Star Trek: Strange New Worlds · Staffel 4 · S04E02
Episodenbesprechung: Star Trek: Strange New Worlds – „The Griffin Incident“ (S04E02)
30. Juli 2026
BesprochenShownotes
Ein Geisterschiff, drei Offizier:innen und sehr schlechte Gründe, weiterzugehen: „The Griffin Incident“ schickt Strange New Worlds in den Weltraumhorror. Wir fragen: Darf Star Trek sein eigenes Rätsel ungelöst lassen?
„The Griffin Incident“ – Geisterschiff gefunden. Natürlich gehen wir rein!
Seit neun Jahren verschollen, plötzlich wieder da und überhaupt nicht verdächtig: Die USS Griffin treibt durchs All und wartet offenbar nur darauf, dass jemand mit Taschenlampen, Forschungsdrang und erstaunlich wenig Selbsterhaltungstrieb an Bord kommt.

In unserer Besprechung zu Star Trek: Strange New Worlds 4.02 sprechen wir über Weltraumhorror, Geister mit Scannerwerten, Kirks kompliziertes Familienleben und Spocks sehr vulkanische Methode, nicht in Panik zu geraten.
Ist das Unbekannte eine Einladung zum Forschen – oder ein ziemlich guter Grund, die Tür wieder zuzumachen?
Außerdem klären wir, warum auf einem toten Schiff plötzlich Schwerkraft herrscht, was negativ geladene Ionen mit Gespenstern zu tun haben und ob die Sternenflotte für wirklich unerklärliche Fälle einfach eine besonders geheimnisvolle Ablage besitzt.
Schnappt euch eine Taschenlampe, kontrolliert eure Wahrnehmung und kommt mit uns an Bord. Wir versprechen fast sicher, dass niemand aus einem dunklen Korridor euren Namen flüstert.
#StarTrek #StrangeNewWorlds #TheGriffinIncident #StarTrekPodcast #DiscoveryPanel #SNW #USSGriffin #Weltraumhorror
Episodeninfos
Fakten
- Staffel
- Staffel 4
- Episode
- S04E02
- Erstausstrahlung
- 30. Juli 2026

So früh, Top – ich muss aber zunächst noch die Folge schauen :D. Aber finde gut das die gleich da ist wenn eh vorproduziert ;).
Wieso macht man sowas? Wenn man das Schiff gefunden kann man ja erstmal bescheid geben, die können das Schiff doch auch bevor jemand an Bord geht abschleppen, für Beleuchtung und Kommunikation sorgen und dann erst an Bord gehen wenn es sicher im Dock liegt. Es war jetzt 9 Jahre verschlossen, da wird es wohl noch drei Tage warten können bis der Starfleet ADAC da ist…
Aus militärischer Sicht müssen unbekannte/verlassene Gebäude, Fahrzeuge, Gelände immer erst gesichert werden, bevor weitere Kräfte hinzugezogen werden. Wenn das Schiff hochgeht wenns im Dock liegt ist auch niemandem geholfen.
Ernsthaft? Mit drei Leuten? Das mag vielleicht heute sein, aber sehen ob sie hoch geht tut man ja schon mit Scans von aussen.
mir hat diese folge nicht gefallen. soviel logiklöcher… aber da star strek drauf steht gibt es von mir 4 von 10 auch aus dem grund das ich von spock die nase voll habe und er sich die ohren nunja reinigt.
Ja, könnte besser sein. Aber für den La’An Ark war es hoffentlich wichtig.
Was war denn mit Samantha?
Bei Benjamin Sisko war es doch gut! 1000 warn es auf der Galaxy Glass und auf DS9 wars auch nicht ungefährlicher. Man sieht die Familien auf der Enterprise halt nicht.
Ich verstehe die Kritik mit der fehlenden Erklärung noch nicht so ganz. Wenn ihr eh davon Ausgeht das Division 12 nochmal kommt werden die dann wohl die Erklärung liefern woher soll die auch jetzt plötzlich kommen wenn man es an die Spezialisten übergibt?
Auch das der Kritik das man mal was übergeben muss verstehe ich nicht.
ich mag keine Horror Folgen, daher habe ich nur 3 Sterne gegeben: für die normalen Szenen Ende (zb die mit Spock und Chapel) und die Szene mit der Taschenlampe.
ich habe sogar mehrfach 10 sec vorgeskipped, weil es mir zu viel war. Mal sehen ob ich was verpasst habe. werde nur jetzt eure Besprechung anhören
Nachtrag: ich habe doch einiges verpasst. Aber es ist schon schlimm genug das von euch erzählt zu bekommen. Aber ihr müsst es ja machen.
Anm. habe sie doch auf 2 runtergesetzt, nachdem ich gehört habe was noch alles passiert ist.Bearbeitet am 31. Juli 2026, 08:47 Uhr
Ich fands auch doof und hab mir das Kissen vorgehalten als Pike sich die Finger in Scheiben geschnitten hat. Das mach ich sonnst nur bei den OP Szenen bei In Aller Freundschaft!
oh, das muss passiert sein, als ich vorgeskipped habe. das habe ich glücklicherweise nicht gesehen.
ich muss die Wertung doch noch weiter runtersetzen.
Ja, das hatte auch null sinn…
also für mich eine unglaublich schlechte Folge – und vor allem ohne Auflösung!!!!
und jetzt höre ich mir euren Podcast an und bin gespannt, ob wir gleicher Meinung sind.
Ich hab zwar noch nicht super viel Horror geguckt, aber ich kann durchaus etwas mit dem Genre anfangen. Der Gore war nett, aber nicht wirklich effektvoll – weil die Folge ab da, wie ihr auch festgestellt habt, ihren Fokus verloren hat.
Hab am Ende der Folge mit meiner Partnerin dazu geredet und wir waren uns einig, die Folge hätte mehr gewinnen können, wenn sie sich intensiver mit den inneren Kämpfen der Drei auseinander gesetzt hätte anstatt immer mehr Gore zu machen. Spocks meditatives zu sich finden (ohne Una und Pike) wäre der Ausgangspunkt für „wie sieht es wirklich auf der Station aus“ und „Wie halte ich La’an davon ab, Jim umzubringen“ sein können. Das hätte ganz ohne Gore nochmal viel mehr Horror erzählen können – und nebenbei per environmental storytelling in der geläuterter-Spock-Perspektive Hinweise auf die erklärbare Ursache geben können.
Zum Ende noch: Finde es ok, dass es ein Team von Spezialisten gibt, auch wenn ich dafür keine nummerierte Abteilung brauche. Aber es ist extrem unverantwortlich dieses Team nicht vollständig aufzuklären, was mit La’an passiert ist.
Nebenbei bemerkt: Finde es unglücklich, dass eine Horrorfolge mit Figuren erzählt wird, deren Zukunft wir hei fast allen kennen. Ab und an hab ich da leise Andeutungen an den tatsächlichen Tod der Figuren erkannt, aber ich mag meinen Horror lieber, wenn jederzeit jede Figur sterben kann.
witzigerweise finde ich das immer beruhigend, bei allen spannenden SNW Episoden. aber kann deinen Standpunkt nachvollziehen, wenn man nicht so ein weichei ist wie ich 😁
Ich fand das gut! Nicht unglaublich originell, wem man mal Sachen wie „Event Horizon“ und sonstige Geisterschiff-Geschichten gesehen hat, aber ich hab mich vor allem in der ersten häfte sehr unwohl gefühlt.
Oh, und jetzt will ich eine Serie ‚“Star Trek Division 12″. Pretty please?
Irgendeine Star Trek Serie außer Scouts anzukündigen wäre schon Toll…
Klar, ich würde auch jedes andere Thema nehmen …
Jedes jetzt nicht. Ich würde gerne wieder eine Raumschiffcrew begleiten. Gerne auch auf der CSS World Razer wenn das für die neue Führung von Paramount besser passt.
ich muss euch korrigieren: Molly ist auf der Enterprise D geboren. in der – für mich – um Welten spannenderen Folge disaster oder auch Katastrophe auf der Enterprise. Worf spielt in der Folge die Hebamme. Molly ist auf DS9 schon mindestens 2 oder älter. aber die meisten Kinder altern in Star Trek ja eh schneller als in echt. wenn das kein Horror ist 😅
warum sollte man auch eine glückliche Familie auf der D sehen. die Autoren haben doch immer versucht Konflikte reinzubringen, weil die Menschen bzw Star Fleet Offiziere doch alle perfekt sind. dramaturgisch macht es also Sinn, dass wir das in TNG nicht gesehen haben. es gab bestimmt haufenweise glückliche Familien auf der D ☺️
Deshalb nimmt sich Worf auf DS9 auch Urlaub wenn Kind zwei kommt :D.
Aber ja meine Rede, bei 1000 Leuten wird schon eine Glückliche Familie wo sein, die ist halt für das Drehbuch nicht spannend…
noch ein paar Anmerkungen:
negative Ionen sind doch etwas ganz natürliches. was hat das mit Geistern zu tun?? habe aber Ghostbusters nie gesehen.
dass pike den Report verschönert um La’an zu schützen fand ich auch sehr fragwürdig und seine Geistergeschichte am Ende auch.
generell musste ich bei eurer Besprechung mehrfach daran denken, dass wir in anderen Folgen oft hören, dass unbekannte Technik von Magie nicht zu unterscheiden ist, wenn einem das technische Wissen fehlt. oder so ähnlich. ist das hier nicht dann auch so? uns fehlt das technische Wissen um zu verstehen was hier passiert. leider wird es, wie ihr auch bemängelt, nicht geliefert.
ich denke drüber nach der Folge nur noch einen Punkt zu geben 😕
vielleicht macht sie mehr Sinn, wenn wir den Rest der Staffel kennen …
ich musste bei den Szenen in der Krankenstation öfters an night Terrors (Augen in der Dunkelheit) denken. und auch die fand ich sehr sehr spannend. aber die hatte ja auch eine wissenschaftliche Erklärung (kein REM Schlaf) und vor allem keinen Body Horror…
gab es eine Erklärung?
mMnv ja
ich brauche in Star Trek eine wissenschaftliche (auch mi Erklärung für Hokuspokus (auch Religion). Für mich macht das auch Star Trek aus.
in der Folge geh es eine Erklärung für das was unsere Crew erfahren hat. nicht aber die Ursache dafür.
Die Erklärung:
Alles was paranormal war, war eingebildet. Auch das Shuttle das explodiert ist (Massen Psychose mit n = 2 ?).
So wird jeder mit seinen inneren Ängsten und Dämonen gequält. Und Spock bleibt lange cool (ich bin da eher Team Sebastian und hätte schon nach Minuten auf den Schiff eine frische Uniform gebraucht…) weil er – natürlich – Dank Logik auch erklären kann, was da abgeht. Es kann nicht sein, das die echte t Pring vor Ort ist. Ergo ist das alles hier nicht echt. Schützt ihn leider aber nicht dafür dass t Pring im die Ohren stutzt. Hinterher sieht man hier auch die Erklärung: er hält die Schere mit der er auch die Ohren selbst gestutzt hat.
Die Ursache wird offen gelassen.
Eine Strahlung? Ein Telepath? Ein Virus?
Das Laan am Schluss noch Mal den „Geist“ sieht könnte ein nachwirkendes Trauma sein. Eine anhaltende Infektion? Ein Parasit der mit an Board kam?
Wer weiß.
Es wird nicht mit Hokuspokus erklärt.
Soll es derart offen bleiben, mit Recht.
Unterschreibe ich so
Das verschweigen des Angriffs auf Kirk im Bericht der Mission fand ich für gar nicht gut.
Star fleet ist dich schon weiter, und hab damit umgehen wenn jemand zurechnungsfähig war und deshalb vlt sogar einen Mord begeht. Auf die Karriere die das keinen egativen Einfluss haben. Man muss es nicht verschweigen.
Was man sich damit aber nimmt: man ist keine Lernende Organisation mehr.
Der nächste Star fleet Trupp, der in die selbe Situation kommt, hatte keine Chance aus den Erfahrungen unsere Leute zu lernen. Und evtl geht’s dort weniger glücklich zu und der Kirk dieses Landungstrupp stirbt tatsächlich.
Ach, Berichte haben sowohl Star Trek als auch im richtigen Leben noch nie alles berichtet…
Wieso auch den Aufwand da noch Kommissionen, ect. Einzusetzen wenn doch alles geklärt ist.
Die größte Lüge in diesem Podcast war bei Minute 6. 😉
Da behauptet ihr, eure Stärke wäre es, Folgen KURZ zu besprechen. 😎
Kosmischer horror von feinsten!
Im Grunde empfand ich diese Folge wie eine der typischen Halloween-Episoden, die amerikanische Serien früher oft enthielten – und die in D natürlich immer zu ganz anderen Jahreszeiten liefen. Allerdings erfolgte die weltweite Veröffentlichung hier natürlich nicht mal annähernd zur Halloween-Zeit. Für Star Trek fehlt mir aber auch eine passende Erklärung. Etwas anderes wäre es, wenn diese Folge auf eine neue ST-Serie rund um Division 12 hinarbeiten würde, praktische eine Art Sternenflotte-X-Files. Da von einer derartigen Serie aber noch keine Gerüchte existieren, dürfte das wohl eher unwahrscheinlich sein.
Moin.
War das Spielzeug kein kleiner Dalek?
Erstmal!
Thaurius
Ich gestehe – auch wenn ich die komödiantischen Episoden von SNW gerne mag – hatte ich nach der starken Start-Folge große Angst, dass sie diese schöne Ernsthaftigkeit mit Episode 2 direkt wieder einreißen. Dementsprechend glücklich war ich, dass es nicht so kam.
Ich schätze, diese Folge war jetzt meine persönliche Kharma-Folge für die unsägliche Märchen-Episode 😉 Das Märchendingsi war wirklich mein absolutes SNW-Low Light, und ich kann daher sehr gut verstehen, dass diese Folge bei vielen wohl nicht auf Gegenliebe stoßen wird. Ich mochte sie sehr. Für mich sind die beiden ersten Folgen bisher der stärkste SNW-Staffelstart.
Ach und … ich fänd`s schon geil, wenn sich nach Episode 8 rausstellt, dass die Griffin das alles gesteuert hat, was bis dahin passiert, bzw. empfunden wurde. Keine Sorge, werden sie nicht machen, aber Grüße an Bobby Ewing aus Dallas.
Zu Character-Entwicklung und Kanon Chaos und warum das gar keine Laan Folge sondern eine Spock Folge ist
Ich finde Strange New Worlds zeigt relativ gut, wie man mit einem bestehenden Kanon umgehen kann, wenn man das Bestehende nicht einreißen will (was vlt. aber genau SNW machen wird.. dazu später mehr).
Bis auf die Gorn Sache – warum nehmt ihr nicht einfach irgendeine andere (neue) Rasse? wie z.b. die Rogn? – zerbricht SNW nicht viel Porzellan. Auch nicht mehr als Star Trek immer schon getan hat. Sogar innerhalb derselben Serien (mal darf man innerhalb von Planten mit Warp fliegen, mal nicht udgl). Kleine Inkonsistenzen kann mal wohl nicht ganz verhindern.
Ganz im Gegensatz zu Disco.. unbedingt ein Prequell machen wollen. Aber neue Geschichten erzählen wollen und dann einfach den Kanon hinten und vorne ignorieren (und in sich selbst auch noch inkonsistent sein). Mein absolutes negativ-Beispiel wie man es nicht machen sollte.
Soooo nun aber zu meinem anderen großen „SNW hat sich da schon einen Schnitzer erlaubt, der mir nicht so gut gefällt“ und meine Erleuchtung zu dieser Folge: Spock.
Der SNW Spock trennt sich von T-Pring (die in TOS ja noch (oder schon wieder?) seine Verlobte war). Er findet zu seiner menschlichen Seite und kommt mit ihr gut klar, lange bevor er das Triumphirat kennt, welches selbst Jahrzehnte braucht um ihn mit seiner menschlichen Seite zu versöhnen? Nebenbei ist er jetzt schon mehr „Mensch“ als er es am Ende in TNG ist.
Er turtelt rum, ist lusitig usw.. Da hat für mich SNW den Kanon schon so sehr gebogen, dass es für mich schon Disco-artig zu viel war.
Aber nach der Folge könnte es sich wie folgt darstellen: das war eine Schlüsselfolge für Spock! Er hat durch das weglassen von Logik (durch die Haluzinationen) total die Kontrolle verloren. Er hat aber auch erfahren wie er mit Logik wieder die Kontrolle zurück bekam (typisch vulkanische Katharsis). Diese Erlebnis könnte in ihm nachreifen. Und in relativ kurzer Zeit (wir haben ja nur mehr 1,x Staffeln) zu dem Spock werden lassen den wir aus TOS kennen: der kühle, logische, trockene, wissenschaftliche Vulkanier. Weil durch das Erlebte Logik wieder als die höchste Form des seins anstreben will, und durch die erlebte Schwäche seine ängstliche, emotionale menschliche Seite wieder geringschätzt. Und dies noch steigert, bis zu dem Spock wird den wir aus dem TOS Kanon kennen.
-> wenn das so kommt, dann hat SNW (bis auf die Gorn Sache…) gezeigt wie man ein Prequell macht, das sich neu anfühlt und doch mit dem alten nicht bricht.
Laan hingegen hat diese Folge nur weitergetragen was ihr Charakter schon letzte Folge (und eigentlich noch davor) als solch eine initial Spock Moment erlebt hat: nach der „oh ich ändere mich“ Erkenntnis letzte Episode, war diese Folge „nur“ eine katalysierende Fortsetzung ihrer Entwicklung. Für Spock kann sie ein richtungsweisende gewesen sein (wissen wir erst in Zukufnt).
Mir hat die Folge in Summe jetzt auch nicht so gefallen… u.a. weil hat auch wenig Wissenschaft und Aufklärung im Phänoman-Teil stattfand. Aber mit ein bissl Abstand gewinnt für mich die Folge.
Hier noch das „dazu später mehr“: wenn SNW nun übergehen sollte und uns eine neue Variation der TOS Zeit (und folgende) liefern sollte (da kann man dann auch mit dem Kanon weniger Chaos bekommen). Wenn 5 Year Mission (oder wie auch immer die Serie heißen mag) TOS quasi rebootet, dann muss unser SNW Spock – für mich – gar nicht mehr zum alten TOS Spock werden. Unter der Prämisse darf 5YM von mir aus einen Spock haben der eher seiner menschlichen Seite zugewandt ist als der eher vulkanische TOS Spock.Bearbeitet am 31. Juli 2026, 22:27 Uhr
Es war ja bei Spock nötig das er diese Menschliche Seite hat weil er sie in der Käfig auch hat. Auch wenn manche sagen das wäre wieder Schwierig, kriegt euch ein es ist beim eigen Streamingdienst als Folge 1 gelistet bei TOS…
jo eh.. Aber the cage hätte ich in meinem Kopf Kanon quasi gestrichen was Spock und seine Verhalten angeht. entweder sehe ich (gnädig) darüber hinweg, will die Produktion eben noch nicht eingespieltv war, oder es ist eben einer dieser kleinen Schnitzer die es immer schon gab.
weil anders konnte ch mir den Turn von Spock nicht erklären in TOS.
Und ich finde es so schön eingebunden wenn man es in den nächsten 14 Folgen noch sauber weiter macht.
für mich urteilen kann ich eh erst mit den 14 Folgen im Rückblick.
schauen wir Mal, wie wir den Komplex dann finden.
Das geht in TOS über da wird erstmal nichts kommen sonnst hätte man die Kulissen nicht verscherbelt und vernichtet. Den Menschlichen Spock harten wir in den Kelvin Filmen. Die sollen jetzt entweder nach Academy weiter machen ode4 nach Picard aber mit neuen Leuten und Boimler :p
lustig finde ich auch wie sie hier schon beschrieben wie Markus später sterben wird…
Also mein Geschmack war die Folge leider auch nicht. Zuviel Gore (ich hab die Raussaug-Szene schon bei Alien 4 echt eklig gefunden).
Aber es war halt eine klassische SNW–Genre/Hommage-Folge. Ähnlich wie Shuttle to Kenfori. Wer mit Zombies bzw. SciFi Horror a la Event Horizont nichts anfangen kann, der wird die Folgen schwach oder eklig finden, andere halt im Gegenteil. Zumindest war die Folge aber sehr konsequent im Ton (ohne plötzliche Tone Shirts wie die Folge davor), die drei Hauptdarsteller waren echt gut und das Sounddesign überragend.
Mir haben die krassen Swings schon in der letzten Staffel von SNW nicht gefallen, mal ernst, dann Slapstick, dann Action, dann Star Trek usw. Und das bei diesen kurzen 10–Folgen-Staffeln. Aber auf jeden Fall kann man den Machern nicht vorwerfen, dass nicht wirklich ALLES riskieren und ausprobieren (und die Muppets-Folge kommt ja noch 😉).
Spannend übrigens, dass in beiden Filmen, also Jurassic Park und Event Horizont der kürzlich verstorbenen Sam Neill mitgespielt hat. RIP.
ich möchte niemandem hier zu nahe treten, am Ende weiß jeder für sich selbst was er aushält und wann ihm etwas „drüber“ ist. Ich muss aber jetzt trotzdem mal fragen: Leute ernsthaft? Wie haltet ihr die täglichen Nachrichten aus, wenn euch abgeschnittene Plastikohren und Finger mit sehr offensichtlichem Kunstblut zu viel sind? Ich beschäftige mich ja beruflich mit sonem Kram und ich kann euch sagen, dass das bei Spocks Ohren vielleicht 20ml Blut pro Seite waren. Zum Vergleich, beim Blutspenden gibt man fast 500ml ab. Blut sieht immer mehr aus als es ist – und ist um einiges dunkler bzw. weniger leuchtend rot als bei Pikes Fingern. Die Verwundung bei Kirk war im Gegensatz dazu viel zu schwer, bei ihm hätte sich sehr schnell eine Bewusstlosigkeit einstellen müssen.
Insgesamt fand ich die Folge besser als ich nach eurem Review vermutet hätte. War es klassiches Star Trek? Nein! Das war Academy und Disco (oder die Musicalfolge) aber auch nicht. War halt eine Ghostship Folge. Ich hab mich jedenfalls gut unterhalten gefühlt.
Es geht ja nicht um das Blut selbst sondern die Selbsverstümmelung an sich. Man denkt sich da ja rein und manche sind halt Sensibler. In den letzten Nachrichten die ich gesehen habe gab es da auch jetzt nicht solche Szenen. Was meinst du da?
Das ist mein Punkt, in Nachrichten werden Bilder nicht gezeigt, der Horror der dann (bei mir) im Kopf entsteht weil man sich die Szenen von zB ertrinkenden oder verbrennenden Menschen vorstellt ist um einiges größer.
In Filmszenen, weiß ich ganz einfach, dass es nicht echt ist und durch meine Arbeit weiß ich das es surreal aussieht, das kommt noch dazu. Aber vielleicht bin ich da auch einfach anders.
Die Folge „The Gifted Incident“ fand ich insgesamt in Ordnung. Ich bin allerdings kein großer Fan von Horrorfilmen oder Horrorserien, daher haben mich die meisten Szenen nicht wirklich gegruselt. Am eindrucksvollsten fand ich noch den Anfang mit der Zombie-Frau.
Außerdem hat es mich sehr gefreut, Spocks Geliebte wiederzusehen. Auch wenn es sich letztlich nur um eine Illusion gehandelt hat, finde ich, dass die Schauspielerin ihre Rolle hervorragend spielt. Sie bringt die Figur sehr glaubwürdig und sympathisch rüber.
Sehr interessant fand ich dagegen den Aspekt rund um Spock. Für mich legt diese Folge einen möglichen Grundstein dafür, warum er sich später immer stärker der Logik zuwendet. Ich hatte den Eindruck, dass die Ereignisse dieser Episode dazu beitragen, dass er die Logik zunehmend als Halt und Orientierung betrachtet.
Meiner Meinung nach wird hier auch deutlich, dass die Logik für Spock weit mehr ist als nur eine Lebensphilosophie. Sie wirkt auf mich fast wie eine Liebe, die er nicht aufgeben möchte. Sie gibt ihm Halt, innere Stärke und das Gefühl, den richtigen Weg gefunden zu haben. Dadurch kann ich seine spätere Entscheidung, sich immer stärker der vulkanischen Logik zu verschreiben, deutlich besser nachvollziehen.
Mir ist außerdem ein kleiner visueller Logikfehler aufgefallen. Es wird erwähnt, dass die USS Griffin bereits vor neun Jahren verschwunden ist. Trotzdem sieht ihr Inneres praktisch genauso aus wie das der aktuellen Enterprise – von den Kulissen bis hin zum allgemeinen Design. Natürlich ist mir bewusst, dass hier aus Produktionsgründen dieselben Sets verwendet wurden. In-universe wirkt das aber etwas unlogisch. Wenn das Schiff tatsächlich neun Jahre zuvor verschwunden wäre, hätte ich eher erwartet, dass das Design und die Uniformen stärker an die Zeit von Star Trek: Discovery erinnern. Meiner Meinung nach hätte man dieses Problem ganz einfach lösen können, indem man gesagt hätte, die Griffin sei erst vor etwa einem Jahr verschwunden. Dann hätte das Erscheinungsbild deutlich besser zur zeitlichen Einordnung gepasst.
Natürlich könnte man auch argumentieren, dass das Aussehen der Griffin ebenfalls Teil der Illusion war und deshalb gar nicht ihrem tatsächlichen Erscheinungsbild entsprochen hat. Diese Möglichkeit finde ich sogar durchaus interessant. Generell gefällt mir, dass die Folge nicht auf alles eine eindeutige Antwort liefert. Im Gegensatz zu vielen früheren Star Trek-Folgen, in denen am Ende fast immer eine technische oder wissenschaftliche Erklärung präsentiert wurde, bleibt hier bewusst Raum für Spekulationen. Ich finde, das tut der Geschichte gut. Nicht jedes Rätsel muss vollständig aufgelöst werden – manchmal macht gerade die eigene Interpretation eine Episode noch spannender.
Einen weiteren Punkt fand ich etwas unrealistisch. Wenn sich jemand Körperteile wie die Ohrspitzen oder andere Gewebeteile abschneidet, müsste das meiner Meinung nach extrem schmerzhaft sein. Außerdem sind die Ohren stark durchblutet. Deshalb hätte ich erwartet, dass Spock, nachdem er sich die Ohrspitzen selbst abgeschnitten hat, deutlich stärker unter dem Blutverlust leidet oder zumindest schnell medizinisch versorgt werden müsste. Auch wenn Vulkanier eine andere Physiologie und ein anderes Blut haben als Menschen, wirkte diese Szene auf mich etwas zu problemlos dargestellt.
Was mir dagegen sehr gut gefallen hat, war, dass Harper die drei Hauptfiguren jeweils mit ihren tiefsten Ängsten konfrontiert hat und ihnen gleichzeitig einen Weg aufgezeigt hat, wie sie damit umgehen können. Für mich war das einer der stärksten Aspekte der Folge.
Bei La’an hatte ich den Eindruck, dass sie lernen soll, keine Angst vor sich selbst und ihren neuen Fähigkeiten zu haben. Entscheidend ist nicht, dass sie diese Kräfte besitzt, sondern dass sie lernt, sie zu kontrollieren und sich nicht von ihnen kontrollieren zu lassen. Dadurch wird sie eben nicht zu einem unkontrollierten „Zombie“, sondern behält ihre eigene Persönlichkeit.
Spock wird dagegen mit seiner Angst vor seiner menschlichen Seite konfrontiert. Lange betrachtet er seine Menschlichkeit eher als Schwäche. Für mich zeigt die Folge aber, dass gerade die Verbindung seiner vulkanischen Logik mit seiner menschlichen Seite seine eigentliche Stärke ausmacht. Beide Seiten ergänzen sich und machen ihn zu der Figur, die wir später kennen. Die Logik ist für ihn aus meiner Sicht nicht nur eine Denkweise, sondern fast so etwas wie eine Liebe – etwas, das ihm Halt, Orientierung und innere Stärke gibt und das er nicht aufgeben möchte.
Auch Kirk nimmt meiner Meinung nach eine wichtige Lektion aus den Ereignissen mit. Er erkennt, dass er mehr an seinen Sohn denken und versuchen sollte, ihm näher zu sein. Zwar scheitert sein Versuch, Kontakt aufzunehmen, letztlich an der Realität, doch genau das macht die Szene für mich glaubwürdig. Manche Dinge lassen sich eben nicht mehr so einfach reparieren. Beziehungen können mit der Zeit so stark beschädigt werden, dass es sehr schwer oder manchmal sogar unmöglich wird, sie wieder aufzubauen. Das gilt aus meiner Sicht besonders für seine Beziehung zu Carol Marcus.
Bezüglich La’an, die seit der vorherigen Folge ihre genetischen Fähigkeiten entwickelt hat, hoffe ich dennoch, dass die Autoren nicht den typischen Weg einschlagen und sie sich am Ende wegen ihrer Kräfte opfern muss. Dieses Motiv wurde meiner Meinung nach schon viel zu oft verwendet: Eine Figur entwickelt besondere Fähigkeiten und endet schließlich mit einem heroischen Opfer oder einem selbstgewählten Tod.
Ich fände es deutlich interessanter, wenn Star Trek hier einen anderen Weg gehen würde. La’an könnte zum Beispiel erkennen, dass sie ihre neuen Fähigkeiten noch nicht kontrollieren kann, und sich deshalb vorerst aus der Sternenflotte zurückziehen. Vielleicht schließt sie sich einer anderen Organisation an, die ebenfalls im Weltraum tätig ist, und lernt dort, mit ihren Kräften umzugehen. Das würde für mich mehr Reife zeigen, als sich in einer aussichtslosen Situation einfach zu opfern. Natürlich kann Selbstaufopferung in manchen Geschichten sinnvoll sein, aber in Star Trek wurde dieses Motiv meiner Meinung nach schon sehr häufig verwendet. Es wäre schön zu sehen, dass es auch andere Lösungen für schwierige Situationen gibt und nicht immer nur ein oder zwei scheinbar unausweichliche Alternativen.
Zum Schluss noch ein Gedanke: Eine eigene Serie über Division 12 fände ich richtig spannend. So etwas wie ein „Akte X“ im Star-Trek-Universum hätte meiner Meinung nach großes Potenzial. Eine kleine Spezialeinheit könnte ungewöhnliche Phänomene, rätselhafte Lebensformen oder mysteriöse Vorfälle untersuchen, für die es zunächst keine eindeutige wissenschaftliche Erklärung gibt. Gerade diese Folge hat gezeigt, dass es spannend sein kann, wenn nicht jedes Geheimnis am Ende vollständig erklärt wird. Manchmal macht gerade das Spekulieren einen großen Teil der Faszination aus. Eine etwas düsterere, geheimnisvollere Star Trek-Serie mit diesem Konzept würde ich mir auf jeden Fall ansehen.
Viele Grüsse
Seweryn
Ohren bestehen zum Großteil aus schlecht durchblutetem Knorpelgewebe. Ich kenne mich nicht mit vulkanischer Physiologie aus halte die Menge aber für halbwegs realistisch und überschaubar.
Auch Nervenenden finden sich dort nur in der Haut, von daher dürfte auch das halbwegs „realistisch“ gewesen sein. Allerlei Arten von Piercings werden ja auch hier auf der Erde an den Ohren von Nicht-Vulkaniern ohne Betäubung vorgenommen.
Jemand hatte oben den Umgang mit dem Canon kommentiert und dass SNW streng darauf achtet, ihn zu biegen und nicht zu brechen.
Ich glaube schon länger, dass La’an am Ende verschwinden wird, nicht nur aus der Serie, sondern aus den Erinnerungen, damit Kirk und Spock Khan später treffen können. In meinem Kopfkino wird sie von der Temporalen Division rekrutiert und „Men in Black“-mäßig aus der Zeitlinie gelöscht. Könnte aber auch Division 12 sein.
Die Griffin ist ja auch das gleiche Schiff wie die Enterprise und ging wohl nur etwas früher vom Stapel. Da wird dann in neun Jahren sich jetzt nicht so viel Ändern. Die Enterprise ist ja auch schon Jahre unterwegs unter April, Pike, ect. Das ist nicht nur Produktions Design sondern macht auch Sinn das nicht jedes Schiff anders aussieht und Aufgebaut ist. Die Discovery war ja eher ein experimenteller Prototyp.
Was ich übrigens hübsch fand, denn man kann das als „easter egg“ deuten: In TOS sahen ja auch alle anderen Schiffe wie die ENTERPRISE aus – also gäbe es nur diese Schiffsklasse. Dass SNW das hier auch so macht, fand ich ziemlich cool.
Und vermutlich wird die Trennung von La’an am Ende der letzte Schritt zur Logik?
Ich denke, La’an stirbt.
Ja, darauf wird es hinaus laufen…
Ich hoffe nur das Entweder Una oder Erika überleben…
Ich glaube, nur sterben wird für SNW nicht reichen. Nachdem sie sich bemühen zu erklären, warum die Gorn und Sternenflotte sich in „Arena“ gegenseitig vergessen haben, dass Pike provisorisch Fleet Captain war, damit es zu Kirks Aussage in TOS passt, muss in SNW eine Erklärung kommen, warum sie den Namen Noonien Singh in „Der schlafende Tiger“ vergessen haben.
Dann schicken Sie La’an zu Kirk in die andere Zeitline aus Morgen und Morgen und Morgen und sie hilft ihm mit den Drehtüren 😍!
Ich habe der Folge 4 Sterne gegeben. Im Bremer Schulsystem wäre das knapp eine 4-.
Schon wieder eine Event Horizon-Folge, wie bereits in der letzten Staffel mit den augenlosen, extradimensionalen Aliens. Wie ihr gesagt habt: Horror um des Horrors willen, aber letztendlich nur beliebig und austauschbar.
Ich habe nicht verstanden, warum das „Previously on“ auf La’an als Vulkanierin hingewiesen hat. Genauso wenig, warum die Kombination, die Spock findet, mit dem Namen von La’an (Vulkanierin) beschriftet ist.
Ich habe zu keiner Sekunde geglaubt, dass Pike und Co. real sein könnten. Dennoch konnte ich Anson Mount ansehen, mit wie viel Spaß er den sich selbst verstümmelnden Koch spielte.
Allerdings gehe ich mit euch nicht konform, was das Nicht-Melden von La’an angeht. Ich finde es konsistent und es passt zu Pike. Er hatte dasselbe bereits mit Una in der ersten Staffel gemacht. Pike weiß, dass er im Rollstuhl landen wird und dass er Leute nicht beschützen können wird.
Außerdem definiert er sich durch seine Beziehungen. Diese vertrauten Leute um sich zu haben, gibt ihm ein Gefühl der Sicherheit. Solange sie da sind, kann ihm nichts passieren. Er sieht seine Crew als seine Freunde und trifft dementsprechend seine Entscheidungen. Wahrscheinlich wurde dies durch Maries Tod sogar noch verstärkt, denn seine Crew ist alles, was ihm bleibt.
Für ihn gehört es zu seiner Rolle als Captain, seine Crew bzw. seine Freunde zu schützen, indem er sich zwischen sie und eventuell Bedrohung stellt – auch wenn es die Admiralität der Sternenflotte ist.
Das ist wie mit der Beförderung, die er letzte Woche abgelehnt hat. Änderungen bringen ihn ein Stück näher an seinem Schicksal, darum ignoriert er alles, was Veränderungen verursachen könnte, wie z. B. La’ans Verhaftung. Klingt egoistisch, ist vielleicht auch so, aber irgendwie verständlich.
Ich fand die Interaktion zwischen Sam und Jim Kirk sehr gut. Jim wird nicht nur damit konfrontiert, dass er ein schlechter Vater ist UND sich genauso verhält wie sein Vater. IN dem Moment, in dem er von Sam erfragt wie er es denn (besser) macht, wird mit der Erwartung einer Läuterung gebrochen und auch der bessere Charakter fällt dem gleichen Problem anheim. Es wird angedeutet, dass auch besseres Verhalten nicht hilft. Ein starker Horrormoment, der auch ohne weiteren Schocker ausgekommen wäre.
Alles andere wurde schon gesagt.
ich bin Fan von SciFi-Horror, aber auch mir fehlt die Startrek-typische Auflösung am Schluss.
Ich mag es ja an sich, dass SNW diese Genre-Folgen macht. Horror mag ich als Genre nicht, aber sowas wie Akte X eigentlich schon. Aber diese Folge mochte ich gar nicht. Weniger wegen des Horrors (den fand ich nicht so schlimm), sondern weil Star Trek eben nicht Akte X ist. Ich will die Andeutung einer Auflösung. Zu allen anderen Inkonsistenzen hat Andy alles Nötige gesagt.
Mir gefiel, dass Spock sich eigentlich von Anfang an irgendwie seine Rettung imaginiert hat, und seine Aussage gegenüber Chapel am Ende fand ich das tiefgründigste und beste an der ganzen Folge.
Erst eine schlechte Zeitreisefolge mit Sauriers, jetzt Akte X… naja, wir haben ja noch einige Folgen und wahrscheinlich bin ich einfach von Academy verwöhnt.
So eine langweilige und nichts sagende Folge hab ich noch nie gesehen. Würde sogar Stardust City und co besser bewerten
Ich mag keinen Horror und habe jede einzelne Sekunde der Episode gehasst. Schon als ich das FSK 16 am Anfang sah, schwante mir nichts Gutes. Ich habe mich um mein mit viel Vorfreude erwartetes Star-Trek-Erlebnis betrogen gefühlt. Ihr habt ja alle schon ganz viele Gründe genannt, warum die Episode so richtig doof war.
Aber was anderes bezüglich Kanon. In Star Trek III (Auf der Suche nach Mr. Spock) weiß Kirk zunächst gar nicht, dass er einen erwachsenen Sohn hat und ist ziemlich überrascht – oder habe ich das völlig falsch in Erinnerung? Auch in Memory Alpha heißt es, David sei bei seiner Mutter Carol Marcus aufgewachsen und habe seinen Vater in den ersten 24 Lebensjahren nie kennengelernt.
Also wird hier der Kanon umgedichtet?
Da sind deine Erinnerungen falsch er wusste von seinen Sohn wie wir in Zorn des Kahn erfahren er trifft da zum ersten Mal auf ihn im Erwachsenalter.
Oh. Danke. Das hatte ich dann falsch im Kopf.
Eigentlich mache ich um Horror-Filme immer einen großen Bogen. Zum Glück war die Folge für mich nicht so schlimm wie befürchtet. Denn ich finde auch hier die schauspielerischen Leistungen super und mag alle Charaktere.
Trotzdem werde ich die Folge erstmal kein zweites Mal sehen.
Ist das wirklich üblich mit ein zweites Mal ansehen? Ich hab jetzt grad erst Lower Decks Staffel 5 das zweite mal angesehen, ich brauch da immer ne Weile – aber ich lese das öfter.
Neue Star Trek-Folgen schaue ich meist vor und nach der Besprechung vom Discovery Panel. Beim zweiten Mal verstehe ich die Zusammenhänge dadurch besser. Ich schaue die Folgen aber auch auf Englisch 😊
Horror reicht mir aber einmal 🫣
Ah, Danke. Mir ist das dann meistens zu Langweilig und meist ist auch zu viel neues auf der Watchlist.
Mir hat die Folge wirklich sehr gut gefallen, bin aber auch ein großer Horrorfan. Normalerweise ist Horror kein Star Trek Ding, aber ich finde es gut, wenn das eine oder andere Mal was Gruseliges passiert. Die Folge hatte starke Event Horizon Vibes, zwischendrin war ich mir manchmal gar nicht so sicher, was Halluzination war und was nicht. Ich hätte es auch gar nicht schlecht gefunden, wenn wir uns jetzt schon von La’an verabschiedet hätten. Ich mag sie, nicht deshalb, aber es wäre schon ein starker Auftakt in die neue Staffel gewesen, wenn die Crew früh mit einem Verlust hätte umgehen müssen. Wahrscheinlich muss aber noch irgendwas konstruiert werden, damit der Name Khan „vergessen“ wird. Das Team-Up der beiden Kirk-Brüder war wirklich sehr beeindruckend. Hier gab es eine gute Charakterentwicklung, kurzzeitig hatte ich wirklich Angst um Sam. Die Folge war wirklich so gut, dass ich praktisch den Kanon vergessen hatte. Top, auch wenn es zwischendrin ein paar Längen gab.
Ich bin bei der Folge ein wenig unschlüssig mit meinem Fazit.
Einerseits hat mir die Folge sehr unterhalten, war schöner Horror und mal was anderes. Auch das offene Ende fand ich für mein Teil schön. – Es gibt auch (noch) unerklärliches im Universum. Das regt bei mir Fantasie an. Insgesamt habe ich da auch so eine gewisse TOS Romantik.
Auf der anderen Seite ist das absolut keine typische Startrek Folge, und gerade bei den heutigen kurzen Staffeln sehe ich eigentlich solche experimentierfreudigen Folgen kritisch, da diese dann 10% der Staffel einnehmen, und meistens anecken und mir zumindest nicht gefallen. Bei den 20+ Folgen Staffeln war sowas noch in Ordnung bis sogar ganz gern gesehen als Abwechslung/Auflockerung.
Unterm Strich finde ich die Folge selbst stark, und gut. Möchte sowas nun nicht unbedingt nochmal sehen. Als einzelnes Werk würde ich dem Ding 8 von 10 Punkten geben, im Kontext einer Startrek Folge 6.
Ich bin schon richtiger Horror-Fan, habe in meinem alten DVD-Regal so einiges an Genre-Filmen stehen.
Dagegen befinden sich genau Null Musicals oder Musical-Filme in meiner Sammlung.
The Griffin Incident habe ich 2 Sterne gegeben, A Subspace Rhapsody würde ich sofort 9 Sterne geben.
Ich brauche keinen (schlechten) Star-Trek-Horror nur, weil die SNR-Macher Lust auf eine hingebogene Horror-Folge haben.
Den Gore brauche ich in Star Trek ebenfalls auch gar nicht.
Und dann fehlte mir tatsächlich ebenfalls die Erklärung wie das alles zustande kam.
War es ein äußerer Einfluss? Irgendeine kosmische Strahlung? Oder tatsächlich eine böswillige Manifestation von Harper?
Außerdem wird am Ende, als sie Kirk auf der Krankenstation besuchen gefragt wie es ihm geht und es wird wortwörtlich gesagt:
„Seine Genesung verläuft gut, aber er war wirklich davon überzeugt, dass er und die Anderen sich wirklich auf die Griffin gebeamt hatten.“
Wait.. what?!
Also hat dieses -was immer es war- La’an, Spock und Kirk bereits auf dem Shuttle beeinflusst, ohne dass sie je einen Fuss auf die Griffin setzen mussten? Und wieso können dann die Enterprise und die Thorn so nah neben ihr her fliegen, ohne dass sich alle ans Leben wollen?
Ich verstehe die Idee hinter dieser Folge einfach nicht? Wenn sie La’An psychologisch überstrapazieren wollten, ihre wachsende Selbstunsicherheit thematisieren wollten… das hätte man in einer ähnlich angesiedelten Folge aus rein ihrem POV machen können. Und am Besten so, dass wir als Zuschauer auf ihrer Seite sind, ihre Gründe und Argumente besser verstehen als die Gegenargumente von Kirk, und Spock… so, dass es am Ende genau 2 Möglichkeiten gibt sich von der Griffin zu retten… aber eine der beiden Möglichkeiten wird ihren sicheren Tod bedeuten… und La’An (und wir) wollen das Eine, Kirk und Spock jedoch genau das Andere…
Aber das Gezeigt war eher so… nee… nicht meins.
Ich muss zugegeben, dass sich durch das Hören des Podcasts von Planet Trek fm meine Meinung zu der Folge deutlich geändert hat (von 4 auf 7 Sterne).
Nach dem ersten Gucken kam ich überhaupt nicht mit der Folge zurecht. Ich bin kein großer Horror- oder gar Gore-Fan und ich fieberte die ganze Folge auf eine Erklärung hin, die aber am Ende nicht gegeben wurde. Deshalb die 4 Punkte.
Claudia und Björn haben wir da aber tatsächlich eine neue Perspektive gegeben. Was man aus fast jeder Szene aus den Charakteren rausholen kann (wenn man sich darauf einlässt und überlegt, was diese Halluzinationen über den jeweiligen Charakter aussagen). Und gerade die Überlegungen zu La’An und was das für eine Entwicklung ist und die Spekulation, wo das wohl hinführen wird, sind total interessant. Auch konnte ich beim 2. Ansehen der Folge viele Aspekte wie Kameraeinstellungen und Sounddesign viel mehr schätzen, da ich nicht die ganze Zeit auf die Erklärung, was mit dem Schiff nun los ist, gewartet habe.
Ich finde es spannend, dass ich nach meiner ersten Ablehnung nochmal ganz neu über die Folge nachdenken konnte. Und ist das nicht Star Trek?Bearbeitet am 18. August 2026, 23:20 Uhr
Stimme Dir zu. Mir war die Folge eigentlich zu splatterig, aber im Vergleich zu den bisherigen anderen Episoden der S4 (bis einschl. Ep. 4) würde ich fast sagen, es war die stärkste, weil nicht so belanglos wie Ep. 3 und 4. Und kein Anti-Star Trek wie Ep. 1 (Pfui, Spinnenwesen, na die können ruhig weg).
Bei mir zwiegespalten, ehrlich gesagt. Die Inszenierung fand ich richtig stark, wie sie mit Timing, Kamera und vor allem Sound Horrorstimmung aufgebaut haben, das hat gesessen. Ich mag auch, dass sich Strange New Worlds traut, mit so einer Folge mal komplett aus dem gewohnten Rahmen auszubrechen. Was mich gestört hat: die Auflösung blieb mir zu vage. War Harper jetzt real, war sie überhaupt Teil der Crew? Da hätte ich mir mehr gewünscht.
Horror ist für mich inzwischen auch einfach nicht mehr so ganz das Genre wie früher, das spielt sicher mit rein. Insgesamt für mich schwächer als die Premiere, mehr Luft nach unten als nach oben. Wegen der starken Inszenierung will ich aber nicht zu hart sein.