Zum Hauptinhalt springen
Episodenbesprechung: Star Trek: Strange New Worlds – „Orders of Magnitude“ (S04E08)

Star Trek: Strange New Worlds · Staffel 4 · S04E08

Episodenbesprechung: Star Trek: Strange New Worlds – „Orders of Magnitude“ (S04E08)

10. September 2026

Besprochen

Shownotes

Ein Admiral übernimmt die Enterprise, Kirk sitzt plötzlich mittendrin – und irgendwo wartet ein Notruf. "Orders of Magnitude" fragt verdächtig früh: Wie schlimm kann ein Befehl schon werden?

Orders of Magnitude – Kirk, ein Admiral und Befehle mit erstaunlich viel Eskalationspotenzial

James Kirk besucht die Enterprise. Gleichzeitig folgt Pike mit einem Außenteam einem rätselhaften Notruf. Und dann taucht auch noch ein Admiral auf, übernimmt das Schiff und startet eine Verfolgungsjagd. Also alles völlig normal. Niemand sollte nervös werden. Wirklich niemand.

Star Trek: Strange New Worlds – Orders of Magnitude

Wir besprechen die achte Folge der vierten Staffel von Star Trek: Strange New Worlds und fragen uns unter anderem, warum Admiräle an Bord der Enterprise traditionell ungefähr dieselbe beruhigende Wirkung haben wie ein blinkendes rotes Lämpchen auf Scottys Konsole.

„Orders of Magnitude“: Ein Titel über Größenordnungen, Befehle – und möglicherweise darüber, dass beides schneller eskalieren kann, als einem lieb ist.

Natürlich schweifen wir wieder ab: zu alter Trek-Geschichte, Tarntechnologie, Weltraumphysik, seltsamen Sternenflottenregeln und der überraschend schwierigen Frage, wann ein Befehl eigentlich noch ein guter Befehl ist.


Süß bleiben. Enterprise festhalten. Admiral im Auge behalten.

#StarTrek #StrangeNewWorlds #OrdersOfMagnitude #SNW #JamesTKirk #DiscoveryPanel #StarTrekPodcast

Episodeninfos
Fakten
Staffel
Staffel 4
Episode
S04E08
Erstausstrahlung
10. September 2026
Themen (35)

Diesen Beitrag teilen

Podcast-Folge gehört?

35 Zuhörer

Wie findest du diese Star Trek Episode?

7.4 / 10 (40 Bewertungen)

Nach der Besprechung

  1. ihr wolltet mehr inhaltliche Kritik? hier ist sie: war die Uhr nicht aus dem Gebrauchtladen von pelia? d.h. sie war nicht wirklich von Kirk. aber vermutlich eine Männerruhr, die La’an natürlich mit Erinnerungen an Kirk aus tomorrow x 3 verbindet.

  2. Bei der ersten Erwähnung von Codrazine habe ich auf Pause gedrückt und meinem Mann einen Vortrag zu „City on the Edge of Forever“ gehalten :-). So viel sinnloses Wissen in meinem Hirn…

  3. Sebastian, meinst du vielleicht die Folge Versuchskaninchen (Alligiance)? In dieser Folge (TNG, Staffel 3) wird Picard durch einen Doppelgaenger ersetzt, der sich immer merkwuerdiger benimmt (er singt in Tenforward und es gibt diese herrliche Date Szene mit Beverly und Picard) und dort wird am Ende auch gemeutert. Und soooo viel besser als in dieser Folge!Bearbeitet am 14. September 2026, 20:56 Uhr

  4. Absolut. Schlechte Folge passt zu dem Rest der Staffel. Alles war vorhersehbar.

    Außerdem richtig unglaubwürdig, dass die ganze Crew wie die Lemminge einem Kriegsverbrecher hinterherlaufen und gar nix hinterfragen.

    Man hat richtig das Drehbuch raschelleln gehört, weil Kirk unbedingt der einzige sein musste, der nicht ein Lemming ist.

    Man hätte die Staffel so gut nutzen können, um weiter Richtung TOS zu kommen mit einer richtigen Story
    Stattdessen hat man sich entschieden, einfach den Lenker Richtung Unsinn und Schwachsinn zu stellen und einfach Folgen rauszuhauen egal wie die sind und wie die in das gesamte reinpassen

    1. Ich sagte doch Star Trek hatten wir jetzt fast 1000 mal lasst sie doch diese schönen unorthodoxen Folgen machen. Aber ich hab Hoffnung für die letzten beiden Folgen der Staffel, dann noch 16 Folgen und dann ist endlich mal ne Weile Ruhe und wir sehen an den Besprechungen nach Star Trek 4 das früher auch nicht alles besser war.

  5. Ich kann nicht nachvollziehen das ihr meint das der Adminral davon kommt, für mich wurde jetzt alles aufgedeckt und er muss jetzt die Konsequenzen tragen und Kirk wird rehabilitiert.

  6. Andy, deine Erinnerung an die Geschichte mit dem „fast wäre es zum Atomkrieg gekommen* zum Glück hat ein Russe etwas nicht gemeldet“ deckt sich mit meiner Erinnerung zur Lage der Nation 490: lässt sich Putin mit Gesang aus der Ukraine vertreiben.
    ein sehr interessanter Podcast, in dem teilweise auch die Themen angeschnitten werden, die du hier aufmachst. ich hatte in der Schule Philosophie (und habe es gehasst) und kann mich zwar noch an Namen wie Thomas Hobbes erinnern, aber mehr nicht. jetzt, viele Jahre später finde ich alle diese Themen sehr viel interessanter und danke dir, dass du so etwas immer wieder aufgreifst und einordnest. vielleicht setzte ich all mein panelium auf Paradies lost. besprecht ihr dann beide folgen oder müssen beide folgen gewinnen? ist ja eine Doppelfolge.

  7. Zunächst möchte ich unterstreichen, was ihr am Ende gesagt habt. So ging es mir auch: Endlich mal wieder eine Folge, über die man trefflich streiten / diskutieren kann! Im Signal-Chat gar es eine wirklich interessante Diskussion mit völlig unterschiedlichen Ansichten, dabei interessiert an den Argumenten der jeweils anderen. Chapeau! Alleine deswegen bei mir ein leichtes Aufatmen, denn bisher war die Staffel imho einfach nur schlimm (kleine Ausnahme: Katastrophenfilmfolge) und man konnte höchstens darüber reden, warum die jeweilige Folge einfach nur schlimm war.
    An dieser Folge habe ich einen ganz anderen Kritikpunkt: Warum die ganze Story rund um Kirks Vater? Versteht mich nicht falsch, ich habe die Dialoge zwischen den Kirk-Brüdern geliebt (und v.a. dass sie diesmal real stattgefunden haben), aber für mich hat es diese noch weitere Rechtfertigung von Kirks Handeln nicht gebraucht, ich fand sogar störend, dass man jetzt auch noch die Kriegstaten des Admirals demontieren musste. Die Geschichte hätte ja auch so funktioniert und sie wäre sogar stärker geworden, wenn der Admiral eben wirklich ein Kriegsheld gewesen wäre. Ich hätte es eigentlich stärker gefunden, wenn Kirk ganz ohne persönlichen Hintergrund gehandelt hätte (und, ja, anfangs hat er das ja auch). Mir gefällt gerade das, was Sebastian dann kritisiert hat, nämlich das shady-Handeln von Kirk mit dem Codrazine. De facti vergiftet er einen Vorgesetzten. Das ist aber genau Kirk in all seiner späteren Problematik. Er ist stur, hat keine Probleme, auch mal Befehlsketten zu ignorieren, und hat dank Drehbüchern oft einfach Glück, dass er recht hat.
    Und der Bluff, das ist so richtig Kirk.
    Die Szene in A Taste of Armageddon (eine großartige TOS-Folge!), wo Kirk Scotty General Order 24 befiehlt, bekommt damit noch mehr Hintergrund. In TOS bleibt ja offen, ob es die Order eigentlich gibt. Nun wissen wir, es gibt sie. Dennoch bin ich mir sicher, dass Scotty auf Basis unserer jetzigen Folge wusste, dass Kirk diesen Befehl nicht würde ausführen lassen. Das ist mal eine sehr schöne Kanon-Verknüpfung.
    Man könnte noch so viel kommentieren! Und gerade das ist doch wunderbar! Auch von mir eine 7.

  8. Die Folge fand ich besser als die vorherigen. Endlich wieder eine ST-Folge, die moralische Fragen aufwirft. Vor allem die Aussage, dass es falsch ist, blind auf Befehle zu hören, fand ich gut.

    Ist aber niemanden ein Fehler im Zeitablauf aufgefallen? Pike meldet, dass er erst in 1 Stunde wieder Kontakt aufnimmt. Dann kommt der Admiral an, er wird begrüßt, es findet das Gespräch im Besprechungsraum statt. Dann heißt es erst, dass sich Pike in 52 Minuten wieder meldet. Ankunft, Begrüßung und Gespräch können doch wohl kaum in weniger als 8 Minuten erfolgt sein.

  9. Ich glaube, man täuscht sich, wenn man glaubt, dass bei Star Trek Fans gerade die Gimmickfolgen im Gedächtnis bleiben. Wenn ich über die FedCon laufe und die Menschen frage, welche TNG/DS9/VOY-Folge hast du besonders gut im Gedächtnis, denke ich, dass deutlich mehr mit „Inner Light“, „Chain of Command“ oder „Drumhead“ sowie „In the Pale Moonlight“ oder „Duet“ antworten als mit „Rascals“ oder „If Wishes were Horses“ oder „Move along Home“.

    Ich persönlich habe Star Trek immer als eine Art „Anti-Marvel“ geschätzt und glaube, dass für sehr viele vor allem das ernsthafte und auch das intelektuell anspruchsvolle sehr anziehend ist. Und gerade letzteres suche ich in den letzten zwei Staffeln SNW vergebens.

    1. ich weiß nicht, ob ich rascals als gimmick – Folge bezeichnen würde. Die einzige woran ich denke, aus dem alten Star Trek, wäre die DS9-Tribble-Folge oder flashbacks.

  10. Für mich war das bisher der Höhepunkt der Staffel. Auch wenn man sich natürlich grob denken konnte, wie es wohl ausgehen wird (was aber auf viele gute Folgen zutrifft), saß ich die ganze Zeit auf der Sofakante. Ich mochte die moralischen Fragen und für die Entwicklung von Kirk war das eine grandiose Folge, die gut auf die spätere Figur hinleitet.
    Übrigens ist die Folge auch auf IMDB die bestbewerteste Folge der Staffel mit 8,5/10.

  11. ich gebe der Folge 6 Punkte. und einen Bonuspunkt, weil sie eine sehr interessante Besprechung bei euch verursacht hat was für mich interessant zum Zuhören war 🙂

    sie wirft gute Fragen auf, aber dass nur Kirk den badmiral in Frage stellt hat mich schon sehr gestört. und warum muss Kirk schon wieder auf der Enterprise sein?

    was mir auch nicht so richtig gefallen hat ist die heimliche Beförderung von uhura. die Beförderung hat sie verdient (und hier hören wir sogar, dass es eine field Promotion ist), aber warum nicht in einer größeren Runde?

  12. Ich fand es dieses Mal richtig interessant, wie viele philosophische Ansätze ihr geteilt habt. Hat richtig Spaß gemacht, die Folge zu hören. Da war einiges dabei, das mir erst im Nachhinein aufgefallen ist, und dadurch konnte ich die Folge noch mal ganz neu für mich reflektieren.

    Für mich war die Folge eine Mischung aus Jagd auf Roter Oktober, Moby Dick und Meuterei auf der Bounty.

    Zu Balance of Terror: Fand ich ziemlich eindeutig, die Anspielung. Ist ja auch naheliegend, in der Folge greift ein romulanisches Schiff mit einer neuen Tarnvorrichtung und einer verheerenden Plasmawaffe mehrere Föderationsaußenposten entlang der Neutralen Zone an und zerstört sie komplett.

    Pikes Blick am Ende fand ich richtig stark. Gesagt hat er nichts, aber der Blick sagt eigentlich alles: Was hätte ich gemacht, wenn ich da oben auf der Brücke gestanden hätte? Und genau diese offene Frage lässt die Folge ja bewusst so stehen.

    Noch ein Gedanke: Die ganze Brückenszene hat mich total an den Star-Trek-Film von 2009 erinnert.

    Und dann noch M’Benga und der hippokratische Eid: Für mich hat er da eindeutig dagegen verstoßen, auch wenn er’s gar nicht wirklich getan hat, sondern nur behauptet. Dafür müsste er eigentlich suspendiert werden.

    Für mich: 9/10 Punkte.

  13. Ein paar kleine Hinweise:
    Uhura antwortet Pikeauf die Frage, warum sie so ein Risiko eingegangen sei, sie habe sich nur an ihre Ausbildung erinnert, weil Pike genau das zu ihr gesagt hatte, als sie sich bereit erklärte, die Kommando Codes zu übergeben.
    Ortegas wird hier wirklich „Star-strucked“ gezeigt. Sie ist sehr lange von dem Held Reeker überzeugt und muss doch erstmal verstehen, dass er genau das nicht ist.

  14. Ihr habt mich diesmal wirklich überrascht. Ich hab mich sehr gewundert warum ihr beiden bei diesem wirklich glasklar vorliegenden geplanten Kriegsverbrechen so lange diskutiert. Es mag Situationen geben wo es mehr Grauabstufungen gibt, aber speziell in dieser Folge kann es keine zwei Meinungen geben. Andreas zitiert am Anfang ja schon das HVR, die Verhältnissmäßigkeit war hier unzweifelhaft nicht gegeben. Bei der Bundeswehr würde sich die gesamte Brückencrew vor dem Truppendienstgericht wiederfinden, vielleicht sogar in Den Haag wwk man die Dimension der geplanten Morde mit einbezieht, übrigens inklusive Pike. Nachdem er Kenntnis des Vorfalls hatte hätte er sofort disziplinarisch gegen die Crew ermitteln müssen, weil niemand (außer Kirk) eingeschritten ist. Das Soldatengesetz Deutschlands ist in diesem Fall klar. Ein bloßes Nichtstun ist nicht ausreichend. Wer nicht aktiv einschreitet bei einem derart eklatanten Verstoß gegen das HVR macht sich strafbar. Hier nochmal der Hinweis – ich hab es früher schon erwähnt- diese Gesetze sind in Deutschland einzigartig. Andere Armeen kennen sowas nicht. Allen voran die Streitkräfte der USA.

  15. in der Besprechung meint Andi das in der Folge später Mal ein relativ starker Hinweis darauf käme, dass das getarnte Schiff romulanisch sein könnte.

    für mich war der Hinweis gleich an Beginn. die Szene im Besprechungsraum beim Briefing mit dem badmiral: für Karte am Bildschirm zeigt so prominent den Ausschnitt mit dem Romulan Star Empire.b in den Moment hab ich den Kanon schon knacken hören. 😉

  16. badmiral: „Enterprise, ihr seid das einzige Schiff wir und breit – ihr müsst sofort dem Schiff nach!“

    ich bin da ganz bei Sebastian: wo ist der badmiral mit seinem Shuttle Los bzw hergekommen?
    da war die mich die Folge über was faul. ich dachte der badmiral hat hier irgendwas inszeniert.
    ohne Enterprise: wie kann er dahin?
    wie konnte er zuvor dem Schiff folgen?

  17. Eigentlich tolle Folge. Super Schauspiel, spannende (wenn auch bekannte) Ausgangssituation und ein toller Kirk Moment.
    Aber…
    da sind diese tausend kleine Nadelstiche. Cordrazine ist Fan Service, es darf auch gerne mal was eigenes eingeführt werden, die Zufälle waren mir zu viel (ausgerechnet heute trägt La’an die Uhr, gehen Captain und Number One auf Außenmission, ist Uhura eine viel zu gute Schützin und nimmt ausgerechnet ihren Schützling mit), der Kameramensch hält mich zu sehr für unaufmerksam (die Uhr, guck auf die Uhr, die Tasse, hasst du die Tasse gesegnet? guck auf die verdammte Tasse!) und am schlimmsten, die Konsequenzen aus der Handlung. M’Benga hat doch schon genug verbrochen, jetzt ohne Not die Schuld auf sich zu nehmen finde ich schwach. Auch der Plottwist, dass der Admiral wegen paranoiden Verhalten die Befehlsgewalt genommen wird, weil/nachdem er unter Drogen gesetzt wurde. Hä?! WTF. Die Crew reagiert nicht nur viel zu spät und verhalten gegen die Pläne von Admiral Reeger, sondern die aktiven Figuren wie Kirk und M’Benga brauchen dafür auch noch eine persönliche Hintergrundgeschichte.
    Will mir die Folge echt erzählen, dass es für die Auflösung des Problems die ungerechte Behandlung von Reeger gegen Papa Kirk braucht. Und was ist mit Uhura? Ich freue mich ja über ihre Beförderung, aber die Chancen standen echt gut, dass sie dabei draufgeht. Und auch ihre Motivation war ja, ihre zugewiesene Kadettin das Leben zu retten. Wie wäre die Geschichte ausgegangen wenn niemand in Lebensgefahr schwebt oder irgendein unbekannter Redshirt dem Tode nahe wäre (oder drauf geht).

    Trrotzdem war ich nett unterhalten und alles über 5 ist gut, deswegen 6 Sterne. Sollte M’Benga nicht deswegen sein Posten verlieren und Reeger noch echte Konsequenzen erfahren wäre es eine 6,5, aufgerundet eine 7.

    Eure Besprechung wieder eine 10 von 10

  18. Für mich geht die zeitliche Verortung der Folge nicht auf. Einerseits sprechen Sam und Jim darüber, dass ihr Vater während ihrer Kindheit immer auf dem Sprung zur nächsten Mission war, als Begründung wird aber das Nachspiel der sagenumwobenen Schlacht im Krieg mit den Klingonen aus Discovery Staffel 1 angeführt, oder? Dort hat Ortegas schließlich auch gekämpft. Wenn SNW Staffel 1 zeitgleich mit Discovery Staffel 3 (den Zeitsprung jetzt mal rausgerechnet) spielt und wir jetzt bei Staffel 4 sind, kann der Krieg mit den Klingonen doch erst etwa 6 Jahre her sein. Sam und Jim sind aber in ihren 30ern. Wie soll das zusammen gehen? Dann waren sie doch schon selbst erwachsen und bei der Sternenflotte als ihr Vater in der sagenumwobenen Schlacht Reeger vertreten hat. Bringe ich klingonische Kriege durcheinander? Oder wurden die Zeitabstände in dieser Folge völlig ignoriert?

    1. Auch wenn Paul Weasley mitte 40 ist, soll sein Kirk deutlich jünger sein als der von William Schaffner. Laut memory alpha ist Kirk 2233 geboren und die Serie spielt 2062, also ist er offiziell 29 Jahre alt. wurde nicht in der Folge gesagt, dass die Schlacht sich 9 Jahren zuvor ereignet haben soll?

    2. Memory Alpha ist sich anscheinend des Problems bewusst:

      „The battle was said to have occurred during „the Klingon War“, implying the Federation-Klingon War of 2256-57. However, the description of its effect on George Kirk’s relationship with his sons implies that it took place much earlier, perhaps near the Battle of Donatu V in 2245.“

Kommentar hinterlassen

Vor der Besprechung

  1. Wow. Eine Folge, die sich wie normales Star Trek anfühlt. Keine Puppen, kein Schwarz-Weiß, kein Musical. Aber wenn Strange New Worlds keine Experimente macht, dann revisitiert sie alte Lieblingsfolgen. Wir hatten bereits The Best of Both Worlds und The Inner Light, nun kommt The Drumhead.

    ​Sowohl Admiral Sati als auch Badmiral Reege steigern sich in ihre Paranoia hinein und übertreten dabei moralische Grenzen. Sie ignorieren Grundrechte wie die Unschuldsvermutung und rechtfertigen das mit dem Schutz zahlreicher Unschuldiger in einer hypothetischen Zukunft. Was im Fall von Reege schon sehr zynisch ist – immerhin plant er den Tod von Tausenden von Individuen. Sowohl Sati als auch Reege sind auf einen der berühmtesten Captains der Sternenflotte angewiesen, um zu erkennen, dass sie zu weit gegangen sind.

    1. Wenn ich wetten sollte, würde ich sagen, dass die letzte Folge „tomorrow’s enterprise“ eine Art DS9-Tribble-Folge, wo Ortega auf der Enterprise-D spazieren geht.

  2. Die Direktive 24 ist nicht neu, sie wird schon in TOS erwähnt (A Taste of Armageddon). Ironischerweise blufft Kirk in dieser Episode, um die Vollstreckung der Direktive zu stoppen, ohne zu ahnen, dass er später selbst damit drohen wird (auch als Bluff, versteht sich).

  3. Wie immer spielt SNW mit dem allgemeinen Star-Trek-Kanon. Reege taucht auf der Enterprise auf und übernimmt das Kommando, genau wie Kirk es in The Motion Picture tun wird. Und Cordrazin ist doch die Droge, die McCoy sich in The City on the Edge of Forever injiziert, oder?

    1. Kirk kennt Cordrazin in der TOS Folge schon ziemlich gut und spricht Pille ja sogar darauf an, dass es ziemlich gefährliches Zeug ist. Jetzt ist mir auch klar woher er das alles weiß 🙂

  4. Ich frage mich, ob noch was mit Asha kommt. Wir haben sie bisher dreimal gesehen, jetzt wird sie erstochen und verlässt die Sternenflotte. Wenn das schon alles gewesen sein soll, ist ihr Arc doch ein wenig dünn.

  5. Die Parallele mit George Kirk unter Reeges Kommando hat mir sehr gut gefallen. Diese Folge schafft den Sprung von „Dad hatte nie Zeit für uns“ zum Star-Trek-Film von 2009. Irgendwie hätte ich mir für diese Folge ein Cameo von Chris Hemsworth gewünscht.

  6. Nun kommt mein Hauptproblem mit der Folge: Ich habe neulich Nemesis wieder geschaut und festgestellt, dass sie die Figuren verbogen haben, damit sie zur Prämisse des Films passen. Das Gleiche machen sie hier auch. Seit wann sind La’an, Spock, Scotty und M’Benga so blind gehorsam? Es wirkt fast so, als wäre Kirk der Einzige mit einem moralischen Kompass. Dass sie überhaupt zulassen, dass das Außenteam zurückgelassen wird, passt gar nicht zu ihnen. Und sie stehen nicht einmal under the influence. Nein, das Drehbuch verlangt einfach, dass sie sich so verhalten, damit Kirk die höchste moralische Instanz sein darf – und das haben die Figuren gar nicht verdient.

    1. Ja da hab ich mich auch sofort gefragt ob das sein kann. Aber der Admiral wurde ja als Kriegsheld eingeführt zu dem die Crew schon aufschaut wenn nicht sogar den gewissen Fanboy Moment erlebt. Ortegas ist ziemlich hin und weg bis zum Schluss von ihm hab ich das Gefühl. La’an zweifelt, aber hält sich als gute Soldatin an den Befehl.
      Von M’Benga und Spock hätte ich am ehesten erwartet, dass sie eingreifen.

  7. Immer wenn ein Admiral ins Spiel kommt und ein Schiff übernimmt kann das ja nicht gut enden 🙂 Ich fand die Episode ziemlich gut, hat sich mehr nach TOS angefühlt für mich. Der B Plot mit Uhura war anscheinend nur dazu da Pike und Una vom Schiff zu bekommen, die hätte ich jetzt nicht gebraucht.

    Das Schiff von Kirk scheint ja gar keinen ersten Offizier zu brauchen so oft wie der unterwegs ist. Ich weiß auch nicht ob er auf der Enterprise wirklich die erste Wahl als erster Offizier ist wenn er eigentlich nicht zur Stammbesatzung gehört.

      1. Warum? Kannst du das ein bisschen ausführen? In Discovery war sogar mal Tilly der erste Offizier von Saru obwohl sie nur Ensign war.
        Antworten ZitierenBearbeitet am 11. September 2026, 08:21 Uhr

        1. Ja, weil Sie im Komandoprogramm war und daher am meisten Erfahrung damit hatte, das ist Kirk auch. Zudem macht er den Job auch auf einem anderen Schiff und weiß damit was zu tun ist.

          1. Nein das stimmt nicht, es gab mehrere Leute auf der Brücke die schon viel länger gedient haben als Tilly und viel mehr Erfahrung hatten weil sie auch schon mal das Kommando hatten: Lieutenant Nilsson, Lieutenant Owosekun, sogar Lieutenant Rhys wären besser gewesen. Damals wollte das Drehbuch aber, dass Tilly übernimmt, genau so wie diesmal. Kirk musste laut Drehbuch übernehmen weil er hald eine wichtige Rolle hatte. Aber ich hätte immer einen genommen der besser im Schiff verankert ist als der externe Kirk.

  8. Ich benötige Beistand!

    Achtung, Spoiler!

    Was soll ich sagen? Ich könnte lange drum herumreden, aber ich finde, dass dies die schlechteste Folge der Staffel ist – vielleicht sogar der ganzen Serie.

    Ich brauche eure Hilfe. Vielleicht habe ich etwas nicht verstanden (das hoffe ich zumindest).

    Zuerst das Positive: Uhura und Kirk hatten großartige Momente und haben alles super und richtig gemacht. Uhura hat sich die Beförderung absolut verdient!

    Aber jetzt zum Rest der Folge … Was haben die Macher unserer Crew da angetan? Allen voran Spock …

    Den Brückenoffizieren und Scotty kann ich noch verzeihen, dass sie einem hochdekorierten Helden der Flotte folgen. Sie sind schließlich noch sehr jung, und der Admiral gilt als Held. Aber der erfahrene Spock? Meiner Meinung nach hätte er sich viel früher auf Kirks Seite stellen müssen.

    Da wollte jemand 5.000 Leben auslöschen, und alle tun brav ihre Pflicht. Wir sind die Sternenflotte! Wir sind Forscher, keine Schlächter!

    Der Einzige auf dem Schiff, der wirklich starke Probleme damit hatte, war Kirk. Alle anderen hätten 5.000 Lebewesen umgebracht – aufgrund einer Vermutung.

    Entschuldigt, aber diese Folge lässt mich ratlos zurück.

    Ich würde der Folge 0 Sterne geben, wenn Uhura nicht gewesen wäre. Sie hat den einen Stern herausgeholt.

    Ich finde, die Autoren haben hier einfach eine schlechte Geschichte geschrieben und unserer Crew keinen Gefallen getan.

    Der ganze Plot hätte vermutlich schon nicht funktioniert, wenn Pike oder Nummer Eins an Bord geblieben wären – etwas, das uns vor ein paar Folgen noch als Tatsache verkauft wurde.

    Ach, ich bin so unzufrieden!

    Endlich mal wieder eine Star-Trek-Folge, und dann so eine schwache Story.

    Ich freue mich auf eure Besprechung!Bearbeitet am 11. September 2026, 05:48 Uhr

  9. paulmunich schrieb:

    Nein das stimmt nicht, es gab mehrere Leute auf der Brücke die schon viel länger gedient haben als Tilly und viel mehr Erfahrung hatten weil sie auch schon mal das Kommando hatten: Lieutenant Nilsson, Lieutenant Owosekun, sogar Lieutenant Rhys wären besser gewesen. Damals woll…

    Okay, vielleicht bei Tily. Aber bei Kirk jetzt. Wer wäre besser geeignet auch im Hinblick das man dann diese andere Person auch ersetzen müsste.

BETA