Star Trek IV – The Voyage Home, Teil 16: McCoy gegen die Medizin des falschen Jahrhunderts!
Chekov liegt im Krankenhaus, McCoy bekommt Puls, Kirk improvisiert sich durch die 80er und irgendwo wächst einer Patientin plötzlich eine neue Niere. Willkommen in der Folge, in der The Voyage Home endgültig beweist: Zeitreisen sind kompliziert – aber noch komplizierter ist es, einem Arzt aus dem 23. Jahrhundert beim Betreten eines 1986er-Operationssaals zuzusehen.
Wir sprechen über Kopftrauma, epidurale Hämatome, „Image Therapy“, radikale Chemotherapie, Nierenregeneration, McCoys kompletten Kontrollverlust und die große Frage: Wird unsere heutige Medizin in 300 Jahren genauso wirken wie Aderlass mit besserer Beleuchtung?
Krankenhausdrama, 80er-Onkologie, Zukunftsmedizin, Kant gegen Vulkan-Utilitarismus, sehr schlechte OP-Laune und eine Pille, die biologisch nicht völlig durchfällt – aber bitte nicht bei der Krankenkasse einreichen.

Außerdem schauen wir auf Spock nach seiner Wiedergeburt – und stellen fest: Der neue Spock ist ethisch weiter. Der vulkanische Utilitarismus bekommt hier keine kleine Delle, sondern wird einmal elegant durch den philosophischen Fleischwolf gedreht. McCoy behandelt Chekov nicht als Missionsrisiko, sondern als Zweck an sich. Kant hätte leise genickt. Vielleicht sogar gelächelt. Kurz. Sehr deutsch.
#StarTrekIV #TheVoyageHome #McCoy #Kirk #GillianTaylor #Chekov #StarTrekPodcast #DiscoveryPanel

Erster! Man heute war teuer…
Fliegen geht nur per Serum mit Injektion, siehe Jan Tenner!
Schönes Folgen-Bild 👍
Hallo Team Discovery Panel,
endlich wieder eine Wal-Folge.
Danke für euer Feedback zu meinem letzten Post.
Bzgl. den beiden KI-Videos vom Youtube Kanal Starfleet Dreams, welche unter 2 Minuten lang sind, finde ich diese als langjähriger Star Trek-Fan absolut empfehlenswert anzuschauen.
Man merkt hier, dass die Macher es schaffen die Atmosphäre von Star Trek mit sehr viele Liebe zum Detail einzufangen. Hierbei spürt man ebenfalls viel Charme bzw. Humor, wobei diese auch sehr gut zur jeweiligen TV-Zeit bzw. Star Trek-Ära angepasst wurden.
Insbesondere beim Video zu Star Trek-Akademy fängt vor allem die Musik das Gefühl einer 80-Serie meiner Meinung besonders gut ein, sodass ich diese sogar mehrmals angeschaut habe.
Viele Grüße
Seweryn
P.S Hier die Links, die ich beim letzten Mal noch nicht angegeben hatte:
1986 Bay Area news – a short Star Trek AI video
https://www.youtube.com/watch?v=ftk4x-7j_ZE
STARFLEET ACADEMY (1987) – a short Star Trek AI video
https://www.youtube.com/watch?v=8hFm_5YigEY
Puh, ich muss mich erstmal erholen von dem wilden Ritt. 5 Minuten! Warum fangt ihr jetzt plötzlich an zu hetzen? Wollt ihr zum November-40-Jahre-Geburtstag etwa fertig sein? Gut Ding will Weile haben!
Zu medizinischen Dingen halte ich lieber meinen Mund, kann aber sagen, dass die gesamte Krankenhausszene die Lieblingsszene meines Kind-Ichs war. Ich kann sie auswendig mitsprechen und ich liebe Chekovs „Admiral!“
Ach ja, „The Pitt“ ist einfach großartig. Man vergisst zu atmen. Quasi das Gegenprogramm zu eurem Wal-Podcast, der paradoxerweise ja auch großartig ist.
Ich seh nur die hälfte – ich muss da oft ein Kissen vor die Augen halten weil ich das nicht sehen kann :D.
Was ist euch denn da (etwa ab 3:10) für eine Gedenkminute passiert?
Für Timmy :).
Hallo,
bin das erste Mal hier in der Kommentarspalte! Habe Euren Podcast erst durch Eure Prodigy-Besprechung gefunden (weil der Sülter hierzu nix anbietet), bin dann auf Euer Opus Magnum zu Star Trek IV gestoßen und habe jetzt endlich alles nachgehört, sodass Kommentieren jetzt auch Sinn macht! Danke bis hierhin, macht mir immer Freude Euch zuzuhören! Muss jetzt immer grinsen, wenn ich WDR5 einschalte und Sebastians Stimme dort höre…
Zum Inhalt, Thema Nierenwachstum: Jeder Körper hat ja schonmal erfolgreich als Embryo Nieren gebaut, deshalb ist das nachwachsen lassen theoretisch kein Problem, wenn man den richtigen epigenetischen Schalter drückt. Es ist wahrscheinlich gar nicht nötig das ganze Organ zu ersetzen, sondern nur die defekten Bereiche zu reparieren. Das könnte dann auch schneller gehen. Aber selbst schnellwachsende menschliche Tumorzellen können sich nur ca. alle 18 Stunden einmal teilen. In einer halben Stunde ist da also noch nicht viel gewonnen. Aber wer weiß, was da in 300 Jahren noch alles möglich sein wird…
Endlich wieder Wale! 🐳🐋
(Proudly sent from Internet Exporer)
Der von Andreas angesprochene „neue Humanismus“ von Spock ist ja nur folgerichtig das durch ST II, III, IV durchgehende Thema. Am Ende von ST III konfrontiert Spock ja Kirk und will wissen, warum er ihm geholfen hat. Ich stelle mir das so vor, dass Spock die Antwort zu denken gegeben hat und die Erfahrung nun eben Teil seiner neuen Persönlichkeit ist.
Huhu ihr Lieben, ich fand das Thema super und gerne gebe ich meinen Senf (SENF!) dazu, auch wenn ich keine Neurochirurgin sondern nur Rettungssani im Ehrenamt bin:
Tatsächlich machen wir heute auf der Straße bei der ersten Einschätzung einer Kopfverletzung nicht viel mehr als im 17. Jh.: v. A. Primär mit Pat reden um zu sehen wie er neurologisch drauf ist (Desorientierung, Gedächtnislücke, Übelkeit) und in die Augen gucken (ein erhöhter Hirndruck kann z. B. auf die Sehnerven oder den Hirnstamm wirken, dass führt zu einer veränderten Reaktion der Pupillen), außerdem werden auf bestimmte Atemmuster geachtet. Viele Leitsymptome sind auch ohne High Tech gut zu erkennen (manchmal halt leider zu spät, deswegen kommen auch Menschen mit kleinerem Dotz am Kopf ins CT oder werden über Nacht in der Klinik beobachtet).
Ich denke also, dass Bader und Ärzte durchaus die Verletzung kannten und aus ihrer Erfahrung einschätzen konnten. Nicht nur im 17. Jh., wahrscheinlich in der Antike oder in außereuropäischen Regionen sogar noch besser 🙂 Aber man sollte gerade Feldscher, Baader und gerade medizinisch Tätige im Militärkontext nicht unterschätzen, die waren oft praktischer drauf als die theoretisch arbeitenden Ärzte mit der 4-Säfte-Lehre.
Gebohrt hat man übrigens mit viel Wonne seit der Steinzeit – nur wissen wir halt nicht weshalb, weil sich ja nur die Schädel erhalten haben. Überleben konnte man das durchaus, man kann das an verheilten Kanten an den Trepanationsstellen erkennen.
Mit der Assoziation von Epi mit Haut hat Andreas schon recht, die äußere Hautschicht heißt Epidermis (epi: auf/draußen, eine dieser Vorsilben mit denen man alles ausdrücken kann, dermis: Haut).
Was mich an der schnellen Nierenwachserei noch wundert: das muss den Körper ja echt viel Energie kosten, oder? Bei so einer schnellen Zellteilung…müsste die Dame sehr schlank und sehr müde sein, oder?
Und jetzt wissen wir auch warum wir immer wieder Berichte von „Wunderheilungen“ bekommen – Pille und andere Zeitreisende hatten einfach schon immer mehr Mitgefühl als „Respekt“ vor der obersten Direktive.
Macht weiter so, Jungs 🙂
PS: Es heißt TRAGE! Bahre ist nur für tote Leute – Den Kollegen von Trek am Dienstag haben das schon gelernt 🙂
Dem möchte ich ergänzend hinzufügen, dass eine Dialyse auch nur eine kausale Weiterentwicklung des Aderlasses ist.
Grüße
Ich hoffe es geht auch mit Star Trek fünf so weiter wie es mit Star Trek vier angefangen hat
Ich bin gespannt auf die nächste Folge. Ich hätte nicht gedacht, dass wir in dieser Folge soweit kommen