Episodenbesprechung: Star Trek Discovery – „Life, Itself“ (S05E10)

„The Last Dance“. Mit einem Feuerwerk am Hortensienfeld zwischen den beiden schwarzen Löchern geht #StarTrekDiscovery zu Ende. It was a hell of a ride. Wir besprechen die finale Folge – live aus dem Literaturhaus in Köln. Let’s Fly!

#StarTrek #StarTrekPodcast #Podcast

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53 Gedanken zu „Episodenbesprechung: Star Trek Discovery – „Life, Itself“ (S05E10)

  1. dieserGarak Antworten

    Wäre die „reguläre“ Folge die letze der Staffel gewesen ( war sie ja auch 😉 ) wäre ich mehr enttäuscht gewesen. Es war gefühlt nur noch Action, klar mit Ansätzen von Charakter ausbauten drin, aber wenn mehr Action im Gedächtnis bleibt nicht genug ( gut auch mangels einer 6. Staffel )
    Das ende von Discovery war wie man vermuten konnte Burnhamlastig, aber soweit in Ordnung wenn auch die Crew viel zu kurz kam.

    Imho war Book doch nicht Tot – IHR HATTET RECHT – er wurde ja von den 10C nicht wiederbelebt sondern gerettet und erstmal gestored.

    Großartige Folge von euch, es war so schön dabei gewesen zu sein. Gern wieder! Macht weiter so

  2. Dansk_StarTrekFan Antworten

    Vorab, ich finde im Generellen und hier im Speziellen die Regiearbeit von Olatunde Osunsanmi ganz schrecklich. Aber das ist noch das was mich am wenigsten an der Folge gestört hat.

    Michael und ihren Fans sei dieses Ende vergönnt, aber für mich war das gar nichts. Ich habe grade noch mal einen Rewatch der ersten Staffel gemacht und mich mehrfach dabei ertappt wie gerne ich es gesehen hätte, wenn Bryan Fuller an Bord geblieben wäre und seine Vision durchgesetzt hätte. Die erste Staffel wirkt von durch die Bank allen Schauspielern so viel besser gespielt als später und das ganze Erzählen ist für mich so viel besser. Natürlich ist der Turn von Lorca zum Evil Bösewicht völliger Blödsinn und dann fällt die Serie ab. Aber bis dahin ist das für mich so viel besser. Es wirkt auch so viel hochwertiger alles, als die Effekte heute mit den Flammenwerfern auf der Brücke und dem Nebel (wo kommt dieser Nebel eigentlich her?) im Maschinenraum.

    • mcpike Antworten

      ja dem kann ich mich nur anschließen! Als ich vor ein paar Tagen in die erste Staffel geschaut habe, ging es mir ähnlich. Abgesehen der modernisierten Klingonen, wirkte tatsächlich vieles stimmiger, als in den späteren Staffeln. Den Bruch hin zur „Wandlung! Lorcas fiel mir auch auf: Möglicherweise liegt es daran, das Fuller bei den späteren Drehbüchern kaum noch Anteil hatte? Es würde mich nicht wundern, wenn er den Lorca Strang und die erste Staffel insgesamt anders hätte ausgehen lassen…

      • Benjamin Antworten

        Ich bin dann der dritte im Bunde. Es gab hier vor einiger Zeit mal den Aufruf, eine Rangliste mit den von euch besprochenen Star Trek-Staffeln aufzustellen und da landete bei mir von den Discovery-Staffeln die erste am weitesten vorne. Daran hat auch diese letzte Staffel nichts geändert, doch dazu später mehr…

      • Christian S. Antworten

        Ach, Wale, Prodigy.
        Ihr seid das Discovery Panel!

        Ich wünsche mir hier mal ein Staffel und Serien Recap. Vielleicht ja sogar mit Gästen.

        Ich habe mich jetzt zu einem Discovery Rewatch mit erneuter Discovery Panel Begleitung entschieden und in eurer ersten Discovery Besprechung macht ihr ein Ranking eurer Lieblings-Serien-Piloten.
        Aber was ich mich jetzt fragen, was sind denn eure Lieblingsfinale?
        TOS und TAS fällt wieder raus, aber alle anderen haben ja sehr diskussionswürdige Enden geschaffen.

        Viele liebe Grüße
        Christian S.

        • Benjamin Antworten

          Ja, ein Staffel- und Serienrecap wäre eigentlich angemessen. Bei den ersten drei Staffeln hattet ihr das auch noch gemacht; bei Staffel 1 & 2 mit Nele Pollatschek, bei Staffel 3 mit Benjamin Stöwe.

          Die Serie, die euch ins Leben gerufen hat ohne Recap gehen zu lassen, kommt mir falsch vor. Insofern:

          Make it so.

  3. Dansk_StarTrekFan Antworten

    Zum eigentlichen Story-Arc:
    Ich sage seit der ersten Folge, dass die Technologie zu gefährlich ist und man sie am besten in Ruhe lässt. Michael tut 9 Folgen alles um an die Technologie zu kommen, um dann nach 8 Minuten überlegen eigentständig ohne Rücksprache mit irgendwem zu entscheiden, dass man sie am besten in einem schwarzen Loch versenkt, weil das Universum schon gut ist, wie es ist.

    Was sollte mir da in dieser Staffel erzählt werden?

  4. Dansk_StarTrekFan Antworten

    Insgesamt bin ich etwas enttäuscht wie die Staffel die altbekannten Figuren behandelt hat:

    Owosekun und Detmer waren irgendwann einfach weg und kriegen auch am Ende keinen Text mehr.

    Saru kriegt immerhin seine Liebesgeschichte, aber auch sein Auftritt gegen Ende und seine Herr der Ringe-Hochzeit waren doch eher blass. Wenn man sich die Entwicklung von Saru in den ersten 4 Staffeln anschaut, ist das am Ende irgendwie schade, was geblieben ist.

    Culber finde ich am kritischten, sein spiritueller Trip und sein magisches Wissen ohne dass mir wirklich erklärt wird, woher seine Übersinnlichkeit kommt, ist doch sehr strange.

    Auch Stamets ist verglichen zu der früheren Zeichnung und Entwicklung der Rolle beinahe über. Nicht mal mehr die Rolle als Space Dad oder die Beziehung zu Culber werden vernünftig weiter ausgearbeitet oder richtig vertieft. Wenn man wie ich sich noch mal den Stamets aus Staffel 1 anschaut, bleibt auch da wenig über.

    Rayners Wandel vom ausgedienten Boomer zum hippen First Officer ist mir auch zu plakativ und billig.

    Jett Reno (Ich war nie ein Fan) wurde in dieser Staffel gefühlt noch weniger genutzt als zuvor.

    Also für mich subjektiv war diese Staffel wirklich sehr Michael und Book zentriert. Und das hat mich überhaupt nicht abgeholt. Und irgendwie finde ich es schade für den supporting cast.

    • Andreas Antworten

      Fair enough… Die Kritikpunkte kann ich super nachvollziehen. Am Ende ist es wahrscheinlich eine Frage der Gewichtung… Und, wie immer, der Perzeptionshaltung…

  5. Rieke Antworten

    Das wichtigste zuerst:
    Ich bin für Wale!!

    Zur Folge:
    Ich bin sehr froh, dass Andreas mit seinen ganzen Todesvorhersagen nicht recht hatte. Das hat mich die ganze Folge über bibbern lassen.
    Ich finde Michaels Entscheidung auch nicht überstürzt getroffen. Ich glaube sie kam ihr in den Sinn nachdem sie die 4 Milliarden Geschichte des Lebens erlebt hat. Es wirkte im Ready Romm zumindest so, als wäre das keine Ad hoc Entscheidung. Sie war sich schon sehr sicher.
    Ein paar Stellen haben mich aber auch gestört, z. B Michaels Angriff aus dem Nichts, der strategisch Null Sinn gemacht hat. Und das Moll ihr danach auch so einfach wieder vertraut is irgendwie nicht charackterkonform.
    Mir sind diesmal die ganzen Zeitlupen auf den Keks gegangen, das hab ich bei Olatunde nicht so auf dem Bildschirm gehabt und hat mir krasse Zack Snyder Vibes gegeben.
    Mich hat diese Zora Geschichte auch sehr gestört und ich hab mich gewundert, dass ihr da gar nicht drauf eingegangen seid. Die nennen überhaupt keinen Grund warum Zora weggeschickt wird. Außerdem ist sie doch als empfindungsfähige Lebensform anerkannt, und dann dürfen sie sie so einfach wegschicken? Finde ich ethisch fragwürdig. Und Zora wehrt sich auch nicht wirklich oder hinterfragt das. Generell haben sie mit Zora in der 3.
    Staffel stark angefangen und dann aber das Thema irgendwie nicht so richtig weiterverfolgt.
    Und wenn Calypso dann wirklich die Zukunft ist, dann gibt es also wieder Krieg mit der Förderation/den Fedraisch? Und welche wichtige Rolle spielt dann Craft, dass sein Name schon in der Vergangenheit bekannt war? Er hat doch nur ne Stippvisite auf Zora gemacht. Fragen über Fragen.
    Ich hätte mir auch zum Abschluss mehr Reno gewünscht.
    Das klingt jetzt meckriger als es sein sollte.
    Ich hab bei der Abschiedsszene wo alle nochmal zusammenkommen echt heulen müssen.
    Mit dem Ende bin ich im großen und ganzen zufrieden. Ich hätte den Alterspart jetzt nicht unbedingt gebraucht, aber schön zu sehen, dass Michael ihren Frieden gefunden hat.
    Und können wir mal festhalten, was für ein bezauberndes Lächeln SMG hat!

  6. Dansk_StarTrekFan Antworten

    Meine Abstimmung aus der Ferne:
    Applaus für Prodigy!
    Gaaaaaanz viel Applaus für Wale!

  7. Dansk_StarTrekFan Antworten

    Ich stimme Andy absolut zu bezüglich der Darstellung der Diversität, aber ohne gutes Writing hilft es mir wenig, wenn eine Serie „nur“ das Herz am rechten Fleck hat. Und wie schon weiter oben beschrieben, verliert für mich Discovery die Stärke der Ausarbeitung der Charaktere. Wenn man sich andere hochwertige Serien anguckt, gibt es da für mich einfach höhere Standarts.

    Der größte Fehler bleibt meiner Meinung nach, dass man immer mit zu hohen Stakes gespielt hat. Es stand zu oft, zu viel auf dem Spiel. Für mich als Zuschauer ist es viel spannender, je kleiner die Bedrohung ist. Wenn das ganze fühlende Leben im Universum auf dem Spiel steht, entsteht für mich keine Spannung, weil ich außer Lars von Trier (große Liebe an ihn an dieser Stelle) niemandem wirklich zutraue, das wirklich durch zu ziehen.

  8. soter Antworten

    ein unterhaltsamer podcast.
    schön das ihr weitermacht! ich war einer der sich unschlüssig war, hören die jetzt echt auf?

    auf qultor.de ist ja bereits das neze logo zu erkennen, frisch und chic.
    die idee für den 30.08. finde ich erstklassig.

    hmm, wale oder prodigy

    gerne erst prodigy dann wale

    liebe grüße

  9. Torsten Antworten

    Prodigy als nächstes aber bitte auf keinen Fall die Wale danach nicht vergessen…

    Danke für euren Podcast und das ihr weiter macht

  10. Frank W. Antworten

    Team Prodigy!!!

    Auf eine Szene, die mit ziemlich unlogisch erschein, wurde leider nicht näher eingegangen. Michaels Sohn kommt mit einem Shuttle und beamt von dort ca. 10 m nach unten. Wieso dass? Schon in TOS konnte man aus der Umlaufbahn aus auf den Boden beamen. Der Shuttle-Flug war völlig unnötig.

    • Judith aka Badgey_S Antworten

      Das hatte ich auch als erstes gedacht: Entweder gleich runter beamen oder mit dem Shuttle auch landen 🙂

  11. Judith aka Badgey_S Antworten

    Gerade euren Cast zuende gehört: vorab mein Wunsch für die Fortsetzung: Wünsche mir erst die Wale und danach Prodigy 🙂

  12. Einsamer Schütze Antworten

    Die zweite Staffel Prodigy startet schon am 1. Juli. Netflix gönnt euch einfach keine Pause.

  13. Gifty Antworten

    Vieles, was ich hätte sagen wollen, habt Ihr auch schon gesagt. Von „Warum pflückt die das Blatt ab???“ bis „Schade, dass sie nicht Salome Jens dafür geholt haben.“

    Und ich lasse mir immer gern Astrophysik erklären. Aktuell sogar doppelt, da ich gerade mal wieder die „Remembrance of Earth’s Past“-Reihe lese und da ist von Quantenverschränkung bis zu Langrange-Punkten auch alles dabei…

    Die Folge war irgendwie die ganze Serie. Vieles ergibt keinen Sinn, aber es gibt auch viele schöne Momente und am Ende ist Michael die Lösung für alles.
    Und natürlich viele Emotionen. Bei den Figuren der Serie genau wie bei den Zuschauern. Das erste Mal hab ich beim Vorspann geheult, als sie einfach alle Staffeln kombiniert haben. Das zweite Mal, als Culber gesagt hat, er fliegt mit Book mit. Da hat man ja schon kaum geglaubt, dass er da lebend raus kommt. Überhaupt war es für mich die größte Überraschung, dass alle überlebt haben (also außer ein paar Breen…)
    Wunderschön die vielen kleinen und größeren Star Trek Momente (I’m a doctor, not a phycicist; die saucer separation, UFP-47, IDIC). Mal wieder kaum zu glauben, dass das nicht als Serienende geplant war.

    Als Michael auf der anderen Seite des Portals aufgewacht ist, dachte ich erst, sie ist im Inneren der Discovery. Das ganze Design mit den Stegen und so hat mich an das viel kritisierte Innenleben der Discovery mit den Turboliftschächten erinnert.
    Aber warum sagt sie erst der Discovery, dass die Technik hinter dem Licht am Ende des Tunnels sein muss und dass sie sich auf den Weg dahin macht und steht dann stattdessen vor dem Fenster mit dem Regen rum, bis sie reinfällt?
    Warum Moll auf den Breen schießt, war Euch irgendwie unklar. Ich fand das aber logisch. Die Breen waren für sie nur Mittel zum Zweck, um L’ak zurückzubekommen. An diesem Punkt konnte sie sie nicht mehr gebrauchen – und wollte ihnen vielleicht auch nicht wirklich die Technik überlassen. Womit ich ja überhaupt nicht gerechnet hatte (und sonst wohl auch niemand) war, dass man ihn gar nicht wiederbeleben kann. Davon war man ja irgendwie ausgegangen. Vor allem Moll. Um so mehr hat es mich dann gewundert, dass sie die Aussage von Michael, dass es nicht geht, einfach so hingenommen hat…
    Etwas genervt haben mich diese ewig langen Kampfszenen zwischen Moll und Michael. Osunsamni hatte sicher Spaß daran und die Schauspielerinnen vielleicht auch, aber mich hat es echt gelangweilt. Da hätte die Folge ruhig etwas kürzer sein dürfen.

    Die ganze „wir springen die Breen hier weg“-Aktion war mein Highlight der Folge. Von der Frage Rayners über die großartigen Reaktionen von Tilly und Stamets über die Saucer Separation (!!!) bis hin zum Sprung. Großartig. Nur genau wie bei dem riskanten Flugmanöver in der letzten Folge hat einfach etwas bzw. jemand gefehlt. Kayla Detmer. Ja, Asha hat das auch wunderbar hingekommen, aber eigentlich hätte da Detmer sitzen müssen. Wirklich schade, dass sie und Owo die halbe Staffel verpasst haben. Ja, sie hatten sicher Drehverpflichtungen, aber dass die Serie jetzt ohne sie zuende geht, fand ich traurig (da tröstet auch diese eine Szene nicht) Wüsste gern, ob sie in Staffel 6 dabei gewesen wären…
    Ich hoffe nur, sie haben sie nicht zu der Ecke der Galactic Barrier gesprungen, an der die Ten-C wohnen, das wäre nicht so nett.

    Der schlimmste Moment der Folge war Books Frisur bei der Hochzeit. Was sollte das denn bitte?

    Und wo ist eigentlich Grudge? Haben wir die in dieser Staffel überhaupt schon mal gesehen?
    Und wo sind die Klingonen???? Wehe wir sehen die nicht in der Academy-Serie… (welcher Spezies Holly Hunter angehören wird, wurde noch nicht gesagt, oder?)

    Das Calypso-Ende fand ich ehrlich gesagt ziemlich unglücklich gewählt. Ich verstehe, dass sie ihren Plan noch verwirklichen wollten, aber so war es doch sehr gehetzt und völlig unverständlich. Dass sie den Refit rückgängig machen z.B. Ja, damit die Discovery so aussieht wie in Calypso. Aber welchen Sinn das in universe machte, hätte man mir doch erklären müssen. Es wirkte so leider sehr gezwungen und gehetzt. Vielleicht hätte das im Rahmen der 6. Staffel besser geklappt, wir werden es nie erfahren… Die „Is this another dream?“-Variante aus „Face the Strange“ hätte mir als Erklärung an diesem Punkt in der Serie jedenfalls deutlich besser gefallen.

    Tja, und jetzt ist Discovery vorbei. Tatsächlich die am längsten laufende Star Trek Serie aller Zeiten. Lief (rein von der Dauer zwischen erster und letzter Folge) länger als Next Generation. Wir haben ihr viel zu verdanken. Nicht nur Euer Intro, was wir nun vielleicht nie mehr hören werden…
    Und trotz all der Probleme, die die Serie hatte: Es war schön.

    Und jetzt fange ich dann mal an, den Anfang der 1. Prodigy-Staffel zu rewatchen 😉

    • Judith aka Badgey_S Antworten

      Die Akademie- Serie bringt ja hoffentlich noch einige Antworten auf unsere Fragen, insbesondere auf die, was aus dem klingon. Imperium geworden ist…
      Hier noch mein derzeitiges Staffelranking von DSC:
      1. Staffel 4
      2. Staffel 1
      3. Staffel 3
      4. Staffel 5
      5. Staffel 2

      Nochmals vielen Dank für eure tolle Arbeit über die Jahre! LG

      • Judith aka Badgey_S Antworten

        Oh sorry @Gifty, mein Post sollte nicht als Antwort auf deinen eingeordnet werden, sondern allgemein…

        • Gifty Antworten

          Ja, das passiert ganz leicht hier beim Durchscrollen, dass man auf den falschen Beitrag antwortet 😄

  14. Darayavahush Antworten

    Also erstmal, das was dem schwarzen Loch überlassen wurde war nur ein Portal. Die Progenitor-Technologie ist extra-dimensional und wird da wohl auch weiter sein. Falls die „Fenster“ auch Portale waren, dann gibt’s ziemlich viele Zugänge zu der Technologie. Falls das doch nur kleine Test-Räume, quasi ein Zoo war, tja, dann wird das für das übrig gebliebene Bewusstsein eine sehr lange, sehr einsame Zeit werden. Das ist eine moralisch ziemlich heftige Entscheidung. Es hat zwar schon mal vier Milliarden Jahre hinter sich, aber was ist das gegen die Ewigkeit?
    Über die Technologie selbst haben wir am Ende ja nicht gerade viel erfahren. Schade, dass das so komplett ins Leere läuft.

    Bei der Breen-Story gibts ebenfalls keinen Anhaltspunkt, wie das ausgehen könnte. Da wurde so viel um die Thronfolge aufgebaut und jetzt nichts aufgelöst. Naja, vielleicht kriegt man bei der Academy-Serie noch was mit, was nach den Ereignissen passiert ist.

    Rayner als Charakter mochte ich sehr, ich habe mich nur immer wieder mal über die ganze Staffel hinweg gewundert, dass er wie ein Azubi behandelt und belehrt wird. Ja, er mag für das empathische Umfeld der Discovery unbeholfen sein, aber der Mann ist ein Veteran. Der hat schon ein paar Jahrzehnte Erfahrung hinter sich. Degradierung hin oder her. Von wegen Mentoren-Verhältnis … was hat Michael von ihm mitgenommen? (außer die Osikod-Redewendung)

    Ich mag die fünfte Staffel ja insgesamt sehr. Für mich ist sie nach der ersten Staffel, die zweitbeste. Auch wenn diese wie jede andere Disco-Staffel auf den letzten Metern scheitert, hat sie auf dem Weg sehr viel Spaß gemacht.

    PS: Ich will wirklich gern die Wal-Folgen hören. Ich mag es wie ihr die Filme auseinandernehmt. Würde trotzdem an eurer Stelle erst mal Prodigy abschließen. Getting things done und so.
    Für Prodigy wäre eine Feedback-Folge für den Einstieg gut, um damit auch ein „was bisher geschah“ abzudecken.

    • Chaosqueenlein/Meret Antworten

      Hey, freue mich sehr, dass ihr weiter macht. Würde mich freuen, wenn ihr weiter Lieblingsfolgen besprecht. Oder auch die alten Serien chronologisch( je nach Gusto). Ihr habt mich schon zu dem ein oder anderen Rewatch gebracht. Außerdem höre ich eure Analysen immer Ultra gerne. Ansonsten fände ich es cool, wenn ihr die Filme mal chronologisch besprechen würdet. #mehrwale. Außerdem und denke das ist der Plan alles was jetzt Neues an Star Trek kommt. Was meint ihr eigentlich, geht es nach den angekündigten Serien weiter?

  15. bisserwesserin Antworten

    Hab grad keine Zeit, später mehr. Hier nur kurz: WALE!
    (und ich freue mich genauso auf Prodigy!)

  16. Julien Antworten

    Ich möchte das Ende von Star Trek IV hören, bevor es mit Prodigy weitergeht. Ihr könnt das auch mit einer einzelnen Folge abschließen.

    • bisserwesserin Antworten

      Da traust du Andy ja was zu :-). Ich glaube nicht, dass er das kann. Wenn die Wahl (kicher) zwischen nur einer Folge jetzt und mehreren Folgen nach Prodigy ist, wähle ich Letzteres.

      • Julien Antworten

        Ich habe nicht gesagt, wie lang diese eine Folge sein soll, meinetwegen 6 Stunden am Stück.

  17. Julien Antworten

    Bei dieser Folge fühlte ich mich an Picard staffel 1 erinnert. Eine Staffelfinale, die mich unglaublich wütend gelassen hat. Alles Sinnlos. Wie ein Soufflé, das in sich zusammenfällt.

    Den ganzen Part um Saru und Tahal, der letzte Woche im hauptquartier anfing, wirkte so künstlich und lieblos angeheftet, eigentlich nur da, um die Serie in die Länge zu ziehen. Man könnte Sarus Arc, inklusive Hochzeit, komplett streichen, es würde nichts an der Geschichte ändern. Der Charakter hat das nicht verdient. Die Regie schließt diesen Part so schlecht ab, dass es mir erstmal gar nicht aufgefallen ist. Der Aufklärer von Tahal kommt ganz diskret rein und wird mit den anderen Breen am Ende der Galaxie geschleudert. Sarus Shutte,das gleich hinterher flog, wurde verschont.

    Agent Kovic = Agent Daniels. Warum? Es ist schön, dass die daran gedacht haben, aber es spielt für die Staffel, sogar für die Serie keine Rolle. Michael will wissen, wer Kovic ist? Warum? Sie kennt Daniels nicht mal. Was fängt sie mit dieser Information? Nein, sie fragt nur für das Publikum. Sinnloser billiger Fanservice.

    Es ist schön, dass sie an Calypso gedacht haben, aber ehrlich, es wäre besser, sie hätten es gelassen. Wo kommt Burnhams Information über Craft plötzlich her? Kovic ist in die Zukunft geflogen und hat sich den Short Trek angeschaut? Wie? Zeitreise sind seid den temporalen Kriege verboten. Hat Carl, was damit zu tun? Es gäbe so viele Möglichkeiten, aber alles was man uns zeigt, ist, wie die Charakter die Serie „Star Trek“ in echtzeit verfolgen und den selben Wissensstand wie das Publikum haben. Eigentlich eine Frechheit.

    Trotzdem will ich die Serie nicht vermissen. Ihretwegen gibt es den Discovery Panel und sie ist jetzt Canon. Sie gehört zum Lore und möchte nicht, dass sie in Zukunft ignoriert wird. Darum finde ich es schön, dass die Akademie Serie im 32. Jh, und ich bin gespannt, wie das wird.

  18. Julien Antworten

    Ist Tilly jetzt offiziell die dienstälteste Dozentin aller Zeiten, weil sie über 1000 Jahre alt ist, und damit älter als Pelia.

    Wenn es nur um die Dienstjahre geht, scheint mir 35 jahre an der Akademie nicht allzulang. Das ist ja wie ein Lehrer, der in Rente geht.

    • mcpike Antworten

      ja der Hinweis hat mich auch irritiert. Pelia lebt laut Memory Alpha seit dem 6. Jahrthundert auf der Erde. Wenn dann sind wohl tatsächlich die aktiven Dozentenjahre an der Akademie gemeint. Ich gebe dir recht 35 Jahre ist nicht soo viel. Allerdings haben wir bisher auch keine anderen „langzeit Dozenten“ kennengelernt…

      • Frank W. Antworten

        Beim Begriff „dienstältest“ gehe ich auch davon aus, dass sich das auf die aktive Zeit in der jeweiligen Stelle bezieht. Das ist für mich eindeutig klar.

  19. bisserwesserin Antworten

    Es hat einen Riesenspaß gemacht, euch im Nachhinein zuzuhören. Wäre so gern dabeigewesen, was aber leider nicht im Lande (jaja, die Bayern und ihre Pfingstferien). Dafür sind am 30.8. noch Sommerferien, vielleicht schaffe ich da einen Kölnbesuch.
    Zur Folge: Es ist weit hergeholt, aber ich habe beim Hortensienfeld sofort Totenreichassoziationen gehabt. Die Griechen kennen den Asphodeliengrund und auch bei den Ägyptern gibt es irgendwas mit Feldern (wenn ich Moon Knight richtig in Erinnerung habe :-)).
    Ich fand das Dreiecksrätsel so billig, dass ich dachte: Na, das kann ja wohl nicht die Lösung sein… ARGH!
    Lustig, dass Andy als Theologen die Gottesandeutungen so nerven. Als ebenfalls Theologin kann ich nur sagen: Mir ging es auch so, und zwar nicht erst in dieser Folge. Star Trek und Gott / Religion / Schöpfung ist ja insgesamt superspannend und hat bei Andy ja sogar für eine wissenschaftliche Arbeit gereicht. Bei der Besprechung von Star Trek V ca. im Jahr 2028 werden wir mehr darüber hören. Tatsächlich haben mich die Anspielungen in dieser Staffel jedoch auch an Intelligent Design erinnert. War vielleicht gar nicht beabsichtigt, ist aber dennoch Mist. Meines Erachtens müsste es ein sehr kleiner Gott sein, wenn man ihn in die Millimillimillisekunden nach dem Urknall presst und Lücken in der Wissenschaft für ihn nützt…

    So, nun ist Discovery aus. Insgesamt eine mittelmäßige Serie, die mich jedoch – und daran hat das Discoverypanel einen großen Anteil – zurückgeholt hat, nachdem ich lange Jahre eher bei Marvel herumgehangen habe. Zudem gefällt mir gerade das „Woke“ total gut.

    Ad multos annos!

    • Dansk_StarTrekFan Antworten

      Gibt es eigentlich irgendeine Möglichkeit die Arbeit von Andy mal zu lesen? Mich würde das ja schon interessieren… Wenn man das in kleiner Auflage (im Selbstverlag?!) verlegen würde, gäbe es da bestimmt ein Publikum für.

  20. Benjamin Antworten

    So, dann mal auch ein paar Gedanken von mir zu dieser Folge. Ein Staffel- und Serienfazit kommt dann noch separat.

    Grundsätzlich hat mich insbesondere der erste Teil der Folge eher kalt gelassen. Die Actionszenen sowohl innerhalb des Portals als auch außerhalb haben mich irgendwie so gar nicht gepackt. Innerhalb des Portals wirkte es durch die Optik, die teilweisen Zeitlupen und die Schwerkraftspielereien oft wie ein Computerspiel, was ich persönlich gar nicht mag, sofern es nicht explizit eine Spieleverfilmung ist.
    Auch war Burnhams Angriff aus dem Nichts völlig unnötig und unlogisch.
    Außerhalb des Portals waren die Schiffskampfszenen irgendwie sehr generisch und damit auch langweilig. Auch diesen Move, das/die gegnerische(n) Schiff(e) in eine Gas-/Plasmawolke zu locken und diese dann zu entzünden, hat man schon sooo oft gesehen. Mich persönlich hat es an die entsprechenden Szenen im neunten Kinofilm erinnert.

    Das Rätsel war in der Tat eher Grundschulniveau und dass Moll nicht darauf gekommen ist (und Michael dann auch noch ewig brauchte), war völlig absurd.
    Das Gespräch zwischen Michael und der Progenitorin war dann besser und ich kann Michaels Bestreben danach, die Technologie letztlich zu vernichten schon nachvollziehen.
    Action-Saru hat mir auch gut gefallen. Was für eine Wandlung: In der ersten Folge der Serie sagt er über sich, er entstammt einer Beute-Spezies und nun sieht er sich als Raubtier (wenn es seinen Zweck erfüllt).

    Die Methode, die Breen dann letztlich los zu werden, erschien mir dann eher als Deus ex Machina, weil nichts davon irgendwie vorher auch nur angedeutet wurde. Weder dass man auch andere Objekte als das eigene Schiff wegspringen lassen kann, noch dass die Discovery sich teilen kann (und selbst wenn, dann gibt es doch nur auf einem Teil die Sporenkammer und alles, was noch zum Antrieb gehört)…

    Die Enthüllung von Kovich als Daniels hätte es meines Wissens nicht gebraucht. Wie Julien weiter oben schon gesagt hat, das wirkte eher so, als hätte man das für’s Publikum gemacht. Ebenso (und fast noch mehr) auch der Schwenk vorher auf die ganzen Memorablia aus der TNG-Ära. Das ist genau das, was ich in meinem Kommentar zur siebten Folge schon meinte: Dass bei Discovery solche Easter Eggs vorrangig dazu verwendet werden, um billig nach den Fans zu fischen. Und um auf Andys Kommentar dazu einzugehen: Ja, ich weiß, dass Lower Decks das noch mehr macht. Aber Lower Decks macht das in dem völligen Bewusstsein, dass sie eine Meta-Serie sind und dennoch funktioniert es da oft noch besser als bei Discovery (oder Picard).

    Nun denn, die Hochzeit von Saru war ganz schön, auch wenn es in universe unverständlich war, dass Owo und Detmer da nicht dabei waren. Und die Szenen am Strand waren eigentlich ein guter Abschluss für Burnham und Book, die hätten auch so für das Serienfinale gereicht.

    Und dann kam der Epilog. Den fand ich eigentlich komplett unnötig bis ärgerlich. Wie eben schon angedeutet, die Szenen am Strand mit Burnham und Book hätten für die völlig ausgereicht. Da war alles zwischen ihnen geklärt, was nötig war. Dass Burnham im höheren Alter Admiral ist, ist keine Überraschung.
    Die Verbindung zu Calypso zu knüpfen, ist zwar ehrenwert, aber mE auch nicht gut gelungen, weil nichts erklärt wird. Es wird nicht gesagt, warum die Discovery da versteckt werden muss, zumal da auch keinerlei Dringlichkeit dahinter zu sein schien. Es wird nicht gesagt, warum sie dazu wieder in ihr altes Design umgebaut werden muss und es wird auch nicht gesagt, warum Zora da weiterhin an Bord bleiben muss und damit für unbestimmte Zeit ausgesetzt wird. Und gerade das ist geradezu grausam. In der letzten Staffel wurde herausgearbeitet, dass Zora ein fühlendes Wesen ist, welches dann auch die Mitgliedschaft in der Föderation beantragt und zugesprochen bekommen hat. Und dann wird sie für unabsehbar lange Zeit ausgesetzt? Ganz ehrlich, da hat mir die kurze Andeutung in der vierten Folge als Lösung für das Calypso-Problem deutlich mehr zugesagt.
    Michelle Paradise hat kürzlich in einem Interview gesagt, dass sie eigentlich für eine sechste Staffel vorhatten, das ganz groß aufzuziehen, wie es zu der Ausgangslage in Calypso gekommen ist. Wenn ich mir den Epilog anschaue, wäre das wohl die bessere Wahl gewesen.

    Nun gut, viel geschrieben, viele recht harsche Worte. Alles in allem ein durchschnittliches Finale einer durchschnittlichen Staffel. Nicht das schlechteste Finale einer Star Trek-Serie (was aber auch nicht schwer ist; looking at you, Enterprise), aber auch weit entfernt davon, was TNG und DS9 gezeigt haben.

  21. Benjamin Antworten

    So Staffel- und Serienfazit.

    Es hatte sich ja schon angedeutet, dass ich die Staffel eher mäßig fand. Den Grundgedanken, die TNG-Folge „The Chase“ wieder aufzugreifen, fand ich erstmal richtig, denn was in der Folge enthüllt wurde, war eigentlich viel zu groß, als dass es danach für komplett Star Trek komplett ignoriert wird.

    Das ganze dann aber zu einer Indiana Jones-artigen Schnitzeljagd zu machen, hat mich so gut wie überhaupt nicht mitgenommen. Moll und L’ak als Gegenspieler waren ganz passabel, wobei ich L’ak grundsätzlich sogar noch interessanter fand, da er ruhiger und zurückhaltender war, mehr Skrupel hatte als Moll und eigentlich auch auf diese Jagd gar nicht soviel Bock hatte. Es war ganz interessant, etwas mehr über die Breen zu erfahren. Das hat ein paar dunkle Flecken im Star Trek-Universum aufgehellt.
    Jedoch war auch diese Staffel wieder enorm Burnham-zentriert. Ja, ich versteh schon, sie ist die Hauptfigur der Serie, aber dennoch war es für mich zuviel, weil sie wieder alles macht. Sie ist immer mittendrin und ganz vorne mit dabei. Dadurch haben andere Hauptfiguren wieder gelitten, da sie halt nur dabei waren.
    Rayner war eine gute Ergänzung und eines der Highlights, auch wenn mir seine Wandlung letzten Endes doch zu schnell ging. Nach der vierten Folge war das eigentlich durch.

    Wo ordne ich die Staffel letztlich ein? Ihr hattet am Ende der letzten SNW-Staffel und dann mittendrin in der letzten Lower Decks-Staffel mal gefragt, wie denn eine Rangliste der von euch besprochenen Staffeln bei uns aussehen würde. Da war für mich von den Discovery-Staffeln die dritte die schlechteste, gefolgt von der vierten, der zweiten und die erste hat mir im Nachhinein tatsächlich am besten gefallen. Ich schwanke noch, wo ich die fünfte einordnen würde, aber besser oder schlechter als die dritte Staffel. Denn wie gesagt, sie war schon eher mäßig. Da die dritte Staffel mit ihrer Auflösung jedoch eine so wirklich massive Enttäuschung war, würde ich die fünfte Staffel wohl etwas besser bewerten. Denn seien wir ehrlich, dass Su’kal durch sein Schreien den Brand ausgelöst hat, ist sehr hanebüchen. Es ist zwar grundsätzlich eine recht trekkige (oder besser TOSsige) Lösung, aber das mag vielleicht für eine Einzel- oder auch Doppelfolge funktionieren, bei einem lokal eher begrenzten Problem, aber doch nicht für eine komplette Staffel bei einer Problematik, die die ganze Galaxie betrifft…

    Mit Staffel 3 auf Platz 5 und Staffel 5 auf Platz 4 dann die vierte Staffel auf Platz 3. Gerade die letzten zwei, drei Folgen mit der Kontaktaufnahme waren sehr trekkig und die 10C auch wirklich mal was Neues. Leider gab es auch zwischendurch einige Filler und das Pacing der Staffel passte streckenweise nicht, so dass das Ende durchaus gehetzt wirkte.
    All diesen drei Staffel ist auch gemein, dass sie mehr als die ersten beiden so eine extreme Burnham-Show waren und das halt auch sehr offensichtlich.

    Staffel 2 hatte insbesondere in der zweiten Hälfte ihre Schwierigkeiten, was die logische Konsistenz der Story anging, aber selbst da war sie gut anzuschauen, wenn man nicht zuviel drüber nachgedacht hat. Und sie hatte vorher mit „New Eden“ und „An Obel for Charon“ zwei wirklich herausragende und auch später noch weitere wirklich gute Folgen und sie hat mit der Einführung von Pike und Spock den Weg für SNW geebnet.

    So anders Staffel 1 zu allem anderen Star Trek vorher war, so gefällt sie mir dennoch am besten. Jason Isaacs als Lorca war (bis zu seiner Enttarnung) wirklich gut, der Großteil der Spiegeluniversumsfolgen haben gut funktioniert und auch die Gesamtstory hat (bis auf die Auflösung) gut hingehauen. Ja, die Staffel hat massive Canonprobleme verursacht, aber über vieles konnte man gut hinwegschauen.

    Ich glaube, Andy war es, der bei eurer Show meinte, mit Michelle Paradise als Showrunnerin wurde es nochmal deutlich besser. Da kann ich halt nicht mitgehen. Der Fokus kam mit ihr deutlich auf Burnham und auch wenn die Storys grundsätzlich konsistenter erzählt wurden, so wurden die vielen kleinen und großen Logiklöcher nicht abgestellt, teilweise eher im Gegenteil.

    Btw. ich hab mal bei imdb geschaut, da werden die ersten beiden Staffeln auch besser bewertet als die dritte bis fünfte, wobei da sogar die zweite als am besten angesehen wird.:
    Staffel 1: 6,99
    Staffel 2: 7,45
    Staffel 3: 6,66
    Staffel 4: 5,78
    Staffel 5: 6,31

  22. Roger, over Antworten

    Ich fand in der letzten Folge hatte es zu viele bzw. zu lange Schlägereien bzw. Actionszenen, da habe ich auch mal weitergespult, was ich bei Erstsichtungen von Star Trek noch nie gemacht habe. That’s not my Star Trek. Aber vielleicht gefällt das ja der jungen Generation oder einer bestimmten Zielgruppe von Discovery?

    Die Staffel wie auch Discovery gesamthaft gefällt mir ja, aber es ist definitiv nicht meine Lieblings-Star Trek-Serie. Ich habe z.B. nach wie vor grosse Mühe mit der Figur Burnham bzw. wie sie geschrieben und inszeniert wurde (das hat nix mit der Schauspielerin zu tun). Dies und anderes hängt vielleicht eben auch zusammen, dass ich nicht zu einer bestimmten Zielgruppe gehöre. Ich werde das Gefühl nicht los, dass sie mit Discovery auch gewisse Star Wars, Marvel etc. Zuschauer:innen abholen wollten. Ich kann mich auch täuschen.

    Aber ich bin Discovery unendlich dankbar, weil es das Franchise wiederbelebt hat und mir persönlich genehmere Serien wie SNW und Prodigy bescherten. So bin ich ja auch auf das Discovery Panel gekommen, da ich niemanden in meinem engeren Freundeskreis habe, der Star Trek schaut; aber ein grosses Bedürfnis hatte, irgendwie die Meinung von anderen Trekkies zu hören. Deshalb auch ein grosses Merci an Sebastian und Andreas für all Eure Folgenbesprechungen!!!

  23. Judith aka Badgey_S Antworten

    Dass Kovich Daniels ist, hatte ich auch vermutet und es bereits unter eurer Folge zu „Whistlespeak“ kommentiert. Muss schon sagen, es fühlt sich gut an, auch mal ein klein wenig Recht zu haben 😁

  24. Judith aka Badgey_S Antworten

    Gab es nicht auch mal eine Schiffstrennung in „Lower Decks“? Leider fällt mir nicht die Folge /Staffel ein, ich kann mich aber noch an eine Sequenz erinnern, in welcher die Untertasse der Cerritos auf einem Planeten abstürzt (Erinnerung an ST VII :-)) und dabei auch kurz auf der Kante rollt wie eine Münze. Dann wären wir bei 6 Trennungen insgesamt…

  25. Patrick Antworten

    Ich liebe eure Episodenbesprechungen. Die sind nicht nur im Star-Trek-Bereich einzigartig, sondern generell. Ich persönlich bin leider kein Fan von Live-Podcasts. Gerade für die letzte Folge hätte ich mir eine reguläre Besprechung gewünscht. Vielleicht als Idee für die Zukunft: nicht mehr die letzte Folge einer Serie oder Staffel live besprechen, sondern besser einen Staffel- oder Serienrückblick. Ansonsten weiter so 🙂

  26. Judith aka Badgey_S Antworten

    Zur Progenitor-Technologie: Ich fand die TNG-Folge “ The Chase“ damals gut und es auch jetzt eine coole Idee, das Thema wieder aufzugreifen. Bezügl. „Intelligent Design“ (bin absolut keine Verfechterin dieser Theorie) passt dies für mich schon ins ST-Universum, aber wohlgemerkt nur dorthin, nicht in unser Universum. Ich meine, Star Trek existiert seit 1965/66, inzwischen hat die Weltraumforschung ja auch weiterhin Fortschritte gemacht. Neben der Erkenntnis, dass es eher keine „galaktische Barriere“ gibt, wurden viele weitere Entdeckungen gemacht, darunter auch reichlich Exoplaneten. Leider fehlt bis jetzt jede Spur von Leben (zumindest nach den Kritereien, nach denen wir Leben klassifizieren). Und es sieht so aus, dass die Wahrscheinlichkeit auf weiteres intelligentes Leben in unserer Galaxie nicht soooo hoch ist. Es braucht doch mehr als einen Gesteinsbrocken in der habitable Zone um eine Sonne. Und damit meine ich kein „schaffendes Wesen“ sondern Voraussetzungen wie eine Art Gasriese, welcher Asteroiden wegfängt, einen Mond, der Rotationen verlangsamt, ein gutes Magnetfeld und einen stabilen Stern für Licht und Wärme. Die Art Stern, die unsere Sonne ist, kommt wohl auch nicht so häufig vor. Ich denke, man hat damals einfach auf mehr gehofft. In der Star-Trek-Milchstraße wimmelt es dagegen von humanoiden Lebensformen und darüber hinaus gibts noch viele unbewohnte Klasse-M-Planeten mit erdähnlichen Bedingungen. Da passt es mMn. schon rein, dass es ne hochentwickelte Spezies gab, die sich einsam fühlte und dann auf diese Art weiterexistieren wollte. Allerdings fand ich den Twist in der Finalfolge, dass auch die Progenitoren bereits das Portal zur „Verbreitung“ vorfanden nicht gut (zu viel Phantasy).
    Und ja, ich hatte auch die Iconianer vor Augen, als das Innere des Portals zu sehen war.

  27. Judith aka Badgey_S Antworten

    Die letzte Folge hat mir wieder einmal mehr gezeigt, dass ich ein absoluter Ensemble- Fan bin und der Fokussierung auf eine Person (hier Burnham) nicht soviel abgewinnen kann.
    Beim Zweikampf zwischen Burnham und Moll hatte ich mich das erste Mal erwischt, dass ich auf die Uhr schaute. Die Konfrontation wäre doch interessanter gewesen, wenn nicht gleich die beiden Breen verheizt worden wären.
    Dass Book dann seinen Frieden gefunden hatte, konnte ich hingegen ganz gut nachvollziehen: Burnham und Moll haben überlebt, ggf. kann er letztere doch noch iwann unterstützen, er hat mit der Wurzel noch ein Stückchen Kweijan, sein Rest Strafe wurde ihm erlassen und er liebt Burnham noch. Fand auch schön, dass sie dann wieder zusammen kommen.

  28. Judith aka Badgey_S Antworten

    Beim Epilog mit Burnham und Book in der Zukunft habe ich dann wieder auf die Uhr geschaut bzw. auf die Restzeit- wird noch genug Zeit für den Rest der Crew bleiben? Ich meine, der Ausblick war ja nett (leben zusammen, haben einen Sohn usw.) aber m.E. zu langgezogen. Und am Schluss wird der Rest bis auf Saru nur mal kurz eingeblendet ohne jedweden Text – und das zum Serienende! Im extra für den Abschluss anberaumten Nachdreh!! Dazu sind die Darsteller:innen nun noch mal zurückgekommen. Oder waren das wohlmöglich alte Zusammenschnitte?
    Zu Zora: Ich war mit dem Brückenschlag in der Folge „Face the strange“ (Zoras Traum) zu „Calypso“ auch zufrieden und kann nicht so richtig einordnen, was das jetzt noch sollte. Also wartet Zora mit der Discovery nun bis zum 42. Jhdt allein auf Craft? Ist das ggü. Zora nicht auch ethisch fragwürdig zu werten?

  29. Christian S. Antworten

    Ich will Prodigy und die Wale, aber Prodigy geht vor.

    Discovery Panel nur noch live wäre in Ordnung, macht trotzdem Spaß als Podcast.

    Das Discovery Finale hat mich mehr berührt, als Picard Finale. Ich war dauernd am grinsen und am weinen und bin echt glücklich über dieses versöhnliche Ende.

    Und auch die Enthüllung mit Daniels fand ich passend. Discovery hat die Ära relativ kurz nach Enterprise und bis nach dem temporalen „kalten“ Krieg discoverd. Außerdem ist Discovery als Serie nicht nur der direkte Nachfolger von Enterprise sondern auch noch das totale Gegenteil. Noch nie ein so weiblich besetzte Brücken Crew gesehen.

    Ich bin auch zu Frieden wie die Geschichte zu Ende geführt wurde, auch wenn man einiges vermisst und die Geschichte weiterhin so ihre Lücken hat. Klingonen und „Vulkanier“ sollten für den Abschluss der Burnham Story echt eine größere Rolle spielen, aber das ist schon okay so.

    Die gesamte Serie hat ihre Up- and Downs und ich habe schon das Gefühl mich auf dem Höhepunkt von der am längsten laufenden Star Trek Serie verabschieden zu müssen. Ist aber vielleicht auch ganz gut so und die Welt von Discovery bleibt uns ja mit der Academy Serie noch etwas erhalten.

    Ich bin gespannt auf das, was da noch so kommt und bin dieser Serie unendlich dankbar Star Trek wiederbelebt und euch als Podcast überhaupt erst ermöglicht zu haben.

    Viele liebe Grüße
    Christian S.

  30. Frau Rumpelwicht Antworten

    Ich kann mit diesem Staffelfinale ganz gut leben denke ich. Ich bin tatächlich froh, dass es keine weiteren Verluste bei der Crew gab. Ich war da tatäschlich ein bisschen besorgt um Culber und Saru, weil der Andi ja doch so verflixt oft recht hat mit seinen Prognosen 🙂
    Dass der Epilog Nachdreh tatsächlich so viel Burnam Story beinhaltet und nichts mehr von der übrigen Crew war wohl zu erwarten, ich finde es trotzdem schade, dass die übrige Crew nicht mehr so richtig auftauchte. Ich bin definitiv auch jemand, der das gesamte Teamgefüge braucht und die nur one-person show nicht so sehr mag.
    Die Entwicklung der Zora Story finde auch ich sehr fragwürdig. Ein fühlendes Wesen mal eben in die Einsamkeit verbannen, ohne zu wissen wie lange und ohne konkrete Begründung zu welchem Zweck sie da ausharren muss, ist nicht wirklich ok. Die Andeutung dass Calypso nur ein Traum gewesen sein könnte von Zora hätte ich da auch deutlich besser gefunden als Auflösung.
    Aber insgesamt ist das Ende für mich doch versöhnlich und lässt mich gespannt auf die Academy Serie warten und hoffen, dass da die ein oder andere vertraute Nase mal zu Besuch kommt.

    Was die Frage nach Prodigy oder Walen betriffe, da bin ich dafür erst Prodigy zu besprechen und dann die Wale fortzusetzen. Vielleicht – aber nur vielleicht – seid ihr dann mit den Walen fertig, bevor es mit Strange New Worlds weiter geht 🙂

    Ich freu mich auf die nächste Podcastfolge, welche es denn auch sein mag

    Liebe Grüße
    Frau Rumpelwicht

  31. Melanie Antworten

    Schön war’s in Köln – danke Euch! Mit ein bisschen Abstand kann ich nun auch die allerletzte Folge betrachten. Der Epilog war im Prinzip überflüssig. Optisch mag Michael zwar gut gealtert sein, aber insgesamt hat es doch zu künstlich gewirkt. Und dann wohl nur wegen Calypso? Und ohne weiteren Kontext? Praktisch, dass man jetzt alles auf die Red Directive schieben kann. Schön war es, Owo und Detmer am Ende nochmal zu sehen, es war aber schon komisch, dass sie bei der Hochzeit nicht dabei waren. Die Technologie, ja wo soll man da anfangen? Ich hab ja von Anfang an gesagt, dass sie zu gefährlich ist und weg muss. Was ja nun auch passiert ist. Eigentlich war die ganze Staffel für die Katz, wenn ich das mal sagen darf. Unterhaltsam – ja, ich hatte viel Spaß. Aber wir wissen nicht, wo die Technologie herkam, was es damit auf sich hat etc. Zudem lässt der Epilog ja offen, dass man die Geschichte zwischendrin jederzeit wieder aufgreifen kann. Vieles, was nicht zu passen scheint, wurde einfach passend gemacht. Aber so ist das nunmal und ein schöner Abschluss war es aller Mal. Mich hat Disco wieder zu Star Trek gebracht und dafür bin ich dankbar.
    Ob wir den einen oder anderen in der Academy-Serie wiedersehen bezweifle ich allerdings. Vielleicht Tilly, aber wenn ich mir die Casting-News so anschaue, geht das Geld wohl eher woanders hin.

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