Lage der Föderation: Star Trek Picard – “Stardust City Rag” (S01/E05)

Das DISCOVERY PANEL erörtert die “Lage der Föderation” in der neue Serie “Star Trek: Picard”.

Im Sternenstaub verborgen, im “Vergessen” begriffen, präsentiert uns “Star Trek: Picard” eine bemerkenswerte Episode. Ist dies ein Wendepunkt in der Handlung? Ist dies ein Wendepunkt in der Geschichte von Star Trek? Ist dies überhaupt noch Star Trek?

Hört unsere Besprechung der kontroversen Episode “Stardust City Rag”, Episode 5 von “Star Trek Picard”.

Und es wäre schön, wenn ihr mit uns darüber diskutiert:

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Moogie Agnes
Moogie Agnes
8 Monate zuvor

Noch nie habe ich so auf eine eurer Podcast-Folgen gewartet. Ich habe sie mir eben runter geladen und bin gespannt, wie ihr über die Folge denkt. Ich selber war sehr enttäuscht von der Folge und der Entwicklung der Handlung. Das ist die erste Star Trek-Folge, von der ich sage, dass ich sie kein zweites Mal sehen will!

LG,
Agnes (die übrigens wirklich eine Mutti ist und noch vieles mehr ;-))

Killrogg
Killrogg
8 Monate zuvor

Jurati ist ein Moriarty! Theory confirmed! Btw Moriarty war ja auch eher ein Antagonist als ein Böser. Jurati wirkt mir auch eher wie ein Antagonist der für ein greater good “Opfer bringt” (böse ist) und das vielleicht leichtgläubig getäuscht, als einfach nur niederträchtig. Uuuund meine Theorie mir der Verschwörung innerhalb der Föderation / Star fleet steht immer noch, sogar mit der Erweiterung um einen geläuterten Maddox (siehe comments Folge 1) Was hat mit nicht gefallen? Geld Geld… Unter chabon war es das wohl mit dem advanced human in Star Trek. Alles dreht sich in dieser Zukunft schon wieder um Kohle.… Weiterlesen »

Emilia
Emilia
8 Monate zuvor

Mit dieser Folge hat mich Picard verloren. Ich glaube nur ein Wunder kann die Serie für mich noch herumreißen.

Selbst wenn ich es akzeptieren könnte, dass Star Trek uns eine Dystopie zeigt, dass es voller unnötiger Gewaltdarstellungen ist: Es ist noch nicht mal gut gemacht! Das writing in dieser Serie ist inkohärent, durcheinander und „all-over-the-place“. Seit Discovery scheint sich NICHTS getan zu haben. Bin echt ein bisschen angepisst…

Alex
Alex
8 Monate zuvor

Diese Folge fand ich leider auch enttäuschend. Das war einfach völlig überzogen und zu viel des Guten.
Schade, dass in dieser Folge gleich 3 interessante Charaktere (Seven, Icheb und Maddox) verheizt wurden,
Ich hoffe, dass es jetzt wieder aufwärts geht..

Trekkie84
Trekkie84
8 Monate zuvor

Jungs, lest den Roman “Die letzte und einzige Hoffnung”! Dann versteht ihr auch die Handlungsbögen um Raffi und Gabe und Agnes und Maddox viel besser.

Dave
Dave
8 Monate zuvor

Die Sonnenbrille könnte genausogut euch eine Datenbrille sein, da sie ja zum Geheimdienst gehört. Die Brille versorgt das Spitzohr mit irgendwelchen Informationen.
Was viel gravierender ist, ist das Rangabzeichen, das ist schief und wenn die Alte wirklich eine Vulkanierin wäre würde sie niemals mit nem schiefen Rangpin das Haus verlassen. Vulkanier sind sehr perfektionistisch.

Tekay37
Tekay37
8 Monate zuvor

Mir hat diese Folge bisher tatsächlich am besten gefallen. Mich störte die Darstellung der Gewalt nicht, da ich nicht finde, dass sie um ihrer selbst willen gezeigt wurde, sondern in allen Fällen der Charakterisierung der Figuren diente. Mir hat Elrond gut gefallen. Der entwickelt zu der von mir erhoffen Data-Antithese. Statt 100% Logik und fehlendes Gefühl haben wir jetzt 100% Ehrlichkeit und Offenheit, dafür defizite in anderen Aspekten der Menschlichkeit. Das setzt für mich eine wichtige Star Trek-Frage fort: “Was bedeutet es, Mensch zu sein?”. Auch bei Girati fand ich, dass sie ihre innere Zerrissenheit bei ihrem Mord gut dargestellt… Weiterlesen »

IchebsKortikalknoten
IchebsKortikalknoten
8 Monate zuvor

Michael Burnham ist ein moralischer Kompass? Reden wir über dieselbe Person die Null reflektiert und am Ende der ersten Staffel wieder eine Meuterei anzettelt, einer religösen extremistin eine Massenvernichtungswaffe in die Hand drückt um einen Staatsstreich zuvollziehen und sich dann vor die Sternenflotte stellt um eine pathetische Moralpredigt zu halten? Ihr habt doch mir Neele gesprochen? Habt Ihr schon alles vergessen? Aber wenn wir schon von Discovery sprechen. Meine persönliche Theorie ist, das man “unser” Star Trek Universum auf dem Altar von Discovery geopfert wird. Ich wette das wird ein Chrossover. In Picard geht die Sternenflotte vor die Hunde, damit… Weiterlesen »

Baasner
Baasner
8 Monate zuvor

Hätte auch eine Folge aus “Dark Matter” sein können. Mit so einer düsteren Grundstimmung wandelt sich die Star Trek Welt zu einer 08/15 -Allerwelts-SciFi-Serie.

Jacqueline
Jacqueline
8 Monate zuvor

Lieber Sebastian, lieber Andreas, Zunächst möchte ich euch für die gelungene Besprechung danken, die vor allem kritisch, aber dennoch sehr differenziert verschiedene Aspekte der Handlung und des Metatextes beleuchtet. Gut fand euren Ansatz, die Legitimation von Gewaltdarstellungen zu hinterfragen, sowohl innerhalb von Star Trek als auch generell innerhalb der Entwicklung von modernen Serien/Filmen. Das Spannende an diesem Thema ist, dass es wohl keine abschließende Position dazu geben kann. Was wir in der Szene mit Seven und Iceb sehen, ist eine 180° Kontraposition zu Gewaltdarstellungen, bei denen das individuelle Leid einer Figur anonymisiert wird. So etwa, wie es in Discovery bei… Weiterlesen »

Jacqueline
Jacqueline
8 Monate zuvor

Noch eine Anmerkung zur “Handelsware Maddox” auf Freecloud: Er wird dort bei den Inseraten unter “Interfacer” gehandelt. Das heißt, er ist für Leute relevant, die neuronale Schnittstellen zwischen humanoiden Nervennetzen und Computerdatenbanken brauchen. Naheliegendes Anwendungsgebiet wäre die Nutzung von Borg-Technologie in Verbindung mit einer Schnittstelle für Computer/Datenbanken/KIs.
Es muss einen Grund dafür geben, dass Borg-Implantate auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden. Die Frage ist nur, wem nützt so ein Interface? Und zu welchem Zweck will man es einsetzen? In Voyager (Endgame) hatte Captain Janeway aus der Zukunft so ein Interface, um sich ins Hive der Borg einzuklinken – erfolgreich.

TrekkerT
TrekkerT
8 Monate zuvor

Das Beste Star Trek. Ich liebe euch mit eurer ausdifferenzierten und vernünftigen Episodenbesprechung. Star Trek: Picard wird langsam so geil wie Discovery: lebendig, authentisch & unberechenbar spannend. Star Trek ist erwachsen geworden. Es ist Star Trek, ob es das Star Trek der fundamentalistischen Korinthenkacker ist? I don’t give a shit.

Sören
Sören
8 Monate zuvor

Vor Euren Gedanken hier erstmal meine: – endlich geht es mit der Handlung weiter, kurzweilig war es schon – Freecloud erinnerte mich irgendwie mehr an einen Star Wars Planeten – es fehlten in der „Cantina“ eigentlich nur die Musikanten. Gut fand ich die Anspuelungen: Quarks, Mr. Mott – Warum musste man den armen Teufeln bei lebendigem Leib die Implantate entfernen? Nur um zu zeigen wie böse Bjayzl und ihre Schergen sind? Echt unnötig. – Picard mit französischem Akzent, das war äh, eigenartig. – Zwar merkt das EMH, wenn sich ein Notfall anbahnt, aber es kann dann nichts tun. Hätte es… Weiterlesen »

solids
solids
8 Monate zuvor

Warp 9: 169Lj.= 51,714‬ Tage

Jacqueline
Jacqueline
8 Monate zuvor

… Ich verstehe jetzt, warum Michael Chabon sich als Showrunner zurück gezogen hat. Er hat wohl erkannt, dass es wenig Sinn macht, Perlen vor die Säue zu werfen. … Ich verstehe die niederschmetternden und geringschätzigen Kritiken an der Serie wirklich nicht. Man kann Dinge differenziert beurteilen, aber man sollte nicht auf halber Strecke den Bogen vor dem Kreis schief zeichnen! Und ganz besonders sollte man Utopie mal im Wörterbuch suchen, bevor man es in den Mund nimmt. Utopie ist nämlich per Definition nichts Reales, weshalb es sinnlos ist, sie real ausformuliert darzustellen. Keine einzige Star Trek Serie und kein Film… Weiterlesen »

Lars
Lars
8 Monate zuvor

Die Gewaltdarstellung am Anfang der Folge halte ich einfach für unnötig brutal. Auch ich im Anfang meiner 20er, der an die Gewalt á la Game of Thrones, Hannibal, True Detective oder The Walking Dead gewöhnt hat, sehe ich keine Funktion in dieser expliziten Darstellung. Was die Szene aus Picard mit den oben genannten unterscheidet, ist das plumpe Verkommen der Gewalt zum Selbstzweck. In Game of Thrones tritt dies Level nur dann auf, wenn extreme Todesgefahr besteht oder eine Figur charakterisiert wird. True Detective oder Hannibal machen die brutalen Morde zum Indiz für die Ermittlung des Täters. So sind sie sogar… Weiterlesen »

Elli
Elli
8 Monate zuvor

Danke für Eure tolle Besprechung! Die ganze Woche freute ich mich auf diese Episode, doch meine Gefühle sind nach dem Anschauen gemischt. Juratis Beziehung mit Maddox und dessen Ermordung zeigen einen interessanten Charakter für die Serie, wie wird sich Jurati im Laufe der Reise noch entwickeln? Auch der Handlungsstrang mit Raffi und Seven machten die Geschichte noch spannender, es sind tiefgründigere Persönlichkeiten, die ich noch weiter kennen lernen will. Allerdings ist die Gewaltdarstellung am Anfang der Serie zu brutal, 1.) sie ist wirklich unnötig, 2.) wenn Star Trek jüngere Fans gewinnen will, sollte man auf eine Alterkennzeichnung ab 18 verzichten.… Weiterlesen »

Baasner
Baasner
8 Monate zuvor

Ich stelle jetzt mal eine steile These in den Raum. Könnte es sein, dass sich Star Trek für diese moderne Erzählweise nicht sonderlich gut eignet, sondern eher bei einer Erzählweise wie sie in DS9 oder BSG verwendet wurde besser aufgehoben wäre? D.h., man hat einen alles überspannenden Handlungsbogen, aber darin eingebettet traditionelle Folgen a la eine Episode/eine Mission. Diese neue Erzählweise bietet kaum mehr Raum für Charakterbuilding und Worldbuilding wie z.b. in TNG:Datas Tag oder den DS9 Folgen mit Quark auf Ferenginar. Diese Folgen haben uns Charaktere und ganze Gesellschaften näher gebracht, hätten aber heutzutage wohl keinen Platz mehr. Von… Weiterlesen »

Kev
Kev
8 Monate zuvor

Also was da gerade von einigen hier & im Netz für ein Fass um die Serie aufgemacht wird, das kann ich beim Besten willen nicht verstehen. Wieso muss man nach gerade mal 5 Folgen schon solch eine Grundsatzdiskussion führen ob diese Serie noch die “klassischen” Werte von Star Trek vertritt oder ob die Serie vielleicht ein Utopie oder Dystopie ist. Zu diesem Zeitpunkt ist das doch alles noch viel zu früh. Außer Exposition, World Building und Einführung der Charaktere ist doch noch nicht viel passiert. Storytechnisch stehen wir seit dem Piloten quasi immer noch auf der Stelle & von der… Weiterlesen »

2Voq
2Voq
8 Monate zuvor

Hallo in die Runde! Dem GZSZ-Einspieler und der Meinung von Sebastian und Andy schließe ich mich vollumfänglich an! Die gestrige Hamburger Bürgerschaftswahl stellt einen Hoffunungsschimmer dar, den die AfD schaffte dort nur knapp die 5%-Hürde. Ihre Rethorik verfängt also nicht bei allen Wählerinnen und Wählern in diesem Land! Mir hat “Stardust City Rag / Keine Gnade” auch nicht gefallen. Für mich passten die Gewalt (Icheb wird gefoltert, Seven begeht einen Mord) und die “Comic-Artigkeit” mit verrückten Verkleidungen und dem Casino-Planeten nicht zusammen. Jurati hat jetzt ein dunkles Geheimnis, was ich bei diesem Charakter einfach nicht gebraucht hätte. Wie gesagt steht… Weiterlesen »

James T.
James T.
8 Monate zuvor

Hallo Jungs, ich mag ja Euch und euren Podcast wirklich sehr gerne. Aber diesmal kann ich Euch in Vielem überhaupt nicht zustimmen. Mal sehen, an was ich mich noch erinnern kann. 1. Rios hat nicht einfach sooooo den Vup oder Vap von hinten erschossen. Er hat bemerkt dass dieser (Vup) in seiner rechten Hand, was man uns ja auch zeigt, eine Waffen versteckt geladen hat um damit in den nächsten Sekunden irgendjemanden zu ermorden!!! Rios handelt als aus Notwehr oder Nothilfe. Ich denke dass er Seven im Visir hatte. 2. Bei Agnes Jurati vermute ich eine Art “Erpressung” durch Commodore… Weiterlesen »

Le-Matya
Le-Matya
8 Monate zuvor

Warum bringt Jurati Maddox am Ende um? Sie sagt ja, dass sie jetzt bedauerlicherweise etwas weiß, was Maddox nicht weiß und ihn deshalb umbringen muss. Aber ist das nicht schon in der Vergangenheit passiert und somit ändert auch Maddox Tod nichts mehr daran? Das Einzige, was meiner Meinung nach Sinn machen würde wäre, dass man Jurati die Zukunft gezeigt hat und Maddox noch etwas tun wird, was zu etwas Furchtbarem geführt hätte. Doch wie kann man die Zukunft kennen ohne eine Zeitreise gemacht zu haben? Wer hat sie dann gemacht? Und wenn die Zukunft wirklich veränderbar ist, hätte Jurati Maddox… Weiterlesen »

James T.
James T.
8 Monate zuvor

Ach übrigens, wie kann man sich aus einer “Neutralen Zone” den zurückziehen? Die durfte doch nie “Betreten” werden! Oder “Beflogen” oder sonstwas! Also wann war die Föderation mit ihren Spezies in der Neutralen Zone und hat diese besiedelt? Wann denn?
Ich weiß davon nix! Ich gehe davon aus dass hier die Neutrale Zone zwischen dem Romulanischen Dingsbums-Imperium und dem Föderationsraum gemeint ist.

Killrogg
Killrogg
8 Monate zuvor

Zum Thema der Gewaltdarstellung: Was hatten wir bisher? Wir haben ja in Star Trek neben der Föderation (dem politischen Teil) ja auch noch Star Fleet (der mehr oder weniger militärische Teil) und Star Fleet macht ja einiges da draußen im All was jenseits von Forschen und Entdecken liegt: Leute werden von Phasern nicht nur betäubt sondern auch mal getötet – selten Wunden zu sehen, schön klinisch rein. Es gibt Tod durch Disruptoren – soll voll brutal sein – aber Leute lösen sich einfach (schön klinisch) auf. In Weltraumkämpfen werden laufend Leute ins All gezogen – und sind nicht mehr gesehen,… Weiterlesen »

Can
Can
8 Monate zuvor

Ihr verlangt sonst gerne “Show, don’t tell” – aber wollt dann die Icheb-Szene lieber erzählt statt gezeigt haben, das passt nicht ganz zusammen. Ich fand die Folge ziemlich gut, endlich geht es los. Die Kollegen von Trek am Dienstag würden wohl sagen “Die Episode geht über Tische und Bänke”, ich mag so abgedrehtere Sachen. Auch den schlechten französischen Picard-Akzent mochte ich sehr. Einzige wirklich störende Entwicklung ist für mich Jurati, zu offensichtlich angekündigt und die Szene ist für mich unschlüssig, weil das EMH zumindest Alarm schlagen sollte, oder der Medi-Tisch eine Sicherung gegen Abschaltung. Ich bin gespannt auf das Staffel-Recap… Weiterlesen »

Baasner
Baasner
8 Monate zuvor

Die Anfangsszene mit Icheb ist soweit auch problematisch und unnötig, insofern neue Zuschauer nichts mit diesem Charakter anfangen können und die Leute die Icheb kennen verstört sind. Natürlich dient diese Szene dazu Seven am Ende rumballern zu lassen. Aber, das ist lazy writing.

livingdeathgirl
livingdeathgirl
8 Monate zuvor

Das einzig Gute an der neuen Serie ist euer Podcast und die Kommentare der Hörer.
Diese verkörpern den respektvollen, philosophisch wohlüberlegten Dialog, (für mich das wahre Star Trek) 100-mal besser als Star Trek Picard und Discovery zusammen.
Auge ausstechen und Kopf abschlagen funktioniert da nur bedingt.

Jacqueline
Jacqueline
8 Monate zuvor

Für alle, die gern besser verstehen wollen, warum und zu welchem Zweck die Philosophie von Miguel de Unamuno in der Serie so eine große Rolle spielt, hier ein Link zu einem Aufsatz von Maria Avelina Cecilia Lafuente – “Traumschatten: Fiction und Realität in Miguel de Unamuo” aus 2005. Sie bespricht darin ein Theaterstück, das Unamuno 1926 schrieb und in dem es verblüffende Parallelen zur Serie zu geben scheint. Besonders spannend könnten Elemente sein, die Chabon in die Figur des Picard übernommen hat.

Hoffe, der Link funktioniert:
https://www.researchgate.net/publication/225996193_Dream's_Shadows_Fiction_and_Reality_in_Miguel_de_Unamuno

Ben
Ben
8 Monate zuvor

Ich wollte hier nur einen ganz kurzen Denkanstoß geben zu der Tötung von Bijayzil durch Seven. Ihr verurteil ja sowohl Seven als Mörderin aber auch Picard unmoralisch gehandelt zu haben. Ich bin grundsätzlich ein Gegner der Todesstrafe, aber wir müssen uns hier vor Augen führen welche Optionen es eigentlich gegeben hat. Wir befinden uns hier nicht in der Jurisdiktion der Sternenflotte und selbst wenn, ist es offensichtlich dass auf Freecloud Recht und Gesetz nicht viel gelten. Wir haben hier also mit Bijayzil eine grausame Mörderin, Menschen- und Organhändlerin die nicht davor zurückschreckt Menschen (oder Borg) bei vollem Bewusstsein ihre Organe… Weiterlesen »

kai2911
kai2911
8 Monate zuvor

moin moin,
ich möchte mal die provokante frage in den Raum stellen warum die Romulaner ein so ganz anderer feind waren als die Klingonen…
Kitomer – man überschlägt sich um dem Klingonischen reich (Tiere wie Kirk sie nennt ) zuhelfen seine Hauptenergieversorgung wiederherzustellen.
mit Plänen die sich über 70 Jahre erstrecken.
900 mio leben werden auf Romulus ausgelöscht und keiner tut was….

das ist nicht mehr die Föderation.

stef baura s
stef baura s
8 Monate zuvor

70 Kommentare? Alter Schwede. Ich fand die erste Szene auch völlig unnötig hinsichtlich der Gewaltdarstellung. Man hätte rechtzeitig wegblenden können und die Fantasie des Zuschauers den Rest machen lassen. Mich schockt sowas zwar nicht, aber es passte überhaupt nicht zum – bisherigen – Stil der Serie. Bitte nicht nochmal. Den Rest der Folge fand ich insgesamt weitestgehend unterhaltsam bis amüsant. Die französische Landadel-Verkleidung und der aufgesetzte Akzent empfand ich als unnötig alberne Anspielung auf ist Picard nun Franzose oder nicht. Gähn. Die Mütze heißt übrigens Baskenmütze. Den Jurati-Plot fand ich nicht so gelungen, aber ok, da muss man jetzt durch,… Weiterlesen »

Jacqueline
Jacqueline
8 Monate zuvor

@Kev Wenn wir historische Parallelen innerhalb von Star Trek anschauen, dann finden wir sie z.B. bei INSURRECTION, wo die Föderation mit den zwielichtigen Sona kollaborierte, um die Technologie der Metaphasenmedizin entwickeln zu können. Man hatte “edle Absichten”, aber kannte nicht die ganzen Puzzleteile. Data war dort auch am Anfang der außer Kontrolle geratene Androide….erst die Nachforschungen von Picard und seiner Crew offenbarten die Amoralität des ganzen Plans. Warum sollte die Föderation nun nicht ein ähnliches Projekt am Start haben, wo es wieder um eine Technologie geht, die “gut für alle” sein soll, dafür aber 900 Mio Leben geopfert werden? Es… Weiterlesen »

Tim
Tim
8 Monate zuvor

Ahoi, ich fand die Folge war die interessanteste nach Folge 1 (endlich ist mal was passiert ;-). Auge raus fand ich auch echt unnötig – war gerade am Essen. Musste aber auch als Loctus die Nadel von der Seite ins Auge gestochen bekam schon weggucken. Also egal: Weggucken ist weggucken. Einige haben das in den Kommentaren hier schon angedeutet. Ich kam zum gleichen Schluss und daher möchte ich es nochmal wiederholen: In einer Monster-Of-The-Week Serie ist es geradezu Konzept, dass am Ende jeder Folge der gerade aufgemachte Konflikt bereinigt und der Grundzustand (Heile Weilt) wieder hergestellt ist. Was also wenn… Weiterlesen »

Kev
Kev
8 Monate zuvor

Hier ein Interview von Chabon wo er auf Roddenberrys Vision, die Darstellung der Föderation, Starfleet etc. eingeht. Vielleicht zerstreut das ja die Sorgen einiger denen die Serie aktuell zu düster ist.

https://trekmovie.com/2020/02/24/star-trek-picard-showrunner-michael-chabon-responds-to-more-fan-questions-plus-frakes-interviewed-and-more/

TimmyEatWorld
TimmyEatWorld
8 Monate zuvor

Meine Fresse ist das hier explodiert 🙂 Glückwunsch an Sebastian und Andreas. Das ist das Zeugnis für euren tollen Podcast. Nur kurz: Ich hatte es schon mal an anderer Stelle geschrieben. Für mich ist die Föderation am Ende von DS9 als das gestorben, was sie all die Jahre zuvor repräsentierte.. Hier stellte sich heraus, dass mindestens die Admiralität der Sternenflotte von dem versuchten Massenmord an den Gründern wusste oder gewusst haben muss. Und damit stirbt für mich letztlich auch die Hoffnung. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Der ganzen Kriege, allen voran natürlich der Dominion Krieg, aber auch das 9/11… Weiterlesen »

JoHannes207
JoHannes207
8 Monate zuvor

Sehr interessantes Interview. Ich hatte es auch bereits gelesen bevor ich die Kommentare hier gelesen hatte. Ich kaufe ihm alles ab was er sagt und glaube, um es vollends dann dem Zuschauer auch klar zu machen [in Bezug auf seine Aussage “What happens when two of its essential principles; (security and liberty, say) come into conflict?”], fehlt an dieser Stelle einfach noch der Plot. Da hilft jedoch wiederrum das Buch (bin noch nicht ganz durch :D) und ich hoffe und gehe stark davon, dass sie uns den “Downfall” der Föderation bzw. deren Entscheidung noch zeigen werden. Apropos Buch, in diesem… Weiterlesen »

Sören
Sören
8 Monate zuvor

Zum Thema Gewaltdarstellung / The Hunters – die Gedenkstätte Ausschwitz hat sich aktiv gegen die Serie ausgesprochen, da Sie mit IhrerDarstellung einerseits den Holocaust bagatellisiere, gleichsam aber mit übertriebenen Darstellungen die Holocaust Leugnung begünstigt. Ich für meinen Teil konnte noch nie etwas mit überzogener Gewaltdarstellung in Film und Fernsehen anfangen. Ich kann aber akzeptieren, dass Kontextbasiert eine realistische Wirkung notwendig ist. Um es mal an einem konkreten Beispiel festzumachen. „Der längste Tag“ und der „der Soldat James Ryan“ handeln Beide vom D-Day. Beide zeigen die Kriegshandlungen während der Landung. „Der längste Tag“ durchbricht das grimmige Thema immer wieder mit Situationskomik… Weiterlesen »

Baasner
Baasner
8 Monate zuvor

VORSICHT IRONIE ON: Seid euch mal nicht so sicher was die Borg-Story angeht. Stutzig sollte euch schon mal machen, dass es diese romulanische Geheimorganisation bereits seit Jahrtausenden gibt. Jahrtausende…? Mh, Moment mal. Vulkanier und Romulaner haben sich doch erst vor ca. 2000 Jahren voneinander getrennt. Sind zwei Jahrtausende schon genug um zu sagen “Jahrtausende”? Schauen wir mal. Denn wenn nicht, könnte es diese Organisation bereits auf Vulkan gegeben haben, und somit wäre Oh vielleicht ein Agent der vulkanischen Dependance. Dann haben wir irgendein schief gegangenes Experiment, ein Wurmloch welches dieses Experiment in Raum und Zeit hinweg befördert, und dann die… Weiterlesen »

Martin
Martin
8 Monate zuvor

Ja eine schwierige Folge und eine der vielleicht un-trekkigsten die jeh produziert wurden. Und dennoch möchte ich hier eine Kurze Lanze brechen, für die Serie bisher. Gewalt – so hart wie die Wirklichkeit Kurz gesagt intensiv und diskussionswürdig, das auf alle Fälle. Aber wohl leider Modern. Schwamm drüber, da es wichtigere Sachen gibt. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass die Gewallt immer auch Teil dieses Universums war, nur auf dem Bildschirm in der Form nicht gezeigt wurde. Vielleicht ist es ganz gut das die Leute daran erinnert werden, warum wir versuchen sollten Gewalt zu verhindern. Denn sie tut verdammt weh!… Weiterlesen »

Jacqueline
Jacqueline
8 Monate zuvor

Mir ist gerade ein sehr gruseliges Detail in den Sinn gekommen.

Hughs neues Auge (blau!) wird jenes von Icheb sein. …Weiß Hugh das?

Es ist nicht nur zufällig auch blau, sondern auch noch das rechte Auge.
Welche Agenda könnte Hugh haben, die sich konsequent aus seiner Rolle bei TNG und seiner aktuellen Position auf dem Cube ergibt?

Ich will mir gar nicht vorstellen, was in Seven of Nine passieren wird, wenn Sie auf Hugh treffen wird.

Kev
Kev
7 Monate zuvor

Noch was interessantes für die Runde, ich habe gestern die Doppelfolge der Maquis gesehen. Zu Beginn der 2ten Folge bekommt Sisko den Auftrag von Admiral Netchayev die Mitglieder des Maquis daran zu hindern die Cardassianer anzugreifen. Der Admiral verlässt Siskos Büro mit den Worten: Sisko solle den Maquis daran erinnern das sie noch immer Mitglieder der Föderation sind und sich entsprechend zu verhalten haben…darauf hält Sisko der armen Kira die gerade sein Büro betritt eine Wutrede: Sisko: Nur weil da eine Gruppe von Mitgliedern zur Föderation gehört, heißt das noch lange nicht das es Heilige sind. Wissen Sie was das… Weiterlesen »

Jacqueline
Jacqueline
7 Monate zuvor

Habe eben nochmal die Podcast-Episode durchgehört und muss nachträglich eine kleine Kritik loswerden. Zum Streitpunkt der Identität von Commodore Oh. @Andi & Sebastian: Ihr greift auf Wissen von “Kanonexperten” zurück (Anatomie bei Vulkaniern) und schluckt eine daraus abgeleitete Folgerung völlig unkritisch. Das kann man nicht machen! Wenn man das innere Augenlied bei den Vulkanieren als anatomische Besonderheit anerkennt, muss man auch dessen genetische Evolution unter den solaren Bedingungen auf Vulkan annehmen. Da jedoch die Evolution von Romulanern gleichfalls auf Vulkan stattfand, müsste sich das Organ des innereren Augenliedes innerhalb von ca. 2000 Jahren durch Mutation und Selektrion auf dem Phänotyp… Weiterlesen »

Martin
Martin
7 Monate zuvor

Vielleicht noch ein kleiner Denkanstoß. Ich glaube, dass viele sich an der Dunkelheit der Serie stören, weil es davon im Moment, jedenfalls gefühlt im TV sehr viel davon gibt. Ich kann durchaus nachvollziehen, das viele sich genau das Gegenteil gewünscht haben. Eine Serie genau wie TNG in dem das Gute zu dem der Mensch allgemein in der Lage ist auch gezeigt, ja sogar verteidigt wird. Vielleicht, und das ist aber den Serienmachern nicht vor zu werfen, ist es genau das was wir momentan auch brauchen. Vielleicht ist es das was The Orville gerade ein Stück weit leistet und Star Trek… Weiterlesen »

Baasner
Baasner
7 Monate zuvor

Für alle die es interessiert, Michael Chabon beantwortet auf Instagram wieder Fragen zu ST:Picard.

ThomasP
ThomasP
7 Monate zuvor

Danke Sebastian und Andreas, toller Podcast. 🙂 Gerade die ca. letzte halbe Stunde wo ihr das Thema “moralischer Kompass” der einzelnen Protagonisten angesprochen habt hat mir sehr gut gefallen. Die Szene mit Icheb am Anfang hatte für mich persönlich eher was von Toture Porn und empfand ich völlig überzogen. “Moderne” Sehgewohnheiten hin oder her, hier wollte Jonathan Frakes und Kirsten Beyer wohl nur das Publikum “kurtz…”mal schocken was ihnen auch gelungen ist. 😉 Ansonsten freue ich mich schon auf die nächste Folge und hoffe auf etwas mehr Licht hinter all der “Düsternis” die uns Star Trek:PIC bisher erzählt hat, und… Weiterlesen »

Killrogg
Killrogg
7 Monate zuvor

Mag Bernd auch Mal um ein besseres Forum kümmern, jetzt wo es hier so abgeht?
Mit User Verwaltung und schönerem Layout und Tante Edith(Funktion) und Benachrichtigung wenn er neues gepostet wird und… Und… Na Bernd?

Texelfee
Texelfee
7 Monate zuvor

Ich finde nicht, dass die Moral ein Problem es. Vielmehr ist es eine Frage der Perspektive. Vielleicht soll der Admiral ja gar nicht die Moral aufrecht erhalten, sondern die Zuschauer folgen ihm bei seinem Weg, zurück zu dieser Moral zu finden. Besonders unpassend finde ich das nicht. Zumal sich die Förderation ja angeblich auch verändert hat und somit die Werte der “alten” Föderation nicht mehr viel aussagen. Außerdem verändern sich Menschen im Laufe der Zeit. ich würde es eher als merkwürdig empfinden, wenn Picard noch derjenige wäre, den man aus TNG kennt. Die Folge selbst fand ich eher langweilig und… Weiterlesen »

Jacqueline
Jacqueline
7 Monate zuvor

Da vieles hier bisher nicht erörtert wurde, eine “kurze” Ergänzung zu Figuren, Inhalt und Schauplätzen in Episode 5: Bjayzl ist ein Palindrom von Jezebel/Jesabel/Isebel, die im Alten Testament Tochter eines phönizischen Königs und Frau von König Ahab von Israel war und selbigen zum Abfall von JHWH verleitet haben soll. Sie verursachte den Fall des Nordreichs Israel, führte die schlimmsten Formen des Götzendienstes ein und tötete viele Propheten, versuchte auch Elija zu töten. Ihre Schlechtigkeit endete mit ihrem schrecklichen Tod. (Sie wurde von Wölfen aufgefressen, was Elija zuvor prophezeite). Das Motiv der Wölfe haben wir in der Serie STP in Form… Weiterlesen »

Willma Sterben
Willma Sterben
7 Monate zuvor

Der User hat sich hier massiv im Ton vergriffen, weswegen wir keine Lust hatten, dass der Beitrag hier bleibt!

LG, Andreas

Willma Sterben
Willma Sterben
7 Monate zuvor

Und noch was zum B-Kanon

Seven tritt irgendwann dem Daystrom Institut bei 😉

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