Star Trek: Strange New Worlds · Staffel 4 · S04E07
Episodenbesprechung: Star Trek: Strange New Worlds – „Like Chronitons Through the Hourglass“ (S04E07)
3. September 2026
BesprochenShownotes
Star Trek wird zur Soap: „Like Chronitons Through the Hourglass“ sperrt Pike in großes Gefühl, großes Drama und sehr kleine Realitätsgewissheit. Wir fragen: Wie viel Genre verträgt die Enterprise eigentlich noch?
Star Trek wird zur Soap – große Gefühle, Chronitonen & garantiert kein diskreter Blick in die Kamera
Die Enterprise steckt in einer Soap Opera. Ja. Wirklich. In „Like Chronitons Through the Hourglass“ bekommt Captain Pike plötzlich große Gefühle, große Dramatik und eine Realität serviert, die ungefähr so dezent ist wie ein überraschender Vaterschaftstest fünf Sekunden vor der Werbepause.

Wir sprechen über amerikanische Soap-Geschichte, den ziemlich wundervollen Titel-Gag, Rhys Darbys Rückkehr, Soap-Legende Deidre Hall und natürlich die Frage, die sich Star Trek offenbar jede Woche neu stellt:
Welches Fernsehgenre können wir eigentlich noch auf dieses Raumschiff werfen?
Dazu gibt es Chronitonen, ausgesprochen dramatische Blicke und zwei Podcaster, die tapfer versuchen, dabei so süß wie möglich zu bleiben.
#StarTrek #StrangeNewWorlds #LikeChronitonsThroughTheHourglass #SNW #DiscoveryPanel #StarTrekPodcast
Episodeninfos
Fakten
- Staffel
- Staffel 4
- Episode
- S04E07
- Erstausstrahlung
- 3. September 2026
Themen (23)
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ich hoffe, das war jetzt genug Soap Opera für euch – für mich war das leider wieder nix. aber die Einspielung nach den Ende Credits nicht verpassen, die fand ich lustig!
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ich habe mir diese folge mittags in meiner ausgedehnten pause angesehen. mein urteil in einem wort… auweia.
aber der @Gegenteil-Peter hat recht das beste an der folge waren die post credit szenen. -
Ich fand es wieder großartig und habe viel gelacht :). Auch die Entwicklung geht weiter – man muss sich halt auf die wechselnden Arten einlassen, aber vom „normalen“ Star Trek haben wir ja auch über 800 Werke, dann schaut man halt die.
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habe gerade erst 30 Sekunden geschaut, aber…? Schwarzwaldklinik??? genau mein Humor, ich lache mich tot.
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Erstaunlich, dass Paramount+ die Werbeunterbrechung mit Trelaines Ansage synchronisiert.
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Dass die Macher und Schauspieler diese Staffel als beste Staffel SNW angekündigt haben, ist schon eine Frechheit.
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Ja, eine klare Untertreibung!
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Ob Anson Mount für diese Folge wohl den „Jonathan Frakes Gedächtnispreis für schlechtes Schauspiel“ bekommt?
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Ich mag Anson Mount und er funktioniert für mich hervorragend als Pike. Aber das Weinen in der letzten Szene war wirklich schlecht gespielt und etwas zum Fremdschämen.
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Überhaupt nicht so wahrgenommen, am Ende ist es auch mehr die Entscheidung des Regisseurs statt des Schauspielers.
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Ich liebe die supernatural Episode „Changing channels“, die genau nach dem gleichen Prinzip funktioniert – nur das sie im Kontext der Staffel und der Serie Sinn ergibt und der Hintergrund und die Auflösung von „der Trickster schickt die Hauptfiguren in eine soap opera“ deutlich ernster ist.
Die Folge hier hat für mich irgendwie überhaupt keinen Sinn ergeben. Trelane hat doch quasi das Drehbuch geschrieben und den Rollen ihre Texte gegeben… Wieso ist er dann überrascht davon was passiert? Den Grund, den er am Anfang Pike nennt, warum dieser unbedingt mitspielen muss, habe ich auch nicht verstanden. Und die Crew hat ihre Texte bekommen, kann sich hinterher dran erinnern, aber hat ja nichts davon freiwillig oder aufrichtig gesagt. Was soll dann das ganze?? Ja, sie haben irgendwelche Emotionen erlebt, aber abgesehen von Pikes Erinnerung an Juliet (war das nicht nur Batel, die das erlebt hat? Pike hatte diese Erinnerung doch gar nicht oder erinnere ich mich da jetzt falsch?) war ja nichts davon real. Was bringt es uns dann, zuzusehen, wie die Figuren irgendwelche Emotionen durchleben, die überhaupt nichts mit ihren Charakteren zu tun haben?
Naja, vielleicht ergibt das alles mehr Sinn nach eurer Folgenbesprechung 🙂 Bis dahin leider nur drei Sterne.-
Klar hat Pike dieses Leben mit Marie durchlebt und ja darauf geht es ja, klar ist es für ihn passiert er hat das alles erlebt bis zum Tod von Marie. Warum soll das nicht Real sein? War es doch für JL auch in Das Zweite Leben.
Und deshalb war auch Trelane überrascht weil sein Drehbuch von den Erlebnissen von Pike überschrieben werden.
Ja, das ganze ist übertreiben aber in allem aus der Episode steckt auch ein Ansatz auf dem das aufbaut.
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In der Folge ging es ja aber um Bathels Aufstieg zur Beschützerin von dem Urbösen. Es wurde mir zumindest beim Schauen nicht klar, was, wodurch und wie da passiert in der Sequenz. Nur das wozu, und das war, damit Bathel zur Statue werden konnte. Ob Pike da selber mit drin war oder auch nur eine Projektion geht für mich aus der damaligen Folge nicht hervor und ergibt auch für mich wenig Sinn, wenn man intensiver über die gesamte Prämisse der dritten Staffel und des Staffelfinales nachdenkt.
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Also für mich war das ziemlich klar das in dem Moment der Verwandlung sich Marie sich und Chris mit ihren Kräften in den Bruchteilen von Sekunden was wir als Real bezeichnen würden das ganze Leben zusammen zu durchleben und wir sehen eben nur ein paar Ausschnitte davon. Dir beide war es nicht von unserer bekannten Realität zu unterscheiden und daher trauert er nicht nur um Frau sonder auch um seine Tochter.
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Ui, das wird doch garantiert wieder eine Folge, die sehr kontrovers ankommen wird.
Ich hab am Anfang mehrfach gelacht, weil es so albern war. Dann beobachtet, wie die Schauspielenden unterschiedlich gut im Genre aufgegangen sind (Ethan Peck ist ein genialer Soap-Darsteller). Und am Ende haben sie es dann einigermaßen gerettet, weil es keinen Reset gab und zumindest etwas echte Charakterentwicklung.-
Ethan Peck war wirklich überragend, absolut überzeugend in seiner Doppelrolle als Sybok
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Eine Episode, die viele Reminiszenzen bietet:
Q – zu Q hatte ich immer ein sehr ambivalentes Verhältnis, von absolut peinlich bis zu richtig gut.
Leben, die in kurzer, kürzester Zeit gelebt wurden und für den, der es erlebt hat, sehr real war, gab es in TNG, DS9 und Voyager, in Generations. Hier wird zum ersten Mal erklärt, wie real sich Pikes Ehe mit Marie angefühlt hat.
Wo kommt der Counselor auf einmal her? Sie war in keiner der früheren Folgen.
Das ernstere Thema, das hier auch behandelt wird, ist Trauer.
In der Episode steckt sehr viel. Vielleicht zu viel. Soap Opera in der Space Opera und Komödie, Tragödie und Drama.
Ja, die Produzenten und Autoren arbeiten sich in Staffel 4 an allen Genres ab.
So gesehen ist Staffel 4 wie ein Gericht, das überwürzt ist.
Die Episode ist gut, sie regt zum Nachdenken an.-
Zum Counsellor geht eh keiner hin, darum sehen wir sie auch nie. Ich kannte die Schauspielerin nicht, aber es war mir sofort klar, dass sie eine Special Gästin aus dem Genre sein.
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Puh ich hab mich durch die Folge durchgequält, ich erspar sie mir beim Rewatch.
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Ich werde jetzt eine Lanze für diese Folge brechen und ihr 11 von 10 Punkten geben.
DAS war Star Trek!
Lustig, sogar witzig, gefühlvoll, sogar tiefgründig, keine komisch-neumodischen Computertricks, die mich verrückt machen. So will ich das haben, auf sowas hab ich jetzt 6 Folgen lang vergeblich gewartet. Die Folge war doch keine Soap, auch wenn sie so inszeniert worden ist. Szenen mit fiesem Overacting und Dialoge mit völlig abstrusen Wendungen, die zu bescheuerten Schlussfolgerungen führen – ja, meinetwegen, so funktionieren Soaps. Wendepunkt ist aber doch das Gespräch zwischen der Counsellor und Pike in der Bar: Sie zählt ihm drei einschneidende Ereignisse in seinem Leben auf und endet mit Maries Wächterrolle. Danach hört die Soap schlagartig auf. Die Soap ist vorbei. Anders also als all die Vorgängerfolgen der Staffel ist die Soap hier nicht das Experiment, das auf Teufel komm raus durchgezogen werden muss (Horror, Puppen…), sondern das Vehikel, das die Folge braucht, um erfolgreich Pikes Geschichte zu erzählen. Ich finde das großartig!
Antworten ZitierenBearbeitet am 4. September 2026, 15:06 Uhr -
Ich war nach dem Vorspann versucht auszuschalten. Als Q eingeblendet wurde entfuhr mir ein entsetztes Nein, und genauso verlief leider der Rest der Folgt. Ja, es gab einiges an Charakterentwicklungen, Schade das diese ausgerechnet in so einer Folge passieren muss. Ich fand das im ganzen wirklich schrecklich.
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Sorry … Diese Folge war nach den ersten Minuten schon unerträglich. Für die 70/80 Jahre vielleicht OK. Aber sonst für mich persönlich nur HORROR.

Das mit dem Sinteeol wird ja in Besuch von der alten Enterprise ja Thematisiert, Scotfy kennt das ja nicht. Ist davon Enttäuscht und Data sucht ihm ja dann was von den Vorräten raus und das war grün!
Und die Enterprise verträgt mindestens noch dreimal. Jetzt zieht man das noch durch.
Übrigens das Bild im Beitrag ist falsch da steht Episode 6 statt 7y
Ah, jetzt ist es schon verbessert das Bild. Top!
Ach was Pike macht keine Therapie sondern macht halt ein halbes Jahr eine Mission nach dem anderen wer konnte damit nur rechnen!
Wenn man erstmal einen Q holen muss um die Charaktere regelrecht zu zwingen in ihren Arcs voranzukommen… komplette Bankrotterklärung der Drehbuchautoren. Darüber hinaus war die Folge einfach langweilig. Ich bin eingeschlafen. Hab mir dann kurz überlegt zurückzuspulen, es dann aber gelassen weil ich mir dachte ich kann dir verpassten Teile genausogut bei euch anhören.
Apropos, live dabei
Sebastian, wie war eigentlich die Grundsteinlegung des Kölner Dom?
Ansonsten, die Folge war mal wieder unterirdisch sowie die ganze Staffel. Ich werde nur noch den Podcast hören und die Folgen einfach nicht mehr anschauen, um Enttäuschungen zu vermeiden.
Wenn ich weniger als null Sterne für die Staffel geben könnte, würde ich das tun
Dann können wir ja froh sein das alles Abgesetzt wurde 👍.
Das absetzen ist schon schlimm genug da muss man nicht vorher noch den Lenker der Serie nach Rechts in den Abgrund rum reisen
Die vorherigen Staffeln waren toll gut aufgebaut mit tollen Geschichten
Und nun ist es einfach nur noch der größte Quatsch, den es gibt ohne roten Fahrten ohne Story Hauptsache irgendwas hingeschmiert
Und das ist eigentlich schade
Von in den Abgrund reißen sehe ich gar nichts. Mir hat das alles viel Spaß gemacht. Ich finde es erfrischend mal andere Konzepte zu sehen. Wenn ich immer das gleiche sehen wollte kucke ich halt Voyager, Das nächste Jahrhundert oder Deep Space Nine.
Ach was bei der letzten Staffel wurde auch schon über die Tonalität gemeckert.
Wenn man jetzt Voyager Staffel 8 bringen würde gäbe es auch nur Gemecker. Vielleicht tut eine Pause doch ganz Gut!
Erschreckend das ihr Memory Alpha mehr traut als eurer eigenen Arbeit hier oder zumindest dem was Paramount dann selbst als 1000 titulieren wird.
Wenn das passiert wissen wir wenigstens was jetzt mit Der Käfig ist.
Also ich zweifel gerade ein wenig an meiner eigenen Mentalen Verfassung, aber man war das schon sooooo schlecht, stumpf und drüber, dass es wieder gut war. – Also wirklich. Ich war am Anfang echt wieder genervt, und dachte „Macht nicht schon wieder eine Gimikfolge“. Aber ich gebe zu, es war gut gemacht, war kurzweilig. Hatte aber auch die ganze Zeit die Supernatural Folge im Kopf, die eine ähnliche Idee hatte.
Das Ende fand ich dann aber auch wirklich stark. Endlich mal ein Kapitän, der glaubwürdig in Therapie ist, und auch bei mir Emotionen weckt.
Fazit von mir. Bagdad. Ich Bagdad alles nicht mehr. Bitte nie wieder – 8/10 Punkte.Bearbeitet am 7. September 2026, 23:24 Uhr
Langsam sollte doch klar sein, das geht so mit der Staffel weiter jede Folge ein anderes Gerne.
Spoiler: die Episode 8 gehört in das Badmiral Genre.
Ich fand diese Folge super, von Anfang an spannend, mit Pikes Rolle konnte ich mich sofort identifizieren. Denn Soaps waren für mich immer zum fremdschämen. Dass die Charakterentwicklungen mit der überspitzten Darstellung einer Soap verknüpft werden, ist eine clevere Idee und hat voll meinen Nerv und Humor getroffen. Ich fand auch die schauspielerische Leistung von Anson Mount stark, erst witzig und dann verletzlich – ich habe es im abgenommen :).
Die Folge hat diese missratene Staffel nicht verdient.
Ich fand die Folge schrecklich, und zwar, weil sie mir zu sehr in der Denke von Hollywood-Akteuren ist (oder wie es benennen soll) bzw. sie feiern sich selbst (und Hollywood) zu sehr. Mich stört nicht, dass Trelane die Verhaltensweisen der Crew (à la einer Soap) beeinflussen kann, sondern weil sie Trelane in ein Setting eines Produktionsleiter (?) einer Seire versetzen. Wenn auch auf völlig anderen Ebenen, hatte ich dieses Hollywood-Denke-Gefühl auch bei A Case of Chiaroscuro oder bei Level-Five Transporter Accident und bei Human Best Friend.
Ich kann in diese Folgen deshalb leider nicht so richtig eintauchen – im Gegensatz zu TNG, VOY, DS9, ENT und sogar bei Prodigy (obwohl das sogar eine Zeichentrick-Seire ist) oder Academy, die ich irgendwie als SciFi-realistisch und ernsthaft empfinde. Auch wenn es zwar Folgen gibt, die ich mag (wie 1, 2 und 6 in dieser Staffel) haben diese für mich negativen Folgen einen Einfluss auf mein Gesamterleben der Serie. Ich schaue SNW mehr so als Zuschauer an, als eben einzutauchen. Zumindest empfinde ich das in dieser Staffel so.
Leider wieder eine schwache, enttäuschende Folge (auch wenn der Anfang noch ganz wizig war). Nach so viel Gimmick bin ich einfach nicht mehr invested in die Charaktere und finde es ultraschade, daß nach den grandiosen Staffeln 1 und 2 von SNW soviel an Potenzial verschenkt wird.
Naja, zumindest haben wir so eine weitere Staffel Lower Decks bekommen 😉 Können wir jetzt bitte noch zwei Staffeln „echtes“ SNW bekommen? 😉
Naja, vielleicht haben wir ja Glück und das nächst Genre, das verwurstet wird, ist SCIENCE FICTION. Das wär doch mal was.
Ich gebe dieser Folge 9 Sterne. Sie hat mich sooooo beruehrt, wie noch keine SNW Folge in dieser Staffel. Die Szenen mit Pike und seiner Tochter und auch am Ende mit der Psychologin haben mich emotional umgeworfen, aber positiv, obwohl ich weinen musste, weil ich so mit Pike gefuehlt habe.
Sie hat lustige Momente („Are we back in the musical?“) aber auch so viele gute Momente (zB Ortegas, die Mbenga Mut zuspricht). Der Roddenberry Faktor ist hier sehr hoch finde ich 🙂
Ja, der Anfang war etwas anstrengend (dafuer 1 Punkt Abzug) und ich kenne Days of our Lives nur weil Joey in Friends da mitspielt und man in der Serie Friends manchmal Szenen von Days of our Lives sieht (die aber vermtlich fake waren). ich hatte nur eine ganz kurze GZSZ Phase mit meinem Bruder Ende der 90, auf die ich alles anderes als stolz bin, denn es gibt nur eine gute Soap: DS9 🙂
und dann muss ich noch einen Kommentar zu gestern hinterlassen: es war ein soooooo schoener Star Trek Tag in Bottrop 🙂 ihr habt einen tollen Beitrag bei dem Podcastgipfel geleistet 🙂 Sebastian rockt auch ohne Vorbereitung 🙂
es war sehr schoen ein paar von euch anderen zu treffen 🙂 die Enterprise D Bruecke war ein Traum 🙂 der ganze Tag war einfach PHANTATISCH 🙂 🙂 🙂
Ich schließe mich mal an.
Echt toll wie soverän die ihre Live Auftritte meistern. Charismatische Botschafter von neuem Star Trek. Danke auch fürs erwähnen von Prodigy. Hatte bei der Nacherzählung von Time Amok direkt Gänsehaut und ein kleines Tränchen für Rok-Tahk im Auge.
Schade, dass man Discovery Panel Fans nicht direkt erkennt. Mehr Merch wäre toll. Vielleicht auch mal Buttons, eventuell personalisierte mit unseren Nicknames.
und falls es noch jemanden interessiert moechte ich folgende Infos zu meinem parabelflug hinzufuegen:
* es war 2002
* der Flug ging ab Bordeaux
* wir sind uebers Meer geflogen, wo sonst niemand war
* das Flugzeug (ein A330) ist dort auf 8000 m Hoehe gestiegen und hat sich auf 6000 m Hoehe fallen lassen
* und das 21 mal hintereinander
* wir haben dort wissenschaftliche Experimente durchgefuehrt, fuer die man Schwerelosigkeit braucht
* damit man das alles ohne Brechreiz und Uebelkeit uebersteht gab es 2 (!) Pillen: eine, die alle Organe wie Magen und so lahm legt und eine zweite, die etwas wie Extacy enthaelt, damit man nicht einschlaeft (ich musste da was unterschreiben, sonst haette ich die Pillen nicht bekommen)
* es war eine der coolsten Erfahrungenen meines Lebens
* keine Ahnung was das gekostet hat, es war ja ein Forschungsprojekt und ich war vorher wochenlang fuer das Experiment an Board involviert und das war Teil meines Studiums (das sogenannte F-Praktikum)
(Mein Lieblingsteddy hatte ich uebrigens auch dabei, der hing an einem Seil und durfte auch schwerelos sein 😉
Andy, deine Bewertung ist nicht schizofren. Schizofrenie bedeutet, dass du psychotisch bist, also Wahnvorstellungen oder Gedankenstörungen hast oder halluzinierst. Wenn du meinst, dass du zwei widerspüchliche Ansichten hast, bzw. eine „gespaltene Persönlichkeit“ käme das am ehesten einet dissoziativen Persönlichkeitsstörung nahe. Das nur mal um gegen Stigmatisierung und für ein besseres Verständnis für an Schizofrenie erkrankte Menschen vorrzugehen.
Ich bin von der Staffel genauso genervt wie Andy. Und ich sehe diese Folge auch deutlich kritischer. Ich finde, man muss auch immer berücksichtigen, wie Pike überhaupt in die Situation mit dem „zweiten Leben“ gekommen ist. Kann mir das jemand noch mal kurz von Anfang bis Ende erklären? Am besten so, dass auch ein dummer Däne das versteht.
Was ist eigentlich aus Pikes eigentlich Drama/Trauma um seinen anstehenden Unfall geworden? Ist das nicht mehr gut genug, um daraus Geschichten zu erzählen. Und wenn man mir hier wirklich erzählen will, dass das so tief sitzt mit dem Verlust, dann tue ich mich schwer ihn weiter normal auf der Brücke als Captain zu sehen. Genau wie Picards sowohl das Borg-Sein, als auch seine Zeit als Kamin nicht wirklich tiefgreifend verändert hat. Das hat man dann nur angebracht, wenn es gut in die Story gepasst hat. ,
Ich finde auch, dass Ansom Mount in dieser Staffel mal wieder an die Grenze seines Talentes kommt. Ich halte ihn für einen eher eindimensionalen Schauspieler. In dieser Dimension aber sehr gut.
Wie viele fremde, neue Planeten haben wir eigentlich in dieser Staffel bisher gesehen und warum? In Folge 1 sehen wir die Erde. In Folge drei sehen wir einen Planeten, aber nur Innenaufnahmen. In Folge 4 haben wir Ma’taar, was mich aber irgendwie sehr an die 1940er Erde erinnert hat und dann wieder drei Bottle-Episoden… FInde ich schade!
Tolle Folge.
Minuspunkte:
– Anson Mounts finaler Gefühlsausbruch hat mich nicht durch sein Schauspiel gepackt, allerdings die Story an sich.
– die Richterrobe. In Mission Farpoint fand ich diesen Auftritt grausam, zynisch und genial. In SNW kann eigentlich keine Q zufällig dasselbe Outfit auswählen. Und wenn es planmäßig war, wäre ein kurzer Satz dazu nett gewesen.
Aber ansonsten, mega Humor, tolle Charakterentwicklung, gut gemachte Soap Opera Parodie, ich mag’s.
Viele liebe Grüße
QIStIq (Krisch-tick. Sonst nehmt halt mein Namen, wenn ich Mensch Cosyplaye. Christian)
Staffel 4 ist bis jetzt für mich die zweitbeste von SNW.
Stellt euch vor, ihr hättet noch niiiiiie Star Trek gesehen und guckt das erste mal TOS. Schon in den ersten Folgen wiederholen sich Themen wie gruselige Übermenschen die mit Psi-Kräften alle in Gefahr bringen, die noch unbekannte Crew verhält sich seltsam und alle sind Out of Charakter und eine, zuvor noch nie da gewesene Gimmick Folge folgt der nächsten. SNW sehe ich genau in dieser Tradition, nur das sie am Ende der Folge eben nicht den Reset Button drücken. Würde mich nicht wundern wenn am Ende der Staffel jede Folge ein Puzzle Stück fürs große ganze war. Auf jeden Fall gibts schonmal viel Charakterentwicklung.
Und wie Sebastian sagt, scheinen die ja etwas zu machen was sich das Fandom vermeintlich wünscht. Ich glaube sogar, dass die das absichtlich bis zur Schmerzgrenze treiben. Für mich noch gerade so unter der Schmerzgrenze, für Andi anscheinend knapp drüber.
So oder so finde ich bemerkenswert, dass Strange New Worlds jetzt die sechste von neuen Star Trek Serien ist, die sich alle völlig voneinander unterscheiden. (TNG hatte noch einige TOS-artige Folgen und TNG, Voyager und DS9 hatten auch immer Folgen, die in der jeweils andere Serie auch funktioniert hätten).
Vielleicht braucht es auch etwas zeitlichen Abstand, um die neuen Serien zu bewerten. Aktuell bin ich sehr glücklich (auch wenn ich mit Schrecken auf die nahende Star Trek Serien-Durststrecke schaue).
Mein persönlich größter Kritikpunkt ist, dass ich mir Ernsthaftigkeit wünsche und nichts lustiges. Vor allem trifft SNW im Gegensatz zu LD meinen Humor überhaupt nicht. Folgen wie „Under the cloak of war“ oder „Lift us where suffering…“ zeigen mir, dass SNW das ja kann. Und diese Tonalität, mit einzelnen, packenden Geschichten, wo es nicht um das große Schicksal geht, die fehlen mir. Und das hatte ich in dieser Staffel nur in Ansätzen in der ersten Folge und da wir mir das auch schon viel zu groß mit Zeitreise und der Zerstörung eines Planeten im Sol-System usw…
Off-Hour ist das für mich auch nicht, weil es da in erster Linie um die Action geht und die Spannung, und die funktioniert aus den bekannten Prequel-Problemen überhaupt nicht, weswegen mich null Prozent interessiert, ob M’Benga, Spock oder Scott überleben, weil ich die Antwort kenne. Und ich kenne auch die Antwort, dass M’Benga und Chapel auf der Enterprise bleiben.
Prequelproblem sehe ich nicht. Wenn ich Die Hard anschaue (auch zum ersten Mal) weiß ich, dass Bruce Willis nicht stirbt. Das gilt für die meisten Actionfilm.
Umgekehrt ist Harry Kim schon gestorben, und das hatte trotzdem keine Konsequenz.
Ich muss sagen, dass ich die Folge nach Hören eurer Besprechung minimal besser bewerte. Habe sie übermüdet und mit einem zahnenden Kleinkind im Nebenzimmer geguckt und einfach nicht gecheckt, was diese Uhura/Vater- Story sollte. Die Interpetation, dass Uhura als Mentorin für diese Vulkanierin quasi eine Vaterrolle annimmt, wie Pike diese für sie ist…. okay, kann ich akzeptieren. Aber ich finde nach wie vor extrem schade, dass Themen wie Ortegas Gorn Trauma oder MBengas durch Krieg und Verlust der Tochter undundund kaputtes Selbst nur überspitzt und lächerlich als „spacemadness“ behandelt werden. Und danach sitzt man zusammen, trinkt (mal wieder) und sagt leichthin „Ja, da reden wir auch noch mal drüber“. Warum kann man diese Themen nicht mal ernsthaft thematisieren? Und es stimmt nicht, dass das in Star Trek eben nie passiert. Z.B, in „Extreme risk“ von Voyager, schafft man es, sich Taumafolgen duchaus ernstahaft zu nähern (auch wenn natürlich ab der nächsten Folge wieder alles prima ist). Selbst „Family“ versucht es auf irgendeine Art ernsthaft (ja… klappt nicht so überzeugend, aber ja). Und zu mindest einzelne Szenen wie am Ende von „Chain of command“ deuten zu mindest an, dass man über Traumata und emotionale Ausnahmesituationen ernsthaft sprechen kann . Eigentlich würde ich denken, dass man das in der heutigen Zeit endlich auch expliziter machen kann. Stattdessen reden wir über solche Themen nur noch in Comedy- und überspitzen Soapfolgen. Weil so wirklich enstnehmen tun wir das dann lieber doch nicht (ist vielleicht auch besser so, sonst könnte man noch an die Zivilbevölkeung im Iran denken oer auch an die nicht so glorreiche Seite des Soldatseins. Aber das führt jetzt wohl zu weit.)
Die Folge an und für sich hat mir sehr gut gefallen. Die ganzen Soap Anspielungen waren so gut – hab viel gelacht.
Und ich fand es mega dass Pikes anderes Leben dass er verloren hat, endlich mal wieder thematisiert würde.
aber ansonsten ja! Über die ganze Staffel gesehen ist mir das viel zu viel Gimmick alles. Ich bin da leide auch überhaupt nicht zufrieden.
Kann mich allen nur anschließen. D.h. sowohl denen, die die Folge gut fanden als auch denen, die berechtigte Kritik üben… sorry, habe wohl Weltraumwahnsinn… Den Anfang fand ich wirklich lustig als Pike partout nicht auf die Soap-Realität eingehen wollte. Nach einiger Zeit war es etwas ermüdend aber doch auch lustig. Deshalb hat mich der emotional harte Cut zu der Trauer um Juliet komplett aus der Folge gerissen. Auf der einen Seite Klamauk, den ich als Parodie ganz gut vertragen konnte und dann plötzlich diese ernsten tiefen Emotionen Pikes. Schade, hätte mir dazu eine etwas ernsthaftere Folge gewünscht. So blieb ich etwas verstört zurück.
Insgesamt habe ich den Eindruck, dass SNW, weil die Autoren sich bewusst waren, dass die Serie nicht mehr allzu lange fortbestehen würde, alles in diese Staffel reinpackt, was sie schon immer mal gerne mit Star Trek machen wollten. Leider bleibt bei 10 Episoden dann kein Platz mehr für normale Star Trek-Folgen und die letzte Staffel wird ja noch kürzer sein. Irgendwann bin ich den Machern aber vielleicht mal dankbar, dass es die ganzen Gimmick-Folgen gibt. Dass sie jetzt Schlag auf Schlag kommen, ist allerdings etwas anstrengend.Bearbeitet am 12. September 2026, 17:53 Uhr
Die Folge an sich war nicht schlecht. Richtige Charakterentwicklung ist aber leider nur möglich, wenn die Anregung von außen kommt. Da kann ich mich den Vorkommentator*innen anschließen. Unabhängig davon hatte die Folgen für mich Längen, da ich die Anspielungen nicht zuordnen konnte – auch wenn meine Oma früher immer Reich und Schön geschaut hat. Das mit Uhura fand ich drüber. Pikes Auflösung am Schluss hat mich aber zu Tänen gerührt. Und es gibt also wirklich immer ein/e Psyochtherapeut*in an Bord? Interessant – ich glaube aber nicht, dass wir sie noch einmal wiedersehen. Ich bin bei Andi, wäre das die einzige Episode ihrer Art gewesen, wäre das super gewesen – so ist es eher Mittelfeld. Zumindest erinnern sich alle daran.
Oh Mann bin ich genervt von diese Special Folgen. Ich hab 3 oder 4 Anläufe gebraucht um mir die Folge anzuschauen, nach den erst 2Minuten hatte ich schon keine Lust mehr.
Nachdem ich mich damit abgefunden hatte war die Folge aber tatsächlich ganz gut.
Ja, ich bin beim Fazit ganz bei euch. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die ersten Minuten echt gedacht habe: „Oh Mann, ey, nicht euer Ernst, schon wieder so eine Folge, bei der nix passiert – da hab ich ja gar keinen Bock drauf.“ Meine Stimmung hat sich geändert, als klar wurde, warum die Folge eine Soapoper ist, aber dennoch hätte ich mir auch eine „richtige“ Folge gewünscht, die neue Welten oder Probleme Thematisiert.
Na ja, kann man nur hoffen, dass die letzten drei Folgen besser werden.
Freue mich auf jeden Fall, eure Meinungen zu den Folgen zu hören.
Das hier kann weg.Bearbeitet am 7. September 2026, 22:51 Uhr
Hmm. Hier ist ein Bug. Das hier haette eigentlich eine Antwort an Schwiggy sein sollen.
Vielleicht hat der Server zu viel Tachyon-Strahlung abbekommen.
/E Ahh. Weil der Kommentar vor der Besprechung war, landet der dann hier oben. – Kann ebenfalls weg.Bearbeitet am 7. September 2026, 22:56 Uhr
Naja, aber genau das ist mein Kritikpunkt. Wenn mir als Drehbuchautor nichts besseres als ein Q einfällt um Charakterentwicklung zu inszenieren….. ich weiß auch nicht. Ich meine, eine der großartigsten ST Serien aller Zeiten hat es geschafft über die gesamte Serie nur eine Q Folge zu haben. Und in dieser einen Folge bekam er vom Commander ein paar aufs Mal und ward nie mehr gesehen. Ich spreche von DS9. In dieser Serie haben wir eine natürliche Charakterentwicklung aller Charaktere gehabt ohne das es durch Gimmickfolgen erzwungen werden musste. Nicht dass es die nicht gegeben hätte. Es hat sie gegeben. Wohldosiert, spannend und gut.
Ich finde einfach es war von den Autorenb die schwachst mögliche Art und Weise eine Charakterentwicklung stattfinden zu lassen.