Star Trek: Strange New Worlds · Staffel 4 · S04E04
Episodenbesprechung: Star Trek: Strange New Worlds – „A Case of Chiaoscuro“ (S04E04)
13. August 2026
BesprochenShownotes
Star Trek macht Film noir: Una landet in Schwarz-Weiß mitten in einer klingonischen Besatzung – und plötzlich ist die Frage nicht mehr, wer gut oder böse ist, sondern wer hier eigentlich wen spielt. Willkommen im Noir.
A Case of Chiaroscuro – Klingonen, Film noir & Una im falschen Film!
Star Trek schaltet das Licht aus. Una wird für eine Widerstandsführerin gehalten und landet mitten in einer klingonischen Besatzung. Und weil das offenbar noch nicht dramatisch genug ist, präsentiert Strange New Worlds das Ganze gleich als Schwarz-Weiß-Film-noir. Fedora auf. Phaser einstecken. Niemandem vertrauen.

In unserer Besprechung zu „A Case of Chiaroscuro“ sprechen wir über Chiaroscuro, Film-noir-Bildsprache, klingonische Besatzung und die wichtige Frage, wie viele Genres Strange New Worlds eigentlich noch in einen einzigen Warpkern bekommt.
Wie viel moralisches Grau passt in eine Folge, die sich optisch für Schwarz-Weiß entschieden hat?
Kommt mit uns in die Schatten – mit kunsthistorischen Umwegen, klingonischer Gastfreundschaft und zwei Podcastern, die selbstverständlich völlig unauffällig im Trenchcoat an der Bar sitzen.
#StarTrek #StrangeNewWorlds #ACaseOfChiaroscuro #StarTrekSNW #SNW #DiscoveryPanel #StarTrekPodcast
Episodeninfos
Fakten
- Staffel
- Staffel 4
- Episode
- S04E04
- Erstausstrahlung
- 13. August 2026
Themen (31)
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Jemand hat die Farben geklaut. Aber wenigstens mal ne gute Erklärung warum der Dr. auf der Aussenmission dabei ist :D!

Gerade erst angefangen, aber Freunde, Rope ist Hitchcocks erster Farbfilm, da ist nix nachkoloriert und wenn auch Nietzsche darin eine Rolle spielen mag, bekannt geworden ist der Film dafür das er in einer „einzigen“ Eistellung gedreht wurde. Da der Film am Nachmittag beginnt und bis in den Abend geht wurde besonders an der Lichtfarbe während der Einstellungen manipuliert so das der Eindruck eines natürlichen Zeitverlaufes simuliert wurde. Farbe ist EXTREM wichtig in diesem Film. Es tut mir leid aber manchmal hab ich den Eindruck das Andreas gerne aus KI generierten Inhalten zitiert die dann aber schlecht recherchiert wurden. Ja ich weiß ich meld immer nur zum meckern.. aber bei mir isses wie so oft im Leben, no news are good news. Also nehmt das irgendwie als Lob hin wenn ich nur über solche nichtigkeiten meckere. Grüße Taunide
KI hat an dieser Stelle keine Rolle gespielt. Ich habe Rope auf DVD hier, weil ich ihn schon ein paar mal philosophisch genutzt habe… Das war nur aus einem schlechten Gedächtnis gebastelt… Ich liebe Filme, bin aber echt kein Filmnerd… Deswegen der Fehler! Sorry…
Was ein Fehler, kann doch nicht sein.
Man meint immer, ich wäre perfekt… Aber nein, nicht immer…
Aber doch nur von 12 bis Mittag?
Oh man. Eine an den Haaren herbeigezogene Ausgangssituation, schwachsinnige physikalische physikalische Gesetzmäßigkeiten und insgesamt eine unglaubwürdige Story. Mehr 90er Jahre Science-Fiction geht nicht. Ich finde es geil. 10 von 10.
immer diese Abneigung gegen The Cage 🙄😤
Das verstehst du falsch! 🙂 Es gibt keine Abneigung gegen „The Cage“. Es ist nur keine Star Trek Episode! 🙂
Gemini sagt was anderes 🤪 und Paramount+ auch!
Ich habe da eine starke Meinung… Teile von The Cage wurden in „The Menagerie“ wiederverwendet und sind damit kanonisch geworden… The Cage selbst ist es nicht – und würde auch mehr Fragen aufwerfen als beantworten!
Du darfst der KI gerne mal meine Antwort geben… 🙂
Eigentlich halte ich davon auch nicht viel… Aber wieso steht es als Folge 1 bei Paramount+ und bei Netflix wars ja auch so. Memory Alpha listet es als 131.
Ich bin für die Aufnahme als Film. Kinofile und Specials trennen und das dann mit Section 31 da aufnehmen weil Section 31 ist definitiv kein Kinofilm!
.Bearbeitet am 13. August 2026, 20:44 Uhr
Alt Aussehende Autos hatten wir in Star Trek von 2009 auch, das heißt nichts.
Die Kleidung hat der Doctor noch Synthetisiert wurde gesagt. Aber vermutlich hat man das s/w im Screener nicht so verstanden da wurde noch nachgearbeitet.
Warum sich Menschen Straßen- und Ausweiskontrollen zurückwünschen? Liegt doch auf der Hand: Angst! Das (gefühlte) Sicherheitsempfinden spielt die maßgebliche Rolle. „Was kümmert mich eine Ausweiskontrolle, wenn ich doch selbst nichts zu verbergen habe?“
Ich würde hinzufügen, dass meiner Meinung nach niemand den Faschismus haben möchte. Wenn man in Frankreich oder Italien schaut, würden die entsprechenden Wähler die extreme Rechte nicht als Faschisten bezeichnen. Ihnen gelingt es einfach, immer mehr Leute davon zu überzeugen, dass sie keine sind, indem sie die anderen verteufeln und das Gelbe vom Ei versprechen.
»Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ›Ich bin der Faschismus.‹ Nein, er wird sagen: ›Ich bin der Antifaschismus.‹«
– Ignazio Silone.
Altueller denn je. Der letzte Satz Ist so sogar wortwörtlich so in aktuellen Wahlkämpfen zu hören.
schade, diese staffel ist für mich persönlich, stand jetz, schlechter als die vorherige staffel.
film noir kann funktionieren aber nur mit einer guten geschichte. spider noir hat mir durchaus gefallen.
eure besprechung war unterhaltsamer als die folge. es wird mal wieder zeit sür eine pause von star trek produktionen. wir haben ja fast 1000 folgen die auch nicht alle gut waren aber besser was aktuell zu sehen ist.
Sehr guter Punkt.
Das B&W hat für mich auch nicht funktioniert. Spider Noir ist tatsächlich ein sehr gutes Positiv Beispiel.
Noch ein Shout-out für Spider Noir! Das war wirklich großartig (und zwar in schwarzweiß, aber auch in diesen comichaften Farben)
Kleine Korrektur zu „Cocktail für eine Leiche“ – das war ein Farbfilm im Technicolor-Verfahren. Grob zusammengefasst werden da 3 SW-Filme mit verschiedenen Filtern und Eigenschaften gleichzeitig verwendet, entwickelt, kopiert – die Kopien dann in Komplementärfarben eingefärbt und die drei Farben übereinander auf einen klaren Filmstreifen „gedruckt“, so daß Farbe entsteht. Erster großer Film in dem Verfahren war „Der Zauberer von Oz“. Das ganze war extrem aufwendig, die Kameras nicht klobig, sondern gigantisch, und man brauchte am Set extrem viel Licht. Deshalb war mit dem Aufkommen von gutem Farbmaterial das originale Technicolor-Verfahren auch schnell wieder verschwunden.
Übrigens ist Frühstück bei Tiffany’s auch Technicolor und damit natürlich ein Farbfilm. Da hat sich Sebastian vielleicht wegen des berühmten Bildes von Audrey Hepburn verleiten lassen.
Von den klassischen Schwarz-Weiß-Filmen wären das so meine Tipps:
Metropolis (1927)
Leoparden küsst man nicht (1939)
Die Spur des Falken (1940)
Casablanca (1941)
Die sieben Samurai (1954)
Metropolis habe ich versucht – kann ich aber mit meinen Sehgewohnheiten nicht mehr gut gucken…
Die Sieben Samurai ist mir zu lang.
Casablanca fand ich sehr gut, würde aber nicht zu meinen Lieblingsfilmen gehören.
Die anderen beiden hole ich gerne nach. Danke für die Tipps.
Ich kann zum Sandwich Kiss The Cook empfehlen! https://youtu.be/oLa2VjRf4YQ?si=0ZdPsCpaQKyrg1fE
und auch lustig und mein Zizat der Woche wie Scotty hier sagt das er dann lieber im Transporterpuffer festsitzen möchte 😜.
Ich liebe diesen Film 😎
Klar – das sind oftmals so extrem langsame Erzählungen, dass wir „modernen“ Menschen uns damit schwer tun. Aber es lohnt sich. Gerade auch, weil man oft bemerkt – welchen Einfluss das auf die komplette Filmkultur hatte.
Was ich zum Beispiel bei Stummfilmen sehr empfehlen kann, viele Indie-Kinos machen Aufführungen mit Live-Musik, meist Klavierbegleitung, dazu gibt es auch immer mal Veranstaltungen mit großem Orchester.
Dazu muss Ich wohl aber sagen, dass mich das heutige hyperaktive Fernsehen und Kino sehr oft enttäuscht, viel zu oft wird da „Viel“ mit „Gut“ verwechselt. Die üblichen drei Schnitte pro Sekunde und ballernde Musik erzählen mir einfach zu wenig über eine Welt, als dass mich das interessieren würde. Da nehm ich eine 30er/40er Screwball Comedy immer lieber als den neuesten Avengers aka „Neu! Jetzt mit 30% mehr Helden! Geil, oder?“
ich wurde neulich von Deadline USA geflasht, keinen großen Klassiker, aber durchaus sehenswert, mit Humphrey Boggart. Ansonst werfe ich noch in der Runde : 39 Steps von Hitchcock, citizen kane, der king Kong von 1933 und the Artist.
und natürlich Jim Jarmusch’s „Coffee and Cigarettes“.
Die Enterprise war schon auf fünf Jahres Mission weshalb sie den Klingonischen Krieg in Discovery Staffel 1 verpasst hat.
Aber wenn es auf der Enterprise schwarz/weiß ist wieso wird’s dann noch kurz vor dem Abspann wieder bunt auf dem Rückflug.
Da fliegen sie doch dann von dem Planeten weg und damit auch von dem Auslöser für das schwarz/weiß Phänomen so wie ich das verstanden habe.
Ja, aber noch im Shuttle, zur Enterprise auf der es auch s/w ist – nach meinem Stand sollte man erst auf der Enterprise landen und wenn die wegfliegt wird es wieder Bunt.
Auch die Szene mit dem Typen, der keine gültigen Ausweispapiere hatte, ist eine Hommage an die Eröffnung in Casablanca.
Vor allem aber die Szene mit den singenden Klingonen (das Lied singt Worf übrigens auch irgendwann in DS9), auf die in der Bar mit einer eigenen Melodie geantwortet wird, ist fast eins zu eins aus Casablanca. Da singen die Nazis in Rick‘s Café „Die Wacht am Rhein“, um Dominanz zu zeigen, aber Victor Laszlo stimmt dagegen die Marseillaise an.
Liebe Grüße
Elmo
aahh danke, ich bin gerade hergekommen um genau das zu schreiben – das ist doch eine der ikonischen Szenen aus Casablanca und Andreas hatte das nirgends auf seinen 35 Zetteln! 🙂
Hier der Schiffsguy , die Schiffe die am Ende Fliehn , eins davon ist ne klare homage an den AA-9 Frachter aus star wars Episode 2 auf den Padme und Anakin (mit r2) von coruscant nach naboo fliegen (inkognito)
Die Gesangsszene ist eins zu eins aus Casablanca, als die Nazis anfangen, „Die Wacht am Rhein“ zu singen, übertönen die Franzosen sie mit der „Marseillaise“.
Grundsätzlich ist die ganze Folge von Casablanca inspiriert, aber der Vergleich hinkt ein wenig. Casablanca ist im Film ein relativ neutraler Ort, wo alle sich irgendwie treffen, aber wo niemand jemandem etwas anhaben kann.
Mir hat diese Folge sehr gut gefallen, gerade nach der von letzter Woche, die ich unterirdisch fand, und der davor, die an der Grenze zu „okay“ kratzte.
Allerdings, wenn ich einen Vergleich mit dem Lehrerberuf anstellen darf: Sie stellen die Methodik über die Didaktik. Das heißt, sie fragen sich zunächst, „wie“ erzähle ich, bevor sie sich Gedanken über das „Was“ machen.
Dies führt dazu, dass man von der Machart so sehr geblendet wird, dass die Geschichte an sich zweitrangig wird. Ich fand das Casablanca-Setting von Vornherein super, darum störte mich die Geschichte mit den Doppelgängern gar nicht.
Letzte Woche hingegen, da ich nichts mit Hangover anfangen kann, hat mich die Folge nach 10 Minuten komplett verloren, und es war eine Qual, sie zu Ende zu schauen.
Mit ihrer Monsterthematik war die letzte Staffel inhaltlich schon besser.
Ich bin noch gaaanz am Anfang der Podcast Folge und vielleicht hat auch schon jemand was über die Aussprache des Titels geschrieben?
Chiaroscuro wird Kiaroskuro ausgesprochen. Im Italienischen werden c und g durch das direkt anschließende h hart ausgesprochen. Karman Ghia, Spaghetti, Chianto und Gnocchi.
🤓 Und jetzt muss ich weiter hören.
danke, man lernt immer noch was dazu.
Zuerst will ich mich mal mit dem Stil der Folge befassen. Film-noir. Die Idee an sich finde ich eigentlich nicht ganz schlecht. Allerdings folgen gerade ‚Spezial-Folgen‘ aufeinander. Die ganze bisherige Staffel folgt eine auf die andere. Dann ist noch eine Muppets-Folge angekündigt. Ich finde, solche Folgen sollten die Ausnahme sein.
Bei nur 10 Folgen, lass die Leute doch Spaß haben. Dann braucht der Plot der Übergreifend ist auch nicht wie Kaugummi gezogen werden falls es den gibt. Bewertungen würde ich jetzt erst nach Staffel 5 abgeben da ja Back-to-Back gedreht wurde.
Und dann die Logik …
Das Doppelgänger-Motiv ist natürlich stark übertrieben dargestellt, wenn beide auch noch einen identischen Frisuren-Geschmack haben. Dass sich selbst ein Gesichtsscanner täuschen lässt, wo selbst heutige schon eineiige Zwillinge unterscheiden können, finde auch ich unrealistisch.
Dann finden sie die konservierte Leiche des Originals. Wie kann der Dr., ohne überhaupt den Tricorder zu rate zu ziehen, definitiv den Tod feststellen?
Außerdem ergibt die ganze Besatzer-Handlung eigentlich nur Sinn, wenn das (zumindest fast) die einzige Stadt auf dem Planeten ist.
Soweit ich mich erinnern kann, wurden die Klingonen bisher zwar immer als militaristisch, aber nie als faschistoid dargestellt. Oder erinnert sich jemand an eine solche Darstellung im ST-Kanon?
Da kommt schon noch raus das es Una aus dem Spigeluniversum was 😮
Vor allem da das ja Augentechnisch da ideal sein muss!
Für mich ist die Folge einfach schon sehr früh an Glaubwürdigkeit verloren, ich hab das „Doppelgänger“ Ding einfach nicht gekauft.
Danach war es Optisch zwar ganz nett, aber sonst was gegeben hat mir die Folge nicht.
Sehen wir hier eigentlich zum ersten mal ein Planeten unter Klingonischer Besetzung ? Ich kann mich nur an eine TOS Folge erinnern, als die Klingonen ein Planeten besetzen wollte, und die Enterprise das ganze aufhalten wollte, und darauf hin irgendwelche Kosmischen Mächte eingemischt haben, die sowohl den Klingonen als auch Föderation auf die Nuss gegeben haben.
Hab gerade mal die werte KI gefragt, und siehe da es war auch sogar Kor. Und es waren die Organier selbst.
Nichts desto trotz für mich hat die Folge leider einfach schon ab Minute 3 nicht mehr funktioniert. 1 von 10 Punkten von mir.
Bisher hat abseits der 2. Folge keine so richtig gezündet.
Kleiner Nachtrag, wo ich mich richtig drüber geärgert habe war die Stelle mit dem Gesichtsscaner. Also auch wenn ich schon raus war, das hat mich dennoch aufgeregt. Dass das den Autoren beim Schreiben nicht selber auffällt, dass das schon arg unglaubwürdig ist. Arrg.
Ich muss wirklich sagen was die Autoren hier geschrieben haben ist Handwerklich in meinen Augen Murks.
Beste schwarz-weiß Filme. Ich würde da noch das Ouevre von Billy Wilder anführen:
– Das Apartment
– Zeugin der Anklage
– Manche mögens heiß
Karsten
P.S.: Wow, man kann jetzt Beträge nachträglich bearbeiten. Ich bin begeistert.Bearbeitet am 14. August 2026, 16:31 Uhr
Mir ist das auch zu viel 3 mal hintereinander eine Hommage. Ich weiß schon gar nicht mehr, was in der ersten Folge passiert ist.
Das ist als würde es im 5 Gänge Menü nur Desserts geben. Oder als würde in einem Podcast Adventskalender nur gegessen werden. 🙂
Keine von den Hommagen hat mich so richtig gepackt. Durch die Leichtigkeit die SNW hereinbringen will, wirkt es fast mehr wie eine Parodie als eine Hommage.
LLAP
Karsten
Wer bitte würde denn einen Podcast Adventskalender aufnehmen in dem nur gegessen und geschmatzt wird??? 😁
ich tue mich schwer mit dieser Staffel – ich finde, das mit den unterschiedlichen Gerne sehr schwierig; Mal ausnahmsweise eine finde ich ganz OK; die Musical Folge fand ich super. Jetzt kommt dann auch noch die Puppenfolge – wie wäre es einfach hin und wieder mit einer guten Story? Das wäre Mal innovativ….
Zunächst: Ich mag Casablanca und habe durchaus erkannt, dass das in Teilen eine Hommage sein soll. Und ich habe mich sehr bemüht, die sinnlose Prämisse, dass es da eine exakte Doppelgängerin gibt (in etwa so wie bei How I met your mother) zu glauben. Trotzdem ist es für mich zwar die bisher beste Folge der Staffel, ich finde sie aber dennoch sehr low… Die Ferndiagnose des Doktors war seltsam, dazu glaube ich einfach nicht, dass es so leicht wäre, einfach in die Rolle eines anderen zu schlüpfen, egal, wie viel Erfahrung man mit sowas hat. Es muss doch auffallen, dass sie keinerlei Wissen über Personen hat. Ja, onscreen, wurde es immer erklärt, indem sich die Leute ihrer Begleitung gegenüber immer vorgestellt haben, trotzdem… Die Klingonen waren mir zu wenig klingonisch, in der Handlung auf der Enterprise war Spock mal wieder der etwas dümmliche Sidekick (okay, der Satz mit dem vulkanischen Therapeuten war lustig)…
Ich habe nichts gegen Planet of the week Serien (auch wenn mir übergreifende Arcs lieber sind), aber ich will nicht „ein Experiment pro Woche“.
Aber immerhin hatte ich, wie immer, Freude beim Zuhören. Leider seid ihr gerade der einzige Lichtblick bei dieser Staffel SNW.
Also es war eindeutig Casablanca, in super vielen Szenen, einschließlich des Gesangs der Besatzer. Aber egal wie nett das war, ich fand es soooo unspannend wie sonst was. Hier rächt sich einmal mehr, dass es keine durchgängige Handlung gibt, alles was hier passiert ist komplett egal. Ich checke nicht, warum man übergreifende Handlungsbögen, und damit eine moderne und spannende Erzählweise zugunsten von 80er Jahre Stories opfert.
Aber nützt ja nichts, scheinbar wollen das ja alle so. Also lass ich mich drauf ein, ist immerhin Star Trek.
Für mich bisher dennoch ein starker Start mit Episode 1 und 2, dann 2 mal mit EP 3 und 4 so richtig egal und an mir persönlich zumindest vorbei.
Ich würde mir echt mal wieder eine Star Trek Serie wünschen, die die Vision einer großen Story verfolgt.
Sebastian hier die Wissenschaftliche Erklärung für Una:
https://youtu.be/86MUyplj7ZE?t=411&is=sF4xYNFiVNKDr_oT
7:52 von dem Video: „nur weil etwas möglich ist, muss es nicht auch passieren“…
Puh… also als ich den Thumbnail gesehen habe, dachte ich direkt: Hä? Ne Holodeck-Folge? Die haben doch gar kein Holodeck!
Und am Ende des Tages hätte zumindest das „Wir sind auf dem Holodeck gefangen und müssen zwingend den Roman durchspielen“ Setting Una’s Doppelgängerei und auch das Schwarz/Weiß, sowie einige Story-Lücken glaubhaft erklärt.
Und der Mörder von Nevette muss doch eigentlich derart Panik haben… Wenn sie einen Giftanschlag überlebt, dann muss sie doch doppelt und dreifach auf der Hut sein, nach dem Verräter in ihrer Nähe suchen.
Außerdem, ja… der EMP legt alle Technik lahm… aber was nun? So aus der Sicht des Widerstandes betrachtet. Selbst wenn sie alle Klingonen auf dem Planeten festsetzen könnten… das Klingonische Reich schickt einfach ein paar weitere Schiffe und setzt ein Exempel an der Bevölkerung. Der Rest wird dann schon kuschen. Wäre der bessere Plan nicht gewesen irgendwie in den Turm zu kommen und dort aufs Geratewohl einen Notruf ins All zu funken? Wenn es eine raumfahrende Rasse gibt – dann vielleicht doch noch ein paar weitere?
Dass Uhura beim Rorschach-Test jedes mal bei der Antwort „Ein Baum“ vom Lügendetektor bestraft wird, aber auf ihre Aussage die Bäume in ihrem Heimatdorf sind grün… NICHT bestraft wird… Ausweißpapiere hin oder her: Die lass ich doch nicht mehr frei!
Ich bin bei Euch, wenn es darum geht die Auswirkungen faschistoider Systeme zu zeigen und wo immer es geht dagegen anzugehen. Aber das war wirklich zu sehr hingebogen. So langsam habe ich das Gefühl die Autoren und Macher haben gar keinen Bock mehr auf Star Trek im Besten, Herkömmlichen Sinne. Dieses ständige „und jetzt machen wir noch eine besondere Folge“… nervt mich ehrlich gesagt langsam.
Es braucht kein Film Noir, um die Charaktere moralisch und inhaltlich zu fordern. Gerade die ersten beiden Staffeln SNR haben das an vielen vielen Stellen gezeigt.
Ich konnte mich durch das schwarz-weiß und die Ästhetik überhaupt nicht auf die Folge konzentrieren, ich konnte überhaupt nicht abnehmen, dass wir wirklich auf einem Planeten waren. Für mich hat sich das viel zu sehr nach Holodeck angefühlt.
Die B-Story war auch irgendwie sehr unmotiviert erzählt. Ich war wirklich drin nach der ersten Folge. Und mir persönlich hat auch die zweite Folge Spaß gemacht, aber ich bin irritiert, was die Serie seit einiger Zeit eigentlich will.
Mich würde mal interessieren, welche Charaktere in SNW am meisten Screentime insgesamt haben und wie sich das entwickelt hat. Pike ist es mit Sicherheit nicht, würde ich tippen.
Ich bin in die Folge auch überhaupt nicht reingekommen. Ich erkenne an, was die Macher wollten. Das war aber nichts für mich. Was Pike da macht, ist unverantwortlich und hat was vom Wilden Westen. Vielleicht fühlt er sich daher als Cowboy auch sehr wohl. Und auch ich spüre da durchaus mehr als freundschaftliche Vibes zwischen Scotty und Ortegas.
Ganz ehrlich: ich habe Angst vor einer etwaigen Muppetsfolge. Ohne richtigem roten Faden hat‘s die Staffel schwer bei mir. Entweder kommt ein sinnvoller Handlungsstrang oder bitte normale Einzelfolgen. Von dieser Ausprobierei am Stück halte ich nichts. 2x pro Staffel bei 10 Episoden ja, aber nicht alle Folgen bitte.
Die Folge hat mich überhaupt nicht bekommen, sie hat mich eigentlich nur gelangweilt. Zum ersten Mal bei SNW habe ich zwischendurch immer wieder auf die Uhr geguckt und war froh, als ich die Folge „geschafft“ hatte. Aber gut, letzte Woche hatte ich dafür umso mehr Spaß.
Also optisch hatte die Folge durchaus ihren Reiz – aber die Handlung war wirklich an den Haaren herbeigezogen, nur um irgendwie dem Schwarz/Weiß Thema Raum zu geben.
Und selbst wenn man die Prämisse hinnimmt, sollte dann nicht zumindest die Enterprise vor schädlichen Strahlen geschützt sein – die lauern ja an jeder Ecke im Weltraum und würden jeden an Bord töten, verändern, krankmachen und was weiß ich, wenn es keinen Schutz geben würde.
Aber schön, dass der langen Lebengeschichte von Kor noch eine Facette hinzugefügt wurde!Bearbeitet am 17. August 2026, 19:12 Uhr
Ich war mir bei der Bewertung dieser Folge auch unsicher. Wie immer war die Optik toll und auch die Darstellenden haben mir gefallen. Aber mit der Story konnte auch ich wenig anfangen. Ich habe zunächst euren Podcast gehört und bin leider auch nur bei einer 6/10.
Bis jetzt überzeugt mich die Staffel leider nicht, obwohl ich SNW wirklich sehr mag. Ich hoffe, die nächsten Folgen werden besser.
Noch ein Gedanke zu Handlung um Laan: Wusste Spock eventuell, dass Christine die Ursache für die Störung war und hat Laan deshalb nicht unterstützt?
Es dürfte doch Mumpitz sein, das Schwarz-Weiß-Sehen mit dem Licht eines Sterns zu erklären. Gerade M’Benga als ARZT sollte doch wissen, dass menschliches Farbsehen durch die Zapfen im Auge und Interpretation im Gehirn passiert.
Das Drehbuch zu dieser Folge könnte zu Beginn der Trump Regierung geschrieben worden sein. Da ging die 4. Staffel in die Preproduction.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Autoren und Produzenten sich dabei was gedacht haben, als sie eine Folge a la Casablanca schrieben.
Ich weiß auch nicht was die Cardassianer machen, aber Uhura sollte besser nicht wissen dass es Romulaner gibt und wie die aussehen sonst bricht der Kanon mit Balance of Terror.
Allerdings hat SNW das schon ein paar Mal gemacht mit „Tricks“ (es war nur eine Zukunftsvision oder wir löschen mal dein Gedächtnis damit du nichts von netten Gorn weißt). Also man kann auch Dinge thematisieren von denen Figuren später nichts wissen dürfen, fühlt sich aber manchmal etwas „zurechtgebogen“ an.
Apropos, wenn man La’An loswerden muss/will, gilt das nicht auch für Ortegas?
Außerdem bin ich enttäuscht dass ihr gar nicht darauf eingegangen seid, dass Scotty sagt „…dann will ich aber im Transporterpuffer stecken bleiben“ (oder so) was sicher auf „Relics“ anspielt.
Erika fliegt dann das Schiff von Una. Aber ich glaube La‘an trifft es schlimm…
Ich kann mir vorstellen das in den Screenern manchmal was verloren geht weil sie können auch nicht unbegrenzt spulen.
ich gehe unter vor Arbeit und hinterlasse nur einen kurzen Kommentar
mir haben die Farben gefehlt. vielleicht ist es oberflächlich oder ich bin im geiste noch immer ein Kind, aber nur in schwarzen weiss fehlt mir was.
die Folge hat mich auch nicht so sehr mitgerissen…
auch wenn ich die politische Message durchaus startrekkig finde. aber genau, es hätte auch mehr zu cardasianern gepasst…
Wieso hat Mbanga das von uhura nicht verdient mit dem Namen als ob die Figuren nur Interagieren wenn man sie sieht…
Solide, bei mir landet die bei einer 8. Die A-Story rund um den Planeten fand ich klassisches Star Trek, wie man’s aus TOS, TNG oder Voyager kennt: Una geht undercover, wird Teil des Widerstands, muss sich entscheiden. Hat für mich richtig gut funktioniert, gerade weil es an die alte Holodeck-Folge anknüpft und Unas Geschichte konsequent weitererzählt.
Die La’an-B-Story war für mich okay, kein Highlight, fühlte sich streckenweise etwas nach Zeit-Füller an, aber sie ergibt trotzdem Sinn, weil sie zur größeren La’an-Storyline über die Staffel gehört. Schönes, in sich stimmiges Star Trek. Kann man nicht viel falsch mit machen.
¡Hola!
Zum Thema Vorspann, es gibt ja teils Klagen, man hätte doch bei den besonderen Episoden dieser Staffel auch einen speziellen Vorspann machen können.
Täusche ich mich oder haben das die Macher*innen vorausgesehen und einen Vorspann gebastelt, der die ganze Staffel reflektiert?
Ich sehe zwei S/W Szenen, ich sehe Dinos, ich sehe sowas wie die Urlaubsplaneten Stadt. Wobei ich noch grüble, wie wohl die Gorn da reinpassen, hatte ja bislang den Anschein, als wären die perdu. Leider sehe ich keine Woll-Enterprise, aber vielleicht habe ich noch nicht genau genug hingesehen. Vielleicht muss ich mal eine Frame-by-Frame-Analyse machen.
LG,
Matte Bili