure Of A Man“ wäre hier genial gewesen, aber das war in einer 43-Minuten-Episode wohl nicht möglich.

    Dass die „Eugenics Wars“ als tiefgreifendes historisches Ereignis eine offene Diskussion um genetischen Transhumanismus innerhalb der Föderation verhindern, ist doch auch sehr realistisch. Es ist doch in der Realität auch oft so, dass negative historische Erfahrungen Diskussionen überlagern und zu verengten Sichtweisen führen können.

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