Episodenbesprechung: Star Trek Discovery – „Coming Home“ (S04E13)

#StarTrekDiscovery feiert einen Homecoming-Ball – und wir besprechen endlich die finale Folge der vierten Staffel: #ComingHome. Habt ihr ein Staffelfazit?

#StarTrek #StarTrekPodcast #Podcast 

Wir freuen uns natürlich über jegliche Unterstützung für unseren Podcast. Geht dafür doch auf eine der folgenden Seiten, um uns:

  • Durch „Weitersagen und Empfehlen zu unterstützen“: https://www.discoverypanel.de/spread-the-word/
  • Durch „Geschenke“ zu unterstützen: https://www.discoverypanel.de/geschenke/
  • Finanziell zu unterstützen: https://www.discoverypanel.de/finanzielle-unterstuetzung/

Ihr könnt uns natürlich auch über unsere sozialen Kanäle erreichen:

www.discoverypanel.de

Oder auf Social Media:

Twitter: @PanelDiscovery
Instagram: @DiscoveryPanel
Facebook: @DiscoveryPodcast

Email: info@discoverypanel.de

Oder ruft uns an oder schickt uns Nachrichten auf WhatsApp unter: 02291/UKTAUK2

https://podcasts.apple.com/de/podcast/discovery-panel/id1287128600

10 Gedanken zu „Episodenbesprechung: Star Trek Discovery – „Coming Home“ (S04E13)

  1. Tobi Antworten

    Ich verstehe es nicht. Bei der berühmten Damok Episode in TNG hat man es in 45 Minuten geschafft, glaubhaft ein Kommunikationsproblem zu lösen. Durchaus auch mit Schwächen, aber in sehr kurzer Zeit. Hier hat man theoretisch 10 Folgen Zeit, langsam Fortschritte zu machen, entscheidet sich aber, dass ganze am Ende zu machen. Dann fing es unglaublich gut an, wurde dann aber in einem Satz abgefrühstückt.

    „DMZ + Mensch = Aua“
    Softwareupdate!
    „Der Erdenphilosoph Immanuel Kant bezeichnete Vernunft als…“

    Auch sonst sind unheimlich viele Abkürzungen genommen worden:

    „Tarka, es ist normal, Verlust zu spüren. Mir ging es auch so.“ – er hört auf.

    „Sind wir nicht alle eins und sollten netter zu einander sein, auch wenn ich euch gerade beinahe in die Steinzeit gebombt hätte?“ – Schilde aus, alles OK.

    „Ach, du bist traurig? Hier ist ein Energiedings, das wichtig aussah“

    „Wir müssen Jahrzehnte nach Hause fliegen!“ – „Oh, das Wurmloch geht auf!“

    Die Idee, den Plan mit der letzten Chance, die Erde zu retten, in die Hände einer Frau zu legen, die kurz davor versucht hat, sämtliche Pläne zu vereiteln ist auch eher schwierig. Books Rückkehr war eine Frechheit. Hätte es auch viel besser gefunden, wenn er gestorben wäre, hätte aber auch noch damit leben können, wenn er irgendwie doch noch rechtzeitig auf die Discovery gebeamt worden wäre. Aber als er plötzlich wieder materialisiert wurde stand ich kurz davor, auszuschalten.

    Ich mag New Trek eigentlich sehr gerne. Vieles bei Discovery ist toll, auch Picard hatte tolle Ansätze. Ich verstehe aber wirklich nicht, wieso die viele Zeit, die man im Gegensatz zu früher jetzt für Geschichten hat, so schlecht verwendet wird. In jeder einzelnen Staffel von Discovery und Picard bisher fing es toll an, und wurde dann in den letzten 1-2 Folgen mit irgendeinem übereiltem Blödsinn versaut. Wieso hat man es früher regelmäßig geschafft, in 40 Minuten tolle Geschichten mit Charaktermomenten zu erzählen, die auch zu einem guten Ende gekommen sind, und wieso kriegt man jetzt jedesmal nach über 10 Stunden auf einmal last minute Panik?

    Mut zur Bottle Episode wäre mal angebracht, wenn das Geld knapp wird. Statt in jeder Folge Action und Drama zu bringen, hätte ich es super gefunden, wenn man zum Beispiel noch sehr viel länger über die Sprachprobleme mit der Crew diskutiert hätte. Aber vielleicht stehe ich da auch ziemlich alleine da.

    Trotzdem eine gute Staffel. Finde es auch toll, dass Burnham inzwischen sehr viel selbstreflektierter und sympathischer ist. Die Writer haben im Vergleich zu vorher viel dazu gelernt, in der letzten Folge aber leider nicht genug…

  2. Matt Sinclair Antworten

    Ich denke, wir kommen hier nicht weiter, wenn wir überlegen, wie Books Strafe in unser Rechtssystem passen und legitimiert sein könnte. Wir sehen hier ein Konzept von transformative justice, was gerade in den USA spätestens seit black lives matter ein größeres Thema ist und daher sicherlich nicht ohne Absicht von DSC aufgegriffen wurde.

  3. Matt Sinclair Antworten

    Mit Books Wiederkehr kann ich gut leben, da sie in diesem Fall inhaltlich Sinn ergeben hat. Michaels Trauer musste tief und echt und glaubwürdig und persönlich sein, damit die 10C diesen Aspekt unseres Wesens direkt fûhlen konnten. Und dann wiederum uns zeigen, dass sie empathisch sind und ihre überlegene Technik nutzen, um das rückgängig zu machen.
    Hab mich hier nicht so verarscht und emotional manipuliert gefühlt wie bei PIC letzte Folge erste Staffel.
    Kann aber verstehen, dass man sich erzählerisch auch mal nachhaltige Konsequenzen wünscht und ich finde auch, dass man uns das zumuten kann. Der dramatische Höhepunkt kam da schon recht früh in der Staffel mit der Zerstörung von Books Planeten. Daher denke ich nicht, dass ihnen der Mut fehlt, es kam nur nicht wie erwartet zum Staffelfinale.

    Wenn Book hier nach seinen schlimmen Vergehen am Ende gestorben wäre, hätte ich das viel mehr als easy way out empfunden, dass sie sich um die Konsequenzen herummogeln für seine Figur. Von daher fand ich es so eigentlich mutiger.

    Die am Ende doch recht flüssige Kommunikation mit den 10C fand ich auch gut. Immerhin hatten die größten Expertïnnen plus Zora doch etliche Stunden Zeit. Dass man da, wenn man erstmal das Grundkonzept verstanden hat, dann auch ne Lösung entwickelt, fand ich schon glaubwürdig. Lediglich dass Saru das einfach lässig mit ein paar Tasten in sein Interface tippt, war mir zu wenig, da hätte ich mir ein spezielles Gadget gewünscht.

  4. Tobi Antworten

    Bin ich eigentlich der einzige, der das mit Culber seltsam fand? Der Mann ist hochrangiger Militäroffizier, die Zerstörung der Erde steht an, sein psychologisches und medizinisches Wissen könnte eventuell nicht unwichtig werden, und er kann sich einfach entscheiden, dass er doch lieber bei seiner Familie abwartet?

    Charakterlich und aus seiner Sicht nachvollziehbar und schön, aber wieso er das so entspannt selbst entscheiden kann ist mir schleierhaft.

  5. Julien Antworten

    Dieses Finale macht mir nicht die ganze Staffel kaputt wie es in Picard Staffel 1 der Fall war, ABER wir können weiterhin festhalten, dass die neuen Star Trek Serien keine Ende schreiben können.

    Tarka hat mich gar nicht bewegt. Nachdem er zehn Folge lang an seinem Plan festgehalten hat, soll ich daran glauben, dass sein Wahn um 10 vor 12 endet. Das kam mir sehr schnell und aus dem nichts gegriffen vor.

    Das mit den Doppelgängern aus anderen Dimentionen, dass sie nicht die gleiche Personen sind, hat uns Star Trek schon anders verkauft. Ich erinnere hier nur an Harry Kim und Naomi Waltman, die innerhalb einer Folge gestorben sind und als Happy End aus dem Paralleluniversum geholt wurden.

    Book Arroganz hat mich vor allem genervt. Nachdem er die Crew verraten hat und die 10C ihm das Leben gerettet haben, kommt er mit übertriebenen Förderungen daher. Dass sie gesagt haben, wir checken, ob es nicht höhere Lebensformen in Gefahr bringen war für mich schon ein Erfolg, aber nein : Ihr sollt aufhören nach Boronit zu graben und euch nicht mehr hinter euer Schild verstecken. Ich kann wirklich nicht glauben, dass die 10C sich darauf einlassen. Wahrscheinlich haben sie einfach nur ja gesagt, und graben irgendwo anders weiter.

    • Tobi Antworten

      Die werden ja diesen Schild auch nicht aus Spaß aufgebaut haben, zumal wir ja auch vor zwei Folgen einen komplett ausradierten Planeten gesehen haben.

      Aber OK, wenn dieser Typ, der kurz vorher noch versucht hat, die 10C anzugreifen sagt, man soll sich mal einfach ein bißchen offener sein, dann ist ja alles klar…

  6. Lukas Antworten

    Vielen Dank für eure wie immer ausführliche Besprechung und wirklich schön, dass es euch wieder besser geht.
    Zur Besprechung und Folge ein paar Anmerkungen:

    Ihr redet immer wieder davon, dass Book und Tarka Terroristen sind. Terrorismus ist die systematische Anwendung von Gewalt und politische und/oder ideologische Ziele zu erreichen. Er richtet sich zumeist gegen die „herrschende Schicht“ und dient der Destablisierung von (Staats-)Systemen. Ganz grob zitiert von der BPB. Das machen die beiden aber nicht. Sie sind Verbrecher, vielleicht auch Verräter. Es geht Ihnen aber nicht um die Destablisierung der Förderation oder Ähnliches. Der Begriff des Terrorismus führt hier meines Erachtens deswegen eher in die Irre.

    Eurem Urteil zum Ende der Folge kann ich mich nur so halb anschließen. Ich finde es erstrebenswert, wenn Staffeln zum Ende nicht in der Luft hängen, sondern Handlungsstränge zu einem sinnvollen Schluss geführt werden. Gerade wenn man lange auf nachfolgende Staffeln warten muss. Da gibt es aber sicher unterschiedliche Meinungen zu. (Siehe die Kontroverse um das Ende der Herr der Ringe-Filme, „too many endings“ und so). Natürlich wäre diese Situation angenehmer gewesen, hätte eine Folge mehr gegeben – die Knappheit zeigt aber auch, welche Prioritäten Discovery setzt: Charaktere vor Plot: Wir sehen (fast) jede*n nochmal kurz, die Character Arcs werden rund gemacht, dafür müssen wir in Kauf nehmen, dass die Verständigung mit den Ten-C mal eben einen Hotpatch bekommen hat. Kleine Randnotiz: Auch die Story um Adira und Detmer wird zumindest insofern weitergeführt, als dass die beiden in der Barszene zusammen am Tresen sitzen und schnacken und Detmer nicht mit dem Rest der Brückencrew an einem Stehtisch steht. Ein kleines Detail, aber eine erfreuliche Kontinuität.

    Was den Book’schen Monolog angeht, hatte ich vor eurer Podcast-Folge eine andere Interpretation des Geschehenen. Meine Lesart geht so: Die emotionale Rede Books triggert seine empathischen Fähigkeiten – das sehen wir an der leuchtenden Stirn. Und ob bewusst oder unbewusst: Er beeinflusst die Ten-C mit seinen Fähigkeiten. Das scheint auch nicht unplausibel, schließlich scheint deren Kommunikation zumindest teilweise auf dem Vermitteln von grundlegenden Emotionen zu beruhen und in Anbetracht ihres „Links“ muss er auch nicht alle, sondern „nur“ ihr gemeinsames Bewusstsein erreichen. Verdeutlicht wird diese Beeinflussung dann durch die Spieglung seines Stirnmusters. Ob das was er sagt dann logisch oder wahr ist, ist für diese Lesart egal. Kann man immer noch für einen Plot-Holzhammer halten, macht mir das Verständnis dieser Szene aber deutlich leichter.

    Zum Schluss noch ein paar Worte zur Abschiedsszene zwischen Burnham und Book an der Sebastian Anstoß genommen hat. Mir scheint diese Szene die Beziehung zwischen den beiden gut zu beschreiben, denn es ist in den vorangegangenen Folgen deutlich geworden, dass die beiden die Beweggründe des jeweils Anderen nachvollziehen und respektieren können – ohne die daraus folgenden Handlungen gutheißen zu können – worüber also sprechen? Es ist alles gesagt. Dass die Beziehung diese Dissonanz aushält und dass die Szene das hier (und auch schon vorher) zeigt, halte ich eher für eine Stärke des Writers Room als ein Versäumnis.

  7. Thomas Antworten

    Hi, ich bin wegen Elden Ring hier. Und uff, ja, es ist nicht das schönste Spiel, das aktuell zu haben ist. Gerade wenn man sich vorher mit Horizont Forbidden West beschäftigt hat. Und es ist auch nicht so schön, wie das zwei Jahre alte Remake und Soulslike Demon’s Souls, das zum Launch der PS5 mich optisch richtig weggehauen hat. Aber „Sieht aus wie Dark Souls“? Bitte! Da sind Welten zwischen!

    Ich finde Elden Ring übrigens eine ganze Ecke uninteressant als andere Soulslikes, wegen der offenen Welt: Wenn ich hier nicht weiterkomme, versuche ich es nicht lange, sondern gehe halt in eine andere Ecke der Spielwelt, mit der ich besser zurecht komme. Mich erinnert es deswegen mehr an ein düsteres Breath of the Wild als ans klassische Dark Souls…

  8. Christian S. Antworten

    Mir persönlich hat das Finale gut gefallen, gerade weil ihr als Discovery Panel aber auch die Serie an sich mir bei gebracht habt, dass es vor allem um die Emotionen und das eintauchen in die Szenen geht. Und das hat hier wunderbar funktioniert, wobei dann die Wiederauferstehung von Book und seine Rede an die 10C mich wieder etwas rausgebracht haben.

    Aber warum ich eigentlich hier bin.
    Richtig laut lachen und rausgebracht hat mich die Erinnerung an die TAS Folge (01/03) One of Our Planets Is Missing / Die gefährliche Wolke.
    Die ganze DMA 10C Story wurde da in der Animated Series im wesentlichen bereits abgehandelt. Riesenlebensform konsumiert Planeten, versteht nicht wie es so kleine, empfindungsfähige Lebewesen geben kann, es gibt eine kontaktlose Gedankenverschmelzung und merkwürdige Bedingungen für das Superalien, dass über das Verbot Humanoide zu töten hinaus geht.

    Da ich in einem Discovery Rewatch gewesen bin und auch noch jede Folge eures Podcasts dazu hören wollte bin ich etwa spät hier angekommen. Ich würde mich trotzdem sehr freuen, wenn ihr noch mal irgendwann TAS Staffel 1 Folge 3 gucken würdet, mit Discovery Staffel 3 im Gedächtnis. Die TAS Folgen sind ja auch nicht so lang.

    Auf jeden Fall war euere Podcast Folge wieder ein Genuss, vielen Dank für eure tolle Arbeit.

    Liebe Grüße,
    Christian

  9. Gifty Antworten

    Ich weiß, ich bin spät dran, aber ich hab jetzt auch endlich Staffel 4 von Discovery gesehen.

    Hatte schon ein wenig Angst, dass sie das Ende, nachdem sie das alles so schön aufgebaut haben, wieder in den Sand setzen. Und ich hab mich nach der vorletzten Folge dann wirklich gefragt, wie sie das ganze in einer einzigen Folge zu einem runden Abschluss bringen wollen. Und dann versuchen sie einfach, das ganze rund zu machen, indem sie mal schnell alle Ecken absägen. Ein wenig Feinschliff über eine weiter Folge wäre doch nett gewesen.
    Und es war ja keine komplett schlechte Folge, ich hab zwischendurch geheult, weil es mich wirklich ergriffen hat.
    Aber das jetzt am Ende einfach alles völlig egal ist, was in der Staffel passiert ist, geht mir echt auf die Nerven.
    Über mehrere Folgen wird die komplizierte Kommunikation mit den 10-C aufgebaut und dann unterhalten sie sich plötzlich, als wäre es das leichteste der Welt. Warum dann überhaupt Saru noch auf dem Übersetzer rumtippen musste, hab ich dann auch nicht mehr verstanden, das hätte dann doch einfach Zora übernehmen können.
    Und die absolute Konsequenzlosigkeit von allem…
    Ndoye hat einfach absolut Mist gebaut und es interessiert keinen.
    Book wird von den 10-C gerettet, bekommt ein paar Sozialstunden, zwischen ihm und Michael ist alles in Ordnung.
    Die Discovery opfert den Sporenantrieb und es ist völlig egal, weil sie einfach nach Hause geschickt werden.
    Die 10-C räumen mal eben die Zerstörung im Subraum auf. Ich hab echt drauf gewartet, dass sie Kweijan noch aus dem Hut zaubern.
    Hätte man nicht irgendwas offen lassen können? Hätten die Überbleibsel der DMA sie nicht noch in der nächsten Staffel beschäftigen können?
    Hätte man das mit dem ausgebrannten Sporenantrieb nicht anders regeln können? Wie viel dramatischer wäre das gewesen, wenn Book sich für die Discovery geopfert hätte und statt sich selbst seinen kleinen tragbaren Sporenantrieb rübergebeamt hätte…

    Irgendwie schaffen die das nie, diese Staffeln ordentlich zuende zu schreiben und ich hab jetzt echt Angst vor dem Serienfinale…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert