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Episodenbesprechung: Star Trek: Strange New Worlds – „Tomorrow’s Enterprise“ (S04E10)

Star Trek: Strange New Worlds · Staffel 4 · S04E10

Episodenbesprechung: Star Trek: Strange New Worlds – „Tomorrow’s Enterprise“ (S04E10)

24. September 2026

Besprochen

Shownotes

Zwei Uhuras, eine kaputte Zeitlinie und Kirks Enterprise am Horizont: Das SNW-Finale spielt mit der Zukunft – und wir fragen uns, ob man den Kanon besser mit einem Warnhinweis versehen sollte.

Tomorrow’s Enterprise – Zwei Uhuras, eine Zukunft & verdächtig viel Enterprise!

Die Zukunft ruft an – und ausgerechnet Uhura geht ran. Im Finale der vierten Staffel von Star Trek: Strange New Worlds gerät die Zeitlinie aus dem Takt und plötzlich stehen sich eine junge und eine ältere Nyota Uhura gegenüber. Während irgendwo am Horizont bereits Kirks Enterprise wartet, müssen Vergangenheit und Zukunft herausfinden, wie viel Gegenwart ihnen eigentlich noch bleibt.

Star Trek: Strange New Worlds – Tomorrow's Enterprise

Und natürlich trägt die Folge einen Titel, bei dem jeder Trek-Fan sofort nervös Richtung Yesterday’s Enterprise schaut. Völlig zu Recht? Wir reden über weiße Löcher, Zeitphilosophie, Kanon-Knoten und die Frage, ob man sein zukünftiges Ich überhaupt kennenlernen möchte. Nebenbei besuchen wir Karl Schwarzschild im Ersten Weltkrieg, Derek Parfit bei der persönlichen Identität und John McTaggart McTaggart McTaggart bei der bescheidenen Frage, ob Zeit überhaupt existiert.

Kurz gesagt: Die Enterprise hat ein Problem mit der Zukunft. Wir haben ein Problem damit, nicht 47 alte Episoden zum Vergleich heranzuziehen. Willkommen beim Discovery Panel.

#StarTrek #StrangeNewWorlds #TomorrowsEnterprise #Uhura #CaptainKirk #SNW #DiscoveryPanel #StarTrekPodcast

Episodeninfos
Fakten
Staffel
Staffel 4
Episode
S04E10
Erstausstrahlung
24. September 2026
Themen (44)

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7.9 / 10 (31 Bewertungen)

Nach der Besprechung

  1. Kommentar zum cold Open: also ich habe erste Hand Erfahrung mit Wehen aber ich habe bei der Folge null an meine eigene Erfahrung damit gedacht sondern eher an andere Star Trek Folgen…

    1. Das gleiche gilt für mich, ich habe bei der Folge überhaupt nicht an meine eigenen Wehenerfahrung gedacht. Und als ich vor zwei Tagen diese Erfahrung wiederholen durfte, habe ich auch nicht an diese Folgen gedacht. Während ich jetzt mit meinem Baby auf der Brust liegend eure Folge höre, kann ich bestätigen, dass – zu mindest in meiner Erfahrung – nichts an Wehen auch nur annähernd etwas mit dieser romantisierten Darstellung von sanften Schwingungen zu tun hat. Jetzt habe ich auch kein space baby geboren, aber normalerweise hat das eher etwas mit dem Gefühl, vor schmerzen sterben zu müssen, zu tun, während man sich gleichzeitig mit diverse Körperflüssigkeiten einschmiert.

  2. Kommentar zum Feedback/Adventskalender:
    ja, ich würde mich über eine (oder mehrere) Adventskalender Folgen im Märchenwald in Altenberg freuen (da war ich als Kind auch schon, ich komme ja aus dem Oberbergischen Land). aber bitte mit Video und NICHT die Gruselstunde mitnehmen 😉

  3. ☝️ ich war von der Romanze zwischen Scotty und uhura überrascht. aber ihr habt ja auch noch nicht Star Trek 5 besprochen und ich habe den Film das letzte Mal vor Ewigkeiten gesehen.

  4. Zu dem „Admiral“ Pike: der wird doch so von Zukunfts-Uhura genannt welche auch einen toten Scotty hat. Also ich hab das so verstanden, dass diese Zeitlinie jetzt dann nicht mehr existiert oder eben nicht die „primäre“ Zeitlinie ist, Scotty lebt und Pike ist kein Admiral. Damit wärs jetzt für mich kein Kanonbruch.

    Die Romanze zwischen Scotty und Uhura spielt dann erst nach TOS, TAS und 4 Kinofilmen im 5. Kinofilme eine Rolle? Naja ok von mir aus, solange es jetzt vor TOS nichts damit wird ist es schon ok. Die Besprechung vom 5. Kinofilm wird sich ja noch hinziehen nehme ich an, ich rechne nicht vor 2028 damit.

    Nach eurer Besprechung und einem zweiten Mal ansehen erhöhe ich die Bewertung auf 6/10. Abzüge gibts wegen dem Space Baby und dem fehlenden frühzeitigen Einbeziehen der Kollegen.

    1. Das mit dem Admiral dachte ich auch erst so wie du, dass es okay ist, weil es ja eine veränderte Zeitlinie ist, in der auch Scotty tot ist. Aber Zukunftsuhura wusste ja nicht, dass Scotty tot war, deshalb glaube ich, dass sie eben nur die alte, unveränderte Zeitlinie kannte. Dann ergibt „Admiral“ Pike tatsächlich keinen Sinn. …auch wenn sich mir nicht erschließt, warum sie sich als einzige an die unveränderte Zeitlinie erinnern sollte…

      1. Hmm ok das hab ich übersehen, muss ich mir beim Rewatch noch mal rein ziehen. Ich glaube die werden das einfach ignorieren und fallen lassen, das wird nicht mehr aufgenommen das ganze, es war einfach ein Fehler.

      2. Ich hab jetzt das neue Video von „Sci-Finatics“ gesehen. Was ich bisher nicht mehr im Kopf hatte: Pikes Unfall findet gar nicht auf der Enterprise statt:
        Kirk übernimmt die Enterprise im Jahr 2265 und beginnt die 5 Jahres Mission, Pike hat seinen Unfall im Jahr 2266 auf einem Ausbildungsschiff der J-Klasse (was auch immer das ist). Die Doppelfolge „The Menagerie“ spielt in 2267.
        Das heißt SNW muss uns den Unfall gar nicht zeigen die Übernahme von Kirk beendet die Serie. Damit werden wir vermutlich auch gar nicht erfahren wie es mit seinem Rang weiter geht,

        1. In Those old scientists spricht Boimler aber auch von „Captain Pike“, wenn ich mich richtig erinnere. theoretisch könnte er natürlich befördert und wieder degradiert werden, das wäre sportlich in einem Jahr, aber machbar. Er muss nur als Captain in die Geschichte eingehen.
          Man hat ja einzelne Szenen von dem Unfall in der DIS Folge gesehen, in der Pike in diesem klingonischen Kloster davon erfährt. Filmisch würde ich zumindest es dabei belassen. Der Zuschauer hat einen Eindruck bekommen und muss die Lücken mit der eigenen Fantasie füllen, was das ganze vermutlich dramatischer macht, als wenn sie es zeigen würden.
          Ob die Serienmacher so denken weiß ich nicht, es wird ja doch vieles sehr explizit und deutlich und mehrfach gezeigt. Ich glaube aber auch nicht, dass wir das zu sehen kriegen. Pike wird in seiner Bedeutung seit drei Staffeln zunehmend von Kirk abgelöst. Da setze ich auch drauf, dass die Serie damit endet, dass Kirk das Kommando übernimmt.
          … oder sie endet im Stile der aktuellen Staffel damit, dass die gesamte Crew sich in Eichhörnchen verwandelt.Bearbeitet am 3. Oktober 2026, 21:48 Uhr

  5. Was ich auffällig finde, sind die Veränderungen der Charaktere. In der bisherigen Laufzeit der Serie sind doch auch in der Handlung Jahre vergangen. In der Zeit hat sich keiner der Charaktere optisch nennenswert verändert. In dem Jahr, das wir diesmal vorausgesehen haben, haben sich aber komicher alle für ganz neue Frisuren entschieden und sind teilweise auch merklich gealtert. Vorallem Uhura sieht mindestens 10 Jahre älter aus. Allerdings hat es die Maske hingekriegt, dass sie plötzlich der TOS-Uhura wirklich ähnlich sieht.

  6. Wegen der Einordnung des „Fleet Captain“ habe ich mal Copilot gefragt:

    Kurzantwort:
    Ja – „Fleet Captain“ existierte tatsächlich als realer Rang bzw. Dienstposten, aber nur historisch und nicht mehr in modernen Marinen.
    Er war kein regulärer Offiziersrang, sondern eine Funktionsbezeichnung.

    🛳️ Wo gab es den Rang „Fleet Captain“ wirklich?
    🇬🇧 Royal Navy (Großbritannien)
    Dort hieß die Position „Captain of the Fleet“.
    Sie war zwischen Admiral und dem eigentlichen Schiffskapitän angesiedelt.
    Der Captain of the Fleet diente als Chef des Stabes des Admirals und war auf dessen Flaggschiff stationiert.
    Es handelte sich nicht um einen eigenen Rang, sondern um einen Posten, der oft mit einem erfahrenen Kapitän besetzt wurde.

    🇺🇸 United States Navy (USA)
    Die US Navy nutzte im 19. Jahrhundert den Titel „Fleet Captain“.
    Auch hier war es kein Rang, sondern die Bezeichnung für den Chief of Staff eines Flaggoffiziers.
    Beispiel: Henry H. Bell war Commander, als er Fleet Captain unter Admiral Farragut war.
    1869 wurde der Titel offiziell abgeschafft und durch „Chief of Staff“ ersetzt.

    📌 Wichtig: Heute gibt es den Rang nicht mehr
    In keiner modernen Marine (USA, UK, NATO, etc.) existiert „Fleet Captain“ als aktiver Rang.
    Heutige Äquivalente wären Stabspositionen wie Chief of Staff oder Flag Captain, aber nicht als Rangtitel.

    🧭 Warum taucht „Fleet Captain“ trotzdem oft auf?
    Der Begriff ist heute vor allem bekannt aus Science-Fiction, besonders Star Trek, wo „Fleet Captain“ ein Rang über Captain und unter Commodore ist.
    Das ist jedoch fiktiv.

    ✔️ Fazit
    Ja, „Fleet Captain“ gab es real – aber nur historisch und als Funktionsbezeichnung, nicht als offizieller militärischer Rang.
    Heute ist der Begriff ausschließlich historisch oder fiktional.

  7. Ich bin auch zwischen 8 und 9 Punkten hin und herrgerissen. Aber, weil es die letzte Folge ist und eure Besprechung so viele positive Dinge herausgearbeitet hat, gebe ich 9.
    Ich mag Zeitreisefolgen. Ich fand sie auch sehr spannend. Aber auch emotional: Die Szene mit Pike und Uhura, wo sie ihm dankt und er etwas wie „for you my friend“ sagt, hat mich so emotional berueht, dass ich schon wieder Traenchen in den Augen hatte. Wer haette das gedacht, haben mich doch ein paar Folgen in dieser Staffel sehr stark beruehrt 🙂
    Was mir, besonders beim ersten watch, nicht gefallen hat war, dass in einem Jahr von „today“ schon TOS ist. WTF?!?! Und wie spiessig Chapel aussieht. Ist euch aufgefallen, dass nur die Frauen ihre Frisuren krass geaendert haben? Ich habe ein bisschen Angst vor der 5. Staffel und dem Ende. Wegen mir koennte es einfach aufhoeren, dass Pike mit der SNW Crew in den Sonnenuntergang fliegt, today, nicht TOS!

  8. Eine Sache noch: ich habe im Cetacean Ops, wo beide Uhras ja sehr oft sich, immer den Boden beobachtet und ich bin mir sicher, dass sich da was bewegt hat. Haben wir Beluga Wale gesehen?

  9. vorhin war dieser kommentar an der falschen stelle. zweiter versuch:

    Um meiner Physikerinnen Pflicht noch nachzukommen: mit Antiprotonen einen Diamant machen? Ja, das kann ich mir auch nicht erklaeren. Ausser dass diese Autoren einfach nur irgendwas schreiben wollten, was fancy klingt, man aber nicht zu tief drueber nachdenken sollte…

  10. Und nochmal zur den Schwangerschaftdingen: als ich mit meinem ersten Kind schwanger war hatte ich eine Freundin, mit Baby in Beckenendlage. Wie Sebastian sagt ist das Drehen im Bauch kritisch, weshalb sie (also ihre Hebamme) das nur mit so Hokuspokus Methoden versucht hat, was nicht geklappt hat (akkupunktur oder so was). Die Krankenhaeuser in Aachen (wo wir damals geowhnt haben, seufz) haben auch keine Geburt in Beckenendlage angeboten (sondern nur Termine fuer einen Kaierschnitt) und sie ist dann nach Stollberg ins KH, weil es dort Beckenendlagengeburten gab. Also auch da hat Sebastian Recht: die meisten Krankenhaeuer bieten das nicht an, weil es halt riskanter ist. Aber wie wir alle wissen: eine natuerliche Geburt ist fuer das Baby so wichtig, weshalb meine Freundin auch den Weg nach Stoffberg auf sich genommen hat. Weiterer Funfact: Babies in Beckenendlage haben eine „falsche“ Beinhaltung und ihre Tochter musste die ersten Tage/Wochen ein Ding anziehen, das die Beine gespreizt hat. Das war bei dem Space Baby vermutlich nicht noetig. Aber wer weiss….

    1. Es ist weniger eine Parodie als ein meta-Kommentar über das Franchise. Das geht mehr um Schatner und Nimoy und weniger um Kirk und Spock. Aber ja, auch ich kann den Film wärmstens empfehlen.

  11. Hatte noch jemand das Gefühl, dass die Wesen bzw. „Geburtshelfer“ irgendwie mit den Wurmlochwesen aus DS9 zusammenhängen könnten? Werden hier vielleicht sogar die Wurmlochwesen geboren?

  12. Zum Thema, wie weit das Gefühl von Verlust an reale Ereignisse gebunden ist und ob die Zukunftsuhura Scotty überhauot verloren hat, als sie erfährt, dass er schon seit einem Jahr tot ist. Zum einen, erlebt sie den Verlust ja nicht in dem Moment, in dem er stirbt, sondern, in dem, in dem es ihr mitgeteilt wird. Selbst wenn dabei nicht die Veränderung der Zeit eingetreten wäre, sie es also im Pinzip mitbekommen hat, als es passiert ist, aber sich nicht dran erinnert. Sonst hätte ich ja gar nicht die Möglichkeit Verlust zu spüren, wenn ich erfahre, dass ein alter Freund, en ich seit zehn Jahren nicht gesehen habe, mir aber viel bedeutet, vor neun Jahren gestorben ist. Die Emotion erlebe ich ja jetzt genauso real, als wäre ich vor neun Jahren dabei gewesen.
    Ich habe häufiger mit dementen Menschen erlebt, dass sie z.B. jeden Tag fragen, wann denn der Ehepartner zu Besuch kommt. Und jedes mal, wenn man antworten musste, dass dieser schon vor einiger Zeit verstorben ist, haben sie erneut angefangen zu weinen, weil sie nicht mehr wussten, dass sie das eigentlich wussten. Deren Verlust und die Trauer war jeden Tag aufs neue für diese Menschen real.
    Beim Thema, ob man Verlust empfinden kann, über Dinge, die nie existiert haben, bin ich ganz bei Sebastian. Fiktion in Form von Geschichten oder Filmen, zielen ja genau darauf ab und vielleicht ist das sogar der eigentliche ursprüngliche Sinn von Fantasie, dass man Emotionen erleben kann, die man im eigenen Leben entweder nicht erlebt oder die in der Realität einfach zu gefährlich oder überhaupt nicht wünschenswert sind, um sie herbei zu führen, man sie aber trotzdem gerne sicher testet (zB. Angst ohne selbst in den dunklen Wald gehen zu müssen, in dem ein gesuchter Massenmörder campt).
    Dazu kommt, dass aufgrund von z.B. fMRT Studien davon ausgegangen wird, dass das menschliche Gehirn Emotionen (wie auch Handlungen) genau gleich lokalisiert, egal ob man sie selbst erlebt oder jemanden dabei beobachtet, der sie erlebt. (Hier gehen wir vom neurologisch und psychiatrisch Gesunden aus). Somit ist es neurophysiologisch absolut möglich, das Gefühl von Verlust oder Trauer „zu haben“ ohne dass es duch ein reales Ereignis ausgelöst werden muss.

    1. Ich denke, das stimmt vielleicht nicht ganz. Es ist schon ein Unterschied, ob ich miterlebe, wie ein Freund in meinen Armen stirbt, oder ob ich nachträglich erfahre, dass jemand nicht mehr da ist. Die Trauer mag gleich sein, aber der Schock und das Trauma nicht. Und beides gibt dem Ganzen noch mehr Gewicht, denke ich. (Ohne selbst mit so etwas Erfahrung zu haben).

  13. Hi zusammen,
    für mich ein versöhnliches Ende. Ich hatte Spaß. Lustig war, dass ein paar TNG-Ultras in meiner Umgebung, die sich definitiv besser an das Ende erinnern als Sebastian, sich sehr über das Pokern aufgeregt haben, da es ja schlimm sei, diesen Moment von TNG zu „klauen“. Ja, so ging es mir in der gesamten Staffel mit mehreren TOS-Momenten (am schlimmsten die Hände an der Scheibe). Schwamm drüber, es ist vorbei.
    Es ist schon einige Jährchen her, da hatte ich ein Kind in Beckenendlage und wurde in Kkh zu einer so genannten „äußeren Wendung“ bestellt, wo man außen herumdrückt, um das Kind zu drehen. Da stand auch ein Kaiserschnitt-Team dabei, da man im Zweifelsfall dann schnell handeln kann. Aber, oh Wunder, das Kind hatte sich, obwohl es vorher hieß, es habe dazu keinen Platz, dann doch schon alleine gedreht.
    Ich habe Galaxy Quest wirklich oft gesehen. Eine tolle und liebevolle Parodie, bei der ich neben den offensichtlichen One-Linern („Ich habe Shakespeare gespielt!“ „Hast du es endlich geschafft, dein Hemd auszuziehen?“) v.a. die Szenen auf den Conventions sehr feiere. Die Anspielung habe ich trotzdem nicht verstanden.
    Zurück zur Folge: Für mich hat sich die kommende TOS-Enterprise so richtig gut angefühlt, was v.a. an Paul Wesley liegt, der hier einen tollen frühen Kirk gibt. Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Shatner-Vibes. Ich würde so gerne Year One sehen…
    Ein ausführliches Staffelfazit spare ich mir. Ich habe, zugegeben, eher gelitten und fand es ein wenig schade, dass sie mit diesen tollen Charakteren dann eher auf den Fun als auf den Tiefgang gesetzt haben.Bearbeitet am 1. Oktober 2026, 07:30 Uhr

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Vor der Besprechung

  1. diese folge hat mir bis zu einem gewissen zeitpunkt echt spaß bereitet.
    ich habe gerne und interessiert zugesehen. persönlich finde ich zwar jede folge der serie „silo“ spannender
    als SNW staffel 4, aber in dieser folge fühlte ich mich recht gut unterhalten. dann kam der bruch.
    ein weltraumbaby, das mit blinkenden rasenmährobotern und blinkenden handschuhen in die lage gebracht werden soll,
    dass es „rausflutscht“ (btw: „lage der nation“ ist ein toller podcast ^^). und am ende wieder ein reset.
    keiner weiß von irgendwas, außer uhura.
    anfangs war ich guter dinge, aber es wurde, mit verlaub, schon wieder verkackt.
    wer diese folge genial bis gut findet, für den freue ich mich! mir geht es nicht so.
    und so traurig es klingt, ich bin nicht einmal böse darum, dass es jetzt erst mal eine weile kein star trek mehr gibt.
    Antworten ZitierenBearbeitet am 24. September 2026, 16:19 Uhr

    1. Mein Fazit nach der Staffel ist: Ich hätte so gerne 4 Staffeln Academy bekommen. Ich fühle mich echt um mehr Academy betrogen.

      Diese Folge fand ich eine der besseren der Staffel, ich habe ihr 4/10 gegeben.

      1. Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun. SNW wurde am Anfang auch so gehyped und irgendwann nicht mehr, jetzt wartet doch mal ob sich Academy nächste Staffel überhaupt halten kann und wie schlimm die Lücke am Ende dann sein wird.

        1. Den Zusammenhang zwischen SNW und Academy sehe ich im Budget, wenn man weniger SNW macht wäre mehr Geld für Academy da. Allerdings wurde Academy ja eher wegen „zu woke“ abgesetzt und SNW entspricht mehr dem aktuellen Ami-Zeitgeist.

    2. Das gefällt mir vom Wording her nicht.. Bitte beschreibt Dinge, die ihr nicht toll findet, nicht mit „schon wieder verkackt“… Wir können hier doch einen anderen Stil fahren!

        1. Ja, ich kann da und in meinem Post jetzt auch nichts am Wortlaut finden…

          Derbe ja, aber durchaus umgangssprachlich.

          Aber klar ist euer Hausrecht hier, respektiere ich. Dann bitte eine entsprechende Liste veröffentlichen.

  2. Der Anfang war viel versprechend. Und obwohl die Prämisse wieder ziemlich konstruiert wirkte (warum erzählt Uhura niemandem etwas von all dem, bevor sie in der Zeit ausgetauscht wurde?), fand ich die Folge unterhaltsam. Es gab ein paar wirklich schöne Charaktermomente wie mit La’an beim Tee oder auch Kirk und Pike, als die beiden merken, das sie nicht mit „ihrer“ Uhura sprechen. Warum konnte man es nicht dabei belassen, die beiden Uhuras durch das Loch zurück in ihre Zeit schicken und eine solide Star Trek Folge draus machen? Aber ein unsichtbares space baby, bei dem Geburtshilfe geleistet werden muss, weil die temporal nicht linear existierenden Hebammen, … ja warum eigentlich?

    1. Ja das hab ich mich auch gefragt, warum erzähl Uhura nichts davon, dass sie da mit sich selber kommuniziert. Vor dem Austausch hätte das doch gegen keine Protokolle verstoßen vermute ich.

  3. Puh es ist geschafft, die Staffel 4 ist vorbei. Ich weiß nicht ob ich froh sein soll oder traurig, aktuell eher froh. Diese Folge fand ich irgendwie schwer nachzuvollziehen, aber wie Janeway schon sagte: von Zeitreisen bekomme ich Kopfschmerzen. Das beste waren die goldenen Fingernägel von Zukunfts-Uhura!!
    Warum hat eigentlich auf diesem Schiff jeder mit jedem irgendwie mal eine Beziehung oder ein Verhältnis… Zu Lower Decks Zeiten war die Crew der Cerritos die notgeilste Crew laut eigener Aussage, aber in der SNW Zeit anscheinend die der Enterprise.
    Wenn ich das richtig verstanden habe gab es am Ende einen Reset, muss so sein weil Pike ja nicht Admiral wird. Damit ist auch das Schicksal von La’an noch offen, die ja in dieser alternativen Zukunft wohl tot ist. Wer hat den Reset eigentlich gemacht? Ein Q oder die Wurmlochwesen? Das einzige was sich in der Folge getan hat ist die Entwicklung von Uhura.
    Ich bin gespannt auf den Podcast, ich hoffe der bringt etwas mehr Licht ins Dunkle.

  4. Am Ende einer völlig missratenen Staffel so eine Folge abzuliefern, lässt schon tief blicken: Sie können es also besser als die Male zuvor – wenn sie sich auf Star Trek konzentrieren. Statt dessen machen sie Mist. Leider kann keine noch so gute Abschlussfolge den Gesamteindruck aber noch retten.

    1. Was die letzte Folge war das mieseste und unkreativste seit langem. Einfach ne unbedeutende Folge wo man nochmal auf die Anbandungen zwischen Uhura und Scotty anspielt. Weltraumgeburten aus der dritten Staffel Picard recycle und nur mal wieder mit Zeitreisen auf gar nichts achten muss…

      Da hatte das meiste aus der Staffel wenigstens Mut zu neuem!

      1. Lieber Hook,

        komm bitte mal wieder runter… Du maneuvrierst dich gerade in die ständige Mecker-Ecke, die du anderen unterstellst. Und der Ton ist nicht angemessen!

          1. ich kenne hook nur vom mitlesen und glaube, dass man geschriebenes oft sehr emotional interpretiert.
            das ist ja auch völlig normal. es ist eben schwer, eine person nur über texte einzuschätzen.
            für mich klingt das bei hook aber nicht nach meckerei. hook diskutiert einfach nur gerne.
            ich finde deshalb, dass wir hier keine ermahnung brauchen.

          2. soter schrieb:

            ich kenne hook nur vom mitlesen und glaube, dass man geschriebenes oft sehr emotional interpretiert. das ist ja auch völlig normal. es ist eben schwer, eine person nur über texte einzuschätzen. für mich klingt das bei hook aber nicht nach meckerei. hook diskutiert einfach nur …

            Wir können einfach mal wieder von „mieseste“ und „verkacken“ zu inhaltlicher Kritik wechseln. Ansonsten gibt’s ja auch noch andere Foren, da wird gar nicht moderiert. Wenn ihr diese Freiheit wollt, dann bitte! Hier ist inhaltlich ein anderer Umgangston angesagt! Danke!!

  5. ACHTUNG: SPOILERBEHAFTET!

    Weiße Löcher sind in der Astrophysik wenigstens theoretische Lösungen in einem Universum, in dem Schwarze Löcher existieren. Soweit ich weiß, sind Weiße Löcher in unserem Universum aber noch nicht beobachtet worden. Insofern fand ich den Einstieg in die Folge durchaus spannend.
    Spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem die Crew ein Shuttle „in das Schwarze Loch“ hineinfliegt (und dann die Besatzung auch noch herausbeamt), war die Astrophysik aber wohl sowas von raus, dass mir klar war: Das sind weder ein Weißes, noch vor allem ein Schwarzes Loch. Denn da kommt niemand mehr raus. Deshalb ist es ja SCHWARZ!
    Ab dieser Stelle driftet die Folge also wieder ins Magische/Fantastische ab.
    Den Twist, der dann folgt, mit dem die Crew erfährt, was da wirklich vor sich geht, fand ich äußerst gelungen, total überraschend und irgendwie völlig… nachvollziehbar. Diese Auflösung hatte ich nicht kommen sehen. Ich fand sie großartig.
    Wenn man also nun unter Kenntnisnahme dieses Twists weiterhin von einem Weißen und einem Schwarzen Loch spricht, mag das zwar der Vereinfachung der Kommunikation dienen – pysikalisch korrekt kann es nicht sein. Es mag sich um Phänomene halten, die AUSSEHEN wie, aber SEIN geht nicht. Unter der Betrachtung dessen, was da WIRKLICH vor sich geht, tut das aber keinen Abbruch: Auch die Astrophysik lernt im 22. Jahrhundert halt noch dazu!

    Im Übrigen gab es schon einmal eine Abschlussfolge einer Star Trek-Serie, die mit einen Phänomen spielte, dessen Auswirkungen in der Vergangenheit größer waren als in der Gegenwart: „Gestern, Heute, Morgen“ (TNG). Und auch die Propheten in DS9 nehmen Zeit nicht linear wahr.

    PS: Ich wünsche mir eine Möglichkeit, Spoiler auszublenden (wie bei Mastodon 😉 ).

  6. Andreas schrieb:

    Wir können einfach mal wieder von „mieseste“ und „verkacken“ zu inhaltlicher Kritik wechseln. Ansonsten gibt’s ja auch noch andere Foren, da wird gar nicht moderiert. Wenn ihr diese Freiheit wollt, dann bitte! Hier ist inhaltlich ein anderer Umgangston angesagt! Danke!!

    Puh, das ist dann wirklich sehr eng gefasst. Da empfinde ich persönlich Aussagen wie betrogen oder das Person Xylophon niemals wieder was für Star Trek machen soll schlimmer.

    Aber okay es ist eure Plattform, dann stellt bitte eine Netiquette bereit. Ich konnte jetzt bisher nichts im Umgangston finden und werde es dann halt solange sein. Ob ich jetzt mieseste oder schlechteste schreibe macht für mich jetzt umgangssprachlich keinen unterschied.

    1. Hook schrieb:

      Puh, das ist dann wirklich sehr eng gefasst. Da empfinde ich persönlich Aussagen wie betrogen oder das Person Xylophon niemals wieder was für Star Trek machen soll schlimmer. Aber okay es ist eure Plattform, dann stellt bitte eine Netiquette bereit. Ich konnte jetzt bisher nic…

      Man braucht keine Nettikette, wenn man einfach inhaltliche Kritik äußert, anstatt zu pauschalisieren.

      1. Entschuldige, kann ich echt nicht nachvollziehen. Man sagt / schreibt halt mal der hat verkackt oder das ist das mieseste was man hätte machen können. Das stört aber sagen das Person X hoffentlich niemals wieder was für Star Trek macht ist okay? Ist das Inhaltlich? Ich stehe da wirklich auf der Leitung.

      2. lieber andreas, ich habe eine konstruktive kritik geschrieben mit dem wort „verkacken“. inhaltlich bin ich auch neutral gewesen. wenn das wort „verkacken“ bei der sendeeinheit nicht gewollt ist … dann bin ich demnächst kein zahlender kunde mehr. kleinigkeiten und wortwahl? hört ihr eigentlich euren eigenen podcast?

        1. soter schrieb:

          lieber andreas, ich habe eine konstruktive kritik geschrieben mit dem wort „verkacken“. inhaltlich bin ich auch neutral gewesen. wenn das wort „verkacken“ bei der sendeeinheit nicht gewollt ist … dann bin ich demnächst kein zahlender kunde mehr. kleinigkeiten und wortwahl? hör…

          Entschuldige, aber du bist kein zahlender Kunde… du supportest unseren Podcast.

          Ich werde hier aggressive Sprache immer löschen.

          Euch habe ich darauf hingewiesen, dass es sich in die falsche Richtung bewegt.

          Wenn ihr damit unzufrieden seid: Kein Problem.

          Hier hat niemand Ansprüche, weil er uns supported. ☺️

          1. wortklauberei, mein kontoauszug sagt bezahlt. und andreas, ich möchte keinen streit wegen eines wortes. was ist los?

          2. wie oft habe ich fragwürdige worte im podcast von euch gehört, gerade im adventskalender … da hat sich auch kein hörer aufgeregt, weil der kontext bekannt war.

  7. soter schrieb:

    wie oft habe ich fragwürdige worte im podcast von euch gehört, gerade im adventskalender … da hat sich auch kein hörer aufgeregt, weil der kontext bekannt war.

    Mit Verlaub: Internetdiskussionen sind oft Quatsch. Hier im Forum meistens nicht.

    Ich wollte euch gerne darauf hinweisen, dass Pauschalisierungen a la „alles Mist“ nicht zu einer konstruktiven Diskussion beitragen.

    Statt zu sagen: „Okay, achte ich drauf, auch wenn ich es vielleicht gar nicht so empfunden habe.“ gehst du hier in eine sinnlose Diskussion, gebierst dich als „zahlender Kunde“ (was immer impliziert, dass man dadurch irgendwelche Ansprüche hätte) und verweist darauf, dass wir ja auch mal im Podcast ein böses Wort verloren hätten…

    Das ist mir zu blöd. Das ist hier der letzte Beitrag zu dieser Diskussion.

    Ich werde pauschalisierende Meckerei in Zukunft löschen. Wenn du das nicht möchtest, solltest du zu einem Forum gehen, dass explizit nicht moderiert wird. Die gibt es zuhauf.

    Ich werde im Übrigen auch jede Antwort auf diesen Post löschen! Das ist kein Diskussionsanlass.

  8. Disclaimer: Alles nur meine persönliche Meinung und ich verstehe sehr wohl, dass man andere Haltungen haben kann. Selbst in meinem eigenen Haushalt gibt es unterschiedliche Meinungen zu dieser Folge, dieser Staffel und dieser Serie. Und es wird hier auch negative Kritik geben.

    Sicher eine polarisierende Staffel. Ich finde es auffällig, dass SNW am Anfang gefühlt sehr viel Star Trek-Fans wieder vereint hat, auch diejenigen, welche sehr kritisch mit DIS oder LD oder PIC waren, nun hingegen aber extrem polarisiert. Man kann SNW sicher zu Gute halten, dass sie mutig sind und Sachen probieren, aber man kann Ihnen auch vorwerfen, dass „running system gechanged“ zu haben. Mir fällt auch, dass ich die Charaktere von SNW immer weniger mag. Entweder weil sie irrelevanter und vernachlässigt werden wie z.B. Una. Übertrieben gesagt, ist fast alles was von Una seit der Gerichtsverhandlung hängen geblieben ist, wie sie Bonnie Tyler auf Klingonisch interpretiert. Letztlich gilt dies sogar und vor allem für Captain Pike. Sein gesamtes Schicksal mit dem Wissen um den Unfall, ist gefühlt genauso vergessen wie Mbengas Tochter, La’ans Gorn-Vergangenheit und so vieles anderes was mal erzählt wurde. Ich bestreite nicht, dass es in Staffel 4 von SNW Charakterentwicklung gibt, nur ist sie für mich inkonsistent und gibt nicht immer Sinn.

    Mein Hauptvorwurf an SNW in dieser Staffel, und das ist auch der Hauptunterschied zwischen meiner Frau und mir: Ich habe mich einfach gelangweilt, ich war bei fast jeder Folge nach spätestens 20 Minuten raus und mehr am Telefon als am Fernseher. Teilweise habe ich einige Sachen auch dann erst beim zweiten Mal sehen mitgenommen. Und deshalb werte ich auch die Griffin-Folge höher, weil diese mich persönlich nicht gelangweilt hatte.

    Ich bin TOS-Freund und mir macht SNW TOS etwas kaputt. Ich will, wenn ich TOS schaue nicht darüber nachdenken müssen, dass Scotty und Uhura mal zusammen waren. Dass Kirk Spocks Ex gedatet hat und Spock und Chapel auch zusammen waren. Ich will bei Star Trek II nicht darüber nachdenken, dass der Bösewicht der Uropa (keine Ahnung wie viele Generationen) von Kirks und Spocks Ex und der ehemaligen Sicherheitsoffizierin genau dieses Schiffes ist. Auch hier ist für mich das Gesamtbild, wenn ich zwei Schritte zurück trete und auf beide Serien im Gesamtkanon schaue nicht stimmig. Und TOS war zuerst da und hat in meiner bescheidenden Logik deshalb Vorrecht. SNW muss sich dem fügen, was da war.

    Etwas, was ich persönlich komisch bei neuerem Star Trek finde: Früher hatte ich den Eindruck, dass Star Trek Serien Anlaufzeit brauchten. Sie sind schwach gestartet und dann haben sich Ensemble gefunden, die Writer eine Richtung gefunden und die Serien fanden ihren Weg. Die Serien hatten ihre Höhepunkte später. Für mich – und das ist wieder nur meine persönliche Meinung – waren sowohl bei DIS, PIC, LD, SNW, PRO die jeweils erste Staffel die – teilweise deutlich – stärkste Staffel. Ja, viele mögen PIC Staffel 3, ich nicht. Staffel 4 von DIS hatte ein sehr starkes Finale, Staffel 1 nicht, aber insgesamt fande ich die erste Staffel deutlich besser erzählt, obwohl es hinten raus etwas wirr wird.

    Meine Vermutung ist, dass in dem umkämpften Streaming-Markt die Macher einfach zu viel wollen. Und ich glaube, dass die kleineren Folgen Star Trek besser tun, als wenn die Stakes zu hoch sind.

    Trotz allem glaube ich, dass das letzte was Star Trek jetzt gut täte, eine längere Pause wäre. Neues Personal kann helfen, neue Ideen. Aber das werden wir sehen. Ich hoffe, das beste. Gerne viel Star Trek, gerne viel unterschiedliches Star Trek. Von mir aus Filme, aber lieber Serien.

    LLAP IDIC

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