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Sonderfolge: Die beste erste Staffel Star Trek? Wir müssen über Starfleet Academy reden.

Die beste erste Staffel Star Trek? Wir müssen über Starfleet Academy reden.

Zehn Folgen, ein explodierender Föderationsraum, traumatisierte Kadett:innen, Omega-Minen, Theatertherapie, ein holografischer Identitätscrash und die vielleicht gefährlichste Frage seit „Was braucht Gott mit einem Raumschiff?“: Haben wir hier gerade die beste erste Staffel einer Star-Trek-Serie gesehen?

In unserer großen Rückblicksfolge zu Star Trek: Starfleet Academy – Staffel 1 stellen wir keine Ehrenurkunde aus und werfen auch keine Tribbles aus dem Fenster. Wir verhandeln. Mit offenem Visier, viel Liebe, etwas Misstrauen und der berechtigten Angst, dass diese Serie vielleicht sehr viel klüger war, als manche ihr zugestehen wollten.

Podcastgrafik zur Rückblicksfolge: Die beste erste Staffel Star Trek? Wir müssen über Starfleet Academy reden.

Wir fragen: Was wollte diese Staffel eigentlich sein – Academy-Serie, politisches Drama, Coming-of-Age oder neues Föderationsmanifest? Welche Figuren tragen die Staffel wirklich? Funktioniert die große Architektur vom Burn-Erbe über Nus Braka bis Omega 47? Und warum hat ausgerechnet diese Serie bei vielen Heritage-Fans so viel Schnappatmung ausgelöst, obwohl sie im Kern vielleicht erschreckend viel Star Trek ist?

Worum geht’s in dieser Rückblicksfolge?

  • Die große Leitfrage: Beste erste Staffel Star Trek – oder kollektive Überreaktion mit Sternenflotten-Logo?
  • Serienidentität: Highschool, Politik, Trauma, Utopie – mutiger Hybrid oder dramaturgischer Transporterunfall?
  • Figuren: SAM, Caleb, Nahla, Jay-Den, Tarima, der Doctor – wer wächst wirklich, wer wird nur vom Drehbuch angeschoben?
  • Staffelarchitektur: Burn, Braka, Omega 47 – sauberer Payoff oder sehr großer Phaser im Finale?
  • Star-Trek-Kern: Warum diese Serie gerade durch Zweifel, Schmerz und Reibung vielleicht mehr Föderation ist als blank polierte Nostalgie.

Unser Fazit? Natürlich nicht einfach. Wir sind hier nicht beim Ferengi-Schnäppchenregal. Aber eins ist klar: Diese Staffel wollte nicht nur erzählen, was aus Starfleet wird. Sie wollte testen, ob wir überhaupt noch bereit sind, an Starfleet zu glauben.

#StarTrek #StarfleetAcademy #DiscoveryPanel #StarTrekPodcast #NusBraka #Omega47 #Starfleet #Federation #PodcastDeutsch #SciFiPodcast

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21 Kommentare zu „Sonderfolge: Die beste erste Staffel Star Trek? Wir müssen über Starfleet Academy reden.“

  1. Ah, das wollte ich letzte Woche schon. Freue mich schon drauf, brauche noch ein bisschen Zeit fürs Einkaufen…

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  2. Duplex Drucken läuft!

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  3. Habt Ihr wunderschön hergeleitet das alles. Eine – wie so oft – richtig gute Folge und vielleicht mag ich die Serie jetzt noch etwas lieber, als ohne diese Einordnung.
    ABER: Für mich bliebt Discovery nach wie vor die beste Serie (und auch beste erste Staffel), weil sie eine ganz eigene Stimmung aufgemacht hat, hier war die Bedrohung nicht nur durch Feinde und Probleme allgegenwärtig, sondern dann auch durch eine völlig neue Zeit. „Abgestürzt“, wie Ihr nicht müde werdet zu betonen, ist sie dann genau durch das, was Academy dann ja auch die dritte Staffel verwehrt hat: das Gemoser alter „Fans“, man wolle wieder altbacken erzähltes Trek haben, schön episodisch und lame. Deshalb war Staffel 5 ja auch so öde. Eine Schnitzeljagd, wow, wie episch. Aber insgesamt bleibt von Discovery für mich der selbstständigste Eindruck. Und ja, auch Academy hat das Potenzial gehabt, aber ich kann mit Coming of Age leider echt nicht so viel anfangen, wie Ihr. Politisch haben sie zu unserer jetztigen Zeit alles richtig gemacht. Aber hat Star Trek das nicht immer?

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  4. Danke für diese sehr strukturierte und sachlich-emotionale Einordnung! Ich stimme sehr vielen Dingen zu.

    Wunderbar von Sebastian: „Das Finale hätte auch ohne Minen funktioniert.“ JA! Und es wäre, denke ich, das bessere Finale gewesen.
    Dann aber gleich Sebastians Tiefpunkt: „TOS-schauen ist wie ein Unfall…“ Und, ja, ich weiß, was er meint. Ich hab ja einen TOS-Rewatch hinter mir. Und, ja, ich frage mich manchmal, wie ich Dinge wie Frauenbild oder wirklich absurede Twists damals übersehen konnte, aber, wie Andy dann sagte: In der ersten Staffel sind die besten Folgen, und die funktionieren zum großen Teil heute noch. Insofern: Für mich ein heißer Kandidat für die beste erste Staffel.

    Ein bisschen widersprechen will ich bei dem Take, dass die neuen Serien v.a. kritisiert werden, weil sie eine brüchige Föderation oder ein brüchiges Ideal zeigen. Das glaube ich nicht, denn die besten Folgen von „Heritage-Trek“ handeln von der Brüchigkeit der Ideale (Pale Moon Light!!!, einige weitere bei DS9, aber auch TNG kannte schon Badmirals und bei Voyager, das ich nun wirklich für vielleicht die schlechteste Serie halte, gab es zumindest den Ansatz, dass der Marquis evtl. nicht in allem Unrecht hat und in meiner Head-Canon-Version von Voyager müssen sie die Ideale der Föderation teilweise über Bord werfen und in Teilen nach Maquis-Kodex handeln.)
    Ich denke, die „Heritage-Fans“ denken, dass alle Vulkanier sein müssen wie Spock, alle Klingonen wie Worf (beides übrigens absurd, weil sie jeweils eher Außenseiter sind), Frauen dürfen ein bisschen stärker sein, hatten wir ja schon früher, aber bitte nicht die Handlung tragen, und Queerness, neeee, wollen wir gar nicht, das soll alles privat bleiben. Und wahrscheinlich sehnen sie sich dann doch nach einem Captain Kirk/Picard, die am Ende durch eine starke, einsame Entscheidung die Welt retten. Und damit müssen sie einen Großteil der neuen Serien ablehnen. Schade, wenn der Tellerrand so hoch ist…

    Und, ja, auch ich halte Starfleet-Academy für eine ziemlich gut gelungene erste Staffel.

    Ich freue mich auf weitere Folgen, v.a. auf Wale. Topaktuelles Thema! Ihr seid echte Trendsetter!

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    • Ich hoffe man macht unter der neuen Regie einfach sowas wie TNG Staffel 8, einfach das man mal sieht ob das dann besser ist…

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  5. Vielen Dank für Euren Staffelabschluss zu Academy. Eine sehr kurzweilige Besprechung, die Folge verging wie im (Insekten-)Flug 🤣

    Beste Star Trek erste Staffel?!?!?

    Wirklich schwierige Frage und logischerweise nur mit ganz viel Bias zu beantworten… Mir geht es da wie Sebastian, als jemand der Star Trek in den 90ern lieben gelernt hat mit TNG, DS9 und VOY. Natürlich hatten alle drei nicht wirklich gute erste Staffeln, aber stammen eben aus einer ganz anderen Streaming-freien Zeit und hätte es diese ersten Staffeln nicht gegeben… dann natürlich auch nicht die nachfolgenden sechs 😉

    Aber mal alle Nostalgie beiseite. Wenn ich mich zwischen allen Star Trek Serien entscheiden müsste, dann hätte Prodigy Season 1 die Nase vorn. Viel, viel besser als ich je erwartet hätte, eine perfekte Star Trek-Mischung aus guter Sci-Fi-Story, tollen und originellen Charakteren und VIEL Herz und Seele! Nichts vom New Trek hat mich so sehr gefesselt und bewegt!

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  6. Und freue mich sehr auf Eure nächsten Folgen: Wozu braucht ein Wal ein Raumschiff? Wie aktuell ist ein vorgezogener Neuwal?

    Spannend finde ich auch immer News-Folgen und Euren Take dazu.

    Ggf. wäre auch eine vereinzelte Episodenbeprechung einer „alten“ Folge interessant, die nach Bezugnahme in SFA oder SNW in neuem Licht erscheinen mag?!? Z.B. Real Life…

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  7. Lieber Andy & lieber Sebastian,

    ich war ein wenig muede als ich euren Podcast gehoert habe und bin jetzt auch ein wenig muede, daher kann sein, dass ich das mache, was meine Lehrer zu Schulzeiten immer bemaengelt haben: lest doch erstmal richtig die Aufgaben, bevor ihr anfangt zu antworten. Leider kann ich die Aufgabe nicht nachlesen. In meiner Erinnerung war es etwas wie, welche Meterangaben hat dieser Podcast hier?

    Also, der Podcast geht 1h 44min und 11sec, das macht 1,74h.

    Dann rechnen wir doch mal ein paar Laengen (l) nach v=l/t => l = v*t aus.

    Wenn ich euren Podcast bei meinem aktuellen Schneckentempo (9km/h) beim Laufen hoere, dann komme ich damit ca 15,7 km weit.

    Aber es muss ja nicht nur um mich gehen. Wie waere es mit Andy? Ich nehme mal eine Durchschnittswandergeschwindigkeit von 5 km/h an, dann kommt er 8,7km weit, wenn ihr nicht im Studio sondern beim Wandern aufgenommen haettet.

    Sebastian, als passionierter Fahrradfaher (wegen Stadtverkehr in Koeln nehme ich mal nur 15km/h als Durchschnittsgeschwindigkeit, wegen der vielen Ampeln) kaeme bei dieser Podcastlaenge 26,1 km weit. Wegen der Windgeraeusche ist es aber sehr gut, dass ihr nicht beim Fahrradfahren aufnehmt!

    Unser Freund Ansgar, der mit dem E-Auto zur Arbeit faehrt koennte bei dieser Podcastlaenge eine Arbeit in 156,6 km Entfernung haben, um die Folge komplett zu hoeren (bei einer Durchschnittsgewindigkeit von 90km, der Umwelt zuliebe und man kann ja auch gar nicht immer schnell fahren.)

    Was ich auch sehr kreativ faende waere: wieviel Meter Naehgarn vernaehe ich, wenn ich diesen Podcast hoere. Leider ist das wirklich schwer abzuschaetzen, denn beim Naehen muss man ja auch immer Pausen machen und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie die Geschwindigkeit meiner Naehmaschene ist.

    Passend zur letzten Folge waere natuerlich: wie weit schwimmen George und Gracy in der Zeit? Mist, ich habe die Geschwindigkeit der Buckelwale vergessen. Laut google KI 5-10 km/h, also sagen wir 10 km -> 17,4km!

    Und jetzt gehen mir die Ideen aus.
    Gute Nacht!

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  8. Vielen lieben Dank für eure Einordnung. Doch einen Kritikpunkt habe ich: Unabhängig davon, ob dies einen Einfluss auf die Einordnung gehabt hätte, so stört es mich als Fan doch sehr, dass ihr alle Serien erwähnt habt, außer den beiden animierten. Also TAS und Lower Decks. Gerade LDS scheint immer wieder von eurem Radar zu verschwinden, was traurig ist, weil auch hier viele der Themen, die bei SFA als Stärken beschrieben werden, ebenfalls thematisiert werden.

    So, don’t forget about Lower Decks 😉

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  9. Hey Andy, Hey Sebastian, Liebe Panelisten,

    Können wir uns bitte darauf einigen, dass in Star Trek kaum etwas so konsistent ist, wie die Inkonsistenz von Distanzen und Geschwindigkeiten?
    – Von DS9 nach Cestus III, die jeweils an unterschiedlichen Enden des Förderationsraums liegen, braucht man ca. 8 Wochen (DS9 S03E23, „Family Buisness“).
    – Die Valiant – immerhin ein Defiant-Klasse-Schiff – braucht für die Umrundung des Föderationraums 3,5 Monate (DS9 S06E22, „Valiant“)
    – der Förderationsraum „hat eine Ausdehnung von“ 8000 Lichtjahren (MOV: First Contact)
    Was bedeutet Ausdehnung überhaupt? Fläche? Volumen? Längste Strecke vom einen zum anderen Ende?
    – Die Voyager, das schnellste Schiff des 24. Jhd. hat eine Höchstgeschwindigkeit von 1000 Lichtjahren / Jahr
    – Die NCC-1701 (ohne verdammtes A,B C oder D) hat sowieso gemacht was Sie will. Galaxie verlassen, Galactic Barrier überwinden, und trotzdem immer das einzige Schiff im Umkreis sein, you name it.

    Die einzig Mathematisch sinnvolle Erklärung wäre über die Fläche.

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    • Zur weiteren Erläuterung:

      wären mit den 8000 Kubiklichtjahre gemeint, hätte die Föderation bei Kugelform einen Durchmesser von knapp 25 Lichjahren. Das können wir denke ich direkt verwerfen.

      Wäre es der Durchmesser, würde die Valiant (Bei Kreisform, ohne Stopps) mit 86.169 Lichtjahren/Jahr unterwegs und Voyager wäre nach nicht einmal einem Jahr vorbei.

      Wenns die Fläche ist, hätte die Föderation (bei Kreis- bzw. Kugelform) einen Durchmesser von ca. 101 Lichtjahren und damit einen Umfang von 317 Lichtjahren. Damit wäre die Valiant mit 1087 Lichtjahren/Jahr unterwegs. Das deckt sich mit Voyager. Ich nehme an, die Defiant-Klasse ist ähnlich schnell wie die Intrepid-Klasse.
      Die Außenoberfläche einer

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      • Sorry, zu schnell Enter getippt…

        Dies würde sich auch mit Family Buisness decken. Auf einem langsameren Frachter/Transporter sind 100 Lichtjahre/8 Wochen bzw. 650 Lichtjahre/Jahr plausibel.

        Die Außenoberfläche einer Kugelförmigen Föderation mit 101 Lichtjahren Durchmesser wären 32047 Quadratlichtjahre.
        Eine Omega-Mine mit 80.000 Kubiklichtjahren Streuvolumen hätte einen wirkradius von 26,7 Lichtjahren. Das ergibt wiederum eine Wirksame Kreisfläche von 2239,6 Quadratrichtjahren.
        Somit wäre die komplette außenfläche einer Kugelförigen Föderation des 24 Jhd. mit nur 15 Minen abgedeckt. Wenn man dann noch eine andere Form und Überlappung mit einbezieht, sind „hunderte“ Minen absolut plausibel. Und auch das Platzieren innerhalb von 3 Monaten sind mit einer Flotte problemlos machbar.

        Cptn080 out.

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        • Du musst aber bedenken, der Föderationsraum ist im 32. Jahrhundert kleiner.

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  10. Kleiner als Pre-Burn heißt nicht unbedingt kleiner als im 24 Jhd.
    Bajor und Kaminar zum Beispiel waren im 24. Jhd. keine Föderationswelten.

    Darüber hinaus wurde ja Kritik daran geäußert, dass es zu wenige Minen in zu kurzer Zeit waren, nicht umgekehrt. Somit ist meine grobe Überschlagsrechnung weiterhin plausibel.

    Mit den vorhandenen Kanon-Informationen, also allem was die Serien außerhalb TAD, die Romane Mosaic und Pathways, sowie evtl. die Technical Manuals hergeben, widerspricht das was uns in Academy erzählt wird keinen bisherigen Informationen. TOS aus genannten Gründen bewusst ausgeklammert.

    Und wie bereits erwähnt, in Star Trek ist kaum etwas so konsistent wie die Inkonsistenz von Distanz- und Geschwindigkeitsangaben.

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    • Weiß nicht, bei nur noch 38 Mitgliedwelten laut DSC: Bewohner der Erde, Die Bewährungsprobe okay, dann kam noch etwas dazu aber so groß ist das alles nicht mehr…

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      • Während in der Zwischenzeit bereits mehrere Welten (wieder) hinzu gekommen sind.
        Bestätigt z.B. die Erde, Betazed, Ni’Var oder Ferenginar beispielsweise.
        Bereits 1 Jahr später ist die Föderation wieder auf 58 Mitgliedswelten angewachsen (DSC: Kobayashi Maru).

        Darüber hinaus muss ja nicht jeder warpfähige Planet, der zwischen Föderationswelten liegt, auch zwingend Mitglied sein. Andoria oder Vulcan (Ni’Var) sind ja auch zeitweise ausgetreten, obwohl sie in direkter Nachbarschaft zu anderen Föderationswelten liegen.

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        • Schrieb ich ja, da kam noch was dazu. Aber es ist alles etwas kleiner.

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  11. Beste erste Staffel?
    Star Trek Scouts. Konsequent durcherzählt, bleibt seiner Linie treu, klassische Star Trek Werte mit modernen Chaos und schneller Erzählweise…ok, vielleicht zählt das nicht so ganz richtig.

    Selbstverständlich ist es TOS. Allerdings zählt der Vergleich von Star Trek vor und nach Discovery nicht richtig. Das „alte“ Trek war immer mehr sowas wie eine Anthalogie Series. Eine Art Blütenlese von guten SciFi (und Hybrid) Stories in der Welt von Star Trek. Damals waren Folgenübergreifende Handlungsstränge mehr ein Gimmick. Nach Discovery wurde das Prinzip eher umgedreht. Da gibts dann mal ein Zeitreise Heist Movie mit Mudd, aber Haupthandlung ist der Konflikt mit den Klingonen.
    Beste Prä-Discovery Staffel 1 bleibt bei TOS, beste Post-Discovery Staffel 1 hat Strange New Worlds. Die Serie ist eh nicht genug zu loben, weil die total durchgeknalltes Zeug macht und trotzdem funktioniert. Sie ist das erste Spin Off von der stark kritisierten Serie Discovery. Sie hat, schon wieder, Spock. Sie spielt schon wieder, vor der goldenen TNG Ära. Sie ist aber auch wieder, altmodisch episodisch, auch wenn Handlungsstränge im Hintergrund erhalten bleiben. Sie führt eigentlich zweimal etwas weiter, was als Flopp gilt. Einmal The Cage, der TOS Test-„Pilot“ der durchgefallen ist. Und einmal die zweite Staffel Discovery, die jetzt nicht die stärkste Staffel der Serie war.
    Dabei erfüllt sie irgendwie den Fan Wunsch nach einer Serie im alten Stil und bietet viel Raum für Nostalgie, aber übergeht total die Fans der TNG/DS9/Voy Serie. Und dann diese guten Episoden. Ich bin großer Fan von Children of the Comet, aber auch das Fantasy Märchen war gut, der kleine Junge der als Supercomputer geopfert wird, eine romantische Körpertauschkomödie, Piraten Spaß und Gorn Horror. Sicher ist hier noch Strange New Worlds in der Findungsphase, aber schon sehr gut.

    Auch Lower Decks hat von Anfang an gut geliefert, ist aber durchweg auf sehr guten, aber nicht herrausragenden Niveau. Prodigy hat mir zu lange gebraucht richtig Star Trek zu sein, der Anfang war schon etwas austauschbar. Picard und Discovery haben beide stark gestartet und sind dann in der Mitte echt abgestützt. Beide Hauptcharaktere sind mir für eine beste erste Staffel dann doch zu anstengend. Weshalb Academy für mich definitv knapp auf Platz zwei steht. Und weil die erste Staffel ebenfalls vieles gut macht. Es ist mutig, es scheißt auf Fan Theorien und Wünsche (und ist deswegen weit weg von Fan Fiction). Keine Deus Ex-Machina Discovery rettet den Tag Folge, keine Tilly Show (hat man, gerade wegen den letzten Discovery Staffeln ja vermutet), kein aufdringliches Auftreten der alten Stars und bestimmt kein „Legacy“, trotz Voyager, zum Teil DS9 und Discovery Besatzungsmitglieder. Der Captain ist auch gar nicht wirklich Captain sondern mehr eine Mentorin im Hintergrund für die Kadetten, die zum Glück auch nicht die langweiligen Streber aus TNG sind, aber auch nicht harmonisch von Anfang beste Freunde. Ich mag nur Caleb nicht ganz so gern. Die Bedeutung der Academy für die Rettung des Universums, naja ok für die Föderation, ist mir zu groß. Das hat mich auch schon bei…naja, Discovery, Picard und Prodigy genervt. Es muss immer mindestens die Menschheit oder die Föderation, wenn nicht sogar das ganze Universum gerettet werden. Mir reicht da tatsächlich das unangenehme, zukünftige Schicksal eines Pike um am Ball zu bleiben, obwohl ich schon weis wie es ausgehen wird.

    Viele liebe Grüße
    ChrSchl

    P.S.: Wir sehen uns auf der FedCon
    P.S.S.: Ich will ein Autogramm von euch

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  12. Die Herren wollten Mathematik, also bekommen sie Mathematik, aber eher so grob über Pi und Daumen gepeilt statt auf den Millimeter genau. Die „Länge“ dieser Folge, am Beispiel Vinyl.

    Der Standardwert für die äußere Rille einer LP ist 15cm Radius, die innere hat dann nur noch 6cm. Als Näherung nehmen wir einen durchschnittlichen Radius von 10,5cm *. Die Folge ist 104 Minuten und 11 Sekunden lang, Langspielplatten werden mit 33,333 Umdrehungen pro Minute abgespielt. Ergibt insgesamt etwa 3473 benötigte Umdrehungen. Die Plattennadel legt bei jeder Umdrehung der durchschnittlichen 10,5cm Radius etwa 0,66m Strecke (2πr) zurück. So kommen wir mit 0,66m x 3473 auf 2292 Meter Gesamtlänge. Das wären 5 Seiten auf drei Platten, bleibt eine ungenutzte Seite, könnte man für schöne Trek-Grafiken nutzen. Länger als reine „Strecke“ auf einem Medium dürfte eigentlich nur die Audio-CD sein, wenn ich keine zu groben Rechenfehler eingebaut habe.

    * Ja, es ist eine archimedische Spirale und kein Kreis, aber der Fehler durch die vereinfachte Rechnung dürfte zu vernachlässigen sein, da lohnt sich der komplizierte Weg über Integrale nicht.

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  13. Montag, 17:01 Uhr das sind die Abenteuer der verschollenen Discovery Panel Crew.
    Btw.. ich nehme diesen Preis nicht an

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    • Die sind wie ich noch am Pfandautomat, wer am Wochenende Spaß hatte, ist am Montag beschäftigt 🫪.

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