TrekMovie hat SNW S04E04 unter die Lupe genommen und es gibt gemischte Gefühle. Die Episode, die wir auch in unserem Podcast besprochen haben, zeigt Noir-Setting in Schwarz-Weiß. Diese stilistische Entscheidung sorgt für ordentlich Lob, vor allem weil Una, Uhura und M’Benga in cleveren Verkleidungen gegen die Klingonen anrennen. Aber es gibt Kritik: Trotz der starken Optik bleibt die Story eher dünn und enttäuscht ein wenig in der Tiefe. Die markanten Genresprünge verfehlen manchmal ihren emotionalen Kern. Die Seite lobt zwar die Ästhetik, wünscht sich aber mehr Substanz in der Handlung. Was denkt ihr — ist es wichtiger, dass eine Episode visuell heraussticht oder dass der Plot stimmt?
🎧 Episodenbesprechung: Star Trek: Strange New Worlds – „A Case of Chiaoscuro“ (S04E04)
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Immer der Plot, aber so schlecht war es jetzt doch auch nicht…
die handlung, eindeutig. sonst wäre ich kein babylon 5 fan. wen das erzählte stimmig und spannen ist, ist mir die optik egal. darum mag ich auch hörspiele ganz ohne optik^^
Style over substance ist ein Problem, dass nicht nur, aber definitiv auch, Star Trek trifft.
Wenn ich kurz analysiere, wie ich die Spezialfolgen dieser Staffel finde, dann merke ich, dass die entsprechende Eigenartigkeit meine globale Wahrnehmung beeinflusst.
Horror ist für mich eine gewisse Schwelle, die sich nicht leicht überwinden lässt, aber Filme wie Es, Shining, Alien oder Event Horizon habe ich doch gemocht. Entsprechend fand ich die zweite Folge okay. Nicht mein Lieblingsgenre, aber es ging.
Amerikanische Komödien der letzten 20 Jahre (wie z. B. Hangover) finde ich einfach nur übertrieben und lächerlich, weswegen ich sie einfach nicht mehr sehen kann. Dass SNW eine solche Folge macht, hat mich zunächst etwas verwirrt. Ich habe sie zu Ende geschaut, weil ich den Podcast noch hören wollte, aber es war schwer. Ich war so wütend, dass ich nach 15 Minuten abgeschaltet habe und nichts mehr verstand.
Als großer Fan von Film Noir, und Casablanca mag ich besonders, hat mich die Folge direkt angesprochen. Ich habe die inhaltlichen Schwächen gesehen (die unerklärte Doppelrolle, der unklingonische Faschismus …), aber geblendet von der Verpackung war ich eher geneigt, alles zu verzeihen.
Ich sehe zwei Möglichkeiten. Zunächst konzentriert sich das Produktionsteam auf das Genre und vernachlässigt deswegen die Story.
Man könnte aber auch meinen, dass sie so wenig Vertrauen in ihre eigenen Stories haben, dass sie sie schön verpacken, damit das Publikum die Pille besser schluckt. In dem Fall ist das kopierte Genre einfach nur eine Mogelpackung.
Ich könnte jetzt aufgrund dieser Selbstanalyse meine Beurteilung der Folgen revidieren, aber ich glaube, ich bleibe einfach dabei. Bewertungen sind nicht objektiv, und was bei mir funktioniert hat, verdient einfach mehr Punkte. Daher bleibe ich bei 1 Stern für Hangover und 9 Sternen für Casablanca.
Wäre das wie letzte Staffel „Space Adventure Hour“ ein Holo-Roman gewesen, hätte ich mit der Prämisse und den Logikschwächen gut leben können.
Aber ich verstehe sehr gut, was du schreibst und meinst. Mir geht das prinzipiell ähnlich. Aber ich freue mich am meisten auf Star Trek. Und das darf gerne neu und frisch sein wie bei Academy.