Star Trek: Strange New Worlds · Staffel 4 · S04E09
Episodenbesprechung: Star Trek: Strange New Worlds – „Once La’An a Time“ (S04E09)
17. September 2026
BesprochenShownotes
Ein echter Fantasyplanet. Das Elysian Kingdom ist zurück – und La’An steht schon im Titel. Klingt nach Märchenstunde. Klingt harmlos. Wir kennen Star Trek leider besser. 🖖
Once La’An a Time – Es war einmal … La’An?
Das Elysian Kingdom ist zurück. Und diesmal macht Strange New Worlds laut Paramount keine halben Sachen: ein echter Fantasyplanet. Burgen, Märchenstimmung, La’An im Titel. Was soll da schon schiefgehen?

Spieglein, Spieglein an der Wand: Wie viel Märchen verträgt eine Enterprise?
Wir sprechen über „Once La’An a Time“, die neunte Folge der vierten Staffel von Star Trek: Strange New Worlds: über die Rückkehr eines sehr speziellen SNW-Konzepts, Märchenlogik im 23. Jahrhundert und die dringende Frage, wie viele Krümel Feenstaub man braucht, bis die Sensoren offiziell kündigen.
Natürlich schweifen wir auch wieder ab. Schließlich muss irgendjemand klären, was ein Boltzmann Brain wirklich ist und warum Carl Gustav Jung plötzlich auf der Enterprise herumspukt.
🖖 Gefällt euch unsere Märchenstunde? Erzählt es weiter – Mundpropaganda funktioniert auch ohne Subraumrelais.
Feedback, Widerspruch und höflich formulierte Verwünschungen gern an info@discoverypanel.de. Mehr vom Panel gibt es auf DiscoveryPanel.de.
Episodeninfos
Fakten
- Staffel
- Staffel 4
- Episode
- S04E09
- Erstausstrahlung
- 17. September 2026
Themen (24)
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Vor der Besprechung
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Das hat Spaß gemacht 😂!
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Ich könnt mich darüber aufregen, aber es ist mir mittlerweile einfach egal. 1/10
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bin ganz bei dir @Dansk_StarTrekFan von mir auch nur 1/10.
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Von den bisher in dieser Staffel ausprobierten Genres ist mir Fantasy am nächsten. Beim Schauen hat die Folge mich einigermaßen unterhalten.
ABER: Ich wollte eigentlich mal doch mal wieder Science Fiction sehen, auch wenn ich die Hoffnung in dieser Staffel schon vor einigen Folgen aufgegeben habe. Und wenn ich nur eine Sekunde darüber nachdenkt, was uns hier in bunten Kleidern gezeigt wird, bleibt doch nur Frustration und Ärger.
Die Prämisse ist mal wieder sehr konstruiert (La’an ist in einer emotionalen Selbstfindungskrise, da kommt zufällig ein Nebel vorbei, der MBenga auch schon mal durch eine emotionale Krise geholfen hat und da entscheiet Pike, dass sie da einfach mal runter beamen und ohne Ziel oder Plan oder Sicherheitskonzept gucken, was passiert). Dass dann mal wieder Doppelgänger die anderen Rollen gespielt haben, ja okay. Wie die Crew, gerade La’an, auf dem Planeten/Nebel/Raumschiff oder was das jetzt auch war, ihre Rollen spielen musste fand ich einigermaßen lustig. Aber das Ende fand ich eine Katastrophe.
Der Handlungsbogen, der über La’an seit der letzten Staffel aufgebaut wird, dass sie Angst hat, dass ihre dunke Augmentseite durchbricht, dass sie eigentlich „böse“ ist und sich darüber immer stärker kontrolliert und abgrenzt, wird „aufgelöst“, in dem sie einen Zaubertrank mit ihrem süßen Prinzessinen-Ich trinkt?? Ernsthaft?
Da hätte ich mir deutlich mehr gewünscht…. -
Puh, mich hat die erste Märchenfolge schon nicht gepackt und das jetzt auch nicht. Das war wieder mal nichts für mich.
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puhhh – Staffel 4 und ich werden wohl keine Freunde mehr!
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Ich musste laut lachen.
Ich mochte die Märchenepisode um Rokija.
Ich mag die Kostüme, den Auftritt von Christina Chongs Hund. Es gibt auch ein paar TOS Vibes.
Ich muss die Folge mir noch mindestens 2x anschauen, um hinter den Sinn zu kommen.
Denn La’an hätte auch anders wieder zu sich finden können ( und das hatte sie zum Ende der 3. Staffel schon) Pelia hätte zum Abschied auch ein anderes Raumschiff zu einer Sternenbasis fliegen können (das ist Usus, wir schicken Charaktere mit einem anderen Schiff nach Hause und sie sind raus. s. Discovery)
Aber ich musste mehrmals sehr laut lachen. Und ich finde die Kostüme sehr schön. Und ich mag den Hund. -
La’an hat Probleme, Pike soll mit ihr reden. Hier sieht man deutlich, dass er keinen Bock hat, sich damit auseinanderzusetzen. Es passt zu dem Pike, der absichtlich vergisst, Vorfälle an die Sternenflotte zu melden. Pike wird immer mehr zu einem passiven Captain, der den Tagesablauf erledigt, aber wenig darüber hinaus denkt.
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Pike ist jemand der weiß, dass in ein paar Jahren eh alles vorbei ist und er dann im Rollstuhl endet. Vielleicht ist ihm deshalb auch alles eher egal.
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Ich verstehe gar nicht, wie diese Welt überhaupt entstanden ist. M’Benga spricht von dem bolzan Gehirn und erklärt, was alle anderen vergessen haben, und dann sagt er, dass Rukiya Technologie hinterlassen hat. Wie??? Sie ist doch zu einem höheren Wesen aufgestiegen, oder etwa nicht. Schön, dass es der Folge völlig egal ist. Mich frustriert es irgendwie.
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Mir gefällt La’an und ihre deutsche Synchro in dieser Folge.
„Hat er mich gemeint?“ 😄😄😄
Andererseits: Wie Anson Mount und Ethan Peck die Doppelgänger spielen, ist einfach lächerlich. Aber immerhin: Schön zu sehen, dass Spocks Doppelgänger immer einen Bart tragen.
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Die spielen das großartig, ich muss immer viel lachen 😛.
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Mit Ethan Peck kann ich noch leben in dieser Folge und halte ihn für einen wirklich guten Schauspieler insgesamt, aber Anson Mount ist meiner Meinung nach der schlechteste Schauspieler, der mal einen festen Captain in einer Star Trek Serie gespielt hat.
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Puh, das ist aber ne ganz heiße These, der ich wiedersprechen möchte. Ich finde er spielt großartig, auch schon in der Seifenoper.
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Ich finde, als Captain Pike ist er gut, aber wenn es Abweichungen nach links oder rechts gibt, wird die Luft schnell dünn. Ich müsste mir die Serie Inhumans anschauen, ob er da so gut spielt.
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Gerade links / rechts macht mir sehr viel Spaß. Auch als Black Bold in Inhumans und Dr. Strange And The Multiverse Of Madness gefällt er mir gut.
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Ich mag, wie sie mit Symbolen spielen: Licht und Schatten, die zwei Seiten von La’an, gepaart mit Kirks Werwolf-Dasein. Es erinnert an die Voyager-Folge, wo B’Elanna in Mensch und Klingonin geteilt wird (Faces). Oder an Kirk : 2 = ?
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Braucht Feuer nicht Sauerstoff? Drachen im Weltraum mögen auf dem Papier cool klingen, von der Umsetzung bin ich nicht überzeugt.
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In der Folge sind wir leider so weit von Science entfernt, da macht das auch schon keinen Unterschied mehr. Aber ja Feuer sollte Sauerstoff brauchen, der Drache kann den Sauerstoff aber auch mit gebracht haben…
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Das muss eh spezielles Feuer sein, sonnst juckt das die Schilde gar nicht…
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Was mir – neben quasi allem anderen – in der Folge sehr übel aufgestoßen ist, ist die Erwähnung von Benny Russell. Dass ausgerechnet Benny Russell den einzigen POC-Charakter in seiner Geschichte zur Antagonistin und bösen Königin macht, zeigt wie wenig Respekt die Macher vor Avery Brooks, DS9 oder Star Trek insgesamt haben.
Da ist Ihnen ein billiger „Kennst du noch!“-Moment lieber, als auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken…
Abgesehen davon, dass es ja quasi der Beweis dafür ist, dass Benny Russel real ist und dass Ben Sisko nur in Benny Russells Kopf und nicht umgekehrt…
(Und klar, kann das auch ein anderer Mensch namens Benny Russell gewesen sein oder irgendein Doppelgänger. Aber an solche Zufälle glaube ich nicht.)
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Das müsste man aber dann der ersten Märchenfolge ankreiden weil der Name da schon genannt wird. Zudem ist die Königing auch nicht der Einzige PoC Charkter.
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Diese Folge hat fpr mich zwei Plusunkte:
Zum einen fühlt sie sich an wie eine Quest in einem Rollenspiel. Ich spiele seit Jahren Elder Scrolls Online, und selbst Settings wie die Hütte von Una oder Dialogzeilen hätten in dem Spiel von NPCs stammen können. Da fühlte ich mich wohl, und das fand ich lustig.
Zum anderen gelingt dieser Folge etwas, was ich seit Jahren an Star Trek immer wieder kritisiere: Sie schafft es, die alten Sehgewohnheiten wiederzubeleben. Sie zeigt, was ist. Und sie zeigt, worüber geredet wird. Keine halbgaren Computertricks, auf denen man nichts erkennen kann. Beispiel ist der Drache am Ende: Ja, der fliegt durchs All (was ja absurd ist eigentlich), aber das wird gezeigt. Auch der „Beschuss“ der Enterprise. Und auch, als der Drache besiegt wird, wird Uhuras Schattenbild gezeigt. Es gibt diese Bilder zu sehen. Und das fand ich sehr gut. Die Visualisierung hat mich diesmal überzeugt und an Star Trek erinnert.Toll fand ich übrigens auch den Kampf von La’an gegen ihr Schattenbild. Was in Doppelgänger-Szenen inzwischen möglich ist, ist schon schön.
Die Folge hat von mit 8/10 bekommen.
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snw macht vieles richtig.
in dieser Staffel ist snw mMn zu wenig snw selbst.Kirk ist zu präsent – auf Kosten von Pike. schade. nicht weil Kirk auch so schlecht schlägt sondern weil „unser“ Kapitän über dadurch untergeht.
es gibt zwar episodische Folgen (die gut alte Monster of the week Entdeckungsreise) aber es ist ein bissl viel „gefühlte Magic“ als Strange science fiction.
dadurch ist diese Staffel eher ein Schaulaufen von Kuriositäten, die durch ihre Häufung eben nimmer Kurios sind.
dadurch verliert man leider den Bezug zu einer der wichtigsten Bezug Personen. der Kapitän muss schon Platz machen die denn nächsten. -
ich wollte zu LETZTEN Besprechung noch schreiben, als Sebastian meinte mit Erika und Scotty könnte noch was gehen, dass ich das auch „nur“ als solide Freundschaft von Zeit Leuten sehe die eine Leidenschaft für ihre Profession tragen.
und bei Erika dachte ich mir, die könnte aber auch gut lesbisch sein. ja, auch wegen der Optik und wie sich sich gibt – Schublade auf, da erwischt es mein Unterbewusstsein wieder Mal.
bisher hatte die Serie ja dazu noch nichts erzählt bei ihr. ergo: für mich klar, dass sie fix nix mit Scotty anfängt.
und ich dachte mir, bei Sebastians Aussage, als ich drüber nachdachte: hmmm Una wäre ein möglicher love interessest für sie – macht es aber bitte nicht (wegen den kleine Welt Thema und weil es mir zu soap Opera -artig ist)und was macht snw diese Folge?
aber vor allem WIE?
ganz unaufgeregt und neben nebenbei haben die (Doppelgänger) beiden was miteinander.
kein großes Trara. kein Geheule, kein ich bin stolz auf mein Gen-Lotto (genau so unnötig wir proud america oder deutscher zu sein – war ja Zufall). Star Trek Style ist das eben normal.ohne traeather, wir einst in TOS, subtil aber mMn unglaublich mächtig, uhura (als schwarze Frau!) einfach den Job von chekov an der Konsole übernahm, als der MANN ausfiel. in den ,1960er!
mich hat das Kind, als ich die Welt noch nicht kannte aber dafür viel Star Trek sah, schon sehr geprägt: für mich war immer klar Frauen können ebenso den Job des Piloten machen.und jetzt sind eben erika und Number one evtl lesbisch (oder bi oder we weiss was) – na und?
und was die Folge noch auf der meta Ebene macht: es ist sogar so egal, das es ja vlt gar nicht so ist, da es ja ihre Doppelgänger waren. aber das zeigt umso mehr: das es egal ist, wie sie sexuell orientiertet sind. das spielt die ihren Job (und für ihre Menschlichkeit) keine Rolle.
die beiden echten könnten Homo oder hetero sein – egal – und das ist normal.Star Trek wir ich es mag: Zeig und lebe vor was eine erstrebenswerte Zukunft ist, ohne den Moral-Wächter-Oberlehrer (discovery) zu spielen, yes!

H.C. Andersen > Grimm
Nee… https://www.ardmediathek.de/video/maerchen-in-der-ard/schneeweisschen-und-rosenrot/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MTA2MC8yMDI2MDMyOTExMDAvZWluemVsc3R1ZWNrLW1kci1kYXMtZXJzdGUtMTcy