Star Trek: Strange New Worlds · Staffel 4 · S04E07
Episodenbesprechung: Star Trek: Strange New Worlds – „Like Chronitons Through the Hourglass“ (S04E07)
3. September 2026
BesprochenShownotes
Star Trek wird zur Soap: „Like Chronitons Through the Hourglass“ sperrt Pike in großes Gefühl, großes Drama und sehr kleine Realitätsgewissheit. Wir fragen: Wie viel Genre verträgt die Enterprise eigentlich noch?
Star Trek wird zur Soap – große Gefühle, Chronitonen & garantiert kein diskreter Blick in die Kamera
Die Enterprise steckt in einer Soap Opera. Ja. Wirklich. In „Like Chronitons Through the Hourglass“ bekommt Captain Pike plötzlich große Gefühle, große Dramatik und eine Realität serviert, die ungefähr so dezent ist wie ein überraschender Vaterschaftstest fünf Sekunden vor der Werbepause.

Wir sprechen über amerikanische Soap-Geschichte, den ziemlich wundervollen Titel-Gag, Rhys Darbys Rückkehr, Soap-Legende Deidre Hall und natürlich die Frage, die sich Star Trek offenbar jede Woche neu stellt:
Welches Fernsehgenre können wir eigentlich noch auf dieses Raumschiff werfen?
Dazu gibt es Chronitonen, ausgesprochen dramatische Blicke und zwei Podcaster, die tapfer versuchen, dabei so süß wie möglich zu bleiben.
#StarTrek #StrangeNewWorlds #LikeChronitonsThroughTheHourglass #SNW #DiscoveryPanel #StarTrekPodcast
Episodeninfos
Fakten
- Staffel
- Staffel 4
- Episode
- S04E07
- Erstausstrahlung
- 3. September 2026
Themen (23)
Nach der Besprechung
Kommentar hinterlassen
Vor der Besprechung
-
ich hoffe, das war jetzt genug Soap Opera für euch – für mich war das leider wieder nix. aber die Einspielung nach den Ende Credits nicht verpassen, die fand ich lustig!
-
ich habe mir diese folge mittags in meiner ausgedehnten pause angesehen. mein urteil in einem wort… auweia.
aber der @Gegenteil-Peter hat recht das beste an der folge waren die post credit szenen. -
Ich fand es wieder großartig und habe viel gelacht :). Auch die Entwicklung geht weiter – man muss sich halt auf die wechselnden Arten einlassen, aber vom „normalen“ Star Trek haben wir ja auch über 800 Werke, dann schaut man halt die.
-
habe gerade erst 30 Sekunden geschaut, aber…? Schwarzwaldklinik??? genau mein Humor, ich lache mich tot.
-
Erstaunlich, dass Paramount+ die Werbeunterbrechung mit Trelaines Ansage synchronisiert.
-
Dass die Macher und Schauspieler diese Staffel als beste Staffel SNW angekündigt haben, ist schon eine Frechheit.
-
Ja, eine klare Untertreibung!
-
-
Ob Anson Mount für diese Folge wohl den „Jonathan Frakes Gedächtnispreis für schlechtes Schauspiel“ bekommt?
-
Ich mag Anson Mount und er funktioniert für mich hervorragend als Pike. Aber das Weinen in der letzten Szene war wirklich schlecht gespielt und etwas zum Fremdschämen.
-
Überhaupt nicht so wahrgenommen, am Ende ist es auch mehr die Entscheidung des Regisseurs statt des Schauspielers.
-
-
-
Ich liebe die supernatural Episode „Changing channels“, die genau nach dem gleichen Prinzip funktioniert – nur das sie im Kontext der Staffel und der Serie Sinn ergibt und der Hintergrund und die Auflösung von „der Trickster schickt die Hauptfiguren in eine soap opera“ deutlich ernster ist.
Die Folge hier hat für mich irgendwie überhaupt keinen Sinn ergeben. Trelane hat doch quasi das Drehbuch geschrieben und den Rollen ihre Texte gegeben… Wieso ist er dann überrascht davon was passiert? Den Grund, den er am Anfang Pike nennt, warum dieser unbedingt mitspielen muss, habe ich auch nicht verstanden. Und die Crew hat ihre Texte bekommen, kann sich hinterher dran erinnern, aber hat ja nichts davon freiwillig oder aufrichtig gesagt. Was soll dann das ganze?? Ja, sie haben irgendwelche Emotionen erlebt, aber abgesehen von Pikes Erinnerung an Juliet (war das nicht nur Batel, die das erlebt hat? Pike hatte diese Erinnerung doch gar nicht oder erinnere ich mich da jetzt falsch?) war ja nichts davon real. Was bringt es uns dann, zuzusehen, wie die Figuren irgendwelche Emotionen durchleben, die überhaupt nichts mit ihren Charakteren zu tun haben?
Naja, vielleicht ergibt das alles mehr Sinn nach eurer Folgenbesprechung 🙂 Bis dahin leider nur drei Sterne.-
Klar hat Pike dieses Leben mit Marie durchlebt und ja darauf geht es ja, klar ist es für ihn passiert er hat das alles erlebt bis zum Tod von Marie. Warum soll das nicht Real sein? War es doch für JL auch in Das Zweite Leben.
Und deshalb war auch Trelane überrascht weil sein Drehbuch von den Erlebnissen von Pike überschrieben werden.
Ja, das ganze ist übertreiben aber in allem aus der Episode steckt auch ein Ansatz auf dem das aufbaut.
-
In der Folge ging es ja aber um Bathels Aufstieg zur Beschützerin von dem Urbösen. Es wurde mir zumindest beim Schauen nicht klar, was, wodurch und wie da passiert in der Sequenz. Nur das wozu, und das war, damit Bathel zur Statue werden konnte. Ob Pike da selber mit drin war oder auch nur eine Projektion geht für mich aus der damaligen Folge nicht hervor und ergibt auch für mich wenig Sinn, wenn man intensiver über die gesamte Prämisse der dritten Staffel und des Staffelfinales nachdenkt.
-
Also für mich war das ziemlich klar das in dem Moment der Verwandlung sich Marie sich und Chris mit ihren Kräften in den Bruchteilen von Sekunden was wir als Real bezeichnen würden das ganze Leben zusammen zu durchleben und wir sehen eben nur ein paar Ausschnitte davon. Dir beide war es nicht von unserer bekannten Realität zu unterscheiden und daher trauert er nicht nur um Frau sonder auch um seine Tochter.
-
-
-
-
Ui, das wird doch garantiert wieder eine Folge, die sehr kontrovers ankommen wird.
Ich hab am Anfang mehrfach gelacht, weil es so albern war. Dann beobachtet, wie die Schauspielenden unterschiedlich gut im Genre aufgegangen sind (Ethan Peck ist ein genialer Soap-Darsteller). Und am Ende haben sie es dann einigermaßen gerettet, weil es keinen Reset gab und zumindest etwas echte Charakterentwicklung.-
Ethan Peck war wirklich überragend, absolut überzeugend in seiner Doppelrolle als Sybok
-
-
Eine Episode, die viele Reminiszenzen bietet:
Q – zu Q hatte ich immer ein sehr ambivalentes Verhältnis, von absolut peinlich bis zu richtig gut.
Leben, die in kurzer, kürzester Zeit gelebt wurden und für den, der es erlebt hat, sehr real war, gab es in TNG, DS9 und Voyager, in Generations. Hier wird zum ersten Mal erklärt, wie real sich Pikes Ehe mit Marie angefühlt hat.
Wo kommt der Counselor auf einmal her? Sie war in keiner der früheren Folgen.
Das ernstere Thema, das hier auch behandelt wird, ist Trauer.
In der Episode steckt sehr viel. Vielleicht zu viel. Soap Opera in der Space Opera und Komödie, Tragödie und Drama.
Ja, die Produzenten und Autoren arbeiten sich in Staffel 4 an allen Genres ab.
So gesehen ist Staffel 4 wie ein Gericht, das überwürzt ist.
Die Episode ist gut, sie regt zum Nachdenken an.-
Zum Counsellor geht eh keiner hin, darum sehen wir sie auch nie. Ich kannte die Schauspielerin nicht, aber es war mir sofort klar, dass sie eine Special Gästin aus dem Genre sein.
-
-
Puh ich hab mich durch die Folge durchgequält, ich erspar sie mir beim Rewatch.
-
Ich werde jetzt eine Lanze für diese Folge brechen und ihr 11 von 10 Punkten geben.
DAS war Star Trek!
Lustig, sogar witzig, gefühlvoll, sogar tiefgründig, keine komisch-neumodischen Computertricks, die mich verrückt machen. So will ich das haben, auf sowas hab ich jetzt 6 Folgen lang vergeblich gewartet. Die Folge war doch keine Soap, auch wenn sie so inszeniert worden ist. Szenen mit fiesem Overacting und Dialoge mit völlig abstrusen Wendungen, die zu bescheuerten Schlussfolgerungen führen – ja, meinetwegen, so funktionieren Soaps. Wendepunkt ist aber doch das Gespräch zwischen der Counsellor und Pike in der Bar: Sie zählt ihm drei einschneidende Ereignisse in seinem Leben auf und endet mit Maries Wächterrolle. Danach hört die Soap schlagartig auf. Die Soap ist vorbei. Anders also als all die Vorgängerfolgen der Staffel ist die Soap hier nicht das Experiment, das auf Teufel komm raus durchgezogen werden muss (Horror, Puppen…), sondern das Vehikel, das die Folge braucht, um erfolgreich Pikes Geschichte zu erzählen. Ich finde das großartig!
Antworten ZitierenBearbeitet am 4. September 2026, 15:06 Uhr -
Ich war nach dem Vorspann versucht auszuschalten. Als Q eingeblendet wurde entfuhr mir ein entsetztes Nein, und genauso verlief leider der Rest der Folgt. Ja, es gab einiges an Charakterentwicklungen, Schade das diese ausgerechnet in so einer Folge passieren muss. Ich fand das im ganzen wirklich schrecklich.
-
Sorry … Diese Folge war nach den ersten Minuten schon unerträglich. Für die 70/80 Jahre vielleicht OK. Aber sonst für mich persönlich nur HORROR.

Das mit dem Sinteeol wird ja in Besuch von der alten Enterprise ja Thematisiert, Scotfy kennt das ja nicht. Ist davon Enttäuscht und Data sucht ihm ja dann was von den Vorräten raus und das war grün!
Und die Enterprise verträgt mindestens noch dreimal. Jetzt zieht man das noch durch.
Übrigens das Bild im Beitrag ist falsch da steht Episode 6 statt 7y
Ah, jetzt ist es schon verbessert das Bild. Top!
Ach was Pike macht keine Therapie sondern macht halt ein halbes Jahr eine Mission nach dem anderen wer konnte damit nur rechnen!
Wenn man erstmal einen Q holen muss um die Charaktere regelrecht zu zwingen in ihren Arcs voranzukommen… komplette Bankrotterklärung der Drehbuchautoren. Darüber hinaus war die Folge einfach langweilig. Ich bin eingeschlafen. Hab mir dann kurz überlegt zurückzuspulen, es dann aber gelassen weil ich mir dachte ich kann dir verpassten Teile genausogut bei euch anhören.
Apropos, live dabei
Sebastian, wie war eigentlich die Grundsteinlegung des Kölner Dom?
Ansonsten, die Folge war mal wieder unterirdisch sowie die ganze Staffel. Ich werde nur noch den Podcast hören und die Folgen einfach nicht mehr anschauen, um Enttäuschungen zu vermeiden.
Wenn ich weniger als null Sterne für die Staffel geben könnte, würde ich das tun
Dann können wir ja froh sein das alles Abgesetzt wurde 👍.
Das absetzen ist schon schlimm genug da muss man nicht vorher noch den Lenker der Serie nach Rechts in den Abgrund rum reisen
Die vorherigen Staffeln waren toll gut aufgebaut mit tollen Geschichten
Und nun ist es einfach nur noch der größte Quatsch, den es gibt ohne roten Fahrten ohne Story Hauptsache irgendwas hingeschmiert
Und das ist eigentlich schade
Von in den Abgrund reißen sehe ich gar nichts. Mir hat das alles viel Spaß gemacht. Ich finde es erfrischend mal andere Konzepte zu sehen. Wenn ich immer das gleiche sehen wollte kucke ich halt Voyager, Das nächste Jahrhundert oder Deep Space Nine.
Ach was bei der letzten Staffel wurde auch schon über die Tonalität gemeckert.
Wenn man jetzt Voyager Staffel 8 bringen würde gäbe es auch nur Gemecker. Vielleicht tut eine Pause doch ganz Gut!
Erschreckend das ihr Memory Alpha mehr traut als eurer eigenen Arbeit hier oder zumindest dem was Paramount dann selbst als 1000 titulieren wird.
Wenn das passiert wissen wir wenigstens was jetzt mit Der Käfig ist.
Also ich zweifel gerade ein wenig an meiner eigenen Mentalen Verfassung, aber man war das schon sooooo schlecht, stumpf und drüber, dass es wieder gut war. – Also wirklich. Ich war am Anfang echt wieder genervt, und dachte „Macht nicht schon wieder eine Gimikfolge“. Aber ich gebe zu, es war gut gemacht, war kurzweilig. Hatte aber auch die ganze Zeit die Supernatural Folge im Kopf, die eine ähnliche Idee hatte.
Das Ende fand ich dann aber auch wirklich stark. Endlich mal ein Kapitän, der glaubwürdig in Therapie ist, und auch bei mir Emotionen weckt.
Fazit von mir. Bagdad. Ich Bagdad alles nicht mehr. Bitte nie wieder – 8/10 Punkte.Bearbeitet am 7. September 2026, 23:24 Uhr
Langsam sollte doch klar sein, das geht so mit der Staffel weiter jede Folge ein anderes Gerne.
Ich fand diese Folge super, von Anfang an spannend, mit Pikes Rolle konnte ich mich sofort identifizieren. Denn Soaps waren für mich immer zum fremdschämen. Dass die Charakterentwicklungen mit der überspitzten Darstellung einer Soap verknüpft werden, ist eine clevere Idee und hat voll meinen Nerv und Humor getroffen. Ich fand auch die schauspielerische Leistung von Anson Mount stark, erst witzig und dann verletzlich – ich habe es im abgenommen :).
Die Folge hat diese missratene Staffel nicht verdient.
Das hier kann weg.Bearbeitet am 7. September 2026, 22:51 Uhr
Hmm. Hier ist ein Bug. Das hier haette eigentlich eine Antwort an Schwiggy sein sollen.
Vielleicht hat der Server zu viel Tachyon-Strahlung abbekommen.
/E Ahh. Weil der Kommentar vor der Besprechung war, landet der dann hier oben. – Kann ebenfalls weg.Bearbeitet am 7. September 2026, 22:56 Uhr